Standortentwicklung
- Gemeinschaftsleistung: Flugverbindung FMO - MUC bleibt erhalten
- Erreichbar sein: 1. IHK-Forum Infrastruktur etabliert
- Flexibilisierung: Lkw-Fahrverbot an Feiertagen vorangebracht
- IHK-Cityrundgänge: Neues Veranstaltungsformat etabliert
- Handelsmonitor Osnabrück: Sorgen um die Innenstadt
- Heimat shoppen: Einkauf im örtlichen Einzelhandel
- IHK-Regionalreise: Standortfaktor Gesundheit
- Neue IHK-Agenda: Gesundheitswirtschaft im Mittelpunkt
- 21. Tourismustag Niedersachsen: Unter dem Motto “Zukunft gestalten”
Gemeinschaftsleistung: Flugverbindung FMO - MUC bleibt erhalten
Mit der Entscheidung des Koalitionsausschusses der Bundesregierung im November 2025, die Luftverkehrsteuer zum 1. Juli 2026 zu senken, hat die Lufthansa bestätigt, die für unsere Wirtschaftsregion wichtige Flugverbindung FMO - MUC auch für 2026 beizubehalten. Ein wichtiger Erfolg für unsere Wirtschaftsregion, denn der Flughafen Münster/Osnabrück ist ein bedeutender Standortfaktor und eine wichtige Voraussetzung für den internationalen Erfolg unserer Wirtschaft. Über die Verbindung nach München schafft er Zugang zu den Wirtschaftsmetropolen und internationalen Märkten. Das sichert Arbeitsplätze und Wertschöpfung in unserer Region.
Unsere IHK hat sich gemeinsam mit vielen regionalen Unternehmen für den Erhalt dieser Verbindung stark gemacht und der Politik die Bedeutung des FMO für unsere Wirtschaftsregion aufgezeigt.
Unsere IHK hat sich gemeinsam mit vielen regionalen Unternehmen für den Erhalt dieser Verbindung stark gemacht und der Politik die Bedeutung des FMO für unsere Wirtschaftsregion aufgezeigt.
Klares Bekenntnis von Unternehmen aus unserer Wirtschaftsregion zum Flughafen Münster/Osnabrück (FMO).
Erreichbar sein: 1. IHK-Forum Infrastruktur etabliert
Verkehrsinfrastruktur ist keine Option. Sie ist Voraussetzung für den Erfolg unserer Wirtschaftsregion. Daher muss bei unseren wichtigen Infrastrukturprojekten Tempo gemacht werden. Alles andere schwächt den Wirtschaftsstandort. Vor diesem Hintergrund hatte unsere IHK zum ersten Infrastrukturforum eingeladen. Dort stellten die Experten von Autobahn GmbH, Wasserstraßenneubauamt und der DB InfraGo AG die aktuellen Sachstände der regionalen Projekte vor.
Die Branchenvertreter aus Industrie, Logistik, Luftverkehr, Schifffahrt und Bauwirtschaft betrachteten die Dauer der Planungs- und Genehmigungsverfahren kritisch und forderten ebenso eine deutliche Beschleunigung der Bauzeiten. Denn die lange Zeitspanne vom Planungsbeginn bis zur Streckenfreigabe trägt maßgeblich zu den enormen Kostensteigerungen der Projekte bei.
Die Branchenvertreter aus Industrie, Logistik, Luftverkehr, Schifffahrt und Bauwirtschaft betrachteten die Dauer der Planungs- und Genehmigungsverfahren kritisch und forderten ebenso eine deutliche Beschleunigung der Bauzeiten. Denn die lange Zeitspanne vom Planungsbeginn bis zur Streckenfreigabe trägt maßgeblich zu den enormen Kostensteigerungen der Projekte bei.
Das 1. IHK-Forum Infrastruktur brachte Branchenvertreter aus Industrie, Logistik, Luftverkehr, Schifffahrt und Bauwirtschaft sowie Politik zusammen.
Flexibilisierung: Lkw-Fahrverbot an Feiertagen vorangebracht
Der 2025 gefasste Beschluss des Bund-Länder-Fachausschusses StVO, dem Bundesverkehrsministerium zu empfehlen, Lkw-Fahrverbote an nicht-bundeseinheitlichen Feiertagen abzuschaffen, ist ein Schritt in die richtige Richtung. Das wäre ein erster Erfolg, dessen ursprünglicher Impuls aus unserer Region gekommen ist.
Das aktuell geltende Lkw-Fahrverbot an Feiertagen ist eine echte Herausforderung, daher dringend zu flexibilisieren und auf einen Zeitraum von 6 Uhr bis 22 Uhr zu verkürzen. Bereits im Juni 2024 hatte sich die Vollversammlung unserer IHK in einem Beschluss für die Flexibilisierung von Lkw-Fahrverboten an Feiertagen ausgesprochen.
