Nr. 74408
Standortpolitik

27.03.2026 Nach­halti­ge Flä­chen­ent­wick­lung in Ge­wer­be­ge­bie­ten

Der Flächenverbrauch in Deutschland soll in den nächsten Jahren stark reduziert werden. Dies trifft auch zukünftige Gewerbeflächen im Nordschwarzwald. Gesetzliche Auflagen, Bürgerproteste und andere Rahmenbedingen machen die Ausweisung von Gewerbe- und Industriegebieten zusätzlich nicht einfacher. Eine zukunftsfähige Wirtschaft benötigt aber moderne und nachhaltig ausgestaltete Flächen für Neuansiedlungen oder Betriebserweiterungen. Wie kann es also gelingen, die wenigen für Gewerbeentwicklung geeigneten Flächen sinnvoll, nachhaltig und effizient zu entwickeln? Die Praxis-Veranstaltungen der Allianz für Morgen gibt Denkanstöße und vermittelt Ideen.

3-teilige Veranstaltungsreihe vom 27.03.2026 - 08.05.2026

Zielgruppe

Die kostenfreie Veranstaltungsreihe richtet sich an alle an der Planung von Gewerbegebieten Beteiligten, z. B. BürgermeisterInnen, Bauämter, Verwaltungen, Gemeinderatsmitglieder, Planungsbüros, Unternehmen, Projektierer, usw.

Inhalt und Ablauf

jeweils Get-Together ab 9.30 Uhr, Veranstaltung von 10 bis 12.30 Uhr
Inhaltsgleicher Einführungsvortrag bei allen drei Veranstaltungen:
Wie können nachhaltige Gewerbegebiete der Zukunft aussehen? Ideen und Beispiele
Oliver Laukel, IHK Nordschwarzwald

Termin 1: 27.03.2026, 09:30-12:30 Uhr im Landratsamt Enzkreis

Strategische Grundlagen für nachhaltige Gewerbeflächenentwicklung - Ansiedlungskonzepte und Datengrundlagen
Markus Epple, Geschäftsbereichsleitung Wirtschaftsförderung, Wirtschaft und Stadtmarketing Pforzheim
Das Digitale Flächenmanagement als smartes Tool zur Steuerung der Gewerbeflächenentwicklung
Sascha Pawlik, Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg, Stuttgart

Termin 2: 24.04.2026, 09:30-12:30 Uhr im Campus Schwarzwald in Freudenstadt

Strategien zur Entwicklung der regionalen Wirtschaft - Umsetzungsbeispiel Handwerkerhöfe
Markus Epple, Geschäftsbereichsleitung Wirtschaftsförderung, Wirtschaft und Stadtmarketing Pforzheim
Nachhaltige Gewerbegebiete als Ökosysteme gestalten
Dr. Christoph Soukup, Steinbeis-Beratungszentrum Circular Economy, Stuttgart
Kreislaufwirtschaft am Beispiel des Ressourcenzentrums Leinfelden-Echterdingen
Philipp Schwarz, Leiter Stadtplanungsamt Leinfelden-Echterdingen

Termin 3: 08.05.2026, 09:30-12:30 Uhr in der IHK-Geschäftsstelle Nagold

Erbbaurecht – Chancen für nachhaltiges Flächenmanagement?
Johannes Kneer, Ladenburger Partnerschaft von Rechtsanwälten mbB, Pforzheim
INGpark Nagold Gäu – Gemeinsam stark ohne Grenzen im Kopf
Simone Hurtz, Sachgebietsleiterin Liegenschaften, Stadt Nagold & Geschäftsführerin INGpark

Anmeldung

Anmeldung zu den kostenfreien Veranstaltungen werden unter https://eveeno.com/Gewerbeflaechenentwicklung entgegengenommen.
2026

Ab­schluss von Vision PF2030+: Zu­kunfts­im­pul­se für Pforz­heim über­geben

IHK betont Bedeutung des zweijährigen Beteiligungsprozesses

Mit einer feierlichen Abschlussveranstaltung im Atrium des Volksbank Hauses Pforzheim ist betontm Mittwochabend der mehr als zweijährige Zukunftsprozess Vision PF2030+ der Industrie- und Handelskammer (IHK) Nordschwarzwald zu Ende gegangen. In Anwesenheit zahlreicher Vertreter:innen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung und Stadtgesellschaft wurden die gemeinsam entwickelten Impulse, Ideen und Maßnahmen an die Stadt Pforzheim übergeben.
In ihrem Grußwort betonte Tanja Traub, Hauptgeschäftsführerin der IHK Nordschwarzwald, die Bedeutung des langen Beteiligungsprozesses: „Mit der Vision PF2030+ haben wir über zwei Jahre hinweg eine Plattform geboten, auf der Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft gemeinsam an der Zukunft Pforzheims gearbeitet haben. Dieser Prozess hat gezeigt, wie viel Potenzial in einem offenen, konstruktiven Dialog steckt – und wie viele gute Ideen entstehen, wenn engagierte Menschen zusammenkommen.“

Vielfalt der Zukunftsthemen: Von Mobilität bis Innovation

Traub hob hervor, dass die IHK Nordschwarzwald bewusst Raum für Vernetzung, Austausch und konkrete Lösungsansätze geschaffen habe. Die Bandbreite der Themen – von Mobilität über Stadtentwicklung bis hin zu Infrastruktur, Bildung und Innovationskraft – zeige, wie komplex die Herausforderungen seien, aber auch, wie lösungsorientiert die Region diese angehe.

Stadt Pforzheim begrüßt Impulse für zukünftige Entwicklungen

Oberbürgermeister Peter Boch dankte der IHK Nordschwarzwald für die Initiative und die gute Zusammenarbeit: „Vision PF2030+ ist ein starkes Zeichen dafür, dass wir die Zukunft Pforzheims gemeinsam gestalten wollen – mutig, vernetzt und mit einem klaren Blick nach vorn. Die Ergebnisse des Prozesses decken sich in wesentlichen Zielsetzungen und Ideen mit den Ansätzen und Weichenstellungen, die seitens der Stadt verfolgt werden oder bereits auf den Weg gebracht wurden." Boch sei dankbar für wertvolle Impulse, die man gerne in künftige Überlegungen einfließen lassen werde.

Keynote von Prof. Dr. Pero Mićić zu Trends und Zukunftschancen

Der Zukunfts- und Strategieexperte Dr. Pero Mićić fasste in seiner Keynote zentrale Trends und Entwicklungsmöglichkeiten für Pforzheim zusammen. Anschließend moderierte er die Vorstellung der Ergebnisse aus den Veranstaltungen und Workshops, an denen in den vergangenen Monaten zahlreiche Vertreter:innen aus den relevanten Zukunftsfeldern teilgenommen hatten. Im Rahmen des Prozesses verständigten sich die Beteiligten auf ein gemeinsames Leitbild, das die Zukunftsvision prägnant zusammenfasst: „Das starke Herz der Kreativität und Präzision in Europa mit höchster Lebensqualität.“

Beispiele für Zukunftsideen und Leuchtturmprojekte

Die bei der Veranstaltung gezeigte Illustration verdeutlichte exemplarisch einige der gemeinsam erarbeiteten Ideen aus den vergangenen Monaten. Sie stellt bewusst nur einen kleinen Ausschnitt aus dem umfangreichen Beteiligungs- und Zukunftsprozess dar. Genannt wurden unter anderem Ansätze wie attraktive Freizeitangebote – etwa eine Zipline bzw. ein Flying Fox über die Enz –, vernetzte Mobilitätslösungen und eine Testumgebung für automatisierten Güter- und Personentransport im realen Straßenverkehr sowie kulturelle Impulse wie eine Design Week oder weitere Experimentierräume mit Strahlkraft. Diese Beispiele stehen stellvertretend für viele weitere Ergebnisse und unterstreichen, dass die Vision PF2030+ vor allem vom Gesamtbild lebt: dem gemeinsamen Ziel, Pforzheim mit Zukunftsfreude, Leuchtturmprojekten und schnellen umsetzbaren Maßnahmen voranzubringen. Eine abschließende Diskussionsrunde bot den Gästen die Möglichkeit, Fragen zu stellen und Perspektiven auszutauschen.
Zum Abschluss überreichte die IHK Nordschwarzwald die zusammengefassten Ergebnisse des Prozesses feierlich an Oberbürgermeister Boch. Das symbolische Übergabebild soll an die gemeinsame Arbeit der vergangenen zwei Jahre erinnern und gleichzeitig als Ansporn für die kommenden Schritte dienen. Abschließend sagte Traub: „Ich bin sehr gespannt darauf, wie die Stadt die vielfältigen Impulse und Ergebnisse in ihre weiteren Planungen einfließen lässt – denn sie bieten viele Chancen für die Entwicklung Pforzheims.“

Ausblick: IHK Nordschwarzwald begleitet Transformation weiter

Die IHK Nordschwarzwald kündigte an, den Transformationsprozess der Stadt und Region auch künftig aktiv zu begleiten und die erarbeiteten Impulse weiterzuführen. „Wir bleiben verlässlicher Partner für die Entwicklung unseres Wirtschafts- und Lebensraums“, so Traub.
Volkswirtschaft und Konjunktur

Konjunktur­bericht Nord­schwarz­wald

Lage weiter­hin ernst - Talsohle scheint durch­schritten - zu hohe Arbeits­kosten belasten

Während das statis­tische Bundes­amt vor einigen Tagen für das Jahr 2025 ein bundes­weites Mini­wachs­tum von 0,2 Prozent des Brutto­inlands­produkts (BIP) fest­stellte und die Bundes­regie­rung für das Jahr 2026 ihre Wachs­tumspro­gnose mit 1,0 Prozent veröffent­lichte, deuten auch die Zahlen der Indus­trie- und Handelsk­ammer (IHK) Nord­schwarz­wald für die Region an, dass die kon­junk­turel­le Tal­sohle durch­schrit­ten sein könn­te.
Die IHK-Konjunkturumfrage zeigt, dass die aktuelle Geschäftslage im Nordschwarzwald branchenübergreifend leicht positiv bewertet wird. Bei den Auftragseingängen wird seit vier Jahren erstmals wieder ein positiver Saldo erreicht – das heißt, dass mehr Unternehmen die Auftragslage als besser werdend denn schlechter werdend angegeben haben. Und auch die Geschäftserwartungen für die nächsten zwölf Monate bleiben positiv.
„Die Lage ist weiterhin ernst. Nunmehr weisen die meisten Zahlen aber darauf hin, dass wir die Talsohle durchschritten haben könnten“, betont Claudia Gläser, Präsidentin der IHK Nordschwarzwald. „Während sich die Umsatzlage – aus dieser Talsohle kommend – weiter positiv entwickelt, zeigen die Zahlen zur Ertragslage, dass es noch ein weiter Weg zurück in eine stabile Wirtschaftslage mit echtem Wachstum ist. Die Unternehmen stehen unter erheblichem Kostendruck mit zu hohen Arbeitskosten.“
Wie ernst die Lage ist, zeigt auch die Zahl der Arbeitslosen zum Jahresbeginn im Nordschwarzwald: Sie ist auf 17.019 gestiegen. Das sind 815 beziehungsweise 5 Prozent mehr als vor einem Jahr.

Ergebnisse der Konjunkturumfrage zum Jahresbeginn 2026

Die IHK Nordschwarzwald hat im Januar rund 300 regionale Unternehmen zu ihrer wirtschaftlichen Situation befragt. Fast 26 Prozent der antwortenden Unternehmen berichten derzeit von einer guten Geschäftslage, verglichen mit 24 Prozent im Herbst 2025. Der Anteil der Unternehmen, die von einer befriedigenden Geschäftslage sprechen, ist mit 52 Prozent weiterhin hoch (Herbst 2025: 52 Prozent). 22 Prozent nehmen eine schlechte Geschäftslage wahr, sodass ein positiver Saldo von fast vier festzustellen ist. Im Herbst 2025 lag der Saldo bei minus 0,5.
„Ein spürbarer Aufschwung ist in diesen Zahlen noch nicht abzulesen, zumal wir uns seit mehr als drei Jahren in einer kritischen Lage befinden“, erklärt IHK-Hauptgeschäftsführerin Tanja Traub. „Mut machen jedoch die positiven Veränderungen bei den sogenannten Frühindikatoren.“

Auftragseingänge und Geschäftserwartungen gehen langsam nach oben

„Seit dem Jahresbeginn 2022 berichten die Unternehmen von schlechter werdenden Auftragslagen. Nachdem sich vor drei Jahren viele gute Auftragsbestände reduzierten und die Kapazitäten eine schlechtere Auslastung erfuhren, haben wir nun erstmals wieder einen positiven Saldo bei den Auftragseingängen auf niedrigem Niveau“, so Traub.
Mehr als 23 Prozent der Unternehmen melden derzeit einen steigenden Auftragseingang, 56 Prozent geben einen gleichbleibenden Auftragseingang an (Herbst 2024: 52 Prozent). Gut 20 Prozent erwarten fallende Auftragseingänge. Damit liegt der Saldo bei drei. Im Herbst 2025 lag er bei minus 16, im Vorjahreszeitraum bei minus elf.
Leicht positiv stimmen auch die Geschäftserwartungen: Gut 18 Prozent gehen von sich verbessernden Geschäften in den nächsten zwölf Monaten aus, elf von sich verschlechternden – ein Saldo von plus sieben, der einem Wert von minus zwei aus dem Vorjahreszeitraum gegenübersteht. Der gute Trend zeigt sich besonders in der Industrie: Hier liegt der Saldo bei plus 16, vor einem Jahr lag der Wert bei minus 0,1 Prozent.
„Die Industrie ist unsere Leitbranche. Im Bundes- wie Landesvergleich arbeiten in unserer Region überproportional viele Menschen im verarbeitenden Gewerbe. Diese Zahlen sind also für alle Branchen mittelfristig gute Signale“, betont IHK-Präsidentin Gläser.

Investitionsbereitschaft noch verhalten – weiter Vertrauensaufbau nötig

„Dass wir von einer stabilen Trendwende noch nicht ohne Einschränkungen sprechen können, zeigen die Zahlen zur Investitionsbereitschaft – dem dritten der sogenannten Frühindikatoren“, erläutert Tanja Traub. Seit mehr als zwei Jahren überwiegt die Zahl der Unternehmen, die nicht investieren wollen oder können, deutlich gegenüber denen mit Investitionsabsichten. Mit minus 13,3 bleibt der Saldo deutlich im negativen Bereich. „Gründe dafür sehen wir in der instabilen weltpolitischen Lage, noch nicht aufgebautem Vertrauen in die Politik sowie vor allem in einer schlechten Ertragslage“, führt Traub aus.

Umsatz- und Ertragslage werden deutlich unterschiedlich bewertet

Während über 36 Prozent steigende Umsätze angeben, etwas über 34 Prozent gleichbleibende verbuchen und nur noch etwas über 29 Prozent gefallene Umsätze angeben und sich damit ein positiver Saldo von sieben ergibt, liegt der Saldo zur Ertragslage bei minus 17. Nur knapp 16 Prozent der Unternehmen sprechen von einer guten Ertragslage, 52 Prozent geben sie mit befriedigend an und fast 33 Prozent melden eine schlechte Ertragslage.
„Bis zum Jahr 2022 entwickelten sich die Kurven dieser beiden Salden fast parallel. Das zeigt den seither gestiegenen Kostendruck und wie die Unternehmen kämpfen müssen“, so Traub.

Zahlen zu Exporten und Risiken für die wirtschaftliche Entwicklung sind eindeutig

Demnach verwundert nicht, dass bei der regionalen Konjunkturbefragung die verhaltene Inlandsnachfrage (83 Prozent) und die gestiegenen Arbeitskosten (67 Prozent) noch deutlicher die Liste der größten Risiken für die wirtschaftliche Entwicklung der Unternehmen anführen als bereits bei den letzten Erhebungen. Auf Platz drei der zehn Risikokategorien folgt mit großem Abstand die Angabe „geopolitische Spannungen“ mit knapp 44 Prozent.
„Unser Blick geht nach vorne. Die Zahlen sind allerdings eindeutig. Der Wirtschaftsstandort Deutschland ist einem starken Reformdruck ausgesetzt“, so IHK-Präsidentin Gläser. „Unsere leidende Wettbewerbsfähigkeit hängt deutlich mit zu hohen Arbeitskosten zusammen. 2026 muss der Bund daher die großen Reformvorhaben zu Rente, Gesundheitsversorgung und Sozialabgaben angehen. Aus Arbeitnehmersicht muss mehr Netto vom Brutto erreicht und die Lohn-Preis-Spirale eingebremst werden. Das ist gerade für uns – als starker Exportstandort – im Nordschwarzwald wichtig.“
Tanja Traub ergänzt: „Unsere Zahlen zu den Exporterwartungen gehen nun wieder spürbar nach oben. Vor diesem Hintergrund ist – neben den innenpolitischen Reformen – die weitere Vertiefung des europäischen Binnenmarkts und die Erschließung neuer Märkte durch das endlich abzuschließende Mercosur-Abkommen und das jüngst von der EU mit Indien abgeschlossene Freihandelsabkommen wichtig.“
32 Prozent der befragten Unternehmen erwarten steigende Exporte. Im Herbst 2025 waren es nur knapp über 17 Prozent. Der Saldo steigende zu fallende Exporterwartungen liegt nun bei 24,5 Prozent. Im Vorjahreszeitraum war der Wert bei nur 1,7 Prozent, davor sogar negativ.

Mittelstandsfreundliche Politik gefragt

„Das gute außenpolitische Engagement der Bundesregierung und die Verhandlungen der Europäischen Union mit neuen Partnern in der Welt müssen nun endlich Früchte tragen können, dann wird nach dem Durchschreiten der Talsohle auch echtes Wachstum möglich werden“, so Gläser und Traub abschließend. „Für die Landtagswahlen Anfang März hoffen wir auf eine stabile und wirtschaftsfreundliche Landesregierung mit klaren Mehrheiten, die sich an den Belangen des Mittelstands orientiert. Denn ohne Wirtschaft ist alles nichts.“

Lage in ausgewählten Wirtschaftszweigen

Verarbeitendes Gewerbe

Etwas mehr als 18 Prozent der Industrieunternehmen sprechen von einer guten Geschäftslage (Vorjahreszeitraum: 15 Prozent), 53 von einer befriedigenden, etwas unter 30 Prozent von einer schlechten. Die Werte des Vorjahres waren hier 53 beziehungsweise 32 Prozent. Knapp 31 Prozent berichten von gestiegenen Umsätzen, 38 Prozent von gleichbleibenden, 31 Prozent von gefallenen. Die Werte im Vorjahreszeitraum (Jahresbeginn 2025) waren: 14, 23 und 63 Prozent.
Die Ertragslage bewerten 15 Prozent als gut, 47 Prozent als befriedigend und 38 Prozent als schlecht. Die Werte im Vorjahreszeitraum waren: 9, 47 und 44.

Gastgewerbe

60 Prozent bewerten die Geschäftslage als positiv (Vorjahreszeitraum: 59 Prozent), 27 Prozent sehen sie als befriedigend (Jahresbeginn 2025: 35 Prozent), nunmehr 13 Prozent sprechen von einer schlechten Geschäftslage (Vorjahreszeitraum: 6 Prozent). 57 Prozent stellen wachsende Umsatzzahlen fest (Jahresbeginn 2025: 29 Prozent), knapp 29 Prozent geben gefallene Umsätze an (Jahresbeginn 2025: etwas mehr als 29 Prozent). 40 Prozent bewerten die Ertragslage als gut, 47 als befriedigend, 13 als schlecht (Vorjahreszeitraum: etwas mehr als 29, gut 47 und 23,5 Prozent).

Handel & Dienstleistungen

34,5 Prozent der Unternehmen aus dem Handel und der Dienstleistungsbranche sehen eine gute Geschäftslage, 50 Prozent bewerten sie als befriedigend, 15,5 als schlecht. Die Werte im Vorjahreszeitraum waren 32, 62 und etwas über fünf Prozent. Gestiegene Umsätze verbuchen immerhin 44 Prozent, bei knapp 28 Prozent bleiben sie gleich, etwas mehr als 28 Prozent sehen fallende Umsätze. Zum Jahresbeginn 2025 lagen die Werte bei 31, 51 und 18 Prozent.
Die Ertragslage lässt weiterhin zu wünschen übrig: 17 Prozent sehen eine gute, 55 Prozent eine befriedigende und 28 Prozent eine schlechte Ertragslage. Vor einem Jahr lagen die Werte bei 27, 49 und 24 Prozent.
Die Ertragslage lässt weiterhin zu wünschen übrig: nur 14 Prozent sehen eine gute, 63 Prozent eine befriedigende und 23 Prozent eine schlechte Ertragslage. Im Herbst 2024 lagen die Werte bei 16, 49 und 35 Prozent.
2025

Konjunktur­bericht Nord­schwarz­wald (Archiv, Herbst 2025)

ZUM AKTUELLEN KONJUNKTURBERICHT JARHESBEGINN 2026

Geduld und Zuversicht sind gefragt

Pforzheim, 10.11.2025. Im Frühsommer hieß es noch: „Weiter warten auf den Aufschwung – am Tunnelende schimmert Licht.“ Vier Monate später bleibt die Lage angespannt – doch das Licht am Ende des Tunnels wird heller. Zwar zeigen die jüngsten innenpolitischen und wirtschaftspolitischen Maßnahmen auf Bundesebene noch keine unmittelbare Wirkung, die Hoffnung auf Besserung der Wirtschaftsakteure ist aber weiterhin da. Während die aktuelle Geschäftslage im Nordschwarzwald leicht negativ bewertet wird, sind zumindest die Geschäftserwartungen für die nächsten zwölf Monate wieder positiv – das zeigt die aktuelle Konjunkturumfrage der Industrie- und Handelskammer (IHK) Nordschwarzwald im Herbst 2025.
„Die Herausforderungen bleiben groß und von Entspannung kann noch keine Rede sein“ , betont Claudia Gläser, Präsidentin der IHK Nordschwarzwald. „Doch viele Unternehmen zeigen bemerkenswerte Zuversicht – und wir stehen an ihrer Seite.“

Ergebnisse der Konjunkturumfrage im Herbst 2025

Die IHK Nordschwarzwald hat im Herbst rund 300 regionale Unternehmen zur deren wirtschaftlichen Situation befragt. Fast 24 Prozent davon berichten derzeit von einer guten Geschäftslage, verglichen mit 18 Prozent im Vorjahreszeitraum. Der Anteil der Unternehmen, die von einer befriedigenden Geschäftslage sprechen, ist mit 52 Prozent weiterhin hoch (Herbst 2024: 53 Prozent). Etwas über 24 Prozent nehmen eine schlechte Geschäftslage wahr, sodass ein Saldo von Minus 0,5 festzustellen ist. Vor einem Jahr lag dieser Wert noch bei Minus 10,9.
„Wir befinden uns seit nunmehr drei Jahren in einer strukturell angespannten Lage ohne Wachstum. Insofern sind die Werte relativ zu sehen. Einige Unternehmen gaben bereits bei den letzten Erhebungen an, dass die Geschäftslage schlecht oder nur befriedigend sei“, erklärt IHK-Hauptgeschäftsführerin Tanja Traub.

Weiterhin bleibt die Hoffnung für das Frühjahr 2026

„Neben der Geschäftslage blicken wir für die Frage nach dem Aufschwung auf die Auftragseingänge und die Investitionsbereitschaft der Unternehmen. Und da müssen wir feststellen: Es heißt weiter warten und frühestens nach dem Jahreswechsel werden sich spürbare Verbesserungen einstellen“, so Traub.
Nur 17 Prozent der Unternehmen sehen derzeit steigende Auftragseingänge, wobei der Wert im Vorjahreszeitraum mit 9 Prozent noch deutlich schlechter war. 50 Prozent erwarten eine gleichbleibende Auftragslage (Herbst 2024: 52 Prozent). 33 Prozent erwarten fallende Auftragseingänge. Damit liegt der Saldo bei Minus 16, vor einem Jahr war er bei Minus 30. Hinsichtlich der Investitionen in den nächsten zwölf Monaten erwarten nur zwölf Prozent zunehmende Investitionen, 47 Prozent gehen von einem gleichbleibenden Investitionsvolumen aus und 16 von einem abnehmenden. Das ergibt einen Saldo von Minus 13 und damit zwei Punkte schlechter als vor einem Jahr, aber neun Punkte besser als bei der letzten Erhebung im Frühsommer 2025.
Positiv stimmen die Geschäftserwartungen: Gut 24 Prozent gehen von sich verbessernden Geschäften aus, 18 von sich verschlechternden – ein Saldo von Plus sechs Prozent, der einem Wert von Minus 11,5 Prozent aus dem Vorjahreszeitraum gegenübersteht. Und das gilt für die Branche der Industrie erst recht: Hier liegt der Saldo im Herbst 2025 bei Plus 10,5 Prozent, vor einem Jahr lag der Wert bei Minus 26 Prozent.
„Die Region Nordschwarzwald ist eine produktionsstarke Wirtschaftsregion. Deshalb stimmen diese Zahlen zuversichtlicher“, so IHK-Präsidentin Gläser.

Wettbewerbsfähigkeit erfordert zügige Reformen bei den Arbeitskosten

„Die weltpolitische Lage bleibt instabil, dass sehen wir auch an den Exportzahlen. Umso wichtiger waren die entschlossenen und die gut sichtbaren Schritte der Bundesregierung zurück aufs europäische beziehungsweise internationale Parkett“, sagt Tanja Traub.
17 Prozent der hiesigen Unternehmen erwarten steigende Exporte. Das waren im Vorjahreszeitraum 26 Prozent, wobei im Herbst 2024 rund 36 Prozent gleichbleibende und 37 Prozent fallende Exporte angaben. Im Herbst 2025 geben 69 Prozent gleichbleibende und 13 Prozent fallende Exporterwartungen an. Damit ist der Saldo nach Minus elf Prozent im Vorjahr mit vier Prozent nunmehr wieder im positiven Bereich.
„Diese Zahlen sind weiterhin keine guten – da sie auf niedrigem Niveau sind. Wir sind eine Exportnation und die Geschäftsmodelle und Lieferketten vieler unserer Unternehmen im Nordschwarzwald sind auf internationale Absatzmärkte ausgerichtet. Hemmnis neben der weltpolitisch unberechenbaren Lage ist auch der Reformstau, der die Arbeitskosten hochtreibt. Dieser muss nun angegangen und aufgelöst werden. Die Bundesregierung muss jetzt den angekündigten Kurswechsel kraftvoll umsetzen“, betont IHK-Präsidentin Claudia Gläser.

Zahlen zu den Risiken für die wirtschaftliche Entwicklung sind eindeutig

Dementsprechend führen in der regionalen Konjunkturbefragung die verhaltene Inlandsnachfrage (75,5 Prozent) und die gestiegenen Arbeitskosten (63 Prozent) deutlich die Liste der größten Risiken für die wirtschaftliche Entwicklung der Unternehmen an. Auf Platz drei der zehn Risikokategorien liegt die Angabe „geopolitische Spannungen“ mit 50 Prozent.
„Unser Blick geht nach vorne. Gleichwohl ist doch positiv, dass wir auch entlang dieser Zahlen sehen, dass es eindeutige innenpolitische Hausaufgaben für die Politik gibt, die angegangenen werden können, aber eben auch müssen. Sofern sich diese Erkenntnis nun auch im politisch linkeren Spektrum durchsetzen sollte, kann es mit unserem Wirtschaftsstandort auch wieder schneller nach oben gehen“, so IHK-Hauptgeschäftsführerin Tanja Traub abschließend.

