Förderung von Unternehmensberatungen

Mit dem Förderprogramm „Förderung von Unternehmensberatungen für KMU“ unterstützt das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) kleine und mittlere Unternehmen sowie Angehörige der Freien Berufe dabei, qualifizierte Unternehmensberatungen in Anspruch zu nehmen. Ziel des Programms ist es, die Wettbewerbsfähigkeit, Innovationskraft und Zukunftsfähigkeit von Unternehmen nachhaltig zu stärken.
Gefördert werden individuelle Beratungen zu wirtschaftlichen, finanziellen, personellen und organisatorischen Fragen der Unternehmensführung. Dazu zählen beispielsweise Themen wie Strategieentwicklung, Digitalisierung, Nachhaltigkeit, Fachkräftesicherung, Marketing, Unternehmensnachfolge, Finanzierung oder Prozessoptimierung. Durch den Zuschuss können Unternehmen professionelle Unterstützung nutzen und wichtige Zukunftsprojekte zielgerichtet umsetzen.
Antragsberechtigt sind Unternehmen, die die EU-KMU-Kriterien erfüllen und ihren Sitz beziehungsweise eine Betriebsstätte in Deutschland haben. Innerhalb der aktuellen Förderperiode können bis zu fünf voneinander unabhängige Beratungen gefördert werden, maximal zwei pro Jahr. Die förderfähigen Beratungskosten betragen derzeit bis zu 3.500 Euro je Beratung. In den alten Bundesländern liegt der Zuschuss bei 50 Prozent der förderfähigen Kosten, maximal 1.750 Euro pro Beratung.
Wichtig: Der Förderantrag muss vor Beginn der Beratung online beim BAFA gestellt werden. Erst nachdem die formalen Voraussetzungen geprüft wurden, darf die Beratung starten.
Die Industrie- und Handelskammer oder die DIHK-Leitstelle für Gewerbefördermittel des Bundes informieren Unternehmen über die Fördermöglichkeiten und unterstützen bei ersten Fragen zum Verfahren.
Weiterführende Informationen
Tipp: Insbesondere für Gründerinnen und Gründer sowie Unternehmen in Wachstums-, Transformations- oder Nachfolgeprozessen kann eine geförderte Beratung wertvolle Impulse für die erfolgreiche Unternehmensentwicklung liefern.