Das aktuell geltende Lkw-Fahrverbot an Feiertagen ist eine echte Herausforderung, daher dringend zu flexibilisieren und auf einen Zeitraum von 6 Uhr bis 22 Uhr zu verkürzen. Bereits im Juni 2024 hatte sich die Vollversammlung unserer IHK in einem Beschluss für die Flexibilisierung von Lkw-Fahrverboten an Feiertagen ausgesprochen.
IHK-Cityrundgänge: Neues Veranstaltungsformat etabliert
Voneinander lernen und miteinander ins Gespräch kommen. Diese Ziele unterstützt unsere IHK für die Innenstadtakteure aus Wirtschaft, Stadtmarketing und Verwaltung mit den Cityrundgängen. Im Jahr 2025 wurden die Mittelzentren Meppen und Nordhorn besucht. Dabei wurde deutlich, dass die Förderprogramme, die in der Pandemie zur Stärkung der Innenstädte sinnvoll waren, gerne in Anspruch genommen wurden und Gutes entstehen ließen.
Mit einer Vielzahl kleiner Projekte wurde die Aufenthaltsqualität in beiden Mittelzentren verbessert. Beispielsweise durch einen großen Sandkasten mitten in der Fußgängerzone oder durch Abhol-Lade-Lagerboxen, in denen die Innenstadtbesucher ihre Einkäufe zwischenlagern, um noch Essen zu gehen. Weitere Highlights waren die Besichtigung des in Umbau befindlichen EmsQuartiers Meppen und die Projektvorstellung des Stadthafens in Nordhorn. Das Format wird 2026 fortgeführt.
Mit einer Vielzahl kleiner Projekte wurde die Aufenthaltsqualität in beiden Mittelzentren verbessert. Beispielsweise durch einen großen Sandkasten mitten in der Fußgängerzone oder durch Abhol-Lade-Lagerboxen, in denen die Innenstadtbesucher ihre Einkäufe zwischenlagern, um noch Essen zu gehen. Weitere Highlights waren die Besichtigung des in Umbau befindlichen EmsQuartiers Meppen und die Projektvorstellung des Stadthafens in Nordhorn. Das Format wird 2026 fortgeführt.
Meppen mag dich. Davon konnten sich die Teilnehmer des IHK-Cityrundgangs überzeugen.
Handelsmonitor Osnabrück: Sorgen um die Innenstadt
Im Rhythmus von zwei Jahren beschäftigt sich unsere IHK gemeinsam mit Marketing Osnabrück intensiv mit dem Handelsstandort und der Innenstadtentwicklung in Osnabrück. Das diese Veröffentlichung im Nachgang häufig zitiert wurde, zeigt ihre hohe Bedeutung für Verwaltung und Politik.
Dabei zeigen die Ergebnisse einen zunehmenden Handlungsdruck auf. Die Handelszentralität liegt mit 132 zwar immer noch auf einem hohen Niveau. Allerdings war der Rückgang gegenüber 2019 mit - 10 Punkten höher als in den benachbarten Oberzentren (MS - 8; BI - 5; Oldenburg - 5). Auch konnte eine erhebliche Umsatzverschiebung zwischen Innenstadt und übrigem Stadtgebiet festgestellt werden. Während der Umsatz in der Innenstadt von 2019 bis 2025 um 85 Mio. Euro zurückgegangen ist, verzeichnet das übrige Stadtgebiet einen Zuwachs um 119 Mio. Euro.
Stellten den Handelsmonitor vor (v. l.): Alexander Illenseer (Marketing Osnabrück GmbH), Anke Schweda (IHK), Julia Tepker (Marketing Osnabrück GmbH), Ira Klusmann (Osnabrücker City Marketing e.V.), Gerhard Dallmöller (IHK)
Heimat shoppen: Einkauf im örtlichen Einzelhandel
Auch 2025 haben sich rund 700 Unternehmen aus unserer IHK-Region am „heimat shoppen“ beteiligt und so auf die Bedeutung des Einkaufens vor Ort hingewiesen. Denn durch den Einkauf im örtlichen Einzelhandel und der lokalen Gastronomie kann jeder dazu beitragen, das Angebot an seinem Standort und somit die Standortattraktivität zu erhalten. Das Projekt wird 2026 weitergeführt. Erstmalig bietet die IHK dabei auch einen Gestaltungswettbewerb. Prämiert werden sollen besonders kreative „heimat shoppen“-Schaufenster und -Dekorationen auf der Verkaufsfläche.