Lage in ausgewählten Wirtschaftszweigen

Verarbeitendes Gewerbe

18 Prozent der Industrieunternehmen sprechen von einer guten Geschäftslage (Vorjahreszeitraum: 9 Prozent), 51 von einer befriedigenden, 31 Prozent von einer schlechten. Die Werte des Vorjahres waren hier 46 beziehungsweise 44 Prozent. 21 Prozent berichten von gestiegenen Umsätzen, 21 Prozent von gleichbleibenden, 57 Prozent von gefallenen. Die Werte im Vorjahreszeitraum (Herbst 2024) waren: 16, 15 und 69 Prozent.
Die Ertragslage bewerten 16 Prozent als gut, 45 als befriedigend und 39 Prozent als schlecht. Die Werte im Vorjahreszeitraum waren: 7, 44 und 48.

Gastgewerbe

Im Tourismusgewerbe der Region trübte sich die Lage – nach guten Werten bei den vorherigen Erhebungen – in den letzten Monaten etwas ein: 23 Prozent bewerten die Geschäftslage als positiv (Vorjahreszeitraum: 50 Prozent), 54 Prozent sehen sie als befriedigend (Herbst 2024: 42 Prozent), nunmehr knapp 23 Prozent sprechen von einer schlechten Geschäftslage (Vorjahreszeitraum: 8 Prozent). 25 Prozent stellen wachsende Umsatzzahlen fest (Herbst 2024: 17 Prozent), 33 Prozent geben gefallene Umsätze an (Herbst 2024: 42 Prozent). 23 Prozent bewerten die Ertragslage als gut, 39 als befriedigend, 38 als schlecht (Vorjahreszeitraum: 30, 31 und 39 Prozent).

Handel & Dienstleistungen

30 Prozent sehen im Bereich Handel und Dienstleistungen eine gute Geschäftslage, 53 Prozent bewerten sie als befriedigend, 17 als schlecht. Die Werte im Vorjahreszeitraum waren 27, 61 und zwölf Prozent. Gestiegene Umsätze verbuchen immerhin 39 Prozent, bei 31 Prozent bleiben sie gleich, 30 Prozent sehen fallenden Umsätze. Im Herbst 2024 waren auch diese Werte mit 29, 41 und 30 Prozent etwas schlechter.
Die Ertragslage lässt weiterhin zu wünschen übrig: nur 14 Prozent sehen eine gute, 63 Prozent eine befriedigende und 23 Prozent eine schlechte Ertragslage. Im Herbst 2024 lagen die Werte bei 16, 49 und 35 Prozent.
Bürokratie

Entwaldungs­ver­ordnung wird zur Never Ending Story

Brüssel, 19.11.2025. EU-Umweltkommissarin Roswall hatte im September angekündigt, dass die Umsetzung der EU-Entwaldungsverordnung (EUDR) um ein weiteres Jahr verschoben werden soll. Es regte sich aber Widerstand im Europäischen Parlament. Nun werden neue Kompromisse gesucht.
Man ist nun weiter auf der Suche nach einem tragfähigen Kompromiss, der aber wahrscheinlich viele versprochene Erleichterungen wieder “einkassiert”. Eine sehr unbefriedigende Vorgehensweise für die betroffenen Unternehmen.

Neuer Vorschlag - Stand: November

Der europäische Rat schlägt aktuell (Stand 16.11.2025) folgende Regelungen vor:
  • Geltungsbeginn: 30. Dezember 2026 für mittlere und große Unternehmen und ab dem 30. Juni 2027 für Kleinst- und Kleinunternehmen.
  • Die Pflicht zur Einreichung einer Sorgfaltserklärung würde ausschließlich bei den Marktteilnehmern liegen, die das Produkt erstmals auf dem Markt bereitstellen.
  • Nachgelagerte Marktteilnehmer und Händler müssten keine gesonderten Sorgfaltserklärungen mehr einreichen; lediglich die ersten nachgelagerten Wirtschaftsakteure müssten die Referenznummer der ursprünglichen Erklärung aufbewahren und weitergeben.
  • Kleinst- und kleine Primärerzeuger müssten nur eine einmalige vereinfachte Erklärung abgeben.
  • Der Rat beauftragte zudem die Europäische Kommission, bis zum 30. April 2026 ein Simplification Review durchzuführen, um die Auswirkungen der EUDR und die administrative Belastung zu bewerten.

Verabschiedung noch vor Weihnachten?

Mit diesem Vorschlag geht man in die Verhandlungen mit dem Europäischen Parlament. Die finale Abstimmung im Europäischen Parlament soll dann nach Einigung zwischen dem 15. - 18. Dezember 2025 stattfinden.

Unsicherheit bei Betroffenen bleibt

Aus Sicht der Wirtschaft gehen die Deregulierungsansätze immer noch nicht weit genug. Die aktuelle inhaltliche und zeitliche Unsicherheit wird die rechtskonforme und fristgerechte Umsetzung der Verordnung - wann immer sie dann in Kraft tritt - zusätzlich erschweren.
Quelle: EU, DIHK, verändert.
Stellungnahmen

Stellungnahmen in der Bauleitplanung

Kontakt

Dipl.-Biol. Oliver Laukel
+49 7231 201-155
E-Mail: laukel@pforzheim.ihk.de
Yagmur Baltali
+49 7452 930-113
E-Mail: baltali@pforzheim.ihk.de

Die hoheitliche Aufgabe Bauleitplanung

Die IHK wird nach dem Baugesetzbuch als „Träger öffentlicher Belange” zu Bauleitplänen gehört und in der Regel innerhalb von vier Wochen zu einer Stellungnahme aufgefordert.
Die Aufstellung oder Änderung von Bauleitplänen (hauptsächlich Flächennutzungs- und Bebauungspläne) kann unter anderem für Gewerbetreibende zu einschneidenden negativen, aber auch positiven Veränderungen von Bau- und Nutzungsrechten an einem Betriebsstandort führen. Knackpunkte sind in vielen Verfahren z. B. die Themen “heranrückende Wohnbebauung”, Lärmschutz, Naturschutz oder handels- und verkehrsplanerische Aspekte.

Gesamtinteresse der regionalen Wirtschaft

Wir, die IHK Nordschwarzwald, vertreten in diesen Anhörungsverfahren das Gesamtinteresse der regionalen Wirtschaft um Fehlplanungen und Standortnachteile für gewerbliche Unternehmen von vornherein auszuschließen. Für den Fall, dass im Rahmen der Bauleitplanung unterschiedliche Interessenlagen zwischen kommunalen Belangen und gewerblichen Erfordernissen auftreten, versucht die IHK im konstruktiven Dialog einen Interessenausgleich herzustellen.

Aktuell zur Stellungnahme vorliegende Planungsverfahren

Verfahren BLP-Nr. (intern) Bemer­kungen Fristablauf
Dornstetten, FNP - 5. Änderung 0200 Neubau Feuerwehr, KiTa, PV-Freiflächenanlage, Gewerbeerweiterung 22.03.2026
Eutingen, B-Plan Horber Weg, Rohrdorf 2134 Wohnbebauung Dorfmischgebiet 13.03.2026
Bad Liebenzell, B-Plan Wasenacker 1802 Wohnbebauung 15.03.2026
Engelsbrand, B-Plan Fichtenweg 2135 Abrundung Wohnbebauung 13.03.2026
Engelsbrand, B-Plan Gewerbegebiet Nordost 2122 Änderung wegen Einzelhandel+Apotheke Bannwald 13.03.2026
Pfalzgrafenweiler, FNP 2030, 1. Änderung 0341 Anpassungen bez. Erweiterungen Gewerbe- und Wohnflächen 23.03.2026
Waldachtal-Lützenhardt, B-Plan Straußenbühl 2136 punktuelle Änderung wegen Wohnbebauung 03.04.2026

Bringen auch Sie sich rechtzeitig ins Verfahren ein

Nur durch fristgerechten Einspruch beim Planungsträger können betroffene Unternehmen im Konfliktfall ihre unternehmerischen Interessen, Wünsche und Rechte erfolgversprechend geltend machen!
Details zu den Unterlagen, Fristen und Verfahrensschritten können jederzeit beim zuständigen Planungsträger (Gemeinden, etc.) erfragt werden. Falls der Planungsträger Unterlagen im Internet zur Verfügung stellt, sind diese verlinkt.
Sollte ihr Unternehmen von einer Planung betroffen sein und wir Ihnen weiterhelfen können, sprechen Sie uns jederzeit direkt an.
Diese Auflistung dient nur zur Information und hat keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit oder Rechtsverbindlichkeit. Es werden nur aus Sicht der IHK Nordschwarzwald relevante Verfahren in die Liste aufgenommen.
Bundesweite Aktionswochen

Bundesweite Aktionswochen zur Fachkräftesicherungn

Die IHK Nordschwarzwald macht sich stark für die Fachkräftesicherung in der Region und beteiligt sich mit einem umfangreichen Programm an den Aktionswochen „Menschen in Arbeit – Fachkräfte in den Regionen“ des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.

Innovative Lösungen und starke Netzwerke: Gemeinsam für die Herausforderungen des Arbeitsmarktes

Die Herausforderungen auf dem Arbeitsmarkt verlangen nach kreativen Ansätzen und einem starken Netzwerk. Aus diesem Grund ist es erfreulich, dass die IHK Nordschwarzwald in Zusammenarbeit mit der Kontaktstelle Frau und Beruf Nordschwarzwald an dieser bedeutenden Initiative teilnimmt. Neben dem umfassenden Engagement in der Aus- und Weiterbildung möchten die Unternehmen in den Aktionswochen zusätzlich auf die Chancen hinweisen, die die Region bietet. Durch gemeinsame Anstrengungen soll gezeigt werden, wie Fachkräfte gewonnen und langfristig gehalten werden können.

Veranstaltungsprogramm zur Berufsorientierung und Weiterbildung

Im Rahmen der Aktionswochen erwartet die Teilnehmenden eine Vielzahl an Formaten zur Berufsorientierung, Personalgewinnung und Weiterbildung. Die IHK bietet in Zusammenarbeit mit der Kontaktstelle Frau und Beruf Nordschwarzwald sowie dem Welcome Center Nordschwarzwald ein breites Spektrum an kostenfreien Veranstaltungen an – in Form von Unternehmenseinblicken, Online-Veranstaltungen und spannenden Fachimpulsen.


Wirtschaftspolitische Positionen

IHK lehnt kom­munale Ver­packungs­steuern ab

Wirtschaft warnt vor zusätzlicher Bürokratielast

Pforzheim, 18.03.2025. Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Nordschwarzwald spricht sich gegen die Einführung kommunaler Verpackungssteuern aus. Die Vollversammlung – das Parlament der regionalen Wirtschaft – beschloss dazu einstimmig ein zweiseitiges Positionspapier (nicht barrierefrei, PDF-Datei · 90 KB), das die möglichen Auswirkungen umfassend analysiert. Das Fazit: Verpackungssteuern könnten erhebliche Belastungen für die regionale Wirtschaft mit sich bringen und stehen im unkoordinierten Zusammenspiel mit bestehenden Umweltmaßnahmen.

Umweltschutz und Abfallvermeidung: Verpackungssteuer ist der falsche Weg

„Abfallvermeidung und Umweltschutz sind auch für uns zentrale Anliegen. Doch die Verpackungssteuer ist der falsche Weg“, betont IHK-Hauptgeschäftsführerin Tanja Traub. „Handel und Gastronomie sind bereits durch die nationale Umsetzung der EU-Einwegkunststoffrichtlinie sowie andere Vorschriften stark gefordert. Eine zusätzliche kommunale Verpackungssteuer würde die wirtschaftliche Situation vieler Betriebe weiter verschärfen.“ Der Nutzen für die Müllvermeidung sei fraglich, im Gegenzug käme auf die ohnehin stark belasteten Betriebe eine Vielzahl an komplizierten Vorschriften zu. „Verpackungssteuern erweitern den Bürokratiedschungel“, warnt Traub.

Enorm hoher bürokratischer Aufwand

In der Tat wäre der bürokratische Aufwand enorm hoch: Die Abgrenzung zwischen steuerpflichtigen und nicht-steuerpflichtigen Verpackungen ist komplex, was zu Verwirrung bei Mitarbeitenden und Kunden führt. Ein Beispiel: Ein kalter Zwiebelkuchen wird beim Tübinger Modell nicht besteuert, der warme bei identischer Verpackung hingegen schon. Da der sofortige Verzehr aber das entscheidende Kriterium ist, müsste das Verkaufspersonal auch bei der Abgabe von kaltem Zwiebelkuchen rückfragen, ob dieses Stück sofort verzehrt wird. Bejaht der ehrliche Kunde die Frage, wäre Verpackungssteuer fällig. Diese penible Befragung gilt selbstverständlich auch fürs Fleischkäsweckle.

Verpackungssteuer führt zu höheren Preisen für Verbraucher

Für Kunden und Kommunen würde es jedenfalls teurer: Eine Verpackungssteuer führt zu höheren Preisen für Verbraucher. Doch auch die Kommunen selbst wären zusätzlich belastet: Die Erhebung und Kontrolle der Steuer erfordern erhebliche Ressourcen, die in vielen Kommunen bereits jetzt nicht ausreichend vorhanden sind. Dies könnte zu Ungleichheiten bei der Kontrolle und Durchsetzung führen.
Neben der Bürokratiebelastung spricht die fehlende Lenkungswirkung gegen die Steuer: „Verschiedene Studien zeigen, dass die Einführung einer Verpackungssteuer nicht zwangsläufig zu einer Verringerung des Abfallaufkommens führt. Das Verbraucherverhalten wird von vielen Faktoren beeinflusst“, macht Traub deutlich.

Regelungswirrwarr befürchtet

Nachdem die Kommunen, die eine Verpackungssteuer einführten, im Zuge einer Satzung selbst entscheiden, welche Einwegverpackung wie besteuert würde, könnte es über kommunale Grenzen hinweg zu einem aus Sicht der Kunden und Betriebe völligen Regelungswirrwarr kommen: „Das wäre Kleinstaaterei im 21. Jahrhundert. Eine weitere Steuer ist unzweckmäßig und führte zu Wettbewerbsverzerrungen. Es bestünde zudem die Gefahr eines Mülltourismus über kommunale Grenzen hinweg. Anstatt umweltpolitischer Symbolpolitik sollte der Fokus vor Ort vielmehr darauf liegen, wie wilder Müll tatsächlich vermieden und beseitigt werden kann. Hier sind intelligente Alternativen gefragt“, so Traub abschließend.
Allgemeine Wirtschaftspolitik

IHK im Austausch mit der Landespolitik: Gemeinsam für einen starken Wirtschafts­standort

Die Wirtschaft im Nordschwarzwald steht unter Druck und braucht dringend andere Rahmenbedingungen. Diese zentrale Erkenntnis prägte das „Wirtschaftspolitische Jahresgespräch" der IHK Nordschwarzwald, das im IHK-Haus in Pforzheim stattfand. IHK-Präsidentin Claudia Gläser machte es deutlich: „Der Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg leidet – das spüren wir auch hier im Nordschwarzwald.“ Als Gastredner konnte die IHK den Vorsitzenden der CDU-Landtagsfraktion, Manuel Hagel MdL, gewinnen.

Wirtschaftslage ernst – IHK fordert klare Perspektiven

Pforzheim, 10.02.2025. Die Hauptgeschäftsführerin der IHK Nordschwarzwald, Tanja Traub, führte mit den aktuellen Ergebnissen der regionalen Konjunkturbefragung in die Diskussion ein: „Seit zwei Jahren geht es abwärts. Die Stagnation ist einer Rezession gewichen.“ Nur 24 Prozent der Unternehmen im Nordschwarzwald bewerteten ihre Geschäftslage im Januar 2025 als gut, während 19 Prozent sie als schlecht und 57 Prozent als befriedigend einstuften – und das vor dem Hintergrund einer anhaltenden Abwärtsbewegung. Besonders problematisch seien die hohen Arbeitskosten und die schwache Inlandsnachfrage.
Manuel Hagel nahm diese Herausforderungen direkt auf: „Eine gute Zukunft für unser Land gibt es nur, wenn es der Wirtschaft gut geht.“ Er betonte, dass es klare Investitionsschwerpunkte in Bildung, Forschung und Infrastruktur brauche, um Baden-Württemberg als Innovationsstandort zu stärken. Zudem sprach er sich für Technologieoffenheit im Energiesektor aus und forderte die Rückkehr zu mehr Eigenverantwortung des Einzelnen und die Entfesselung des Unternehmertums, um die Chancen auch jüngerer Unternehmen im internationalen Vergleich zu erhöhen und Unternehmensnachfolgen wieder attraktiver zu machen.

Bürokratieabbau als zentrales Anliegen

Das Top-Thema des Abends waren die Vermeidung und der Abbau von Bürokratie. IHK-Präsidentin Gläser brachte es deutlich auf den Punkt: „Man könnte sich täglich über neue Auflagen und Berichtspflichten ärgern.“ IHK-Vizepräsident Patrick Stöber kritisierte: „Im Vergleich mit den Vereinigten Staaten sind wir einfach zu langsam. In Deutschland werden oft noch zusätzliche bürokratische Hürden geschaffen. Wir legen auf die europäischen Vorgaben immer noch was drauf“. Sein Vizepräsidenten-Kollege Jan Weber forderte beispielsweise eine Reform der Landesbauordnung zur Schaffung von mehr Wohnraum sowie grundsätzlich eine Überprüfung der Verwaltungseffizienz. „Aus meiner Sicht ist das föderale Verwaltungssystem kaum noch reformierbar. Es fehlt der Politik der Mut, einfach mal eine Regelungslücke zuzulassen. Um die Verwaltungspraxis wirtschaftsfreundlicher zu gestalten, brauchen wir eine Jahrhundertreform“, so Weber.
Erstaunlich deutlich zeigte sich hier auch Manuel Hagel: „Ich kann mir sogar die Abschaffung von Verwaltungsebenen vorstellen, um die Verwaltung übersichtlicher und effizienter aufzustellen.“ Und er gab konkrete Beispiele für die Erzielung von mehr Verwaltungseffizienz. In Zusammenarbeit mit zwei baden-württembergischen IT-Unternehmen, die grundsätzlich gerne für ein großes Pilotprojekt bereitstünden, könne eine zentrale Anlaufstelle für den sicheren Austausch von Daten geschaffen werden, eine „One-Stop-Agency“. „Wir verlangen von Unternehmen wie Bürgern zum Teil drei oder fünf Mal die gleichen Daten von unterschiedlicher Stelle; und dann dürfen und können staatliche Stellen die Daten einander nicht direkt zur Verfügung stellen, das versteht doch kein Mensch. Das muss einfacher gehen“, so Hagel. Hier passiere zu wenig, obwohl die Zustimmung und Dokumentation bei erfolgtem Datenaustausch einfach sicherzustellen wären – „auf baden-württembergischen Servern mit baden-württembergischer Software“ – ging er bei diesem Vorschlag weiter ins Detail. „Da braucht keiner Angst haben. Wir könnten als Land Vorreiter werden und auch für die höheren politischen Ebenen Beispiel geben“, so Hagel. Mit diesem und weiteren Lösungsansätzen erntete der Landespolitiker großen Zuspruch.

Fazit: Politik und Wirtschaft müssen gemeinsam anpacken

„Das Wirtschaftspolitische Jahresgespräch zeigte eindrucksvoll, dass der Dialog zwischen Wirtschaft und Politik wichtiger denn je ist. Dabei soll es nicht nur um Kritik gehen, sondern auch um konstruktive Lösungswege aus der Krise. Die IHK Nordschwarzwald bleibt weiter am Ball, um die Interessen der regionalen Unternehmen zu vertreten und konkrete Verbesserungen zu erwirken“, fasste es Claudia Gläser zusammen. „Wir brauchen weniger Bürokratie, mehr Innovationsförderung und eine vorausschauende Standortpolitik – nur so bleibt Baden-Württemberg wettbewerbsfähig“, schloss die IHK-Präsidentin.
Das Wirtschaftspolitische Jahresgespräch wurde von Dr. Julia Hagel moderiert.

Gewerbeflächen

27.05.-29.05.2024 Tag der Regionen

2. Bundeskongress „Tag der Regionen“ I 27.-29. Mai 2024, Pforzheim I Fläche unter Druck – Interessenkonflikte planvoll lösen

Vom 27. bis 29. Mai 2024 findet der 2. Bundeskongress "Tag der Regionen" im CongressCentrum in Pforzheim statt. Unter dem Thema "Fläche unter Druck – Interessenkonflikte planvoll lösen" werden aktuelle Herausforderungen und Lösungsansätze in der Raumentwicklung diskutiert. Neben der Zielgruppe Kommunen, Planer und Politik sind auch interessierte Unternehmen, die sich beispielsweise mit Betriebserweiterungen oder Neubau beschäftigen, angesprochen.

Region Nordschwarzwald vertreten

Die regionalen Projekte KoOpRegioN und Gewerbegebiete der Zukunft sind im Rahmen einer Begleitausstellung prominent im Foyer des CCP vertreten. Wir freuen uns auf ihren Besuch.

Weitere Informationen und Anmeldung

Das 2-tägige Programm ist vielfältig und abwechslungsreich – mit spannenden Vorträgen, interaktiven Diskussionen und praxisorientierten Workshops aus der Verwaltungspraxis, Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft.
Gewerbegebiete der Zukunft - Webinar

25.01.2024 Mobilitätskonzepte und Klimaresilienz in Gewerbe- und Industriegebieten

Ohne bedarfsgerechte und attraktive Gewerbe- und Industriegebiete keine prosperierende Wirtschaft. Um die Wettbewerbsfähigkeit einer Region zu erhalten, müssen Unternehmen attraktive Möglichkeiten für Wachstum und Veränderung geboten werden. Gewerbeflächen stellen jedoch ein knappes Gut dar, das zudem starke Emotionen hervorruft.
Mit der Kurz-Webinar-Reihe “Gewerbegebiete der Zukunft – Best-Practice” möchten die IHK Nordschwarzwald und der Regionalverband Nordschwarzwald mit zukunftsorientierten Aspekten, Ideen und Best-Practice-Beispielen dazu beitragen, bei Flächenausweisungen ökologische, soziale und qualitative Kriterien in den Fokus zu rücken. Die Initiativen Gewerbegebiete der Zukunft und KoOpRegioN sind in diesem Zusammenhang zentrale Bausteine für eine zukunftsfähige Gewerbeflächenentwicklung im Nordschwarzwald.

Zielgruppe

Die kostenfreie Vortragsreihe richtet sich insbesondere an Bürgermeister, Wirtschaftsförderer, Planungsbüros, Stadtplaner, Gemeinderatsmitglieder, Unternehmen, Berater und andere Interessierte – nicht nur aus der Region Nordschwarzwald.

Webinar 4: Mobilitätskonzepte und Klimaresilienz in Gewerbe- und Industriegebieten

Ein gebietsbezogenes Mobilitätsmanagement ist essentieller Bestandteil einer Strategie für die zukunftsfähige Entwicklung von Gewerbegebieten. Integrierte Mobilitäts- und Logistikkonzepte müssen die Anbindung an ÖPNV und zentrale Verkehrsachsen, Quartiersparkhäuser, Carsharing-Systeme und Angebote für alternativen Individualverkehr berücksichtigen. Ein attraktiver, gut erreichbarer Standort kann zur Mitarbeiterzufriedenheit und zur Bindung von Fachkräften beitragen. Ein intelligentes Lieferverkehrsmanagement kann Abläufe optimieren und Ressourcen sparen.
Wie die vielschichtigen Aspekte moderner Mobilitätskonzepte in der Praxis aussehen, wird im Teil 4 der Veranstaltungsreihe gezeigt:

Inhalt und Referenten

Donnerstag, 25.01.2024, 14.00-15.30 Uhr, MS-Teams
14:00-14:15 Uhr: Begrüßung und Einführung in das Thema
Heike Strobel, Regionalverband Nordschwarzwald; Oliver Laukel, IHK Nordschwarzwald
14:15—15:30 Uhr:
Mobilitätskonzepte für Gewerbe- und Industriegebiete – Grundlagen
Karsten Hager, Institut Stadt|Mobilität|Energie (ISME), Stuttgart
Best Practice: Mobilitätskonzepte am Beispiel des Gebiets Riedbrunnen in Gärtringen
Thomas Thüroff, Gemeinde Gärtringen
Klimaresilienz im Gewerbegebiet
Dr. Birgit Haupter, Prof. Böhm und Partner, Darmstadt
Die Vorträge sind als Impulsvorträge konzipiert. Es besteht die Möglichkeit für Rückfragen und Diskussion.

Termin

Donnerstag, 25.01.2024, 14.00-15.30 Uhr, Online über MS-Teams

Anmeldung

Die Veranstaltungsreihe ist kostenfrei. Bitte melden Sie sich mit dem Betreff “Veranstaltung am 25.01.2024” unter
an.
Ein MS-Teams-Zugang ist erforderlich. Bitte geben Sie bei der Anmeldung neben ihrem Namen und ihrem Unternehmen/Institution auch die E-Mail-Adresse an, mit der Sie sich in MS-Teams einwählen wollen (falls diese von der Anmeldeadresse abweicht).
Sie erhalten rechtzeitig vor der Veranstaltung eine MS-Teams-Einladung mit Einwahl-Link.
Weitere Veranstaltungen der Kurz-Webinar-Reihe sind in Planung.

Hintergrund

www.gewerbegebiete-der-zukunft.de: Unternehmen benötigen attraktive Möglichkeiten für Wachstum und Veränderung, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten. Allerdings sind Gewerbe- und Industrieflächen knapp bemessen und stoßen nicht immer auf positive Resonanz. Mit der Initiative „Gewerbegebiete der Zukunft“ möchte die IHK im Dialog mit Unternehmen, Gremien und Bürgern dazu beitragen, Gewerbeflächen nachhaltig auszuweisen, um so eine höhere Akzeptanz für gewerbliche Entwicklung zu schaffen.
KoOpRegioN: Das Forschungsprojekt KoOpRegioN (Kommunale Kooperationsoptionen für die nachhaltige Flächennutzung in der Region Nordschwarzwald) wird im Rahmen des Forschungsprogramms „Stadt-Land-Plus“ durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Das 5-jährige Projekt startete im Februar 2020 unter der Koordination des Regionalverbands Nordschwarzwald und greift die Frage auf, wie in einer Region eine nachhaltigere Gewerbeflächenentwicklung realisiert werden kann.
Gewerbegebiete der Zukunft - Webinar

16.11.2023 Grün statt Grau und Klimaresilienz im Gewerbegebiet

Ohne bedarfsgerechte und attraktive Gewerbe- und Industriegebiete keine prosperierende Wirtschaft. Um die Wettbewerbsfähigkeit einer Region zu erhalten, müssen Unternehmen attraktive Möglichkeiten für Wachstum und Veränderung geboten werden. Gewerbeflächen stellen jedoch ein knappes Gut dar, das zudem starke Emotionen hervorruft.
Mit der Kurz-Webinar-Reihe “Gewerbegebiete der Zukunft – Best-Practice” möchten die IHK Nordschwarzwald und der Regionalverband Nordschwarzwald mit zukunftsorientierten Aspekten, Ideen und Best-Practice-Beispielen dazu beitragen, bei Flächenausweisungen ökologische, soziale und qualitative Kriterien in den Fokus zu rücken. Die Initiativen Gewerbegebiete der Zukunft und KoOpRegioN sind in diesem Zusammenhang zentrale Bausteine für eine zukunftsfähige Gewerbeflächenentwicklung im Nordschwarzwald.

Zielgruppe

Die kostenfreie Vortragsreihe richtet sich insbesondere an Bürgermeister, Wirtschaftsförderer, Planungsbüros, Stadtplaner, Gemeinderatsmitglieder, Unternehmen, Berater und andere Interessierte – nicht nur aus der Region Nordschwarzwald.

Webinar 5: Grün statt Grau und Klimaresilienz im Gewerbegebiet

Starkregenereignissen, Hitzewellen und Trockenperioden sowie zunehmende Stürme führen immer häufiger zu Sachschäden, Produktionsausfällen und reduzieren die Produktivität und das Wohlbefinden der Mitarbeitenden am Arbeitsplatz. Damit wird die Klimaresilienz von Gewerbegebieten zur einer entscheidenden Stadtortvariable der Zukunft. Gewerbegebiete müssen nicht grau und trist sein, sondern können wertvolle Bestandteile grüner Städte und Kommunen sein.
Wie eine nachhaltige Gestaltung durch Begrünung in Gewerbegebieten – nicht nur im Sinne der Klimaresilienz – gelingen kann, zeigt der letzte Teil der Veranstaltungsreihe anhand vieler Beispiele auf.

