Ausbildung mit Perspektive: Erwin Müller GmbH erneut als Top Ausbildungsbetrieb zertifiziert 

„Azubigewinnung ist für uns keine kurzfristige Recruitingmaßnahme, sondern echte Beziehungsarbeit. Wir wollen junge Menschen frühzeitig erreichen, ihnen Perspektiven aufzeigen und sie langfristig für unser Unternehmen begeistern“, betonte Stephan Hettwer, Geschäftsführer der Erwin Müller GmbH, zu Beginn der Urkundenübergabe in Lingen.
Zum dritten Mal wurde das Unternehmen nun mit der Auszeichnung „Top Ausbildung“ geehrt. Die Urkunde überreichten IHK-Hauptgeschäftsführer Marco Graf sowie Geschäftsbereichsleiterin Aus- und Weiterbildung Juliane Hünefeld-Linkermann. Seitens des Unternehmens nahmen neben Stephan Hettwer auch Thomas Fröhlich, stellvertretender Personalleiter, sowie Louisa Grotke, Referentin Personalentwicklung, teil.
„Die Gewinnung von Auszubildenden beginnt heute lange vor der eigentlichen Bewerbung. Wer junge Menschen erreichen will, muss präsent, authentisch und verlässlich sein. Die Erwin Müller GmbH zeigt hier eindrucksvoll, wie nachhaltige Nachwuchssicherung funktioniert“, erklärte Graf.
In dieser Phase setzt das Unternehmen konsequent auf eine mehrkanalige Ansprache. Unterschiedliche Kommunikationswege sorgen dafür, dass die jeweilige Zielgruppe erreicht und geeignete Kandidaten identifiziert werden können. Die sehr gute Zusammenarbeit mit den allgemeinbildenden Schulen in der Region während der Berufsorientierung ist dabei hilfreich. Einen besonderen Stellenwert haben Praktika, die systematisch geplant und strukturiert durchgeführt werden und häufig den entscheidenden Impuls für eine spätere Ausbildung geben.
Der Ablauf der gesamten Ausbildung bewegt sich auf hohem Niveau. Die Inhalte der jeweiligen Ausbildungsordnungen sind eng mit den Durchläufen in den einzelnen Abteilungen verknüpft. Transparente Ausbildungspläne geben Orientierung, vermittelte Inhalte werden von den Ausbildern dokumentiert und bestätigt. Nach jedem Ausbildungsabschnitt erfolgt eine strukturierte Beurteilung; zugleich bewerten auch die Auszubildenden die einzelnen Stationen. Diese Rückmeldungen werden durch die Personalabteilung ausgewertet und fließen in die kontinuierliche Weiterentwicklung der Ausbildung ein.
Besonders hervorzuheben ist auch der klar geregelte Übernahmeprozess: Bereits vier bis sechs Monate vor Ausbildungsende werden konkrete Einsatzmöglichkeiten aufgezeigt und gemeinsam mit den angehenden Fachkräften besprochen. Damit schafft das Unternehmen frühzeitig Perspektiven und Planungssicherheit – ein weiterer Baustein eines Ausbildungskonzepts, das erneut als vorbildlich ausgezeichnet wurde.
Bislang sind 77 der insgesamt rund 2.500 IHK-Ausbildungsbetriebe in der Wirtschaftsregion Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim mit dem IHK-Qualitätssiegel ausgezeichnet. Das Zertifizierungsverfahren umfasst einen kurzen Eingangscheck, einen ausführlichen Fragebogen, eine Beratung durch die IHK-Ausbildungsberater sowie ein detailliertes Audit mit Personalexperten anderer regionaler Unternehmen. Weitere Informationen erhalten an dem Siegel interessierte Betriebe bei der IHK.
Ansprechpartnerin: IHK, Silvia Masuch, Tel.: 0541 353-484, E-Mail: masuch@osnabrueck.ihk.de oder unter www.ihk.de/osnabrueck (Nr. 2778060)