Waren gemeinsam "heimat shoppen": IHK-Präsident Uwe Goebel (l.) und IHK-Hauptgeschäftsführer Marco Graf
IHK-Regionalreise: Standortfaktor Gesundheit
Im Rahmen einer Regionalreise informierte sich die IHK-Geschäftsführung bei Unternehmen und Institutionen der regionalen Gesundheitswirtschaft am 25. August 2025 über aktuelle Herausforderungen und Zukunftsperspektiven. Die Stationen reichten von Gesundheitsversorgung und Medizintechnik über betriebliches Gesundheitsmanagement bis hin zu Gesundheitsforschung und Fachkräftesicherung. Deutlich wurde die hohe Bedeutung einer leistungsfähigen Gesundheitsinfrastruktur für die wirtschaftliche Entwicklung der Region sowie der Bedarf an stärkerer Vernetzung, Innovation und praxisgerechten Rahmenbedingungen. Mit dem Bundestagsabgeordneten Lutz Brinkmann, dem Landtagsabgeordneten Jonas Pohlmann und Landrätin Anna Kebschull war auch die Politik auf Bundes-, Landes- und regionaler Ebene eingebunden.
Sprachen über die Herausforderungen der Gesundheitswirtschaft: IHK-Präsident Uwe Goebel, die IHK-Vizepräsidenten Anja Lange-Huber und Thomas Kolde, Landrätin Anna Kebschull sowie die IHK-Geschäftsführung.
Neue IHK-Agenda: Gesundheitswirtschaft im Mittelpunkt
Die Gesundheitswirtschaft ist eine zentrale Branche für die Region. Gleichzeitig entwickelt sich die Versorgung mit Gesundheitsleistungen immer mehr zu einem entscheidenden Standortfaktor. 2025 hat sich unsere IHK daher sehr intensiv mit dem Top-Projekt „Standortfaktor Gesundheit“ beschäftigt.
Im Mittelpunkt standen u. a. die Themen Gesundheitswirtschaft in unserer Region sowie die Versorgung mit Gesundheitsleistungen. Mit "Guten Abend Gesundheit" wurde ein neues Veranstaltungsformat entwickelt und die Regionalreise der IHK-Geschäftsführung fand ebenfalls zu diesem Thema statt. Das Thema wird 2026 fortgeführt.
Im Mittelpunkt standen u. a. die Themen Gesundheitswirtschaft in unserer Region sowie die Versorgung mit Gesundheitsleistungen. Mit "Guten Abend Gesundheit" wurde ein neues Veranstaltungsformat entwickelt und die Regionalreise der IHK-Geschäftsführung fand ebenfalls zu diesem Thema statt. Das Thema wird 2026 fortgeführt.
Die IHK-Vizepräsidenten Anja Lange-Huber und Jan-Felix Simon diskutierten beim zweiten Guten Abend Gesundheit über neue Konzepte der hausärztlichen Versorgung und digitale Lösungen für die internationale Fachkräfteanwerbung
21. Tourismustag Niedersachsen: Unter dem Motto “Zukunft gestalten”
Ende Oktober 2025 war Osnabrück Gastgeber des 21. Tourismustags Niedersachsen. Unter dem Motto „Zukunft gestalten: digital, nachhaltig, erlebnisstark!“ kamen mehr als 200 Vertreterinnen und Vertreter aus Tourismuswirtschaft, Gastgewerbe, Politik und Verwaltung zusammen, um über die Zukunftsfähigkeit der Branche zu diskutieren.
Für die IHK Niedersachsen unterstrich Präsident Tobias Hoffmann die große wirtschaftliche Bedeutung des Tourismus: Rund 330.000 Menschen in Niedersachsen leben von der Branche. Zugleich machten die Diskussionen deutlich, dass Betriebe weiterhin vor Herausforderungen wie steigenden Kosten, Fachkräftemangel und bürokratischen Belastungen stehen. Niedersachsens Wirtschaftsminister Grant Hendrik Tonne betonte die Notwendigkeit, die Themen Digitalisierung, Fachkräftegewinnung, Mobilität und Klimaanpassung aktiv anzugehen, um den Tourismus langfristig wettbewerbsfähig zu halten.
Der Tourismustag setzte damit wichtige Impulse für die Weiterentwicklung des niedersächsischen Tourismus und bot den Akteuren der Branche eine wertvolle Plattform für Austausch, Vernetzung und gemeinsame Zukunftsgestaltung. Mit dabei war auch der Unterausschuss Tourismus des Niedersächsischen Landtags. Die Ausschussmitglieder nahmen für ihre politische Arbeit wertvolle Impulse aus der betrieblichen Praxis mit.
Die Sponsoren und Partner diskutierten intensiv mit rund 200 Experten über die Zukunft des Tourismus beim 21. Tourismustag Niedersachsen 2025 in Osnabrück.