Inhalt und Referenten

Donnerstag, 16.11.2023, 14.00-15.30 Uhr, MS-Teams
14:00-14:15 Uhr: Begrüßung und Einführung in das Thema
Heike Strobel, Regionalverband Nordschwarzwald; Oliver Laukel, IHK Nordschwarzwald
14:15-14:50 Uhr: Best Practice: Grün statt Grau – Gewerbegebiete im Wandel
Hildegard Boisserée-Frühbuss, Wissenschaftsladen Bonn e.V.
14:55-15:30 Uhr: Best Practice: Klimaanpassung in Gewerbegebieten – Handlungsbedarf und -möglichkeiten
Dr.-Ing. Birgit Haupter, Professor Böhm und Partner, Darmstadt
Die Vorträge sind als Impulsvorträge konzipiert. Es besteht die Möglichkeit für Rückfragen und Diskussion.

Termin

Donnerstag, 16.11.2023, 14.00-15.30 Uhr, Online über MS-Teams

Anmeldung

Die Veranstaltungsreihe ist kostenfrei. Bitte melden Sie sich mit dem Betreff “Veranstaltung am 16.11.2023” unter
an.
Ein MS-Teams-Zugang ist erforderlich. Bitte geben Sie bei der Anmeldung neben ihrem Namen und ihrem Unternehmen/Institution auch die E-Mail-Adresse an, mit der Sie sich in MS-Teams einwählen wollen (falls diese von der Anmeldeadresse abweicht).
Sie erhalten rechtzeitig vor der Veranstaltung eine MS-Teams-Einladung mit Einwahl-Link.
Weitere Veranstaltungen der Kurz-Webinar-Reihe sind in Planung.

Hintergrund

www.gewerbegebiete-der-zukunft.de: Unternehmen benötigen attraktive Möglichkeiten für Wachstum und Veränderung, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten. Allerdings sind Gewerbe- und Industrieflächen knapp bemessen und stoßen nicht immer auf positive Resonanz. Mit der Initiative „Gewerbegebiete der Zukunft“ möchte die IHK im Dialog mit Unternehmen, Gremien und Bürgern dazu beitragen, Gewerbeflächen nachhaltig auszuweisen, um so eine höhere Akzeptanz für gewerbliche Entwicklung zu schaffen.
KoOpRegioN: Das Forschungsprojekt KoOpRegioN (Kommunale Kooperationsoptionen für die nachhaltige Flächennutzung in der Region Nordschwarzwald) wird im Rahmen des Forschungsprogramms „Stadt-Land-Plus“ durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Das 5-jährige Projekt startete im Februar 2020 unter der Koordination des Regionalverbands Nordschwarzwald und greift die Frage auf, wie in einer Region eine nachhaltigere Gewerbeflächenentwicklung realisiert werden kann.
Arbeitskreis

eForum Umwelt - die Praxisplattform für Umweltschutz, Sicherheit, Energie und Klimaschutz

Pforzheim, 25.01.2023. Das Forum Betrieblicher Umweltschutz ist seit fast 30 Jahren DER Arbeitskreis für Umweltverantwortliche und -beauftragte aus Unternehmen der Region, die sich aktuell und kompakt über die neusten Tendenzen im betrieblichen Umweltschutz und den angrenzenden Bereichen informieren möchten.

Mischung zwischen “Online” und Präsenz

“Kurze und kompakte Online-Formate wie Webinare oder MS-Teams-Meetings haben enorme Vorteile bei der Vermittlung fachlicher Inhalte,” so Oliver Laukel, der diesen Arbeitskreis seit vielen Jahren organisiert und moderiert. “Gleichwohl haben wir während der Corona-Pandemie festgestellt, dass der persönliche Austausch untereinander “face-to-face” nur sehr schwer zu ersetzen ist.”
Dieser Arbeitskreis der IHK Nordschwarzwald wird deshalb auch in Zukunft als Mischformat zwischen Präsenz- und Online-Veranstaltungen stattfinden.

Vier feste Online-Termine für Fachthemen

An vier festen Terminen werden in ca. 2-stündigen Online-Einheiten (MS-Teams) frühzeitig Gesetzesänderungen, Trends und Themen im Umwelt- und Energiebereich vermittelt und diskutiert. Praktische Tipps zur Umsetzung im Betrieb ergänzen diese Online-Einheiten. Hochkarätige Referenten liefern den fachlichen Input zu den Themen Abfall, Energie, Gewässerschutz, Immissionsschutz, Arbeitssicherheit, Gefahrstoffe, Chemikalienrecht, Umweltmanagement u.v.m.. Über MS-Teams werden auch aktuelle Informationen und Hintergründe ausgetauscht.

Termine 2023

Die MS-Teams-Meetings finden am 21.03.2023, 09.05.2023, 19.09.2023 und 28.11.2023, jeweils 14-16:30 Uhr statt. Der Präsenz-/Exkursionstermin wird separat bekannt gegeben.

Zusätzlicher Präsenztermin fördert den Austausch untereinander

In zusätzlichen, flexiblen Präsenzterminen (eine Sitzung im Sommer und/oder eine Exkursion) wird der Dialog zu Gleichgesinnten aus Unternehmen der Region gefördert. Fachliche Themen werden hier praxisnah und als Erfahrungsaustausch aufbereitet und diskutiert.

Flexibles und modernes Format für die Region

“Wir sind sicher, dass wir so schnell und unbürokratisch Lösungsansätze in allen Fragen des betrieblichen Umweltschutzes bereitstellen können und mit Hilfe des neuen Mischformats neue Kunden in der Region Nordschwarzwald gewinnen können," so Oliver Laukel abschließend.

Teilnahmebedingungen und Anmeldung

Die Jahresgebühr beträgt 450 Euro/Teilnehmer. Die Jahresgebühr ist mit dem ersten Termin des Jahres fällig. Buchungen einzelner Termine sind nicht möglich. Die Teilnahme ist auf Mitgliedsunternehmen der IHK Nordschwarzwald beschränkt. Im Preis inbegriffen sind vier Online-Sitzungen über MS-Teams (4 x ca. 2 UStd.). Wenn möglich wird eine Präsenzsitzung in der IHK oder eine kostenlose Exkursion zu einer Anlage oder einem interessanten Unternehmen organisiert. Die Teilnehmer erhalten nach dem letzten Termin des Jahres eine Teilnahmebescheinigung.
Interessiert? Dann schreiben Sie mir gerne eine E-Mail.
Wirtschaftstandort

Weltweit erstes ultra­effi­zientes Ge­werbe­gebiet

Produktion im urbanen Umfeld ohne Abfall, Abwasser und Abluft: Das ermöglicht ein vom Umweltministerium prämiertes Konzept für das weltweit erste ultraeffiziente Gewerbegebiet. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der drei Fraunhofer- Institute IPA, IAO und IGB haben es gemeinsam mit der Stadt Rheinfelden (Baden) und den ansässigen Unternehmen erarbeitet.

"Wohin mit dem überschüssigen Strom?”

Pforzheim, 25.07.2022. Mit dem Bau eines Laufwasserkraftwerks am Hochrhein wurde 1898 die Voraussetzung geschaffen, dass sich energieintensive Industriebetriebe ansiedelten und Arbeiterwohnungen entstanden. Die Stadt Rheinfelden war geboren. Das Laufwasserkraftwerk ist bis heute in Betrieb. Zusammen mit mehreren Blockheizkraftwerken produziert es bisweilen mehr Strom als Stadt und Industrie verbrauchen. „Anstatt den Überschussstrom ins Netz einzuspeisen oder Turbinen abzuschalten, könnte er künftig Ladesäulen für Elektrofahrzeuge mit Energie versorgen“, schlägt der Projektleiter „Ultraeffiziente Gewerbegebiete“, M. Sc. Ekrem Köse vom Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA, vor. Gemeinsam mit seinen Kollegen von der Abteilung Effizienzsysteme und weiteren Wissenschaftlern von den beiden Fraunhofer-Instituten IAO und IGB hatte sein Vorgänger bereits 2020 die Industriegebiete am östlichen Stadtrand unter die Lupe genommen und überlegt, wie sich Abfall, Abwasser und Abluft vermeiden lassen.

Die fünf Handlungsfelder der Ultraeffizienz

Geschlossene Kreisläufe

Auch für Kunststoffe könnte es bald einen geschlossenen Kreislauf geben. So könnte ein Hersteller von Kunststoffgranulaten in Rheinfelden den Kunststoffabfall von benachbarten Unternehmen verwerten. Und ein Medizintechnik-Unternehmen aus dem Stadtteil Herten könnte Granulate aus Rheinfelden verwenden, anstatt sie anderswo zu beschaffen. Die Abwärme aus der Industrie könnte die Temperatur in Dachgewächshäusern auf den Fabrikgebäuden nachts und im Winter konstant halten. In diese könnten dann auch die CO2-Emissionen, die am Standort anfallen, eingeleitet werden, um das Pflanzenwachstum anzuregen. Eine gemeinsame Feuerwehr gibt es bereits und auch eine Kantine steht schon Mitarbeitern anderer Firmen offen. Einzelne Fuhrparks und Rechenzentren könnten zusammengelegt werden. Auch Energie- und Umweltmanager, Arbeits- und Brandschutzbeauftragte, Reinigungsdienste und Gärtner könnten sich die ansässigen Unternehmen teilen.

IHK-Präsidentin Cluadia Gläser: “Eine blühende Wirtschaft benötigt attraktive Gewerbe- und Industriegebiete”

„Eine blühende Wirtschaft benötigt attraktive Gewerbe- und Industriegebiete. Den Unternehmen im Nordschwarzwald müssen daher Möglichkeiten geboten werden, um nachhaltig wachsen zu können. Gewerbe- und Industrieflächen verknappen sich zunehmend und werden in der Bevölkerung noch zu wenig akzeptiert. Die IHK hat daher in Zusammenarbeit mit Experten aus verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen den Leitfaden „Nachhaltige Gewerbe- und Industriegebiete der Zukunft“ entwickelt. Damit hat die Kammer besonders ökologische und soziale Gesichtspunkte sowie das Ziel des nachhaltigen Wirtschaftens ins Auge gefasst. Solche Überlegungen werden nun im ultraeffizienten Gewerbegebiet in Rheinfelden weltweit erstmals praktisch erprobt und umgesetzt. Die Hochschule Pforzheim beteiligt sich daran. Auch das Projekt Ultraeffizienzfabrik des Campus Schwarzwald in Freudenstadt sehe ich als Wegweiser und Blaupause, um unsere eigenen Gewerbegebiete in der Region Nordschwarzwald nachhaltig und zukunftsfähig weiterzuentwickeln.“
Claudia Gläser
Präsidentin der IHK Nordschwarzwald

Ultraeffizienz: Hochschule Pforzheim und Evonik kooperieren im Breich grüner Wasserstoff

Die Hochschule Pforzheim und die Firma Evonik Operations GmbH kooperieren in Rheinfelden bereits im Bereich „Grüner Wasserstoff“. Das Institut für Industrial Ecology (INEC) der Hochschule geht mit Evonik dabei der Frage nach: Wie kann für die chemische Industrie die Versorgung mit Wasserstoff sichergestellt werden? Wasserstoff, überwiegend aus Erdgas produziert, wird „grauer“ Wasserstoff genannt. Ist er ein Nebenprodukt chemischer Reaktionen, nennt man ihn „weißen“ Wasserstoff. Das Ziel ist, die Produktion in der Zukunft auf „grünen“ Wasserstoff umzustellen, also aus regenerativen Energien. Doch wie sieht die Transformation zu komplett grünem Wasserstoff aus? Das ist die Frage, die in dem vom Land Baden-Württemberg geförderten Forschungsprojekt „H2Chemie2050“ beantwortet werden soll. Standortleiter Hermann Becker von Evonik und Professor Dr. Mario Schmidt von der Hochschule Pforzheim unterschrieben Mitte April den Kooperationsvertrag und gaben 2022 den Startschuss zu dem Projekt.

Ausbau eines Nahwärmeverbundes und gemeinsame KWK-Anlagen im Gespräch

„Aktuell gibt es eine weitere Förderphase.Weiterhin dabei ist das Fraunhofer IPA, das IAO und das Institut IAT der Uni Stuttgart. Hier wird hauptsächlich an Tools zur Bewertung von ultraeffizienten Maßnahmen gearbeitet. Zu weiteren möglichen Maßnahmen zählt der Ausbau eines Nahwärmeverbundes oder gemeinsame KWK-Anlagen, der Ausbau weiterer Materialkreisläufe, die Optimierung der Logistik u. v. m.“, erläutert Köse. Zwischen den Unternehmen findet bereits reger Austausch zum Aufbau eines internen Nahwärmenetzes statt.
PM / Michael Hasch
Infrastruktur und Mobilität

10-Minuten-Takt auch auf dem Land

Horber Start-up verbindet mit "Öffis"-App
verschiedene Verkehrsangebote per künstlicher Intelligenz

Vernetzt und verbunden

Pforzheim, 19.05.2022. Die Existenzgründer Patrick Speiser und Daniel Teigland haben es mit der "Öffis"-App geschafft, verschiedenste Verkehrssysteme miteinander zu vernetzen und einheitlich buchbar zu machen.
Bereits in der ersten Ausbaustufe lassen sich hier Mitfahrgelegenheiten mit dem ÖPNV passgenau verbinden und damit Verkehr und Ressourcenverbrauch verringern. Die IHK Nordschwarzwald hat die beiden Jungunternehmer bei ihrer Gründung unterstützt. Mittlerweile ist die kostenlose App von mehr als 20.000 Nutzern installiert worden, ohne je beworben worden zu sein - wobei über 1.000 neue Downloads pro Monat hinzukommen.

Mobilität in den ländlichen Bereichen der Region Nordschwarzwald

Nachhaltigere Formen der Mobilität gewinnen auch in den ländlichen Bereichen der Region Nordschwarzwald zunehmend an Bedeutung. Das Horber Start-up MobiTech begegnet mit seiner neuartigen Mobilitätsapp genau diesem sich wandelnden Bedarf. Vorhandene Angebote reichen aus Sicht der beiden Gründer nicht aus, um den Menschen in ländlichen Gebieten nachhaltige und gleichzeitig flexible Mobilität zu bieten: "Wir selbst sind kein Verkehrsunternehmen. Aber mit unserer App verbinden wir bestehende Vehrkehrsnetzwerke. Dazu nutzen wir auch die Möglichkeiten künstlicher Intelligenz (KI), um jedem Nutzer eine individuell und auf seine Bedürfnisse zugeschnittene Mobilitätslösung vorzuschlagen", erläutert Gründer Patrick Speiser, der in Tübingen Jura studiert. Kern des Systems ist eine multimodale Mobilitäts-Anwendung, innerhalb derer in der jetzigen Ausbaustufe der klassische ÖPNV und Mitfahrgelegenheiten verknüpft werden, um etwa unabhängiger von starren Busfahrplänen zu werden. "So ist es bereits heute möglich, mit unserer App in kleinen Ortschaften, in denen ein Bus eher seltener anhält, einen Zehn-Minuten-Takt per Kombination aus Mitfahrgelegenheit und ÖPNV zu realisieren", versichert Gründer Daniel Teigland.

Mitfahrgelegenheitsfunktion für Unternehmen

Die Mitfahrgelegenheitsfunktion soll den Mitarbeitenden von Unternehmen jeder Größe zudem die Möglichkeit bieten, sich unternehmensübergreifend für den Arbeitsweg zusammenzutun und auf diese Weise die Emission von Treibhausgasen zu verringern, die Straßen zu entlasten und in immer knapper werdenden Gewerbeflächen mehr Raum für Firmengebäude zu schaffen, anstatt ihn für große Parkplätze zu disponieren. "Unternehmenskunden können darüber hinaus anonymisierte Statistiken zu den Einsparungen von Treibhausgasen ihrer Mitarbeitenden abrufen und in Ihre Ökobilanz einfließen lassen", so Teigland. Die zusätzliche Integration von Carsharing, Fahrrad und E-Scooter-Verleih für die "Letzte Meile" sei zudem bereits in Planung.

Einsatz für moderne und nachhaltige Mobilitätslösungen

"Wir setzen uns in der Region Nordschwarzwald für moderne und nachhaltige Mobilitätslösungen wie die von MobiTech ein - nicht nur wegen der steigenden Energiepreise", betont Tanja Traub, Mitglied der IHK-Geschäftsführung. Für die IHK Nordschwarzwald ist es ein ureigenes Anliegen, den unternehmerischen Nachwuchs mit Beratungen und Dienstleistungen zu fördern. Im Bereich übergreifender Mobilitätsvernetzung nimmt die "Öffis"-App dabei eine Vorreiterrolle ein. In der Entwicklungsstrategie 2030+ hat die IHK vor drei Jahren zusammen mit vielen Akteuren aus der Region unter anderem das Ziel formuliert, "Modellregion für moderne, nahtlose und bedarfsorientierte Mobilitätslösungen (Mobilitätsplattform)" werden zu wollen. Die "Öffis"-App aus der Region Nordschwarzwald kann deutschlandweit genutzt werden und könnte damit von hier ausgehend zu einem Musterbeispiel vielerorts werden.
BU: Freuen sich über neue Mobilitätsformen im Nordschwarzwald und darüber hinaus (v.l.n.r.: Carl Christian Hirsch, Mitglied der Geschäftsführung der IHK, Patrick Speiser und Daniel Teigland, beide Fa. MobiTech sowie Tanja Traub, Mitglied der IHK-Geschäftsführung). Quelle: IHK.

Fachkräftesicherung im Nordschwarzwald

Auftakttreffen: „Projekt Fachkräftestandort Raum Calw“ mit zahlreichen Unternehmen erfolgreich gestartet

Die Unternehmen im Raum Calw wachsen, doch der Fachkräftemangel macht die Suche nach neuen Mitarbeitenden schwierig – daher trafen sich im Rahmen der „Entwicklungsstrategie 2030+“ Geschäftsführer und Personalverantwortliche von Unternehmen aus dem Raum Calw mit Vertretern der Industrie- und Handelskammer Nordschwarzwald sowie der Stadt Calw, um in drei Workshops das Thema „Fachkräfte werben – gewinnen – binden“ gemeinsam anzugehen.

Konkreten Bedarf identifiziert

Calw, 31.05.2022. Mit dem Projekt wollen IHK und Wirtschaftsförderung Calw gemeinsam mit den Unternehmen konkrete örtliche Bedarfe in den Handlungsfeldern „Mobilität & Wohnen“, „Kultur & Freizeit“ sowie „Bildung “ identifizieren. Bei der ersten Veranstaltung des Projekts Anfang Mai in den Räumen der Firma Börlind GmbH in Altburg ging es um die Fragen „Wie sieht der Fachkräftemangel in Ihrem Unternehmen aus?“ und „Inwiefern kann aus Ihrer Sicht die Standortattraktivität noch gesteigert werden?“
„Bereits dieser erste Termin hat gezeigt, wie zielführend eine enge und konkrete Zusammenarbeit in diesem Bereich ist. Den Fachkräftemangel können wir nur bekämpfen, wenn wir das Thema ganzheitlich angehen. Unser Projekt beleuchtet verschiedene relevante Standortfaktoren und bündelt die Perspektiven und Kompetenzen von Unternehmerschaft, Kammer und Stadt gewinnbringend“, resümiert Carl Christian Hirsch, Mitglied der Geschäftsführung der IHK.
„Wir wollen neue Wege gehen, um die große Herausforderung des Fachkräftemangels erfolgreicher zu bewältigen und die Personalverantwortlichen dauerhaft miteinander zu vernetzen“, ist auch das Ziel von Wirtschaftsförderin Carina Kober.

Austausch unter den Unternehmen hat eine positive Wirkung

Simone Schrön, Leiterin Human Resources bei Börlind, freut sich auf die Zusammenarbeit in der Region: „Wir haben dieses spannende und zukunftsträchtige Projekt sehr gerne in unseren Räumen gestartet. Der Austausch zwischen den Unternehmen in der direkten Umgebung kann nur eine positive Wirkung haben und wird unter der Projektleitung der IHK Nordschwarzwald in Zusammenarbeit mit der Stadt Calw die Attraktivität der Region auch in der Zukunft hochhalten.“
Nach Ausarbeitung der Workshop-Ergebnisse geht es im September in die nächste Runde des Projekts.
Wiedereinstieg jetzt. Wiedereinstieg kompakt.

Themenreihe Berufswelten: Perspektive Wiedereinstieg

Perspektive Wiedereinstieg

Wer nach einem Job sucht, braucht eine Strategie, die über die Gehalts- oder Standortfrage hinaus geht. Die Kontaktstelle Frau und Beruf hat bei dieser Veranstaltung verraten, worauf Berufswiedereinsteigerinnen achten sollten. Als Expertin für den Wiedereinstieg stand auch die Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt, Stefanie Matthes-Baum von der Agentur für Arbeit Nagold-Pforzheim zur Verfügung. Frau Dorothea Sanwald informierte über die vielseitigen Angebote in der Kontaktstelle Frau Beruf Nordschwarzwald.

Die Themenreihe Berufswelten

Im Jahr 2019 bietet die Kontaktstelle Frau und Beruf Nordschwarzwald diese kostenlose Veranstaltungsreihe rund um das große Thema Berufswelten. Das niederschwellige Angebot im Bereich der Fachkräftesicherung wird einmal im Monat angeboten. Die zehn Termine sind jeweils einem Thema gewidmet. Bei jeder Veranstaltung gibt es einen Kurzvortrag begleitet von einer offenen Gesprächsrunde.

Für Unternehmen und Kommunen

23.04.2026 Barcamp: Fachkräfte­sicherung mit inter­nation­alen Fachkräften

Internationale Fachkräfte als Baustein der Fachkräftesicherung

Ein Baustein beim Thema Fachkräftesicherung sind internationale Fachkräfte. Sie bieten Top-Qualifizierungen und Fertigkeiten, vielfältige Sprachkenntnisse sowie kulturelle Vielfalt. Doch wie können Sie internationales top qualifiziertes Personal finden und binden?
Um Ihnen aufzuzeigen, welche Möglichkeiten es gibt, welche Schritte es mit sich bringt und was es zu beachten gilt, wollen die Welcome Center Nordschwarzwald, Schwarzwald-Baar-Heuberg/Hochrhein-Bodensee, Südlicher Oberrhein und Ulm/Oberschwaben mit Unternehmern, Personalverantwortlichen, internationalen Fachkräften und vielen regionalen Institutionen, die mit dem Thema Fachkräftesicherung betraut sind, ein digitales Barcamp zum Austausch gestalten.
Diese Veranstaltungsform bietet Ihnen die Möglichkeit, sich in einem vorgegebenen Rahmen zu Themen ,hinzuzuschalten‘, Ihre Fragen zu stellen, Erfahrungen und Tipps auszutauschen und dadurch gemeinsam mehr zu erreichen.

Was ist ein digitales Barcamp?

Ein Barcamp ist ein Veranstaltungsformat, das auch „Un-Konferenz“ oder „Mit-Mach-Konferenz“ genannt wird, weil Programm und Referenten nicht vorab feststehen. Alle, die ein Thema vorstellen oder diskutieren möchten, können dies im Rahmen eigener Sessions oder Workshops tun. Dafür gibt es ausreichend Zeiten und Räume, so dass viele Programmpunkte parallel stattfinden können. Zu Beginn des Barcamps gibt es eine Einführung in das Vorgehen, anschließend können alle Interessierten eigene Programmpunkte vorstellen.
Themenvorschläge können bereits jetzt per Email unter thoma@pforzheim.ihk.de eingebracht werden.
Barcamps sind eine innovative Möglichkeit, Erfahrungen auszutauschen, Potentiale aufzudecken sowie neue Impulse zu erhalten.

Sessionsplan

Es besteht auch die Möglichkeit ein eigenes Thema einzubringen und dieses mit unseren Experten und anderen Unternehmern zu diskutieren. Nutzen Sie diese aktive Austauschmöglichkeit und erhalten Sie genau die Informationen, die Sie brauchen, um Ihrem Fachkräftebestand auch zukünftig zu sichern und erweitern zu können!

Zielgruppe

Unternehmensvertreter aus allen Branchen, Personalverantwortliche, internationale Fachkräfte und regionale Institutionen, die mit dem Thema Fachkräftesicherung betraut sind.

Datum und Uhrzeit

Das digital Barcamp findet am 23. April 2026 von 09:00 bis 12:00 Uhr statt.

Anmeldung

Für das digitale Barcamp jetzt anmelden.
Nach der Anmeldung erhalten Sie den Link zur Teilnahme sowie ergänzende Informationen.

Kontakt

Bei Fragen steht Ihnen Michaela Thoma zur Verfügung:
Tel.: +49 (7452) 9301-17
E-Mail: thoma@pforzheim.ihk.de
Das BarCamp wird von den Welcome Centern Nordschwarzwald, Schwarzwald-Baar-Heuberg/Hochrhein-Bodensee, Südlicher Oberrhein und Ulm/Oberschwaben organisiert, die vom Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg gefördert und den regionalen Industrie- und Handelskammern finanziert werden.
Die Welcome Center verstehen sich als zentrale Anlaufstelle für internationale Fachkräfte und regionale Unternehmen in Baden-Württemberg in ihrer jeweiligen Region.
Blue Table - Das Interview

Mitarbeitersuche: der Spirit ist entscheidend

Blue Table – Das Interview

Heute am Tisch: Steffen Schillinger und Martin Keppler, Haupt­geschäfts­führer der Industrie- und Handelskammer Nord­schwarz­wald

Herr Schillinger, obwohl Sie einige Jahre beruflich auf nationalem wie internationalem Parkett unterwegs waren, sind Sie schließlich doch wieder in Ihre Heimat und den Fa­milien­betrieb zurück­gekehrt. Was hat Sie dazu bewogen?
Als Kind wollte ich immer Kampfpilot werden, später Architekt oder Medien­designer. Als Hotelier habe ich das jetzt irgendwie alles unter einen Hut gebracht. Die Weiter­entwicklung hört ja bekanntlich nie auf. Auch im FRITZ plane ich noch weiter. Das Appartement 47 soll eine an­sprechende Suite unterm Dach des alten Gebäude­teils werden. Die Hotellerie hat anderthalb schwierige Jahre hinter sich. Zwei Lockdowns, Beherbergungsverbot, Hygiene- und Abstandregeln. Wie haben Sie diese Zeit erlebt? Im ersten Moment war das für uns schon ein Schock. Bei allem Schimpfen muss ich allerdings ehrlicherweise sagen: Ohne die Unter­stützung durch die Politik, die wirklich wichtig für unsere Branche war, wäre das recht schwierig geworden.
Sie sind 2019 mit dem neuen Hotel FRITZ an den Start gegangen und mussten es, kaum eröffnet, pandemie­bedingt gleich wieder schließen. Wie sind Sie als Familien­unter­nehmen klargekommen?
Es ging ja nicht nur um die Investition und den Profit. 150 Mitarbeitende wollten am Monats­ende ihr Gehalt. Gut war, dass wir in der relativ kurzen Startphase von knapp einem Jahr schon erste Erfahrungen mit der Belegung sammeln konnten. Damit konnten wir zumindest den Banken beweisen, dass unser Konzept aufgeht. Wir haben die Corona- Zeit effektiv genutzt durch die intensive Weiterbildung unseres Teams.
Was war die größte Herausforderung?
Das war in der Tat die Wieder­eröffnung. Das ist, wie wenn man einen Oldtimer 40 Jahre in der Garage stehen hat. Und plötzlich soll man mit ihm über die Autobahn brettern. Ich vergleiche das auch gerne mit der körperlichen Fitness: Wenn man kaum trainiert, kann man nicht von einem Tag auf den anderen Marathon laufen. Unsere Mitarbeiter­innen und Mitarbeiter saßen praktisch über Monate zuhause. Da wird man zwangsläufig bequemer. Außerdem hatten sich viele bereits einen Zweitjob gesucht. Als es wieder losging, war der Laden bei 99 Prozent Auslastung gleich richtig voll. Wir haben bis zu 140 feste Reser­vierungen pro Tag geschrieben. Da wurde mir klar: Es war die richtige Entscheidung, unsere Rezeption auch während des Lockdowns ausreichend besetzt zu halten. Schon im Mai dieses Jahres konnten wir spüren, dass Bewegung in die Buchungen kam.
Wie haben Sie den Lockdown als Unter­nehmer empfunden?
Mir persönlich hat der Lockdown ultra gut getan. Ich war mit einem Mal entschleunigt, hatte viel mehr Zeit, die ich für mich nutzen konnte. Denn ab 2014 hatte ich, zunächst in der Berghütte und dann mit dem Umbau des FRITZ, ständig Vollgas gegeben. Nach der Eröffnung des FRITZ in 2019 wollte ich mir ohnehin eine kleine Auszeit gönnen. Dass mir ausgerechnet Corona das Sabbatical bescheren würde, konnte ich da noch nicht ahnen.
Das größte Problem ist für viele Unternehmen in der Tourismus- und Veran­staltungs­branche der Fach- und Arbeits­kräftemangel. Leiden Sie auch schon darunter? Gibt es ein Rezept dagegen? Was kann ein Hotelier im Schwarzwald tun?
Auch wir spüren den Fach­kräfte­mangel schon enorm. Es ist schwierig, gute Leute zu finden. Das wirkungs­vollste Rezept ist, sich darüber klar zu werden: So wie du mit deinem Team umgehst, baust du dir deinen eigenen Stil auf, der dein Team prägt. Da wir schon immer gute Gehälter gezahlt haben, wissen wir auch: Das Geld spielt nicht die zentrale Rolle. Ein Hotelbetrieb ist wie eine große Familie. Man arbeitet zusammen, unternimmt auch mal was gemeinsam. Es macht den Spirit aus, den man vorlebt. Da entwickeln sich Freundschaften, die man pflegen muss. Deshalb sind wir schon ein bisschen stolz darauf, dass wir über die Pandemie alle halten und weiter­qualifizieren konnten. Da hat unsere Lauterbad Akademie mit Unter­stützung der IHK einen großen Anteil dran. Wobei wir vieles auch selber organi­siert haben. Die Lauterbad Akademie wurde bereits 2016 gegründet. Bei den ersten Schritten hat Sie die Tourismus Akademie der IHK unterstützt.
Wie ging es weiter? Was sind Ihre Ziele? Wie sieht das Programm aus, was wollen Sie trainieren?
Unsere Akademie wächst inhaltlich ständig weiter. Das Angebot reicht von Organi­sations­planung, über Persönlichkeitsentwicklung und Gästebetreuung bis zur Produkt­schulung. Event­planung und Software sind wichtige Themen. Für unsere Auszu­bildenden ist das Schulung­sangebot Pflicht. Für alle anderen ist die Teilnahme freiwillig. Regelmäßig fördern wir zudem Stipendiaten.
Seit vielen Jahren sind sie als Prüfer bei der IHK aktiv, aktuell sogar Vorsitzender des Prüfungs­ausschusses für die Hotel­kaufleute. Warum engagieren Sie sich?
Ich kann was zum Allgemein­wohl beitragen. Das ist mir wichtig, und deshalb mache ich das gerne. Außerdem macht es mir Spaß, die Leistungs­steigerung der Auszubildenden mitzuerleben. Es ist schön zu sehen, wie junge Leute in die Berufswelt einsteigen und sich bewähren. Dabei ist es mir auch wichtig, bei den Prüfungen für Ent­spannung zu sorgen, damit niemand mit Prüfungsangst vor uns sitzen muss.
Verraten Sie uns noch etwas über Ihr jüngstes Projekt „Black Forest Finest“? Das klingt zwar wie ein Gin aus dem Schwarzwald, doch was verbirgt sich tatsächlich dahinter?
Bei den Jobbörsen in den Schulen bin ich, vor allem in den Elterngesprächen, des Öfteren damit konfrontiert worden, wie schlecht eigentlich der Ruf der Gastro-Berufe ist. Dem müssen wir etwas entgegensetzen. Warum sollten wir nicht da ansetzen, wo auch die Industrie erfolgreich ist? Also habe ich mir ein Event für Schülerinnen und Schüler in unserer Berghütte überlegt, wo junge Leute mit unserer Unterstützung eine Veranstaltung planen und Gäste umsorgen. Damit wollte ich zeigen, wie schön und erfüllend Berufe in unserer Branche sein können. Die jungen Teilnehmer­innen und Teilnehmer sollten den Waren­einkauf, den Service und auch das Marketing übernehmen. Angedacht war zudem, dass sie alle zwei Wochen in einem Gastro­betrieb den beruflichen Alltag erleben. Viele Hoteliers haben sich hierbei beteiligt, doch dann hat uns Corona leider einen Strich durch die Rechnung gemacht. Wir haben das Projekt erstmal auf Eis gelegt und planen im nächsten Jahr einen Neuanfang. Ich bin ohnehin überzeugt davon, dass es besser wäre, wenn junge Leute vor dem Einstieg ins Studium eine Ausbildung absolvieren. Das würde nicht nur den Jugendlichen, sondern auch den Betrieben helfen.
von Werner Klein-Wiele

Hotelier Steffen Schillinger

Steffen Schillinger entstammt einer Hoteliers­familie im Freuden­städter Wellness­dorf Lauterbad. Seine Mutter führt dort seit vielen Jahren ein Wellness­hotel. Der 38-Jährige hat an der Dualen Hochschule in Ravensburg Hotel­manage­ment studiert und ist nach einem Ausflug in die internationale Hotellerie in den Familien­betrieb zurückgekehrt. 2016 ergab sich die Möglichkeit, das Zollern­blick zu erwerben, aus dem er ein modernes Design­hotel entwickelt hat. Für Steffen Schillinger, der auch die Berghütte Lauterbad führt, sind Wert­schätzung und Qualifizierung seiner Mit­arbeiten­den und der Auszu­bildenden ein wichtiges Anliegen.
Für Unternehmen und Kommunen

24.06.2021 Recruiting von ausländischen Fachkräften – Beispiele aus der Praxis


Dies ist eine Veranstaltung im Rahmen der Web-Seminarreihe "Fachkräftesicherung mit der IHK": www.fachkraeftesicherung.ihk.de/veranstaltung

Internationale Fachkräfte einstellen – Warum eigentlich?

Gerade kleine und mittlere Unternehmen (KMU) haben immer größere Schwierigkeiten bei der Stellenbesetzung. Dies ist vor allem dann problematisch, wenn Ihre Auftragsbücher gut gefüllt sind. Internationale Fachkräfte helfen dabei, den Kreis potenzieller Bewerberinnen und Bewerber zu vergrößern.
Auch wenn die Rekrutierung ausländischer Mitarbeiter*innen oftmals mit einem höheren Aufwand verbunden ist, profitieren Unternehmen auf vielfältige Weise:
  • Sie können Stellen besetzen, die sonst vakant bleiben.
  • Die Arbeit in internationalen Teams eröffnet neue Perspektiven und Denkweisen.
  • Internationale Fachkräfte helfen oftmals bei der Erschließung und Gestaltung internationaler Märkte.
  • Unternehmen zeigt sich weltoffen und verbessert sein Image.
Bruno Schanz, Leitung Personalentwicklung der Häfele SE & Co KG, und Dirk Vialkowitsch, Geschäftsführender Gesellschafter der Nagolder vacos GmbH, werden von ihren konkreten Erfahrungen in der Personalarbeit und ihren Rekrutierungserfolgen berichten sowie über die besonderen Herausforderungen und Chancen der Einstellung internationaler Mitarbeiter.
Anschließend wird es Zeit für Fragen der Teilnehmer*innen, Diskussion und Austausch geben.

Zielgruppe

Kleine und mittelständische Unternehmen (KMUs) aller IHK-Branchen aus Baden-Württemberg

Datum und Uhrzeit

Die Online-Veranstaltung findet am 24.06.2021 vom 14.30 bis 16.00 Uhr

Anmeldung

Sie können sich hier für diese Veranstaltung anmelden.
Nach der Anmeldung erhalten Sie den Link zur Teilnahme sowie ergänzende Informationen.
Das Welcome Center Nordschwarzwald versteht sich als zentrale Anlaufstelle für internationale Fachkräfte und regionale Unternehmen im Nordschwarzwald.


Qualitätsmanagement

Managementsystem der IHK Nordschwarzwald erfolgreich rezertifiziert

Die IHK Nord­schwarz­wald wurde im Oktober 2023 mit ihren drei Standorten in Pforzheim, Nagold und Freuden­stadt von der CERTQUA GmbH nach der DIN ISO 9001:2015 erfolgreich re-zertifiziert.

Qualitäts­management hat bei der IHK Nord­schwarz­wald Tradition

Einmal jährlich lässt die IHK Nord­schwarz­wald ihre internen Manage­ment­struk­turen von einer externen Zertifi­zierungs­stelle überprüfen. Dabei geht es in erster Linie um die Erhöhung der Kunden-, Mitglieder- und Mitarbeiter­zufrieden­heit, um die Opti­mierung der unter­nehmens­internen Prozesse und um die Hebung von Effizienz­potentialen. Bereits im Jahr 2000 hat die IHK Nord­schwarz­wald begonnen, ihre Prozesse in einzelnen Fach­bereichen nach der DIN ISO 9001 auszurichten und zu strukturieren. Alle weiteren Bereiche kamen nach und nach hinzu. Seit 2011 umfasst das Zertifikat der DIN ISO 9001:2015 alle Geltungs­be­reiche und Standorte.

DIN ISO 9001:2015 als Normgrundlage

Die DIN EN ISO 9001:2015 legt die Anforderungen an ein Qualitätsmanagement-System fest. Wird eine Organisation überprüft, muss sie zeigen, dass sie fähig ist, Produkte oder Dienstleistungen bereitzustellen, die die Kundenanforderungen und gesetzlich behördlichen Anforderungen erfüllen. Das Re-Zertifizierungsaudit wurde im Oktober 2023 von der CERTQUA GmbH durchgeführt. Es bestätigt u. a., dass die IHK Nordschwarzwald ein geeignetes Managementsystem besitzt, einschließlich der Mechanismen zur Erkennung von Risiken, Selbstbewertung, zur Vorbeugung, Korrektur und zur kontinuierlichen Verbesserung seiner Leistung. Innere und äußere Einflussfaktoren (der Kontext), die identifizierbaren Risiken und Chancen sowie die Interessen und Erwartungen interessierter Kreise werden im QM-System der IHK angemessen berücksichtigt.
IHK NSW, QMB
Trends und Zahlen

Studie: Baden-Württem­berg steht im Bereich Kongress und Event bestens da

BWIHK veröffentlicht erste MICE-Studie und unterstreicht Bedeutung der Branche

Die Bedeutung von Meetings, Incentives, Kongressen und Ausstellungen, kurz engl. "MICE" für den Tourismus sind groß - und es gibt noch Potenzial nach oben. Denn gerade in einer zunehmend digitalen Welt gewinnen persönliche Begegnungen und Vernetzung face-to-face immer mehr an Gewicht.
Grund genug für den Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertag (BWIHK) als Dachverband der IHK-Organisation im Land, erstmals eine Studie zum MICE-Tourismus in Auftrag zu geben. Das Ergebnis: Der Südwesten ist bestens aufgestellt:
Zahlen und Fakten: In Baden-Württemberg fanden 2018 bei den befragten Locations rund 180.000 Veranstaltungen mit 26,3 Mio. Teilnehmern statt. Die durchschnittliche Teilnehmerzahl pro Veranstaltung liegt bei 146 Teilnehmern.

Gute “Locations” sind Trumpf

Dazu Martin Keppler, Hauptgeschäftsführer der für den BWIHK im Tourismus federführenden IHK Nordschwarzwald: "Wer Geschäftsreisende durch attraktive Veranstaltungen anziehen möchte, der braucht vor allem eins - gute Locations: Dies sind Stadthallen und Kongresszentren, Tagungshotels, aber auch besondere Event Locations, die den Eintritt in diesen Markt erst ermöglichen. Hier steht Baden-Württemberg im bundesweiten Vergleich bestens da, so das Fazit unserer Studie "MICE-Tourismus in Baden-Württemberg". In allen Regionen spielt die Tagungs- und Eventbranche eine herausragende Rolle, unterstützt von der wirtschaftlichen Stärke und der Dichte an großen wie mittelständischen Firmen im Land. In den zwölf IHK-Regionen sind besonders die Region Stuttgart und das Gebiet Rhein-Neckar von einer hohen Dichte an Veranstaltungsstätten geprägt."

Top bei Belegtagen

Top bei Belegtagen: Nicht nur bei der Zahl von Veranstaltungsstätten steht Baden-Württemberg im bundesweiten Vergleich ausgesprochen gut da. Auch die Anzahl der Belegtage liegt durchschnittlich 12 Tage über Deutschlandwert. Beim Anteil der internationalen Veranstaltungen und Events mit vielen ausländischen Teilnehmern hat der Südwesten gegenüber den deutschen Durchschnittswerten ebenfalls die Nase vorn: Noch über dem hohen Landesdurchschnitt liegen dabei die Grenzregionen Hochrhein-Bodensee und Karlsruhe. Sicher tragen in der Technologieregion Karlsruhe auch die international ausgerichteten Player ‚Karlsruher Institut für Technologie' - KIT sowie die Kur-und Bäderstadt Baden-Baden ihren Teil zum guten Ergebnis bei.
Ebenso weisen die Region Südlicher Oberrhein mit Freiburg und dem Europa-Park Rust überdurchschnittliche Auslastungszahlen für internationale Veranstaltungen auf.
Ein Drittel mit Übernachtung - auch Kongresse mit Ausstellung und Hybride top: Der Anteil an Veranstaltungen mit Übernachtungen liegt in Baden-Württemberg um vier Prozent höher als im Bund - ein ganzes Drittel aller Veranstaltungen im Land wird mit mindestens einer Übernachtung durchgeführt. Beruflich motivierte Veranstaltungen, die vor allem in den Kongresszentren und Tagungshotels abgehalten werden, dominieren dabei den Markt eindeutig mit einem Anteil von knapp 70 Prozent. Bei den Kongressen mit begleitender Ausstellung führend ist übrigens die Region Rhein-Neckar: Sie toppt hier mit einem Anteil von 22 Prozent noch den Wert des Landes, obwohl dieser mit 19,7 Prozent bereits signifikant über dem gesamten Bundesgebiet liegt.
Spitze ist Baden-Württemberg auch beim Thema Hybride Events, bei denen klassische Veranstaltungen durch virtuelle Elemente ergänzt werden. Während der Anteil entsprechender Meetings und Kongresse deutschlandweit auf 10,4 Prozent eingeschätzt wird, erreichen sie in Baden-Württemberg einen ebenfalls geschätzten Anteil von 14,5 Prozent.

Firmen stellen die Firmen den größten Part der Auftrag­geber

Firmen vorn: Mit 50,4 Prozent stellen die Firmen den größten Part der Auftraggeber für Veranstaltungen. Dies ist weit mehr als im gesamten Bundesgebiet, wo ihr Anteil mit 43,1 Prozent um über sieben Prozentpunkte deutlich niedriger liegt. Dazu merkt Keppler an: "Ganz klar - das Land punktet im MICE-Sektor mit seinem starken Unternehmertum. So kann man hier im Sinne unserer Studie zusammenfassen, dass Veranstalterkunden in Baden-Württemberg vorrangig die Betriebe sind - das ‚Unternehmertum' mit seinen starken Hidden Champions und inhabergeführten Firmen sorgt für deutlich mehr Gewicht als die bundesweit der Fall ist."
Trotz Erfolg Potenziale weiter ausbauen: Trotz der guten Ergebnisse pocht BWIHK-Präsident Wolfgang Grenke darauf, diesen Erfolg auszubauen, indem brachliegende Potenziale jetzt offensiv in den Fokus genommen werden: "In Baden-Württemberg verbindet sich ein hochwertiges Angebot an Raumkapazitäten und Dienstleistungen mit der Möglichkeit, Veranstaltungen fokussiert und authentisch zu positionieren, das unterlegt unsere Studie. Sie zeigt aber auch, dass vorhandene Potenziale gerade im ländlichen Raum noch besser entwickelt und vermarktet werden sollten. Deshalb dürfen wir uns trotz der guten Zahlen nicht ausruhen. Es ist wichtig, dass alle Akteure und Marketingorganisationen diesen Prozess aus Landesperspektive qualitativ begleiten und die Situation am Markt weiter stärken", unterstreicht Grenke. "Gerade in den attraktiven Tourismusregionen sehen wir noch Potenzial, MICE weiter zu etablieren. Hierzu braucht es die entsprechende Infrastruktur in Sachen Erreichbarkeit, Mobilität sowie ausreichende Datennetze bei Funk als auch Breitband." Dies sei vor allem auch vor dem Hintergrund elementar, dass anders als in vielen anderen Bundesländern hauptsächlich Unternehmen als Nachfrager bereit stünden, deren Business weiter bedient werden müsse, sei es telefonisch als auch auf digitalen Arbeitskanälen.
Ein Haar in der Suppe bleibt: "Der einzige Wermutstropfen der Studie ist das Ergebnis beim Thema Green Meetings", so Grenke abschließend. Zwar habe bereits über ein Drittel der Betriebe in BW ein Nachhaltigkeits-Managementsystem integriert, dennoch läge man damit unter dem bundesweiten Durchschnitt. Deshalb betont her: "Hier ist noch Luft nach oben, denn die Nachhaltigkeit der Veranstaltung ist gerade für Firmenkunden ein wichtiges Entscheidungskriterium für die Standortwahl."

Zur Studie:

Der Baden-Württembergische Industrie- und Handelskammertag hat mit Unterstützung der Tourismus Marketing GmbH Baden-Württemberg (TMBW) eine Studie zum MICE-Segment in Auftrag zu geben - und zwar erstmals. Herzstück ist dabei das "Meeting- & EventBarometer". So können zum ersten Mal die bundesweiten Ergebnisse mit denen aus Baden-Württemberg verglichen werden. Das "Meeting- & EventBarometer" untersucht seit 2006 jährlich den Veranstaltungsmarkt in Deutschland, wobei sowohl der Kongress- als auch der Eventbereich betrachtet werden. Auftraggeber sind der Europäische Verband der VeranstaltungsCentren e.V. (EVVC), das GCB German Convention Bureau e.V. und die Deutsche Zentrale für Tourismus e.V. (DZT). Erstellt wird die Studie vom Europäischen Institut für TagungsWirtschaft (EITW).
Es besteht aus einer Anbieterbefragung, bei der alle Veranstaltungsstätten in Deutschland mit mehr als 100 Sitzplätzen im größten Saal bei Reihenbestuhlung einbezogen werden. Allein in Baden-Württemberg wurden über 500 Veranstaltungs­häuser, Eventlocations und Hotels im Frühjahr 2019 befragt. So sind zum ersten Mal Vergleiche zwischen dem Land Baden-Württemberg und Gesamtdeutschland möglich. Die wissenschaftliche Begleitung der Studie liegt bei Professor Dr. Michael-Thaddäus, dem Leiter des EITW sowie Professor Stefan Luppold, Studiengangsleiter BWL - Messe-, Kongress- und Eventmanagement an der DHBW (Duale Hochschule Baden-Württemberg) Ravensburg und Leiter des gleichnamigen Instituts (IMKEM).

Kollaboration und Vernetzung

Digitalisierung ist kein Modetrend

Hub-Manager Patrick Walz im Gespräch mit Gründer Florian Alber


Ein tiefgreifender Wandel in der Digitalen Transformation hat alle Branchen der Wirtschaft erfasst. Der Digital Hub Nagold stellt deshalb seit Jahresanfang entsprechende Angebote bereit, um die Zukunftsfähigkeit der innovativen und exportstarken Unternehmen im Nordschwarzwald zu unterstützen. IHK-Digitalisierungsbotschafter und Hub-Manager Patrick Walz sprach mit Florian Alber, Gründer und Geschäftsführer der Werbe- und Medienagentur „Konzepts AF“ über sein digitales Leben und Arbeiten.
Patrick Walz: Was bedeutet der neue Digital Hub Nagold für die Wirtschaft der Region?
Florian Alber: Der Digital Hub ist ein wichtiger Dreh- und Angelpunkt für unsere Region. Insbesondere durch die veränderte Form der Arbeit, die mittlerweile größtenteils online stattfindet, sind wir täglich „digital“ unterwegs. Ich konnte diese Entwicklung in den letzten Jahrzehnten hautnah mitverfolgen. So mussten wir damals noch aufstehen, um am Röhrenfernseher das Programm umzuschalten oder waren ein paar Jahre später stolze Besitzer eines MP3-Players mit dem „immensen“ Speicherplatz von 512 MB, was damals als revolutionär galt. Heute lesen wir kaum noch Gedrucktes, sondern konsumieren Informationen auf unseren Tablets oder navigieren mit Hilfe unserer Smartphones. Fazit: An der Digitalisierung führt kein Weg vorbei - unsere Aufgabe besteht nun darin, ausführlich darüber zu informieren. Ich sehe daher ein großes Potential im Nagolder Digital Hub – es ist unheimlich wichtig über einen Ansprechpartner und ein Netzwerk für alle Fragen rund um das Thema zu verfügen.
Patrick Walz: Was bedeutet aus Ihrer Sicht Digitalisierung?
Florian Alber: Die konsequente Weiterentwicklung unseres täglichen Lebens – sowohl privat als auch beruflich. Patrick Walz: Sie hatten einen sicheren Job im öffentlichen Dienst. Ist es Ihnen schwer gefallen den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen? Florian Alber: Nein – ganz im Gegenteil! Mein Unternehmen entstand kontinuierlich über zwei Jahre, ohne dass ich eine vollständige Selbstständigkeit angestrebt hatte. Angefangen hat es mit einem Auftrag für einen amerikanischen Getränkeriesen. In Zusammenarbeit mit der deutschen Agentur des Konzerns haben wir acht Videos produziert. Bereits nach dem ersten Jahr konnte ich die Arbeitszeit bei meinem früheren Arbeitgeber um 50 Prozent reduzieren und die gewonnene Zeit in meine Firma investieren. Patrick Walz: Welche größeren Hürden mussten Sie für Ihre Gründung bewältigen? Florian Alber: Es gab keine wirklichen Hürden. Dadurch, dass der Übergang fließend war, hatte ich nie den harten Cut: „So, ab heute bist du selbstständig“.
Patrick Walz: Inwiefern hilft Ihr Angebot kleinen und mittelständischen Unternehmen, in Zeiten des Fachkräftemangels Nachwuchskräfte zu finden?
Florian Alber: Wir helfen Unternehmen, sich nach außen zu präsentieren und bei potenziellen Bewerbern Interesse zu wecken. Da dies mittlerweile online passiert, ist die Problematik - ähnlich wie bei der Online Partnersuche: Mit einem Klick hast du hunderte von Optionen. Welche wählt man aus? Wir unterstützen Unternehmen unter Betrachtung der Möglichkeiten und Ziele beim Aufbau und Weiterentwicklung von Image, Onlinepräsenz, Visualisierung sowie Darstellung von Inhalten und deren Verbreitung.
Patrick Walz: Was würden Sie angehenden Gründern raten?
Florian Alber: Wenn du eine Idee und ein Ziel hast: Ärmel hoch und machen! Und: Netzwerken, netzwerken, netzwerken! Patrick Walz: Was sind Ihre Pläne für die Zukunft? Florian Alber: Da wir schnell gewachsen sind haben wir die Außendarstellung unseres eigenen Unternehmens vernachlässigt. Das werden wir so schnell wie möglich in Angriff nehmen. Außerdem arbeiten wir langfristig an Themen wie Digitalisierung der Datenweiterverarbeitung zu Kampagnenzwecken und der örtlich ungebundenen Zusammenarbeit in Projekten.
Von Patrick Walz

Der Existenzgründer Florian Alber

Die Full Service Werbeagentur „KONZEPTS AF“ des Inhabers und Existenzgründers Florian Alber bietet Strategien im Bereich Marketing und Kommunikation von der Konzeption, Durchführung bis hin zur Umsetzung und dem Reporting von On- und Offline-Kampagnen ab. Diese schließen insbesondere Grafikdesign, Fotografie, Videoproduktionen, Webdesign, Onlinemarketing, Social Media und Tonproduktionen im eigenem Tonstudio ein. Florian Alber: „Unser Team besteht aus qualifizierten freiberuflichen Mitarbeitern und Partnern, die zu den einzelnen Projekten hinzugezogen werden. So gewährleisten wir, die vielen Bereiche auf höchstem Qualitätslevel abzudecken“.

Aktuelles

Video: Eine Region macht mobil

Video: Eine Region macht mobil
© CrossMediaReporter
Nagold, 27.02.2019. Gleich zu Beginn der Regionalkonferenz im Teufelwerk in Nagold setzten IHK-Präsidentin Claudia Gläser, Jürgen Kurz, Vorsitzender des Regionalverbandes und Landrat Helmut Riegger, Aufsichtsratsvorsitzender der WFG, alle Signale auf grün, um gemeinsam durchzustarten und den Nordschwarzwald fit für die digitale Zukunft zu machen.
Erfolgsgeschichte aus der Beratungsarbeit

Aus der Arbeitslosigkeit in den Job - Eine Erfolgsgeschichte

Erfolg nach jahrelanger Jobsuche


Sieben Jahre Arbeitslosigkeit hat Tatjana Ford (31) hinter sich. Am 1. Februar 2019 hat die gelernte Fachangestellte für Medien und Informationsdienste endlich wieder eine Arbeitsstelle antreten können – als Vollzeitstelle im SRH Gesundheitszentrum Bad Herrenalb, Falkenburgklinik, in der Abteilung Patientenservice. Die Kehrtwende ihrer von vergeblichen Mühen geprägten, arbeitssuchenden Situation trat nach einem kostenlosen Beratungsgespräch bei der Kontaktstelle Frau und Beruf Nordschwarzwald ein.
Pforzheim, 01.03.2019. „Eine Bekannte riet mir Anfang 2018, zur Kontaktstelle Frau und Beruf zu gehen“, berichtet Tatjana Ford, die in Bad Herrenalb wohnt, wie sie zu der von der IHK Nordschwarzwald getragenen Institution gekommen ist. „Ich war recht verzweifelt, weil ich nicht wusste, ob ich in der Arbeitslosigkeit hängen bleiben würde“, beschreibt Tatjana Ford ihre damalige Lage bis zum Beratungsgespräch. Nach immer befristeten Stellen trotz ihrer fachlichen Qualifikation war sie sieben Jahre lang von Arbeitslosigkeit betroffen. Auch einige hunderte Bewerbungen und unzählige Gespräche änderten nichts, bis Tatjana Ford in die Intensivberatung der Kontaktstelle kam. „Die Leiterin Frau Madunic hat mir Mut gemacht und nannte mir direkt schon Ansprechpartnerinnen, über die ich weitere Informationen oder auch die Möglichkeit zum Schnuppern in einen Betrieb, wie in einer Druckerei beispielsweise, bekommen könnte“, erinnert sich Tatjana Ford an das Erstgespräch. Der Ablauf und die Dauer dieser Beratung imponieren ihr noch heute: „Frau Madunic hat sich sehr sehr viel Zeit genommen und ich war positiv überrascht, dass sie so bemüht war, mir zu helfen und etwas an die Hand zu geben“. Das hatte Tatjana Ford gar nicht erwartet.
In den sieben Jahren ohne Arbeitsstelle war Tatjana Ford, die eine Gehbeeinträchtigung hat, alles andere als untätig gewesen: Neben ihrer jahrelangen, intensiven Jobsuche machte sie von 2016 auf 2017 einen Bundesfreiwilligendienst im Seniorenzentrum am Horbachpark in Ettlingen, im Anschluss schaffte die junge Frau auch noch das Fachabitur. Sie überlegte auch, im sozialen Bereich zu studieren. Vom Jobcenter habe sie im Vorfeld keine passenden Angebote bekommen und eine Umschulung bzw. Weiterqualifizierung sei abgelehnt worden.

Hinweise auf Vorträge und Veranstaltungsreihen halfen zur weiteren Information

„Nach dem Beratungsgespräch bei der Kontaktstelle war ich motivierter und aufgebauter“, resümiert Tatjana Ford. Der Ratschlag an einer Stellschraube zu drehen, um ihre Möglichkeiten für eine Arbeitsstelle zu erhöhen, lenkte Tatjana Fords Blick auf ihre Mobilität. Mit der Erkenntnis, ein eigenes Fahrzeug zu benötigen oder von ihrer sehr ländlichen Wohngegend umzuziehen. „Dadurch körperlich eingeschränkt zu sein, hilft es, mobil zu sein.“ Mit Hilfe ihrer Anwältin bekam Tatjana Ford dann Unterstützung für die Anschaffung eines Autos. Gleichzeitig habe sie von der Maßnahme „Initiative Inklusion Nordschwarzwald“, einer Maßnahme für Menschen mit Handicap, erfahren. So wurde sie auf ihre heutige Vollzeitstelle aufmerksam. „Ich war mit Frau Madunic weiter im Kontakt, gab ihr immer wieder Rückmeldung.“ Auch die Broschüre der Kontaktstelle und Hinweise auf Vorträge und Veranstaltungsreihen halfen zur weiteren Information.

Endlich wieder in Arbeit

„Die Kontaktstelle kann ich nur weiterempfehlen, es war eine gute Sache, sich dorthin zu wenden, wenn man sich beruflich umorientieren möchte“, sagt Tatjana Ford heute. Als Quereinsteigerin hat sie ihre neue Vollzeitstelle m SRH Gesundheitszentrum Bad Herrenalb am 1. Februar begonnen, befindet sie sich derzeit noch in der Einarbeitung. „Hier geht es unter anderem um Kapazitätenplanung und die Abwicklung von Formalitäten“, kann sie jetzt – endlich wieder in Arbeit – berichten.
Von: Corina Neuer-Veit


Wiedereinstieg kompakt. Informieren. Beraten. Stärken.

Weiter­bildung: Entdecken-Entscheiden-Erleben

Inhalt

Die Kontaktstelle informierte am Markt der Möglichkeiten der IHK Nordschwarzwald, der Impulsvorträge und Informationsgespräche zum Thema Weiterbildung umfasst. “Wir unterstützen Frauen dabei, Weiterbildung als Investition in ihre berufliche Zukunft zu betrachten”, so Dorothea Sanwald, Beraterin der Kontaktstelle Frau und Beruf.
Der stetige Wandel in unserer Zeit bedeutet auch eine Veränderung der Anforderungen im Berufsleben. Um Schritt halten und im Beruf erfolgreich zu sein, ist es wichtig, das berufliche Wissen anzupassen und zu erweitern. Hierfür steht ein breites Angebot an Weiterbildungen zur Verfügung. Folgende Fragen wurden besprochen:
• Wie finde ich die richtige Weiterbildung für mich?
• Wo finde ich Informationen und welche Finanzierungsmöglichkeiten gibt es?

Inhalte

An diesem Abend wurden die Teilnehmerinnen zu den Lehrgängen der IHK Nordschwarzwald und Angeboten der Kontaktstelle Frau und Beruf Nordschwarzwald informiert. Ein spannender Impulsvortrag zum Thema “Neue Kompetenzen für neue Herausforderungen“, folgte im Nachgang. Ebenso wurde erläutert was es für Wege für spezielle Fachrichtungen und Berufsabschlüsse gibt.
Wiedereinstieg intensiv

Bewerbungsunterlagen: Es lebe die Individualität!

Inhalte

Laut einer Umfrage des Institute for Competitive Recruiting nehmen sich Personalverantwortliche durchschnittlich 60 – 120 Sekunden Zeit für die Sichtung von Bewerbungsunterlagen. Viel Zeit für den ersten Eindruck haben Bewerber demnach nicht.
Es ist daher ein Anliegen der Kontaktstelle, Frauen zu unterstützen, mit ihren Bewerbungsunterlagen den bestmöglichen ersten Eindruck zu hinterlassen.
Im Workshop zeigten die Dozentinnen, wie man mit viel Freude an Sprache und Text die richtigen Worte für ein individuelles Anschreiben nach modernen Kriterien wählt.

Qualifikationsziele

  • Wie schaffe ich es, mein Anschreiben so zu formulieren, dass es positiv auffällt, Aufmerksamkeit erzeugt und gleichzeitig authentisch wirkt – meine Bewerbung also zum Blickfang wird?
  • Auf welche Relikte von vorvorgestern sollte man in einer modernen Bewerbung unbedingt verzichten?

Zielgruppe

  • WiedereinsteigerInnen
  • Berufstätige, die sich beruflich verändern möchten Frauen

Die Referentinnen

Claudia Kühnen ist Inhaberin von rundumSprache, einer Agentur für Sprache und Text in Calw. Sie arbeitet seit vielen Jahren als Lektorin, Texterin und Übersetzerin und verfasst redaktionelle Beitrage, unter anderem für Presse und Newsletter mittelständischer Unternehmen.
Renate Klingler ist seit 2007 als Beraterin und Coach tätig. Aufbauend auf ihrer langjährigen Berufserfahrung im Personalbereich und weitreichenden Markt- und Branchenkenntnissen, hat sie sich auf die Themen: „Berufliche Neuorientierung“ sowie „Personalsuche und -auswahl“ spezialisiert. Dazu zählt insbesondere die professionelle Unterstützung und individuelle Begleitung von Fach- und Führungskräften in beruflichen Entscheidungs- und Veränderungsprozessen sowie im beruflichen Selbstmarketing.
100 Jahre Frauenwahlrecht

Ein Kinoabend im KOKI!

Film ‚Dil-Leyla‘

Am Mittwoch, den 27. Februar um 18:00 Uhr stellten die Leiterin der Kontaktstelle Frau und Beruf Nordschwarzwald, Marija Madunic sowie Niefern-Öschelbronns Bürgermeisterin Birgit Förster den Film ‚Dil-Leyla‘ im kommunalen Kino Pforzheim (KOKI) im Rahmen der Aktion ‚100 Jahre Frauen Wahlrecht‘ vor.

Die 1986 in Berlin geborene Regisseurin Asli Özarslan porträtiert in ihrem Diplomfilm als Abschlussarbeit Ihres Studiums an der Akademie der Künste in Berlin die junge Bürgermeisterin einer kurdischen Stadt. Als Patinnen des Filmabends appellieren Frau Madunic und Frau Förster gemeinsam an Frauen jeden Alters, Verantwortung für die eigene Berufswahl, sich und für die Gesellschaft zu übernehmen und stehen an diesem Abend auch zu einem kleinen Interview mit Fragerunde zur Verfügung.

Filminhalt

Leyla, eine junge Frau aus Deutschland, wird mit 26 Jahren die jüngste Bürgermeisterin der Türkei. Mit einem Rekordsieg gewinnt sie die Wahlen mit 81 % in Cizre. Eine Krisenregion und Hochburg der kurdischen Bevölkerung an der syrisch-irakischen Grenze. Hier ist Leyla geboren. Als sie fünf Jahre alt ist, wird ihr Vater bei einem Gefecht mit dem türkischen Militär getötet. Sie fliehen. Nach über 20 Jahren kehrt sie in ihre Heimatstadt zurück. Ihr Ziel – die bürgerkriegszerstörte Stadt zu verschönern. Doch dann kommt alles anders. Die Parlamentswahlen in der Türkei stehen an und die Situation vor Ort spitzt sich radikal zu. Die Erinnerungen aus ihrer Kindheit holen sie ein.
Der unter schwierigen Bedingungen entstandene Dokumentarfilm zeichnet ein fragmentarisches Porträt der jungen Politikerin, wobei sich protokollarische Beobachtungen und persönliche Nähe zur bedrückenden Innensicht eines brachialen Militärkonflikts verdichten.
“Ein aufwühlendes Porträt über Liebe und Berufung im Schatten des Todes.”, urteilt SpiegelOnline.

Netzwerk

Vortrag "Agiles Mindset"

Arbeitsgesellschaft 4.0

Die Kontaktstelle Frau und Beruf Nordschwarzwald organisierte eine Kooperationsveranstaltung mit dem Netzwerk Fortbildung Freudenstadt/Horb.
Agiler werden – das wollen viele Unternehmen und MitarbeiterInnen, um im digitalen Zeitalter der Arbeitsgesellschaft 4.0 erfolgreich zu bleiben.
Die agile Idee hat zu einem rasanten Höhenflug angesetzt; agiles Projektmanagement und `Scrum´ sind in aller Munde, versprechen mehr Bewusstheit für Problemlösungen und effizienteres Arbeiten im Team. Entscheidend für eine nachhaltige Veränderung ist jedoch die Haltung, das Mindset der einzelnen MitarbeiterInnen und eine Vision des Unternehmens.

Zielgruppe

Der Impulsvortrag mit Workshop-Charakter richtete sich an MitarbeiterInnen und Führungskräfte und zeigte auf, wie sich das eigene „Betriebssystem Gehirn“ mit Training und kleinen, konsequenten Impulsen „updaten“ und „erweitern“ lässt, um für die Arbeitswelt von morgen gut gerüstet zu sein.

Die Referentin

Mirja Krönung ist journalistisch ausgebildet und hat Kommunikationswissenschaften studiert. Heute arbeitet sie als Dozentin, Trainerin, Autorin und Heilpraktikerin und begleitet Menschen – im beruflichen und privaten Kontext – auf ihrem individuellen Weg.
Das Thema „eigene Ressourcen stärken“ und das Coachen von Frauen/weiblichen Führungskräften liegt der Referentin ganz besonders am Herzen.
Wiedereinstieg intensiv

Sicher im neuen Job

Moderne Umgangsformen im Berufsalltag
Die Kontaktstelle Frau und Beruf Nordschwarzwald bietet mit der Veranstaltungsreihe „Wiedereinstieg leicht gemacht“ drei Workshops an, die die Teilnehmerinnen darauf vorbereiten, den Wiedereinstieg strukturiert und selbstbewusst anzugehen. Dies geschieht über eine Stärken- und Situationsanalyse zu Beginn des Trainings, gefolgt von einer inhaltlichen und persönlichen Vorbereitung auf die Bewerbungsphase. Um dann im neuen Job gut gerüstet zu sein, stehen abschließend die Themen zeitgemäße Umgangsformen und Business-Etikette im Berufsalltag im Mittelpunkt.
Da die Workshops in Zeitabständen von vier Wochen stattfinden, haben die Teilnehmerinnen genügend Zeit, das Gelernte praktisch umzusetzen und sich auf den nächsten Termin vorzubereiten. Zusammen mit der Trainerin werden hierfür die erforderlichen nächsten Schritte erarbeitet. Die Termine können auch einzeln besucht werden.
Wer länger nicht im Berufsleben war oder nur wenige Firmen von innen kenngelernt hat, ist oft unsicher was moderne Umgangsformen angeht. In diesem Workshop wurden diese erörtert, so dass die Teilnehmerinnen mit einem sicheren Gefühl ins Berufsleben einsteigen und authentisch sowie professionell auf ihre neuen Kollegen wirken können.
Wiedereinstieg.Beruf.Jetzt!Startklar!

Von Frau für Frau: Beruf und Familie PASST!

Selbstsicher und wirksamer am Arbeitsplatz: Wie entfalte ich mein Potential?

Anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März 2019 organisiert die Kontaktstelle Frau und Beruf Nordschwarzwald in Kooperation mit der Volkshochschule Oberes Nagoldtal zum dritten Mal einen Workshop für berufstätige Frauen und Wiedereinsteigerinnen bei dem es um die Zusammenhänge von Kommunikation, Selbstmarketing und das Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie geht.
Nicole Beste-Fopma ist Autorin des 2018 im Campus Verlag erschienenen Buches „Beruf und Familie PASST!“ und möchte in diesem Workshop aufzeigen, wie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf mit dem richtigen Arbeitgeber und der richtigen Haltung gelingen kann.

Inhalt

Die Referentin gibt einen Überblick über verschiedene Vereinbarkeitsmodelle und zeigt, was bei der Planung zu beachten ist und wie jede das Passende findet – egal ob die Kinder schon auf der Welt sind oder noch in Planung.
Der praxisnahe Workshop soll Frauen Mut geben und unterstützen, selbstbewusst, glücklich und erfolgreich Beruf und Familie zu vereinbaren.
Ein gesundes Netzwerk-Frühstück gibt Chancen für neue, wertvolle Kontakte. Folgende Fragen stehen im Mittelpunkt des Workshops:
  • Wie identifiziere ich anhand von Informationen aus dem Internet und Unternehmensbroschüren familienbewusste Unternehmen?
  • Wie kann Vereinbarkeit von Familie und Beruf besser funktionieren?
  • Wie gelingt es, die Familienphase als gewinnbringend für den potentiellen Arbeitgeber zu vermarkten?
  • Zum Abschluss wird Nathalie Mackert, Kabarettistin und Sängerin auf humorvolle Weise zeigen, wie "Diva Shiva" einen ganz besonderen Umgang mit Beruf und Familie pflegt.

Programmablauf

  • 10:00: Begrüßung
  • 10:20 Workshop Teil 1
  • 11:20 Netzwerk Brunch
  • 11:50 Workshop Teil 2
  • 13:00 Impuls
  • 13:30 Feedback & Auswertung
  • 14:30 Ende

Zielgruppe

  • Wiedereinsteigerinnen
  • Frauen, die einen familienfreundlichen Arbeitgeber suchen
  • Berufstätige, die die Vereinbarkeit von Beruf und Familie besser gestalten möchten
  • Personalverantwortliche oder Unternehmerinnen, die ihr Unternehmen familienfreundlich aufstellen möchten

Referentinnen

Nicole Beste-Fopma ist Mutter von vier Kindern und arbeitet seit 2005 als freie Journalistin sowie Autorin. Sie kennt die Herausforderungen als alleinerziehende Mutter in der freien Wirtschaft und die als Selbständige. Bevor sie sich 2011 mit „LOB“ dem ersten deutschsprachigen Magazin für berufstätige Mütter und Väter selbständig gemacht hat, war sie viele Jahre als Pressereferentin für einen großen Konzern tätig.
Nathalie Rex ist Schauspielerin, Kabarettistin, Sängerin und Fachfrau für Körpersprache


Termin & Veranstaltungsort

23.03.2019
10:00-14:00 Uhr
Kontaktstelle Frau und Beruf Nordschwarzwald c/o IHK Geschäftsstelle Nagold
Lise-Meitner-Str. 23, 72202 Nagold

Anmeldung & Kontakt

bis zum 20.03.2019 über info@vhs-nagold.de;
Tel. 07452 93150
Veranstaltungsnummer: Nagold 901121k.5
Teilnahmegebühr 24,00 Euro
Wiedereinstieg intensiv.

Selbstsicher in der Bewerbungsphase

Stil- und selbstsicher in der Bewerbungsphase

Die Kontaktstelle Frau und Beruf Nordschwarzwald bietet mit der Veranstaltungsreihe „Wiedereinstieg leicht gemacht“ drei Workshops an, die die Teilnehmerinnen darauf vorbereiten, den Wiedereinstieg strukturiert und selbstbewusst anzugehen. Dies geschieht über eine Stärken- und Situationsanalyse zu Beginn des Trainings, gefolgt von einer inhaltlichen und persönlichen Vorbereitung auf die Bewerbungsphase. Um dann im neuen Job gut gerüstet zu sein, stehen abschließend die Themen zeitgemäße Umgangsformen und Business-Etikette im Berufsalltag im Mittelpunkt.
Da die Workshops in Zeitabständen von vier Wochen stattfinden, haben die Teilnehmerinnen genügend Zeit, das Gelernte praktisch umzusetzen und sich auf das nächste Modul vorzubereiten. Zusammen mit der Trainerin wurden hierfür die erforderlichen nächsten Schritte erarbeitet. Die Module können auch einzeln besucht werden.

Inhalte

  • Wie entwickle ich ein individuelles Image-Profil und einen persönlicher Stil?
  • Do‘s und Tabus im Erscheinungsbild
  • Erlernen von Techniken um Nervosität und Lampenfieber bei einem Vorstellungsgespräch in den Griff bekommen
  • Den ersten Eindruck im Bewerbungsgespräch bewusst steuern
  • Verhaltensweisen mit denen Sie beim Vorstellungsgespräch punkten

Zielgruppe

  • Wiedereinsteigerinnen
  • Frauen, die bereits beruflich aktiv sind, sich jedoch durch das Training weiterentwickeln möchten
  • Frauen, die ihr Netzwerk erweitern möchten

Die Referentin

Andrea Gündera, Coach | Trainerin | Speaker
„Mit Know-how und Humor, professionell und mit Teamgeist, sympathisch und mitreißend“ so Teilnehmerstimmen aus Seminaren, Vorträgen, Training oder Workshops von Frau Gündera
Wiedereinstieg intensiv

Wiedereinstiegstraining

Mutmach- & Persönlichkeitstraining für den Wiedereinstieg

In der Veranstaltungsreihe Wiedereinstieg leicht gemacht werden die Teilnehmerinnen in drei aufeinander abgestimmten Workshops vorbereitet den Wiedereinstieg strukturiert und selbstbewusst anzugehen. Dies geschieht über eine Stärken- und Situationsanalyse zu Beginn des Trainings, gefolgt von einer inhaltlichen und persönlichen Vorbereitung auf die Bewerbungsphase. Um dann im neuen Job gut gerüstet zu sein, stehen abschließend die Themen zeitgemäße Umgangsformen und Business-Etikette im Berufsalltag im Mittelpunkt.
Da die Workshops in Zeitabständen von vier Wochen stattfinden, haben die Teilnehmerinnen genügend Zeit, das Gelernte praktisch umzusetzen und sich auf den nächsten Abschnitt vorzubereiten. Zusammen mit der Trainerin werden hierfür die erforderlichen nächsten Schritte erarbeitet. Die Workshops können auch einzeln besucht werden.
Im ersten Workshop wird zu Beginn die individuelle Situation analysiert, eigene Stärken herausgearbeitet und erste Handlungsschritte identifiziert, so dass die Teilnehmerinnen selbstbewusst und gestärkt und mit einem guten Gefühl das Abenteuer Wiedereinstieg angehen können.

Inhalte/Qualifikationsziele

Die eignen Stärken erkennen, Mut für den persönlichen Weg bekommen
Identifizierung der eigenen Kompetenzen und noch vorhandener Grenzen
Unterstützende und hemmende Faktoren für den eigenen Wiedereinstieg erkennen (Personen, Ressourcen)

Zielgruppe

Wiedereinsteigerinnen
Frauen, die bereits beruflich aktiv sind, sich jedoch durch das Training weiterentwickeln möchten
Frauen, die ihr Netzwerk erweitern möchten

Die Referentin

Andrea Gündera, Coach | Trainerin | Speaker
„Mit Know-how und Humor, professionell und mit Teamgeist, sympathisch und mitreißend“ so Teilnehmerstimmen aus Seminaren, Vorträgen, Training oder Workshops von Frau Gündera.
Projektlenkungsgruppe

Entwicklungsmotor für die Region Nordschwarzwald 2030+ gestartet

Region gibt Antworten auf elementare Zukunftsfragen zur wirtschaftlichen Entwicklung

Pforzheim, 25.10.2018. "Die aktuelle wirtschaftliche Situation ist hervorragend und die Menschen fühlen sich in der Region sehr wohl. Damit dies auch so bleibt, braucht es große Anstrengungen und eine klare Strategie", betont Martin Keppler, Hauptgeschäftsführer der IHK Nordschwarzwald, anlässlich der Begrüßung der Projektlenkungsgruppe zur Entwicklungsstrategie Nordschwarzwald 2030+ im IHK-Haus in Pforzheim.

Regionalverband, Wirtschaftsförderungsgesellschaft und Industrie- und Handelskammer haben gemeinsam einen Strategieentwicklungsprozess mit dem Ziel gestartet, den Nordschwarzwald auch in zehn bis fünfzehn Jahren als starken und erfolgreichen Wirtschaftsstandort in Baden-Württemberg zu erhalten:

Kräfte bündeln

"Um erfolgreich zu sein, müssen wir in der Region und darüber hinaus die Kräfte bündeln. Wir haben heute sehr herausfordernde Projekte beschlossen, die als Antriebsmotoren die Entwicklung deutlich beschleunigen werden. Aber das gelingt nur, wenn wir in der Region entschlossen zusammenarbeiten", appelliert Keppler.
Ins selbe Horn stößt Dr. Matthias Proske, Verbandsdirektor des Regionalverbands Nordschwarzwald: "Sich auf den Erfolgen der Vergangenheit auszuruhen, bedeutet Stillstand in allen Belangen. Wir haben al-le Möglichkeiten in der Hand, unsere Zukunft selbst zu gestalten." Er verspricht sich von der regionalen Entwicklungsstrategie entscheidende Impulse, die der Regionalverband in seinen neuen Regionalplan einfließen lassen wird.
Für Jochen Protzer, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald (WFG) ist besonders wichtig, dass die konzeptionellen Über-legungen und Projektansätze unter dem regionalen Dach zusammengeführt werden. "Im Vordergrund der Überlegungen steht die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen sowie die erfolgreiche Positionierung der Region Nordschwarzwald im Standortwettbewerb." Die WFG ist als Projektträger beispielsweise des Digital Hub Nordschwarzwald und des regionales Innovationsmanagement RegioINNO ebenso interessiert wie involviert, dass die verschiedenen Räder ineinandergreifen und die Gesamtstrategie gemeinsam weiterentwickelt wird.

Zentralen Strategiefelder für die zukünftige Regionalentwicklung bestimmt

Am heutigen Donnerstagvormittag diskutierte das etwa 40-köpfige Gremium bestehend aus Abgeordneten, Oberbürgermeistern, Bürgermeistern, Handwerkskammer, Wirtschaftsfördereinrichtungen, Regionalverband, Agentur für Arbeit, Gewerkschaft sowie Teilen der IHK Vollversammlung im IHK-Haus in Pforzheim, um die zentralen Strategiefelder für die zukünftige Regionalentwicklung zu bestimmen. Dabei wurden die verschiedenen Diskussionsebenen aus den vorhergehenden Strategie-Cafés mit Unterstützung der Prognos AG zu einer gemeinsamen Entwicklungsstrategie zusammengeführt. In den nächsten Wochen wird mit allen Partnern in der Region der Entwurf diskutiert und nachjustiert, bis dann für Februar 2019 im Rahmen einer Wirtschaftskonferenz die Entwicklungsstrategie 2030+ verabschiedet werden kann.
Als ein zentraler Faktor für die aktive Gestaltung der zukünftigen Herausforderungen wurde von allen Teilnehmern die Neuausrichtung der Bildung sowohl bei den Inhalten als auch bei den Strukturen gesehen. Die Ver-änderungsprozesse müssten über eine Dialogplattform "Bildung" gesteuert werden. Eine der aktuellen Anforderungen ist es, die jungen Menschen besser für die Herausforderungen der Arbeitswelt vorzubereiten. "Digitale Kompetenzen sind Schlüsselqualifikationen", betont IHK-Hauptgeschäftsführer Keppler.

Wesentlicher Faktor: Entwicklung neuer Innovationsstrukturen in der Region

Zu den wesentlichen Faktoren für die Zukunftsfähigkeit werden die Entwicklung neuer Innovationsstrukturen in der Region gesehen. Dazu dürfe nicht nur die bessere Vernetzung der eigenen Hochschulangebote mit der Wirtschaft in der Region gehören. Insbesondere die vor der Haustür der Region befindlichen Forschungskompetenzen in Karlsruhe und Stuttgart müss-ten wesentlich stärker genutzt und in beständige Netzwerkstrukturen in der Region integriert werden. Keppler: "Das kann auch so weit gehen, dass wir neue Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen in der Region ansiedeln."

Digitale Strukturen der Region fördern

Ein weiterer Schwerpunkt einer Entwicklungsstrategie wird die Förderung digitaler Strukturen in der Region sein. Auch hier stehen Vernetzung und Zusammenarbeit der unterschiedlichen Akteure im Vordergrund. Unter dem Stichwort "Open Data" könnten vielfältige Impulse für Digitale Lösungskonzepte in der Region ermöglicht werden.
Flächendeckend 5G-Netz und Glasfaser wurden von allen als notwendige Infrastrukturen beschrieben, ohne die moderne Lösungskonzepte nicht möglich sind. Gerade die Mobilität im ländlichen Raum setzt auf vernetzte und digital unterstützte Systeme. Hier gilt es, Chancen zu nutzen und sich gegenüber anderen Regionen bei der Attraktivität als Wohn- und Lebensstandort einen Vorteil zu erarbeiten. "Der zügige Ausbau der Breitbandinfrastruktur muss besonders hohe Priorität genießen", so Proske, der Mitglied in der vom Innenministerium initiierten Gigabit-Allianz des Landes ist.
Die Koordinierungspartner sehen den Strategieprozess als wichtigen gestaltenden Faktor in der Region, der fortwährend weiterentwickelt werden muss. Die Diskussion und das Ringen um neue und bessere Lösungsansätze muss elementarer Bestandteil unseres regionalen Selbstverständnisses werden. Transparenz und die Möglichkeit, sich einbringen zu können ist den Projektpartnern ein wichtiges Anliegen. Über die Kommunikationsplattform nordschwarzwald2030plus.de können Interessierte die weitere Entwicklung nicht nur mitverfolgen, sondern sind insbesondere eingeladen, ihre Meinungen und Anregungen dazu in Foren einzubringen und gemeinsam mit anderen über die Strategie zu diskutieren. Ziel: Die Entwicklungsstrategie 2030+ soll zum dy-namischen Motor für die Region Nordschwarzwald werden. Zwei Strategie-Workshops in der Region, an denen über 120 führende Vertreter aus Wirtschaft, Politik, Hochschule, Regionalverband und Agentur für Arbeit teilnahmen, lieferten im Vorfeld einen reichen Fundus von visionären Zielen und konkreten Maßnahmen, die eine sehr gute Basis für die Entwicklung der regionalen Strategie darstellen.

Brigitte Dorwarth-Walter, Stv. Hauptgeschäftsführerin, Handwerkskammer Karlsruhe

"Schwerpunktthemen des Handwerks: Die Region Nordschwarzwald kennzeichnet ein starker Mittelstand mit mehr als 6.500 meist inhabergeführten mittelständischen Handwerksunternehmen. Neben den Oberzentren gilt es vor allem auch die ländliche Region zu stärken. Dafür braucht es optimale Rahmenbedingungen von Bildungsangeboten über die Nahversorgung bis hin zur Infrastruktur und dem Ausbau digitaler Netze. Digitalisierung, Fachkräftemangel und strategische Entwicklung der Unternehmen sind die zentralen Handlungsfelder des Handwerks. Die Weiterentwicklung der Projekte in der Region "Digital Hub" und "Regionales In-novationsmanagement" sind uns ebenso wichtig wie Ausbildung und Qualifizierung für die Fachkräfte der Zukunft. Darüber hinaus braucht es ein Konzept für mehr Gründung und Nachfolge. Der handwerkliche Mittelstand und die Region brauchen junge Menschen mit Mut und Engagement, die in der beruflichen Selbständigkeit eine Zukunftsperspektive sehen."

Bernd Gögel MdL, AfD-Fraktionsvorsitzender im Landtag von Baden-Württemberg

Vorbildlich nennt Bernd Gögel (AfD) die Initiative 2030+ und hofft, dass sie die Abwanderung ("Brain-Drain") in Ballungsräume und Großstädte eindämmen kann. Wer den ländlichen Raum als Erholungsort schätzt, wählt ihn auch als Wohn- und Arbeitsort. Vorausgesetzt, Gesundheitsvorsorge, Bildung, flächendeckende IT-Infrastruktur u. a., wird mit urbanen Gebieten vergleichbar angeboten. "Industrie 4.0" setzt Internetverkehr mit hoher und stabiler Bandbreite voraus. Sicher wird die Initiative darauf fokussieren. Seit Jahren reden verantwortliche Parteien vom Breitbandausbau, im ländlichen Raum ist er aber alles andere als zufriedenstellend! Hier muss Druck ausgeübt und Glasfaser verlegt werden.

Annette Hanfstein, Geschäftsführerin Operativ der Agentur für Arbeit Nagold-Pforzheim

"Ich freue mich darauf, den Dialog und die gemeinsame Arbeit fortzusetzen - für die Menschen in der Region. Mit der Bündelung des Know-hows der
verschiedenen Akteure und verbindlichen Umsetzungsschritten schaffen wir die Voraussetzung für passgenaue Lösungen. Für die Agentur für Arbeit Nagold-Pforzheim steht das Strategiefeld "Fachkräfte für die Region ausbilden und gewinnen" im Vordergrund. Wir schaffen Transparenz zu Entwicklungstrends am Ausbildungs- und Arbeitsmarkt und beraten
lebensbegleitend - angefangen beim Übergang von der Schule in den Beruf bis hin zur berufsbegleitenden Weiterqualifizierung von älteren Beschäftigten. Unsere finanziellen Fördermöglichkeiten ergänzen diesen Beitrag."

Prof. Dr. Ulrich Jautz, Rektor der Hochschule Pforzheim

"Die Hochschule Pforzheim hat sich mit ihrem interdisziplinären Profil und hohem Praxisbezug als Innovationsmotor etabliert. Unser Ziel für die Region - aber auch für uns selbst - ist es, diese Rolle als kreativer Impulsgeber auszubauen. Wir stehen für die Entwicklung von zukunftsrelevanten Forschungsclustern, sind führend auf dem Gebiet der Nachhaltigkeit und wollen den Wissenschaftstransfer in die Unternehmen der Region bis 2030 und darüber hinaus weiter intensivieren. Die sehr gute Partnerschaft mit der Wirt-schaft macht dies möglich."

Katja Mast MdB, Stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende, und Saskia Esken MdB, SPD

"Die Zukunft der Region Nordschwarzwald liegt uns allen am Herzen. Durch unsere vielen Gespräche mit den Menschen vor Ort wissen wir, dass eine lebenswerte, agile, wirtschaftlich starke und soziale Region für den Lebenswert von enormer Bedeutung ist. Es freut uns, dass die IHK, der Regionalverband und die Wirtschaftsförderung ausgewählte Menschen zusammengebracht haben, um eine Strategie für uns alle zu erarbeiten. Allein diese Zusammenarbeit ist ein Mehrwert an sich. Wir, als Bundestagsabgeordnete für die Menschen aus dem Nordschwarzwald, verste-hen uns als starke Stimme der Region in Bund und Land - unser Leitbild ist immer, dass Stärke und soziale Sicherheit Hand in Hand gehen."

Susanne Nittel, DGB-Bezirk Baden-Württemberg

"So unterschiedlich wie unsere Städte und Gemeinden im Nordschwarzwald sind, so verbindet sie doch alle das Arbeiten und Leben. Mit der Entwicklungsstrategie 2030+ wollen wir uns als Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB) mit seinen Mitgliedsgewerkschaften für eine zukunftsstarke Region einsetzen. Die Arbeitsbedingungen sind dafür maßgebliche Faktoren. Dabei spielt die Zukunft der Arbeit - Arbeit 4.0 eine zentrale Rolle, die wir gemeinsam mit den Sozialpartnern in der Region gestalten wollen. Die Digitalisierung und eine humane Arbeitswelt gilt es zu entwickeln. Unternehmen mit Tarifbindung, innovative Entwicklungen in Produkte und der Dienstleistung sowie die Qualifikation und Qualifizierung von Arbeitskräften gilt es gerecht zu werden. Gute Arbeit ist eine Voraussetzung für ein gutes Leben."

Oliver Reitz, Direktor Wirtschaft und Stadtmarketing Pforzheim

"Die Region Nordschwarzwald ist Standort hochinnovativer mittelständischer Unternehmen und verfügt über eine einmalige Kombination von Kompetenzen in unterschiedlichsten Branchen. Aber nicht nur wirtschaftlich, sondern auch als Wohn- und Lebensstandort hat die Region einiges zu bieten. Genau in diesen Handlungsfeldern müssen wir auch in Zukunft gemeinsam und zielgerichtet agieren, um die Chancen der Region weiter auszubauen und zu nutzen. Was das Oberzentrum Pforzheim in seinem räumlichen Umfeld und gemeinsam mit den in und um Pforzheim ansässigen Unternehmen bewegen kann, zeigt sich nicht zuletzt in der Vereinsgründung von Hochform e.V. sowie im Vorhaben "Zentrum für Präzisionstechnik". Dieses Leuchtturmprojekt ist das beste Beispiel dafür, wie die Innovationsbereitschaft und Innovationstätigkeit und damit auch die Wettbewerbsfähigkeit vor allem bei kleinen und mittleren Unternehmen gesteigert werden können. Ein Standortfaktor mit Strahlkraft weit in die Region und darüber hinaus."

Bastian Rosenau, Landrat des Enzkreises

"Wir haben gemeinsam mit allen Akteuren des Nordschwarzwaldes unter
professioneller Anleitung unsere Stärken und Schwächen herausgearbeitet und versucht, Chancen und Risiken der Entwicklungsstrategie 2030+ zu erkennen. ?Daraus ergeben sich nun nicht nur Strategiefelder und Entwicklungsziele, sondern ganz konkrete Handlungsansätze und Schlüsselprojekte. Wir als Enzkreis wollen unseren Teil bei der Umsetzung gerne beitragen - für die erfolgreiche Entwicklung der ganzen Region."

Stefanie Seemann MdL, Bündnis 90 / Die Grünen

"Die Region Nordschwarzwald hat sich in den vergangenen Jahren stark gewandelt. Wir erleben gerade eine weitere industrielle Revolution. Mit dieser Herausforderung gilt es zum Wohle der Region und ihrer Menschen umzugehen. Mit der Entwicklungsstrategie 2030+ setzt die IHK ein wichtiges Zeichen und gestaltet aktiv die Zukunft. Wissenschaftliche Begleitung und Einbeziehung verschiedenster Akteure machen die Entwicklungsstrategie 2030+ besonders und erfolgreich. Ich danke der IHK für das Engagement und die weitsichtige, strategische Positionierung."
Initiative VISION PF2030+

Sie sind gefragt: VISION PF2030+

In Vorbereitung auf unsere Workshops im November möchten wir bereits heute mit Ihnen ins Gespräch kommen. Senden Sie uns jetzt Ihre Ideen, Anregungen und Impulse für eine lebendige, experimentelle und vernetzte Stadt Pforzheim.

Stadt der fortschrittlichen Infrastruktur

Eine leistungsfähige, intelligente und nachhaltige Infrastruktur ist das Fundament einer zukunftsfähigen Stadt. Ob Mobilität, Energieversorgung, digitale Netze oder urbane Versorgung – moderne Infrastrukturen bestimmen, wie wir leben, arbeiten und uns bewegen. Welche Infrastrukturen braucht Pforzheim im Jahr 2030+? Wie sehen moderne und nachhaltige Mobilitätskonzepte aus? Wie können wir KI-Anwendungen sinnvoll einsetzen?

Stadt der hohen Lebensqualität

Lebensqualität bedeutet mehr als nur funktionierende Infrastruktur. Es geht um Aufenthaltsqualität, Grünräume, soziale Teilhabe, kulturelle Angebote, Sicherheit, Gesundheit und eine Stadt, in der sich alle Menschen wohl fühlen. Was sind die Bedürfnisse unserer Stadtgesellschaft und wie lassen sich diese vereinbaren? Wie müssen sich städtische Räume in Zukunft verändern, um die Lebensfreude der Menschen zu stärken?

Stadt der offenen Experimentierräume

Eine Stadt, die Raum für Experimente schafft – in der Gestaltung des öffentlichen Raums, im sozialen Miteinander oder in der kreativen Erprobung neuer Nutzungsformen für Stadt und Gesellschaft. Statt starre Regeln im Fokus zu haben, braucht es Mut und Flexibilität. Wie können wir Freiräume schaffen – rechtlich, räumlich und kulturell – für Innovation, Beteiligung und kreative Stadtnutzung? Welche ungenutzten Potenziale gibt es in Pforzheim (Flächen, Orte, Ideen)? Welche Kooperationen, Plattformen und Netzwerke braucht es, um die kreative Ader Pforzheims sichtbar zu machen?

Jetzt Ihre Ideen, Anregungen und Impulse für eine lebendige, experimentelle und vernetzte Stadt Pforzheim eingeben

Kommunikation

Ihre Meinung ist gefragt

Senden Sie uns Ihre Frage und Ihre Meinung zum Strategieprozess. Wir beantworten Ihre Fragen und veröffentlichen Ihre Kommentare auf dieser Website.
Passende Förderprogramme

Förderprogramme für technologieorientierte Unternehmen

Passende Förderprogramme
Symbolbild: Technologie © Pettycon, Pixabay.com

Moderne Finanzierungsinstrumente für den Mittelstand, Technologieförderung, Wachstumsfinanzierung und Innovations-Controlling.

Wiedereinstieg jetzt. Wiedereinstieg kompakt.

Themenreihe Berufswelten: Persönlichkeitsanalyse

Persönlichkeitsanalyse: Welcher Typ bin ich?

Das Thema der neunten Veranstaltung ist die Persönlichkeitsanalyse. Im Zusammenhang mit Persönlichkeitstests steht die Abkürzung DISG für Dominanz, Initiative, Stetigkeit und Gewissenhaftigkeit. Dies sind auch die vier Grundtypen im DISG Modell.
Gemeinsam schauen wir welcher Typ Sie sind.

Die Themenreihe Berufswelten

Im Jahr 2019 bietet die Kontaktstelle Frau und Beruf Nordschwarzwald diese kostenlose Veranstaltungsreihe rund um das große Thema Berufswelten. Das niederschwellige Angebot im Bereich der Fachkräftesicherung wird einmal im Monat angeboten. Die zehn Termine sind jeweils einem Thema gewidmet. Bei jeder Veranstaltung gibt es einen Kurzvortrag begleitet von einer offenen Gesprächsrunde.

Datum, Ort und Uhrzeit

Mittwoch, 09. Oktober 2019
Kontaktstelle Frau und Beruf Nordschwarzwald
c/o IHK Nordschwarzwald
Uhrzeit: 18:00 bis 20:00 Uhr
Raum: 113
Dr.-Brandenburg-Str. 6, 75173 Pforzheim
Die Teilnahme ist kostenfrei.
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Themenreihe Berufswelten: Wertschätzung & Anerkennung

Wertschätzung & Anerkennung

Egal ob im Job oder im Privatleben, die Wertschätzung ist ein zentrales Bedürfnis der Menschen. Wir wollen, mit dem, was wir sind, was wir machen und geleistet haben, gesehen und anerkannt werden. Richtig angewendet, setze Wertschätzung enorme Kräfte frei und wirkt motivierend. Wir sprachen über Tipps und Tricks rund um Wertschätzung und Anerkennung. Frau Michaela Hakenjos informierte zusammen mit Frau Marija Madunic, Leiterin der Kontaktstelle Frau und Beruf an dem Abend rund ums Thema.

Die Themenreihe Berufswelten

Im Jahr 2019 bietet die Kontaktstelle Frau und Beruf Nordschwarzwald diese kostenlose Veranstaltungsreihe rund um das große Thema Berufswelten. Das niederschwellige Angebot im Bereich der Fachkräftesicherung wird einmal im Monat angeboten. Die zehn Termine sind jeweils einem Thema gewidmet. Bei jeder Veranstaltung gibt es einen Kurzvortrag begleitet von einer offenen Gesprächsrunde.

Über die Referentin

  • Studium der Geistes- und Sozialwissenschaften am Karlsruher Institut für Technologie mit dem Abschluss des Magister Artium
  • Führungskraft, Trainerin und Coach für Führungskräfte und Mitarbeiter in der pharmazeutischen Industrie (13 Jahre)
Wiedereinstieg kompakt.

Beruf. Jetzt!Startklar!: Themenreihe Berufswelten: Umschulungen, Aus-und Weiterbildung

Umschulungen, Aus-und Weiterbildung

Eine Ausbildung ist der Beginn einer beruflichen Laufbahn aber noch lange nicht das Ende. Weiterbilden? Umschulen? Meisterin, Technikerin, Fachwirtin oder doch studieren? Es gibt viele Möglichkeiten sich weiterzubilden.

Die Themenreihe Berufswelten

Im Jahr 2019 bietet die Kontaktstelle Frau und Beruf Nordschwarzwald diese kostenlose Veranstaltungsreihe rund um das große Thema Berufswelten. Das niederschwellige Angebot im Bereich der Fachkräftesicherung wird einmal im Monat angeboten. Die zehn Termine sind jeweils einem Thema gewidmet. Bei jeder Veranstaltung gibt es einen Kurzvortrag begleitet von einer offenen Gesprächsrunde.

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Themenreihe Berufswelten: Bewerbungsprozess

Bewerbungsprozess: Lebenslauf und Co.

Das Thema der dritten Veranstaltung war der Bewerbungsprozess. An diesem Themenabend wurden die Teilnehmerinnen professionell beraten und kompetent auf Ihren erfolgreichen beruflichen (Wieder) Einstieg vorbereitet.

Die Themenreihe Berufswelten

Im Jahr 2019 bietet die Kontaktstelle Frau und Beruf Nordschwarzwald diese kostenlose Veranstaltungsreihe rund um das große Thema Berufswelten. Das niederschwellige Angebot im Bereich der Fachkräftesicherung wird einmal im Monat angeboten. Die zehn Termine sind jeweils einem Thema gewidmet. Bei jeder Veranstaltung gibt es einen Kurzvortrag begleitet von einer offenen Gesprächsrunde.
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Themenreihe Berufswelten: Ziele richtig setzen

Ziele richtig setzen

Jedes Projekt braucht Ziele. Auch unsere berufliche Zukunft. Ziele geben Orientierung, sie schaffen ein einheitliches Verständnis und erleichtern Entscheidungen. Gemeinsam schauten wir uns den Weg von einer "groben Idee" bis hin zu konkreten formulierten Zielen an.

Die Themenreihe Berufswelten

Im Jahr 2019 bietet die Kontaktstelle Frau und Beruf Nordschwarzwald diese kostenlose Veranstaltungsreihe rund um das große Thema Berufswelten. Das niederschwellige Angebot im Bereich der Fachkräftesicherung wird einmal im Monat angeboten. Die zehn Termine sind jeweils einem Thema gewidmet. Bei jeder Veranstaltung gibt es einen Kurzvortrag begleitet von einer offenen Gesprächsrunde.
Wiedereinstieg jetzt. Wiedereinstieg kompakt.

Themenreihe Berufswelten: Orientierung am Arbeitsmarkt

Orientierung am Arbeitsmarkt

VERANSTALTUNG IN PFORZHEIM vom 10.04.2019. An diesem Themenabend wurden gemeinsam über beruflichen Ziele und Alternativen gesprochen. Dabei haben wir auf die Chancen auf dem Arbeitsmarkt geschaut und Tipps für die richtige berufliche Entscheidung gegeben.

Die Themenreihe Berufswelten

Im Jahr 2019 bietet die Kontaktstelle Frau und Beruf Nordschwarzwald diese kostenlose Veranstaltungsreihe rund um das große Thema Berufswelten. Das niederschwellige Angebot im Bereich der Fachkräftesicherung wird einmal im Monat angeboten. Die zehn Termine sind jeweils einem Thema gewidmet. Bei jeder Veranstaltung gibt es einen Kurzvortrag begleitet von einer offenen Gesprächsrunde.
Wiedereinstieg jetzt. Wiedereinstieg kompakt.

Themenreihe Berufswelten: Existenzgründung - einfach starten!

Existenzgründung - einfach starten!

Frauen gründen anders als Männer. Oft starten Frauen im Nebenerwerb und dafür gibt es gute Gründe. Möchten Sie sich selbstständig machen und wollen Sie mehr über Existenzgründungen wissen? Suchen Sie Beratungs-,Förder- und Informationsangebote? An diesem Abend konnte die Gründungsberaterin Anja Maisch den Teilnehmerinnen wertvolle Tipps rund um die Existenzgründung geben.

Die Themenreihe Berufswelten

Im Jahr 2019 bietet die Kontaktstelle Frau und Beruf Nordschwarzwald diese kostenlose Veranstaltungsreihe rund um das große Thema Berufswelten. Das niederschwellige Angebot im Bereich der Fachkräftesicherung wird einmal im Monat angeboten. Die zehn Termine sind jeweils einem Thema gewidmet. Bei jeder Veranstaltung gibt es einen Kurzvortrag begleitet von einer offenen Gesprächsrunde.
Wiedereinstieg jetzt. Wiedereinstieg kompakt.

Themenreihe Berufswelten: Digitale Transformation

Digitale Transformation

Wie beeinflusst das digitale Zeitalter Ihr Leben? Die Kontaktstelle hat zu zu einem Gespräch über Globalisierung, Digitalisierung, Automatisierung, Grundeinkommen, mobiles Arbeiten und Homeoffice eingeladen. Wir sprachen über die Veränderungen in der Arbeitswelt und die digitale Transformation unserer Gesellschaft.
Flexiblere Arbeitszeitmodelle und neue Formen der Zusammenarbeit und Kommunikation können die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessern, kreative Ideen hervorbringen und Entfaltungsmöglichkeiten für Mitarbeiterinnen ermöglichen. In einem 15-minütigen wurde das Thema der Leiterin der Kontaktstelle Frau und Beruf Nordschwarzwald aus der eigenen Erfahrung aufgegriffen.
Ziel des Abends war der gute Austausch und im Idealfall einige Lösungsvorschläge auf die Frage, was gute Arbeit ausmacht und wie gute Arbeit in Zeiten der Digitalisierung möglich ist. Die Teilnehmerinnen haben vieles über die Herausforderungen, Chancen und Risiken der digitalen Revolution erfahren.

Die Themenreihe Berufswelten

Im Jahr 2019 bietet die Kontaktstelle Frau und Beruf Nordschwarzwald diese kostenlose Veranstaltungsreihe rund um das große Thema Berufswelten. Das niederschwellige Angebot im Bereich der Fachkräftesicherung wird einmal im Monat angeboten. Die zehn Termine sind jeweils einem Thema gewidmet. Bei jeder Veranstaltung gibt es einen Kurzvortrag begleitet von einer offenen Gesprächsrunde.
Veranstaltungen in Mühlacker, Pforzheim und Nagold

Frauen im Fokus: Frauenwirtschaftstage 2018

Frauen im Fokus: Gleichberechtigte Beteiligung von Frauen am Erwerbsleben

18.-20.10.2018. Die Kontaktstelle Frau und Beruf Nordschwarzwald hat wieder bei den Frauenwirtschaftstagen in Mühlacker, Nagold und Pforzheim aktiv im Nordschwarzwald an drei Veranstaltungen mitgewirkt. Die Landesregierung von Baden-Württemberg will durch eine aktive Frauenförderpolitik die gleichberechtigte Beteiligung von Frauen am Erwerbsleben unterstützen. Deshalb finden jährlich im Herbst die regionalen Frauenwirtschaftstage statt.

Ermöglicht sind sie durch die sehr gute Zusammenarbeit von zahlreichen Kooperationspartnerinnen. Unternehmen und vor allem alle interessierten Frauen und Männer sind herzlich zu unseren drei Veranstaltungen im Nordschwarzwald eingeladen.

Frauenwirtschaftstag Mühlacker 18.10.2018

Der diesjährige Frauenwirtschaftstag stand unter dem Motto „Worauf kommt es in der sich ändernden Arbeitswelt an? Kommunikation und Service im Zeitalter der Digitalisierung“.
Auf der Bühne stand Katja Fellmeth, Industrie-Kauffrau, Diplom-Betriebswirtin (FH), zertifizierte Verkaufstrainerin und gepr. Fachberaterin für Dienstleistungs-Exzellenz. In der Arbeits- und Auftragswelt hält die Digitalisierung unvermindert Ihren Einzug, Arbeitsanforderungen und Arbeitsabläufen ändert sich fast überall. Parallel dazu verändern sich die Erwartungen vom Kunden an die Auftragnehmer / innen und Erwartungen der Mitarbeiter / innen an die Arbeitgeber / innen. An diesem Abend hat sie wie man sich in diesem Zusammenhang in der Vielfalt der neuen Medien zurechtfindet.

Frauenwirtschaftstag Pforzheim 19.10.2018

„Ist Digitalisierung mehr als Homeoffice?“ Dr. Frauke Goll, Projektleiterin DIZ Digitales Innovationszentrum am FZI Forschungszentrum Informatik in Karlsruhe, hat beim beim diesjährigen Frauenwirtschaftstag Pforzheim berichtet. Thema: Radikale Veränderungen, neuartige Entwicklungen und innovative Produkte und Dienstleistungen. Die Digitalisierung durchdringt zunehmend alle Arbeitsbereiche und Branchen. Die Art und Weise, wie wir zukünftig produzieren, arbeiten und leben, wird sich grundlegend ändern. Welche Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung ergeben sich insbesondere für Frauen im beruflichen Alltag? Warum ist es wichtig sich auf neue berufliche Herausforderungen einzulassen?
Diese und weitere Fragestellungen griff sie bei der Veranstaltung auf - in einem interaktiven Vortrag, einem Workshop, der sich der Methode des Forumtheaters bedient und beim anschließenden Austausch in informeller Runde mit den anwesenden Gästen, Referentinnen und den Veranstalterinnen aus dem Arbeitskreis FRAU und BERUF Pforzheim Enzkreis

Frauenwirtschaftstag Nagold 20.10.2018

Zum neunten Mal fand der Frauenwirtschaftstag in Nagold statt. Der Vormittag in der Agentur für Arbeit stand unter dem Motto: „anders denken – digital durchstarten.“ Inhalte des Vormittags waren: ein Bewerbungsmappencheck im 20 Min-Rhythmus sowie Bewerbungsfotos, Netzwerkfrühstück mit Messebesuch, Bildungsmesse und Vorträge.
Jahresthema Digitalisierung

Vortrag Digitalisierung

"Arbeiten 4.0 – neue Chancen für Frauen"

Pforzheim, 25.09.2018. Anlässlich des Jahresthemas "Digitalisierung" hat die Kontaktstelle Frau und Beruf Nordschwarzwald zu einem Vortrag eingeladen. Unter dem Titel: "Arbeiten 4.0 – neue Chancen für Frauen" referierte die erfahrene Unternehmensberaterin Karin Bacher in den Räumlichkeiten des IHK KarriereCenters in Pforzheim über die veränderte Arbeitswelt und deren Folgen.
Kaum ein Betrieb kommt heute ohne Digitalisierung aus. Doch nicht nur Konzerne, auch Landwirte, Modegeschäfte, Zahnärzte und viele mehr nutzen moderne Technologien, um ihre Abläufe optimal zu gestalten. Die digitale (Arbeits-)welt ist bereits angekommen. Karin Bacher, gab in ihrem Vortrag praxisbezogene Einblicke in die Welt der digitalen Prozesse und dem Umgang mit künstlicher Intelligenz. Sie gab Antworten auf Fragen wie:

•Was bedeutet Digitalisierung der Arbeitswelt eigentlich?
•Welche Vorteile bringt sie uns Frauen?
•Welche Chancen können wir nutzen?
•Können wir auch ohne Digitalisierung?

Der Vortrag sollte Frauen anregen, sich im Austausch mit anderen Frauen mit dem Thema näher vertraut zu machen. Das Ziel der Veranstaltung war, Frauen weitere Möglichkeiten für ihre berufliche Entwicklung entdecken zu lassen.

Vita Karin Bacher

  • Knapp 25 Jahre Erfahrungen in bekannten Unternehmen diverser Branchen, davon 17 Jahre als Marketing-Leiterin, Presse-Sprecherin, Bereichsleiterin und Mitglied der Geschäftsleitung
  • Autorin von Fachpublikationen und Lehrmaterialien über Managementmethoden (u. a. für Blended Learning Programme) und Marketing-Themen, Digitale Transformation, Gender Diversity
  • Mitglied Women Speaker Foundation

Die Themenreihe Berufswelten

Im Jahr 2018 bietet die Kontaktstelle Frau und Beruf Nordschwarzwald diese kostenlose Veranstaltungsreihe rund um das große Thema Berufswelten. Das niederschwellige Angebot im Bereich der Fachkräftesicherung wird einmal im Monat angeboten. Die zwölf Termine sind jeweils einem Thema gewidmet. Bei jeder Veranstaltung gibt es einen Kurzvortrag begleitet von einer offenen Gesprächsrunde.
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Beruf. Jetzt!Startklar!: Veranstaltungs-Reihe Berufswelten: Selbstvermarktung: Wie präsentiere ich mich?

Bewerbungsprozess: Selbstvermarktung: Wie präsentiere ich mich?

Marija Madunic, Leiterin der Kontaktstelle Frau und Beruf Nordschwarzwald gab Tipps zum Thema Selbstvermarktung. Schwerpunkte des Abends waren die Imageoptimierung, das Auftreten im Beruf und die eigene Zielverfolgung. Werbung in eigener Sache heißt glaubwürdig zu sein und authentisch aufzutreten.

Die Themenreihe Berufswelten

Im Jahr 2018 bietet die Kontaktstelle Frau und Beruf Nordschwarzwald diese kostenlose Veranstaltungsreihe rund um das große Thema Berufswelten. Das niederschwellige Angebot im Bereich der Fachkräftesicherung wird einmal im Monat angeboten. Die zwölf Termine sind jeweils einem Thema gewidmet. Bei jeder Veranstaltung gibt es einen Kurzvortrag begleitet von einer offenen Gesprächsrunde.
Standortpolitik

Video: Teilqualifikation

Schritt für Schritt zum Berufsabschluss. Was Teilqualifikationen sind und welche Chancen sie für Geringqualifizierte und Unternehmen bieten erklärt kurz und kompakt ein neuer Film des Videos des Deutschen Industrie- und Handelskammertags.
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Themenreihe Berufswelten: Führung & Persönlichkeit

Führung & Persönlichkeit

Das Thema der zehnten Veranstaltung war die Führung & Persönlichkeit. Führung und Persönlichkeit sind eng miteinander verbunden. Wir diskutierten über das Selbstbild, die Werte und Überzeugungen sowie die Kompetenzen, die eine Führungskraft mitbringt und die Sie in Ihrer Rolle als Führungskraft im Unternehmen zeigt.

Die Themenreihe Berufswelten

Im Jahr 2018 bietet die Kontaktstelle Frau und Beruf Nordschwarzwald diese kostenlose Veranstaltungsreihe rund um das große Thema Berufswelten. Das niederschwellige Angebot im Bereich der Fachkräftesicherung wird einmal im Monat angeboten. Die zwölf Termine sind jeweils einem Thema gewidmet. Bei jeder Veranstaltung gibt es einen Kurzvortrag begleitet von einer offenen Gesprächsrunde.
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Themenreihe Berufswelten: Perspektive Wiedereinstieg

Perspektive Wiedereinstieg

Das Thema der elften Veranstaltung war die Perspektive Wiedereinstieg. Wer nach einem Job sucht, braucht eine Strategie, die über die Gehalts- oder Standortfrage hinaus geht. Wir verraten, worauf Berufs(wieder)einsteigerinnen achten sollten.

Die Themenreihe Berufswelten

Im Jahr 2018 bot die Kontaktstelle Frau und Beruf Nordschwarzwald diese kostenlose Veranstaltungsreihe rund um das große Thema Berufswelten. Das niederschwellige Angebot im Bereich der Fachkräftesicherung wird einmal im Monat angeboten. Die zwölf Termine waren jeweils einem Thema gewidmet. Bei jeder Veranstaltung gab es einen Kurzvortrag begleitet von einer offenen Gesprächsrunde.
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Beruf. Jetzt!Startklar!: Themenreihe Berufswelten: Existenzgründung

Existenzgründung - einfach starten!

Pforzheim, 28.08.2018. Existenzgründung: Frauen gründen anders als Männer - das war das Thema der Abendveranstaltung. Oft starten Frauen im Nebenerwerb und dafür gibt es gute Gründe. Möchten Sie sich selbstständig machen und wollen Sie mehr über Existenzgründungen wissen? Suchen Sie Beratungs-,Förder- und Informationsangebote? Rebekka Sanktjohanser, Mitarbeiterin der Kontaktstelle, sprach mit den Teilnehmerinnen und gab Tipps und Tricks rund um das Thema Existenzgründung .

Die Themenreihe Berufswelten

Im Jahr 2018 bietet die Kontaktstelle Frau und Beruf Nordschwarzwald diese kostenlose Veranstaltungsreihe rund um das große Thema Berufswelten. Das niederschwellige Angebot im Bereich der Fachkräftesicherung wird einmal im Monat angeboten. Die zwölf Termine sind jeweils einem Thema gewidmet. Bei jeder Veranstaltung gibt es einen Kurzvortrag begleitet von einer offenen Gesprächsrunde.
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29.05.2018 Themenreihe Berufswelten: Umschulungen sowie Aus-und Weiterbildung

Umschulungen, Aus-und Weiterbildung

Eine Ausbildung ist der Beginn einer beruflichen Laufbahn aber noch lange nicht das Ende. Weiterbilden? Umschulen? Meisterin, Technikerin, Fachwirtin oder doch studieren? Es gibt viele Möglichkeiten sich weiterzubilden.

Die Themenreihe Berufswelten

Im Jahr 2018 bietet die Kontaktstelle Frau und Beruf Nordschwarzwald diese kostenlose Veranstaltungsreihe rund um das große Thema Berufswelten. Das niederschwellige Angebot im Bereich der Fachkräftesicherung wird einmal im Monat angeboten. Die zwölf Termine sind jeweils einem Thema gewidmet. Bei jeder Veranstaltung gibt es einen Kurzvortrag begleitet von einer offenen Gesprächsrunde.

Datum, Ort und Uhrzeit

Dienstag, 29. Mai 2018
Kontaktstelle Frau und Beruf Nordschwarzwald
c/o IHK Nordschwarzwald
Raum: 108
Dr.-Brandenburg-Str. 6, 75173 Pforzheim
Die Teilnahme war kostenfrei.
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Themenreihe Berufswelten: Wertschätzung & Anerkennung

Wertschätzung & Anerkennung

"Egal ob im Job oder im Privatleben, die Wertschätzung ist ein zentrales Bedürfnis der Menschen. Wir wollen, mit dem, was wir sind, was wir machen und geleistet haben, gesehen und anerkannt werden", so Marija MAdinic, Leiterin der Kontaktstelle. Richtig angewendet, setze Wertschätzung enorme Kräfte frei und wirkt motivierend. Rebekka Sanktjohanser, Mitarbeiterin der Kontaktstelle, sprach mit den Teilnehmerinnen und gab Tipps und Tricks rund um Wertschätzung und Anerkennung.

Die Themenreihe Berufswelten

Im Jahr 2018 bietet die Kontaktstelle Frau und Beruf Nordschwarzwald diese kostenlose Veranstaltungsreihe rund um das große Thema Berufswelten. Das niederschwellige Angebot im Bereich der Fachkräftesicherung wird einmal im Monat angeboten. Die zwölf Termine sind jeweils einem Thema gewidmet. Bei jeder Veranstaltung gibt es einen Kurzvortrag begleitet von einer offenen Gesprächsrunde.

Für Frauen

Netzwerkmesse Horb: Am richtigen Platz und zur richtigen Zeit

Am richtigen Platz und zur richtigen Zeit

„Am richtigen Platz und zur richtigen Zeit sollten alle Frauen sein, die den Wiedereinstieg in Berufsleben planen, um sich über ihre Möglichkeiten zu informieren. Am richtigen Platz und zur richtigen Zeit, nämlich auf der Netzwerkmesse für Frauen in Horb, war auch die Kontaktstelle Frau und Beruf präsent“, so Marija Madunic, Leiterin der Kontaktstelle Frau und Beruf Nordschwarzwald.
Mit einem Vortrag zum eigenen Leistungsspektrum und einem Info-Stand hat die Kontaktstelle allen interessierten Besucherinnen Orientierung und Impulse geboten, den Wiedereinstieg in den Beruf erfolgreich anzugehen.

Der regionale Arbeitsmarkt

„Die günstigen Bedingungen des regionalen Arbeitsmarktes bieten aktuell auch Frauen und Männern, die nach einer familienbedingten Auszeit auf den Arbeitsmarkt zurückkehren wollen, gute Chancen“, erläutert Sibylle Fischer, Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt, Agentur für Arbeit Nagold-Pforzheim. Die Rückkehr in das Berufsleben sei jedoch häufig nicht leicht und werfe viele Fragen auf. Berufsrückkehrerinnen haben aber gute Chancen, wenn sie sich auf die Anforderungen des heutigen Arbeitsmarkts einstellen und sich entsprechend vorbereiten, so Fischer.

Motto: „Familie und dann?“

Deshalb initiierten vor zwei Jahren Marija Madunic, und Sibylle Fischer mit dem Horber Oberbürgermeister Peter Rosenberger die Netzwerkmesse für Frauen in Horb - unter dem Motto: „Familie und dann?“ Rund 30 Frauen nutzten dieses Angebot zur zweiten Auflage der Messe im INNONET Kunststoff Technologiezentrum Horb. Hier informierten Sie sich über regionale Arbeitsplätze in Voll- und Teilzeit, spezielle Qualifizierungsangebote für Frauen, Kinderbetreuungsmöglichkeiten, Vor- und Nachteile von geringfügiger Beschäftigung oder Existenzgründung. Neben der Kontaktstelle standen weitere Netzwerkpartner und Netzwerkpartnerinnen zur Verfügung: Deutsche Rentenversicherung, Agentur für Arbeit Nagold-Pforzheim und Jobcenter Landkreis Freudenstadt, , Regionalbüro Berufliche Fortbildung Freudenstadt-Horb, Kreisvolkshochschule Horb, der Tageselternverein Landkreis Freudenstadt e.V. sowie die Beauftragte für Chancengleichheit des Landratsamtes Freudenstadt, Ira Schübel.
Nach der Begrüßung durch den Oberbürgermeister der Stadt Horb, Peter Rosenberger, der die Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt hatte, gab es für die Frauen ein informatives Programm. In ihrem Vortrag „Familie und dann“ präsentierten die Beauftragten für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt des Jobcenters Landkreis Freudenstadt, Evelin Warschkow, und der Arbeitsagentur Nagold-Pforzheim, Sibylle Fischer, die Möglichkeiten des beruflichen Wiedereinstiegs und die Unterstützungsangebote von Arbeitsagentur und Jobcenter. Jürgen Moster von der Deutschen Rentenversicherung referierte zum Thema „Frauen und Rente“. Neben vielen wichtigen Informationen wurde den Teilnehmerinnen auch genügend Raum zum Netzwerken und für Gespräche geboten.
„Alles in allem war es eine gelungene Veranstaltung, die die Teilnehmerinnen dem beruflichen Neuanfang sicher ein Stück näher brachte“, berichtet Dorothea Sanwald, Beraterin der Kontaktstelle.
Archiv

Veranstaltungsreihe Berufswelten: Bewerbungsprozess

Bewerbungsprozess: Lebenslauf und Co.

Das Thema der vierten Veranstaltung am 24.04.2018 in Pforzheimer IHK KarriereCenter war der Bewerbungsprozess. An diesem Themenabend wurden die Teilnehmerinnen professionell beraten und kompetent auf Ihren erfolgreichen beruflichen (Wieder) Einstieg vorbereitet.

Die Themenreihe Berufswelten

Im Jahr 2018 bietet die Kontaktstelle Frau und Beruf Nordschwarzwald eine kostenlose Veranstaltungsreihe rund um das große Thema Berufswelten. Das niederschwellige Angebot im Bereich der Fachkräftesicherung wird einmal im Monat angeboten. Die zwölf Termine sind jeweils einem Thema gewidmet. Bei jeder Veranstaltung gibt es einen Kurzvortrag begleitet von einer offenen Gesprächsrunde.


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Beruflichen Wiedereinstieg erfolgreich angehen!

Die Kontaktstelle Frau und Beruf Nordschwarzwald hatte am 13.03.2018 zu einem Workshop über den beruflichen Wiedereinstieg eingeladen. "Wer nach einer längeren Auszeit wieder auf dem Arbeitsmarkt Fuß fassen will, braucht eine Strategie, die über die Gehalts- oder Standortfrage hinausgeht. Wir verraten, worauf Berufs(wieder)einsteigerinnen achten sollten", so Marija Madunic, Leiterin der Kontaktstelle Frau und Beruf bei der Eröffnung des Workshops. Viele Frauen unterbrechen ihre berufliche Tätigkeit aufgrund der Erziehung von Kindern oder Betreuung pflegebedürftiger Angehöriger für einige Jahre. Die Kontaktstelle unterstützt Frauen bei der Gestaltung des beruflichen Neustarts, damit Sie gut im Arbeitsmarkt ankommen, so Marija Madunic, Sie hat diesen Workshop in der Volkshochschule Mühlacker durchgeführt.

Veranstaltungsreihe Berufswelten

Orientierung am Arbeitsmarkt

Orientierung am Arbeitsmarkt

27.03.2018. Das Thema des dritten Termins der Veranstaltungsreihe Berufswelten war die Orientierung am Arbeitsmarkt. An diesem Themenabend sprachen die Teilnehmerinnen mit den Vertreterinnen der Kontaktstelle Frau und Beruf in Pforzheim über beruflichen Ziele und Alternativen. Dabei lag der Fokus auf dem Arbeitsmarkt und die Unterstützung für die richtige berufliche Entscheidung.

Die Themenreihe Berufswelten

Im Jahr 2018 bietet die Kontaktstelle Frau und Beruf Nordschwarzwald diese kostenlose Veranstaltungsreihe rund um das große Thema Berufswelten. Das niederschwellige Angebot im Bereich der Fachkräftesicherung wird einmal im Monat angeboten. Die zwölf Termine sind jeweils einem Thema gewidmet. Bei jeder Veranstaltung gibt es einen Kurzvortrag begleitet von einer offenen Gesprächsrunde.
Info-Veranstaltung

Berufliche Chancen und Perspektiven in der Pflege und Erziehung in Nagold

Beschäftigungsmöglichkeiten in den Bereichen Erziehung, Gesundheit und Pflege vorgestellt

Die Kontaktstelle Frau und Beruf Nordschwarzwald hatte am 22.02.2018 zu einer Informationsveranstaltung eingeladen, bei der berufliche Ausbildungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten in den Bereichen Erziehung, Gesundheit und Pflege vorgestellt wurden.

Programm

  • Einführung & Begrüßung
  • Vorstellung Ausbildungswege in der Erziehung
  • Vorstellung Ausbildungswege in der Gesundheit & Pflege
  • Bericht von ehemaligen Schülerinnen über ihre (Teilzeit)-Ausbildung
  • Beschäftigungsmöglichkeiten seitens kommunaler Einrichtungen
  • Arbeitsmarktsituation, individuelle Eignung, Praktikumssuche, finanzielle Fördermöglichkeiten

Zielgruppe und Hintergrundinfos

Die Kontaktstelle bot eine Infoveranstaltung für Frauen an, die sich für eine Ausbildung oder einen Wiedereinstieg in sozialen, pädagogischen, medizinisch-pflegerischen Berufen interessieren.
Die Bereiche Gesundheit, Pflege und Erziehung sind nach wie vor Wachstumsbranchen, in denen Fachkräfte gesucht werden. Daher standen bei der Info-Veranstaltung Fragen nach den klassischen Ausbildungsberufen, Ausbildungsinhalten, Teilzeitausbildung, Ausbildungsgängen für Menschen mit Migrationshintergrund sowie Verdienst- Einstellungs- und Karrieremöglichkeiten im Mittelpunkt.

Veranstaltungsort

Kontaktstelle Frau und Beruf Nordschwarzwald
c/o IHK Nordschwarzwald, Geschäftsstelle Nagold
Lise-Meitner-Str. 23, 72202 Nagold
Corporate Social Responsibility

Wettbewerb: Mein Gutes Beispiel 2018

Kleine und mittlere Unternehmen gesucht

Unternehmen engagieren sich für die Gesellschaft. Der Verein "Unternehmen für die Region", der Zentralverband des deutschen Handwerks und die Bertelsmann Stiftung wollen dieses Engagement mit dem Wettbewerb "Mein gutes Beispiel" sichtbar machen, ihm eine Bühne bieten. Unternehmen können sich bis zum 13.01.18 bewerben.
„Mein gutes Beispiel“ ist ein bundesweiter Preis für das regionale Engagement von kleinen, mittelständischen und familiengeführten Unternehmen mit einer ständigen Kategorie für das Handwerk. Hinzu kommt ein Sonderpreis, der dieses Jahr zum Thema „Demokratie stärken – Toleranz leben“ verliehen wird (zum Sonderpreis). Der Wettbewerb wird jährlich seit 2011 durchgeführt.

Engagement für Mitarbeiter und für das Gemeinwesen

Thematisch zielt der Preis auf Engagement für Mitarbeiter sowie auf Engagement für Gemeinwesen. Themenfelder sind hierbei beispielsweise Bildung und Ausbildung, Integration, Soziale Benachteiligung, Gesundheit, Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben, Kultur, Mobilität. (eine vollständige Themenliste finden Sie auf der Website des Wettbewerbs:

Wiedereinstieg intensiv

Modul 3: Moderne Umgangsformen im Berufsalltag

Veranstaltungsreihe: Wiedereinstieg leicht gemacht

In der Veranstaltungsreihe "Wiedereinstieg leicht gemacht" werden die Teilnehmerinnen in drei aufeinander abgestimmten Modulen vorbereitet den Wiedereinstieg strukturiert und selbstbewusst anzugehen. Dies geschieht über eine Stärken- und Situationsanalyse zu Beginn des Trainings, gefolgt von einer inhaltlichen und persönlichen Vorbereitung auf die Bewerbungsphase. Um dann im neuen Job gut gerüstet zu sein, stehen abschließend die Themen zeitgemäße Umgangsformen und Business-Etikette im Berufsalltag im Mittelpunkt.
Da die Module in Zeitabständen von sechs bis acht Wochen stattfinden, haben die Teilnehmerinnen genügend Zeit, das Gelernte praktisch umzusetzen und sich auf das nächste Modul vorzubereiten. Zusammen mit der Trainerin werden hierfür die erforderlichen nächsten Schritte erarbeitet. Die Module können auch einzeln besucht werden.

Inhalte Modul 3

  • Die ersten 100 Tage im neuen Job
  • Unprofessioneller Angewohnheiten erkennen und vermeiden
  • Grüßen, Begrüßen, Vorstellen und Bekannt machen
  • Small-Talk – ins Gespräch kommen und gekonnt wieder aussteigen -
  • Meetings – Wissenswerte Verhaltensbasics
  • Frauen, die aus der Familienpause kommen und sich auf den beruflichen Wiedereinstieg vorbereiten möchten
  • Frauen, die bereits beruflich aktiv sind, sich jedoch durch das Training weiterentwickeln möchten
  • Frauen, die ihr Netzwerk erweitern möchten

Die Referentin

Andrea Gündera, Coach | Trainerin | Speaker
„Mit Know-how und Humor, professionell und mit Teamgeist, sympathisch und mitreißend“ so Teilnehmerstimmen aus Seminaren, Vorträgen, Training oder Workshops von Frau Gündera.
Archiv

Stil- und selbstsicher in der Bewerbungsphase

Veranstaltungsreihe: Wiedereinstieg leicht gemacht

Modul 2 in Nagold: Die Kontaktstelle Frau und Beruf Nordschwarzwald hat am 25.04.2018 mit der Veranstaltungsreihe „Wiedereinstieg leicht gemacht“ drei Workshops angeboten, die die Teilnehmerinnen darauf vorbereitet haben, den Wiedereinstieg strukturiert und selbstbewusst anzugehen. Dies geschah über eine Stärken- und Situationsanalyse zu Beginn des Trainings, gefolgt von einer inhaltlichen und persönlichen Vorbereitung auf die Bewerbungsphase. Um dann im neuen Job gut gerüstet zu sein, standen abschließend die Themen zeitgemäße Umgangsformen und Business-Etikette im Berufsalltag im Mittelpunkt.
Da die Module in Zeitabständen von sechs bis acht Wochen stattfinden, haben die Teilnehmerinnen genügend Zeit, das Gelernte praktisch umzusetzen und sich auf das nächste Modul vorzubereiten. Zusammen mit der Trainerin wurden hierfür die erforderlichen nächsten Schritte erarbeitet. Die Module können auch einzeln besucht werden.

Inhalte Modul 2

  • Wie entwickle ich ein individuelles Image-Profil und einen persönlicher Stil?
  • Do‘s und Tabus im Erscheinungsbild
  • Erlernen von Techniken um Nervosität und Lampenfieber bei einem Vorstellungsgespräch in den Griff bekommen
  • Den ersten Eindruck im Bewerbungsgespräch bewusst steuern
  • Verhaltensweisen mit denen Sie beim Vorstellungsgespräch punkten
  • Frauen, die aus der Familienpause kommen und sich auf den beruflichen Wiedereinstieg vorbereiten möchten
  • Frauen, die bereits beruflich aktiv sind, sich jedoch durch das Training weiterentwickeln möchten
  • Frauen, die ihr Netzwerk erweitern möchten

Die Referentin

Andrea Gündera, Coach | Trainerin | Speaker
„Mit Know-how und Humor, professionell und mit Teamgeist, sympathisch und mitreißend“ so Teilnehmerstimmen aus Seminaren, Vorträgen, Training oder Workshops von Frau Gündera.

Veranstaltung in Nagold

Von Frau für Frau: Selbstsicher und wirksamer am Arbeitsplatz: „Wie entfalte ich mein Potential?“

Selbstsicher und wirksam im Beruf

Anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März 2018 hatte die Kontaktstelle Frau und Beruf Nordschwarzwald in Kooperation mit der Volkshochschule Oberes Nagoldtal einen Workshop für berufstätige Frauen und Wiedereinsteigerinnen organisiert, bei dem es um die Zusammenhänge von Kommunikation, Selbstmarketing, Körpersprache und selbstbewussten Auftreten ging. „Sich auf das Entfalten des eigenen Potentials einzulassen ist ein grandioser Entwicklungsprozess – das Maß der Klarheit über uns wächst enorm.“ Carmen Reuter, Referentin des Vormittags
  • Wie Sie eigene Blockaden erkennen, lösen und sogar als Schlüssel zu Ihrem wahren Potenzial nutzen können.
  • Wie Sie mit kleinen Änderungen, eine neue innere Haltung und eine selbstbewusste, gelassene Einstellung einnehmen können.
  • Wie Sie Ihr eigenes zeitgemäßes und attraktives Bild entwickeln, das zeigt, wie Sie arbeiten und welche Art von beruflichem Erfolg Sie wollen.
  • Wie Sie Ihr eigener Gesundheitsmanager werden und mit gezielten Übungen Vorsorge treffen, damit Familie und Beruf gut vereinbar ist

Das war der Programmablauf:

  • 10:00 - 10:30 Uhr: Begrüßung & Netzwerk Brunch
  • 10:30 – 12:30 Uhr: Workshop1:
    Wie entfalte ich mein Potential?
    Analyse von fördernden und begrenzenden Denkmustern
    Definition der eigenen Ziele
  • 12:30 – 14:00 Uhr: Workshop 2:
    Methoden & Werkzeuge für Souveränität und Gelassenheit am Arbeitsplatz
    Gezielte Atem- und Köperübungen: Bewusst ausgeführt, helfen sie, uns in Schwung zu bringen, oder bei schwierigen Situationen wieder zur Ruhe zu kommen und durch Konzentration, klare Gedanken zu fassen.
  • 14:00 – 14:30 Uhr:
    Feedback & Auswertung

Referentinnen

Carmen Reuter: Coach, Speaker, Trainerin

Carmen Reuter ist Coach und Trainerin aus Leidenschaft. Sie verbindet fundiertes Wissen mit langjähriger Berufserfahrung und tiefer menschlicher Qualität. Sie inspiriert Menschen und Organisationen, die in einer äußerst dynamischen Zeit Lösungen suchen, um menschlich verträgliche Wege zu Hochleistung zu finden. Potenzialentfaltung ist Ihre Berufung, Coaching und Training das dafür passende Handwerk.
Zu ihren Kunden gehören erfolgreiche kleine und mittlere Unternehmen ebenso wie öffentliche Institutionen, die die Bedeutung des Faktors Mensch anerkennen und wertschätzen. Auch Privatkunden schätzen Ihre Turbo-Qualitäten im Einzelcoaching.

Yvonne Wilmes: Unternehmerin, Trainerin

Seit nunmehr 14 Jahren überzeugt die Unternehmerin ihre Kunden mit guten Ideen, Engagement und viel Charme. Als gelernte Steuerfachgehilfin ist ihr die Arbeit und der Umgang mit Menschen wichtig. In ihrer 20-jährigen Laufbahn bei der Firma Hewlett-Packard gewann sie wichtige Einblicke in der Steuerabteilung und im Vertrieb. Als Inhaberin einer Marketing- und Kommunikationsagentur, stellt sie ihre Dienstleistung all denen zur Verfügung, die etwas verändern möchten und damit auch bereit sind, neue Wege zu gehen. Mit einer guten Portion Gelassenheit meistert sie die täglichen Anforderungen und vereinbart Familie und Beruf.
Zahlen und Fakten

Die größten Unternehmen in Baden-Württemberg

Stuttgart, November 2024. Aufgeführt werden Unternehmen, die ihren Hauptsitz in Baden-Württemberg haben und insgesamt mehr als 1.000 Arbeitsplätze zur Verfügung stellen oder deren weltweiter Umsatz einschließlich der Betriebsstätten, Zweigniederlassungen und konsolidierter Beteiligungen mindestens 500 Millionen Euro beträgt. Bei Banken wird eine Bilanzsumme von mindestens fünf Milliarden Euro, bei Versicherungen eine Beitragssumme von mindestens 500 Millionen Euro zu Grunde gelegt. Die Veröffentlichung basiert auf freiwilligen Angaben.
Quelle: Federführung Volkswirtschaft der Industrie- und Handelskammer Region Stuttgart.
Veranstaltungen in Nagold

Workshop Frauen in Führung

Inhalt des Workshops

In diesem Workshop haben die beiden Referenten, Trainer und Management-Berater Axel Germek und Torsten Mann die Fragestellung beleuchten, wie Führung erfolgreicher gestaltet werden kann und welche Erfolgspotentiale gezielt genutzt werden können um als Unternehmen für weiblichen Führungsnachwuchs attraktiv zu sein. Beide Referenten sind Managementtrainer und langjährige Manager. Die Referenten beleuchteten folgende Themenkomplexe und Fragen:
  • Warum können Eigenschaften wie Emotionalität, Emphatie, Kommunikationsfähigkeit, und Kompromissfähigkeit das Klima in Managementteams positiv beeinflussen?
  • Manager-Managerin, verschwinden die Unterschiede mit der Zeit?
  • Wie kann ein Unternehmen für weiblichen Führungsnachwuchs attraktiver werden?
Warum die Kontaktstelle Frau und Beruf diesen Workshop anbietet? Die vergangenen Jahre zeigen dass immer mehr Frauen Führungsrollen bekleiden. Managementteams profitieren von der Anwesenheit weiblicher Kolleginnen erheblich. Untersuchungen weisen auf eine positive Korrelation zwischen einer Geschlechterausgewogenheit im Management und einer damit verbundenen höheren Wirtschaftlichkeit hin (www.initiative-chefsache.de).

Zielgruppe

  • Frauen in Führung und Frauen, die sich auf eine Führungsrolle vorbereiten möchten
  • Unternehmer oder Personaler, die den Führungsanteil von Frauen in ihrem Unternehmen erhöhen möchten

Die Referenten Axel Germek und Torsten Mann

Axel Germek - Trainer

Axel Germek, Jahrgang 1962, ist Diplomingenieur (FH) für Holztechnik und Wirtschaftsingenieurwesen, zertifizierter DISG-Trainer und Buchautor. Seit über 20 Jahren trainiert und coacht Germek das mittlere und obere Management seiner vorwiegend mittelständischen Kunden sowie deren Teams und begleite sie bei der Management- und Personalentwicklung sowie in Change-Prozessen.
1988 startete er seinen Consulting-Service in der Holzbranche. Seit 2001 ist er selbstständig in unterschiedlichen Branchen. Seit über 15 Jahren Jahren lehrt er als Dozent an verschiedenen Hochschulen.

Torsten Mann - Co-Trainer

Torsten Mann, Jahrgang 1965, ist Diplomingenieur für Elektrotechnik und langjähriger Manager. Seine Erfahrungswelt ist geprägt von der Managementausbildung bei Philips, Daimler und Freudenberg und verschiedenen Führungspositionen in internationalen Technologieunternehmen. Momentan ist er Geschäftsführer eines Automotive-Zulieferers.
Durch seine langjährige Tätigkeit im interkulturellen Management in Europa, USA und Asien hat er gelernt, "über den Tellerrand" der eigenen Kultur hinauszusehen und verbindet heute in seiner Person und Anschauung die Vorteile mehrerer Kulturen und Vorgehensweisen.

Termine & Veranstaltungsort

22.11.2017: 18:00-20:00 Uhr
Kontaktstelle Frau und Beruf Nordschwarzwald / in den Räumen der IHK Geschäftsstelle
Lise Meitner Str. 23, 72202 Nagold

Veranstaltungen in Nagold und Freudenstadt

Existenzgründung von Frauen – Einfach starten

29.11.2017. Die Kontaktstelle Frau und Beruf Nordschwarzwald hat Informationsveranstaltungen in Nagold und Freudenstadt speziell für gründungsinteressierte Frauen angeboten und Impulse zur Umsetzung des Gründungsprojektes gegeben.

Ziel & Inhalte

"Möchten Sie sich selbstständig machen und möchten Sie mehr über Existenzgründungen wissen? Suchen Sie Beratungs-, Förder- und Informationsangebote? Brauchen Sie den letzten Impuls zur Umsetzung oder liegt ihre Existenzgründung einige Jahre zurück und bringt wenig Wachstum? Würden Sie gerne Ihr Netzwerk erweitern?"- All diese Fragen standen im Fokus des Workshops bei dem auch Fragen zum individuellen Gründungsvorhaben beantwortet wurden.

Der Referent

Gerd Bockhorn ist seit neun Jahren ehrenamtlicher Berater bei den „Senioren der Wirtschaft e.V.“ Der ehemalige Manager begleitet mit viel Know-how und Erfahrung Gründerinnen auf dem erfolgreichen Weg in die berufliche Selbstständigkeit.
„Am Anfang steht das Feuer!“ so lautete das Motto seines des Impulsvortages der Begeisterung für Unternehmensgründungen wecken und anhand von Praxisbeispielen anregen sollte, die persönliche Gründungsmotivation zu erforschen.
Veranstaltungen

Migrationsberatung - Leben und Arbeiten in Deutschland

Herzliche Einladung

Die Kontaktstelle Frau und Beruf Nordschwarzwald hat an diesem Nachmittag im Rahmen der Veranstaltung des Vereins miteinanderleben e.V. zum Thema Leben und Arbeiten in Deutschland beraten. Weitere Expertinnen die ebenfalls mit Rat und Tat zur Seite standen waren Sibylle Fischer, Agentur für Arbeit Nagold-Pforzheim, Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt (BCA), Martina Klöpfer, der Gleichstellungsbeauftragten des Enzkreises, Medea Zimbelmann, von der Migrationsberatung miteinanderleben e.V. und Anke Wagner, Jobcenter Enzkreis.

Leben und Arbeiten in Deutschland

In Deutschland eine Arbeit zu finden, erscheint vielen Menschen schwierig. Wie gehe ich bei der Arbeitssuche vor? Wie bewerbe ich mich richtig? Worauf muss ich achten? Wer kann mich unterstützen? Diese Fragen wurden an diesem Vormittag beantwortet.
Archiv

Lebensphasenorientierung und Familienfreundlichkeit

Gemeinschaftsveranstaltung

27.06.2017. Die Kontaktstelle Frau und Beruf Nordschwarzwald hate zu einer Gemeinschaftsveranstaltung mit der familyNET-Servicestelle Karlsruhe/Pforzheim eingeladen.

Zum Thema

Das Thema des Nachmittages war die Lebensphasenorientierung und Familienfreundlichkeit – Erfolgsfaktor für Unternehmen, Gewinn für Mitarbeitende! Sie betrachteten Lebensphasenorientierung und Familienfreundlichkeit als Möglichkeit, um als attraktive Arbeitgeber wahrgenommen zu werden und die Zufriedenheit und Motivation Ihrer Mitarbeitenden zu steigern.
Wie steht es dabei mit der Vereinbarung Ihrer Interessen als Unternehmen einerseits und den Bedürfnissen der Mitarbeitenden in unterschiedlichen Lebensphasen andererseits? Wie sehen erfolgreiche und gewinnbringende Konzepte aus?
Es wurden hierzu einige interessante Aspekte und Umsetzungen vorgestellt, Erfahrungen ausgetauscht und Strategien erarbeitet.
Basierend auf neuesten Studien und Erfahrungen wurden die relevanten Bereiche und Interessen dargestellt und Anregungen für die erfolgreiche Vereinbarung gegeben. Wie Konzepte und Einzelmaßnahmen in den Unternehmen der Region aussahen, damit Fachkräfte und Arbeitgeberattraktivität gehalten werden können, haben die Teilnehmerinnen durch die Good-Practice-Vorstellungen der Unternehmen erfahren. Im anschließenden Workshop gab es die Gelegenheit, weitere Ansatzpunkte für eine erfolgreiche und für alle gewinnbringende Lebensphasen- und Familienorientierung zu entwickeln.
Veranstaltungen

Horb: Wanderausstellung & Vernissage "Frauen in Führung"

20 Porträts von Unternehmerinnen aus der Region

Die Kontaktstelle Frau und Beruf Nordschwarzwald hat in Kooperation mit dem Frauennetzwerk Freudenstadt, der Wählervereinigung "Frauen in den Kreistag" und der Stadt Horb die Wanderausstellung Frauen in Führung nach Horb gebracht. Sie ist Teil des Projekts „Erfolgreiche Unternehmerinnen in der Region Nordschwarzwald“. Es wurden 20 Porträts von Unternehmerinnen aus den Kreisen Freudenstadt, Calw, Enzkreis und Pforzheim gezeigt. Die Ausstellung wurde vom 19.03. 2017 bis zum 31.03.2017 im BürgerKulturHaus gezeigt und ist frei zugänglich.

Programmablauf zur Vernissage am 19.03.2017

  • BEGRÜSSUNG
    PETER ROSENBERGER, OBERBÜRGERMEISTER DER STADT HORB
  • PODIUMSDISKUSSION
    „FRAUEN IN FÜHRUNG - FRAUEN IM FOKUS“
  • SIBYLLE FISCHER, BEAUFTRAGTE FÜR CHANCENGLEICHHEIT (BCA),
    AGENTUR FÜR ARBEIT NAGOLD-PFORZHEIM
  • CLAUDIA GLÄSER, GESCHÄFTSFÜHRENDE GESELLSCHAFTERIN GLÄSER GMBH
  • MARIJA MADUNIC, KONTAKTSTELLE FRAU UND BERUF NORDSCHWARZWALD
  • BRIGITTE OHAGEN, FRAUENNETZWERK FREUDENSTADT
  • PETER ROSENBERGER, OBERBÜRGERMEISTER DER STADT HORB
  • MODERATION
    SUSANNE BRÜCKNER, WÄHLERVEREINIGUNG FRAUEN IN DEN KREISTAG/INITIATORIN DER AUSSTELLUNG

Weitere Details

  • Dauer der Ausstellung: 19.03. 2017 bis zum 31.03.2017
  • Vernissage: 19.03. 2017 um 14 Uhr
    Motto: "Frauen in Führung - Frauen im Fokus". Es wird eine Podiumsdiskussion mit Gästen aus der Wirtschaft, Gesellschaft und Verwaltung geben.
  • Ausstellungsort: BürgerKulturHaus, Marktplatz 4, 72160 Horb am Neckar
Parkmöglichkeiten gibt es auf dem oberen Parkdeck im Parkhaus „Innenstadt“ in der Wintergasse. Der Zugang zum Bürgerkulturhaus erfolgt über den Aufzug in der Wintergasse.

Veranstalter

  • Frauennetzwerk Freudenstadt
  • Frauen in den Kreistag
  • Kontaktstelle Frau und Beruf Nordschwarzwald
  • Stadt Horb
Veranstaltungen

Fortbildungsmesse für Frauen

Die Kontaktstelle beteiligte sich aktiv auf der Fortbildungsmesse für Frauen und war Vorort mit einem Beratungsstand vertreten . Thema des Nachmittags: "Sie haben´s drauf! Starten-Fortbilden-Einsteigen".
In verschiedenen Workshops und Vorträgen informierten Experten zu den Themen Kompetenzen, Anforderungen der heutigen Arbeitswelt, Weiterbildung und Selbstmarketing. Infostände zu den Themen: Bewerbung, Wiedereinstieg, Existenzgründung und Rente. Der Eintritt war kostenfrei!!

Programm

  • 12.30 Einlass
  • 13.00 Begrüßung durch OStD Klaus Schierle,
    Schulleiter Luise-Büchner-Schule und
    Dr. Sascha Falk, Vorsitzender Netzwerk Fortbildung Freudenstadt
  • 13.15 Grußwort Dr. Stephanie Hentschel, Bürgermeisterin Stadt Freudenstadt
Details und Programm der Veranstaltung "Fortbildungsmesse für Frauen"
Download als PDF-Datei

Vortragsangebote im Bistro

  • 13.30 Was Arbeitgeber erwarten - welche Kompetenzen sind gefragt?
    Bernadette Stritt, Personalabteilung des Landratsamts Freudenstadt
  • 14.15 Neuer Job oder Fortbildung? Lernen zu lernen, damit der Start gelingt
    Dr. Ernesta Troiani-Breuer, Lerncoach
  • 15.30 Wie strahle ich Kompetenz und Souveränität aus –
    Tipps für den perfekten beruflichen Auftritt, Andrea Gündera, dieTYPwerkstatt
  • 16.15 Ladylike! – Meine Zeit ist jetzt
    Rebecca Paul, Businesscoach und Mentaltrainerin

Ansprechpartnerinnen an dem Nachmittag

  • Regionalbüro für berufliche Fortbildung Ortenau
  • und Freudenstadt-Horb, Bianca Böhnlein
  • Arbeitsagentur Freudenstadt
  • Deutsche Rentenversicherung Baden-Württemberg
  • Erlacher Höhe Freudenstadt
  • Fahrner ACADEMY GmbH
  • Gewerbliche und Hauswirtschaftliche Schule Horb
  • Internationaler Bund (IB)
  • Industrie- und Handelskammer Nordschwarzwald
  • IQ-Netzwerk Baden-Württemberg -
  • Interkulturelles Bildungszentrum Mannheim gGmbH
  • Jobcenter Landkreis Freudenstadt
  • Kontaktstelle Frau und Beruf Nordschwarzwald
  • Kreisvolkshochschule Freudenstadt
  • Landesnetzwerk Weiterbildungsberatung LNWBB
  • Oberlinhaus Freudenstadt e.V.
  • Regionalbüro für berufliche Fortbildung
  • Steinbeis Business Academy

Veranstaltungsort

Luise-Büchner-Schule
Eugen-Nägele-Straße 40, 72250 Freudenstadt
Archiv

Fit für Beruf und Familie – Aktivierung der eigenen Lebensenergie

Tagesworkshop

17.06.2017 Die Kontaktstelle Frau und Beruf ha Qigong- Tagesworkshop in Horb mit zwei japanischen Meistern untrestützt . Diese besondere Form des Qigong vermittelt Übungen zur richtigen Körperhaltung und Atmung. Durch diese sollen der Energiefluss angeregt und positiv stimuliert werden.

Ziel

Wer Beruf und Familie unter einen Hut bringen will, braucht Energie, Widerstandskraft und eine bewusste sowie positive Haltung zum Leben. Diese besonders effektive Form des Qigong kann hierbei unterstützen.
Bei regelmäßigem Praktizieren der Qi Gong Übungen können Verbesserungen des individuellen Gesundheitszustandes erreicht werden. Sogenannten Zivilisationskrankheiten, wie z.B. Schlaflosigkeit, Unruhe oder Stress kann vorbeugend entgegengewirkt werden. Der workshop vermittelt, wie durch die "richtige Körperhaltung" und die "richtige Atmung" die Lebenskraft "Qi" zum Fließen kommt und die sechs Chakren dadurch stimuliert werden. Dies soll die Energieschwingungen anregen, das Bewusstsein erweitern und sich somit positiv auf das Privat- und Berufsleben auswirken.

Hintergrund

A-Ray-Stil Chu Shin Qigong ist eine Zusammenfassung mehrerer Qi Gong - Schulen. Großmeister Yoshio Arai etablierte diese Methode, nachdem er 40 Jahre lang uralte Qigong Formen erforscht und etabliert hat. A-Ray-Stil Chu Shin Qigong dient nicht nur der Gesundheitsförderung, sondern auch als eine Art Methode, die in der Lage ist, eine gesunde Seele und einen gesunden Geist zu erzeugen. Es aktiviert dabei die in jedem Menschen vorhandenen Fähigkeiten. Der Grund dafür, dass wir unsere Lebenskraft, das „ Qi“ nicht mehr spüren ist, dass unsere Gedanken und unser Körper eingerostet sind“, sagte Meister Satoru Suzuki, der bereits vor über 10 Jahre direkt bei Großmeister Yoshio Arai die Kunst des „A-Ray Style“ Chu Shin Qigongs erlernte. Er ist der jüngste Meister in Japan und unterrichtet selbst seit vielen Jahren. Er und seine Frau Kazue möchten nun auch den Menschen in Deutschland zeigen, wie wirksam „Chu Shin Qigong“ für ein glückliches und gesundes Leben sein kann. Großmeister (GM) Yoshio Arai wurde 1930 geboren und war 40 Jahre lang pharmazeutischer Chemiker und praktizierender Mediziner der TCM (Traditionelle Chinesische Medizin). Er ist Mitglied der „Japan Society of Oriental Medicine“, Meister in “Hida Style Holy Chu-Shin Dou” Qi Gong, Atmung, Daoismus und Hellsehen. Auf der Basis seines Wissens und seiner Erfahrungen formte er das „A-Ray Style Chu Shin Qigong“ als Methode für ein gesundes und glückliches Leben. Er teilt sein Wissen mit Schülern in ganz Japan.Viele Prominente lassen sich von GM Arai in seiner Qi Gong Methode unterweisen. Auch Ärzte, die die Grenzen der westlichen Medizin erkennen, erlernen seine Form der alternativen Medizin. Im Jahre 2010 behandelte GM Arai den Dalai Lama.

Veranstaltungen

Freudenstadt: Ausstellung & Vernissage "Frauen in Führung"

20 Porträts von Unternehmerinnen aus Nordschwarzwald

Die Kontaktstelle Frau und Beruf Nordschwarzwald hat in Kooperation mit dem Frauennetzwerk Freudenstadt, der Wählervereinigung Frauen in den Kreistag und der Kreissparkasse Freudenstadt die Wanderausstellung "Frauen in Führung" nach Freudenstadt gebracht. Die Ausstellung ist Teil des Projekts "Erfolgreiche Unternehmerinnen in der Region Nordschwarzwald". Es wurden 20 Porträts von Unternehmerinnen aus Nordschwarzwald gezeigt.

Vernissage: 08.03.2017, 17:30 Uhr / Programm

BEGRÜSSUNG
UWE BRAUN, VORSITZENDER DES VORSTANDES KREISSPARKASSE FREUDENSTADT
PODIUMSDISKUSSION
„FRAUEN IN FÜHRUNG - FRAUEN IM FOKUS“
  • UWE BRAUN, VORSITZENDER DES VORSTANDES KREISSPARKASSE FREUDENSTADT
  • SIBYLLE FISCHER
    BEAUFTRAGTE FÜR CHANCENGLEICHHEIT AM ARBEITSMARKT (BCA),
    AGENTUR FÜR ARBEIT NAGOLD-PFORZHEIM
  • DOROTHEA SANWALD,
    KONTAKTSTELLE FRAU UND BERUF NORDSCHWARZWALD
  • INGEBORG HEINZELMANN-SCHILLINGER
    GESCHÄFTSFÜHRERIN HOTEL LAUTERBAD GMBH, Freudenstadt-Lauterbad
  • BRIGITTE OHAGEN, FRAUENNETZWERK FREUDENSTADT
MODERATION
MARTINA KOBER
WÄHLERVEREINIGUNG FRAUEN IN DEN KREISTAG

Wichtige Informationen

  • Dauer der Ausstellung: 08.03. 2017 bis zum 16.03.2017
  • Vernissage: 08.03. 2017 um 17:30 Uhr
  • Ausstellungsort: Kreissparkasse Freudenstadt, Stuttgarter Straße 31, 72250 Freudenstadt
  • Anmeldung unter: frauundberuf@pforzheim.ihk.de

Veranstalter

  • Frauennetzwerk Freudenstadt
  • Wählervereinigung Frauen in den Kreistag
  • Kontaktstelle Frau und Beruf Nordschwarzwald
  • Kreissparkasse Freudenstadt
Kontaktstelle Frau und Beruf Nordschwarzwald

Kontaktstelle Frau und Beruf Nordschwarzwald startet durch

Kontaktstelle offiziell eröffnet

Pforzheim, 07.12.2016. Heute hat Tanja Traub, Mitglied der Geschäftsführung der IHK Nordschwarzwald gemeinsam mit Ministerialrätin Dr. Birgit Buschmann und dem Hauptgeschäftsführer der Industrie und Handelskammer Nordschwarzwald Martin Keppler die Kontaktstelle Frau und Beruf Nordschwarzwald eröffnet. Sie zeigten sich sehr erfreut darüber, dass die Kontaktstelle im Pforzheimer IHK-Haus und in der Nagolder IHK-Geschäftsstelle eingerichtet wurde.

Die Kontaktstellen Frau und Beruf leisten wertvolle Beratungsarbeit

Rund 80 geladene Gäste aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Verwaltung kamen zur feierlichen Eröffnung. In ihrem Grußwort sagte Ministerialrätin Dr. Buschmann (Referatsleiterin Wirtschaft und Gleichstellung im Ministerium für Wirtschaft, Wohnungsbau und Arbeit Baden-Württemberg): "Das Landesprogramm Kontaktstellen Frau und Beruf ist ein wichtiger Bestandteil der Wirtschaftspolitik des Landes. Die Kontaktstellen Frau und Beruf leisten wertvolle Beratungsarbeit und tragen zur Umsetzung der Ziele der Fachkräfteallianz bei. Die Erschließung des Fachkräftepotenzials von Frauen für die Wirtschaft, die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern am Erwerbsleben und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sind Ziele des Landesprogramms. Das Land hat deshalb das Programm seit 2016 regional und qualitativ ausgebaut und das Fördervolumen von 1,1 auf 2,4 Mio Euro aufgestockt. Die neue Kontaktstelle Frau und Beruf Nordschwarzwald ergänzt seit 2016 das Netzwerk des Landesprogramms mit mittlerweile landesweit zwölf Kontaktstellen. Damit wird eine wichtige Lücke geschlossen. Seit 1994, dem Start des Landesprogramms, hat das Wirtschaftsministerium die Kontaktstellen mit knapp 20 Millionen Euro gefördert."

Aufnahme der Region Nordschwarzwald in das Landesprogramm ein richtiges und wichtiges Zeichen

Marija Madunic, Leiterin der Kontaktstelle, wies darauf hin, dass die Aufnahme der Region Nordschwarzwald in das Landesprogramm ein richtiges und wichtiges Zeichen sei: "Ich bin zuversichtlich, dass meine Kontaktstelle mit ihrem Angebot in der ganzen Region Nordschwarzwald ihre Zielgruppen erreichen wird."
Sibylle Fischer, Beauftragte für Chancengleichheit der Agentur für Arbeit Nagold Pforzheim, wies daraufhin, dass "Frauen eine gute Arbeit leisten wollen." Flexible Kinderbetreuungsmöglichkeiten, lebenslanges Lernen, Qualifizierung im Betrieb und flexible Ausbildungsformen wie die in Teilzeit seien dabei von zentraler Bedeutung.
Unter dem Titel "Frauen im Fokus - Ideen und Anregungen für Fachkräftesicherung" lud die Kontaktstelle zum fundierten Austausch und spannender Diskussion der Gäste mit den Podiumsteilnehmern ein. Prof. Dr. Elke Theobald, Hochschule Pforzheim, moderierte die Diskussion.

Die Kontaktstelle Frau und Beruf Nordschwarzwald berät Frauen rund um alle beruflichen Themen

Die Kontaktstelle Frau und Beruf Nordschwarzwald berät Frauen rund um alle beruflichen Themen. Außerdem wird sie zukünftig kleine und mittlere Unternehmen aus der Region zu Themen der Fachkräftesicherung durch Frauenerwerbstätigkeit und zur Umsetzung einer geschlechtergerechten Personalpolitik beratend unterstützen. Der Rückgriff auf die Dienstleistungen der Kontaktstelle Frau und Beruf erhöht die Möglichkeiten, Frauen auch während der Familienphase an das Unternehmen zu binden, sie als Fachkräfte zu halten und zu gegebener Zeit wieder in eine vollzeitnahe Beschäftigung zu bringen. "Dies ist ein Baustein um die Wettbewerbs- und Konkurrenzfähigkeit der regionalen Wirtschaft zu fördern" erklärt Martin Keppler.

Kontaktstelle berät Individuell und kompetent

Neben Madunic werden Dorothea Meißner und Rebekka Sanktjohanser ihr Wissen und ihre Erfahrungen in die Arbeit der Kontaktstelle einbringen. Durch ihr Knowhow können sie individuell und kompetent auf die Belange der einzelnen Ratsuchenden eingehen. Die Kontaktstelle Frau und Beruf Nordschwarzwald hat sich dezentral mit Büros in Pforzheim und Nagold aufgestellt. Tanja Traub sieht die flächendeckende Verankerung der Kontaktstelle als einen wichtigen Faktor: "Wir sind davon überzeugt, dass eine Vor-Ort-Präsenz wichtig ist. Dies ist auch für die Akzeptanz der Kontaktstelle im Hinblick auf die Kofinanzierung durch die IHK zielführend."

Das Landesprogramm Kontaktstellen Frau und Beruf

Im Rahmen des Landesprogramms "Kontaktstellen Frau und Beruf" fördert das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg seit 1994 die Kontaktstellen in Baden-Württemberg. 2016 wurde das Programm um drei neue Kontaktstellen in den Regionen Nordschwarzwald, Schwarzwald-Baar-Heuberg und Heilbronn-Franken ausgebaut. Projektträger in der Region ist die Industrie und Handelskammer Nordschwarzwald. Die IHK erhält 2016 für den Betrieb der Kontaktstelle einen Zuschuss von 110.100 Euro vom Ministerium. Neben der Landesförderung wird die Kontaktstelle über die IHK Nordschwarzwald kofinanziert.
Kontaktstelle Frau und Beruf Nordschwarzwald

Weibliches Selbstmarketing

Impulsvortrag: Weibliches Selbstmarketing

Nagold, 24.11.2016. Die Kontaktstelle Frau und Beruf Nordschwarzwald hat zu einem Vortrag "Weibliches Selbstmarketing" in die IHK-Geschäftsstelle in Nagold eingeladen. Im Rahmen der Vortragsreihe des Netzwerks Fortbildung hielt Referentin Mirja Krönung Scheible einen Impulsvortrag zum Thema Erhaltung und Schaffung von Kraftpotentialen und die Identifizierung von Energieräubern. Besonders Frauen seien aufgrund ihrer familiären und beruflichen Doppelbelastung gefährdet, ihre Grenzen zu überschreiten und die wahren Bedürfnisse auszublenden, so Krönung Scheible in ihrem Vortrag.

Referentin

Coach, Heilpraktikerin und Kommunikationsexpertin: Frau Mirja Krönung Scheible zeigte den 43 Teilnehmern anhand einfacher Übungen wie man die eigene Mitte findet und in ihr bleibt bzw. zurückkehrt.

Netzwerk

Im Anschluss an den lebendigen und humorvollen Vortrag nahmen die vorwiegend weiblichen Gäste die Gelegenheit wahr, neue Kontakte zu knüpfen und sich auszutauschen.
Kontaktstelle Nordschwarzwald

Kontaktstelle präsentiert sich beim Welt-Mädchentag

Jährlicher Aktionstag

Pforzheim / Nagold, im Oktober 2016. Die Kontaktstelle Frau und Beruf Nordschwarzwald war an zwei Standorten an der Hochschule Pforzheim und in der Volkshochschule Oberes Nagoldtal präsent und hat auf die beruflichen Möglichkeiten und Perspektiven für junge Frauen informiert.

Ziele des Internationalen Mädchentages

Der Internationale Mädchentag verfolgt das Ziel, auf die schwierige Situation von Mädchen in vielen Ländern der Welt aufmerksam zu machen. Durch begleitende Kampagnen sollen Möglichkeiten zur Verbesserung der Situation gezeigt werden. Unter anderem wird gefordert:
  • gezielte Förderung von Mädchen und jungen Frauen durch Bildung
  • Bekämpfung der Zwangsehe
  • Gleichberechtigung in allen Lebensbereichen
  • konsequente Umsetzung von Anti -Diskriminierungsgesetzen
  • keine Toleranz für Gewalt gegen Mädchen und junge Frauen im Namen von Tradition oder Kultur
Kontaktstelle Nordschwarzwald

Junge Frauen zu den Themen Aus- und Weiterbildung beraten

Mühlacker, 08.10.2016. Die Kontaktstelle Frau und Beruf Nordschwarzwald war mit zahlreichen Veranstaltern bei der fünfzehnten Aus- und Weiterbildungsbörse im Berufsschulzentrum Mühlacker dabei. Die Kontaktstelle nutzte die Gelegenheit, Frauen und Mädchen über das Ausbildungs- und Lehrstellenangebot zu informieren. Marija Madunic, Leiterin der Kontaktstelle: "Der Fokus der Beratung lag auf der richtigen Wahl des Berufs- und Bildungsganges. "
Das geübte Miteinander, auch unter den Ausstellern,‎ sorgte für eine gute Stimmung, von der die rund 1.600 Besucherinnen und Besucher der Börse profitieren konnten. Hervorragend besucht waren alle drei Vorträge im Rahmenprogramm.
Veranstaltungen

Über Angebote für einen gelungenen beruflichen Wiedereinstieg beraten

Freudenstadt, 29.09.2016. Anlässlich der Auftaktveranstaltung des Deutschen Weiterbildungstages 2016 im Rahmen der Vortragsreihe „Kommunikation heute - Reden wir drüber!“ präsentierte sich die Kontaktstelle Frau und Beruf Nordschwarzwald mit einem Infostand auf der Messe in der Kreisvolkshochschule in Freudenstadt.
Interessierte Frauen nutzten die Gelegenheit und informierten sich über die vielfältigen Angebote für einen gelungenen beruflichen Wiedereinstieg. Fragestellungen wie die berufliche Weiterentwicklung, eine Existenzgründung, Familie und Beruf oder Ausbildung in Teilzeit spielten hier eine große Rolle.
Veranstaltungen

Sept.-Dez. 2016 Veranstaltungsreihe: Existenzgründung - einfach starten

Veranstaltungsreihe Existenzgründung


Programm

  • Begrüßung
    Marija Madunic oder Dorothea Meißner,
    Kontaktstelle Frau und Beruf Nordschwarzwald
  • Einführung in die Existenzgründung
    Anja Maisch, Expertin Existenzgründung, IHK Nordschwarzwald
  • Tipps & Kniffe von Expertinnen der regionalen Kreditinstituten
    Im Vortrag werden wertvolle Informationen rund um das Thema Selbstständigkeit aus allen Perspektiven beleuchtet.
  • Gespräch & Fragerunde
    Sie können uns gerne Fragen rund um das Thema Existenzgründung stellen.

Termine

Datum Uhrzeit Ort
26.09.2016 15:00-18:00 Uhr Pforzheim
IHK Nordschwarzwald,
Dr.-Brandenburg Str. 6, 75173 Pforzheim
11.10.2016 14:00-16:00 Uhr Mühlacker
Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche
Industriestraße 40/1 Eingang Schillerstraße,
75417 Mühlacker
17.10.2016 10:00-12:00 Uhr Freudenstadt
Kreisvolkshochschule Freudenstadt
Landhausstr. 4, 72250 Freudenstadt
31.10.2016 15:00-17:00 Uhr Bad Wildbad
Sitzungssaal Rathaus Wildbad
Kernerstr. 11, 75323 Bad Wildbad
14.11.2016 10:00-12:00 Uhr Horb
Kreisvolkshochschule Freudenstadt
Nebenstelle Horb
Ihlinger Str. 79, 72160 Horb am Neckar
18.11.2016 10:00-12:00 Uhr Calw
Volkshochschule Calw e.V., Alte Lateinschule
Kirchplatz 3
75365 Calw
12.12.2016 10:00-12:00 Uhr
Nagold
Volkshochschule Oberes Nagoldtal
Bahnhofstraße 41
72202 Nagold
Anmeldungen von Montag bis Freitag 09:00-12:00 Uhr

Kontakt

Rebekka Sanktjohanser
Tel.: 07231 201-173
Fax.: 07231 201-41153
sanktjohanser@pforzheim.ihk.de





Kontaktstelle Nordschwarzwald

2.257 Höhenmeter, na und? - Kontaktstelle organisiert Impulsreferat

Horb, 12.10.2016. Die Kontaktstelle NSW veranstaltete in Kooperation mit der Katholischen Erwachsenenbildung Horb einen Impulsvortrag mit dem Titel: "2.257 Höhenmeter na und!" In dem Vortrag ging es um das Thema wie zielgerichtete Kommunikation Berge versetzt und Höchstleistungen hervorbringt. Der Vortrag fand im Rahmen der Vortragsreihe des Netzwerks Fortbildung in Calw statt. Ca. 60 Frauen lauschten gespannt den Worten der Rednerin Frau Petra Vollmer, die als Sportmentalcoach erklärte, wie man sich auf ein Ziel sei es im beruflichen oder privaten Bereich vorbereitet. Authentisch motivierte sie die Frauen Vorhaben in kleinen Schritten systematisch anzugehen und ruhig mal die tägliche Routine zu verlassen. Ein Austausch im Anschluss des Vortrages ermöglichte es den Frauen neue Netzwerke zu knüpfen.

Standortpolitik

Video: Fachkräftesicherung einfach erklärt

Video: So gewinnen Unternehmen engagierte Fachkräfte

Ihre IHK hilft Ihnen, qualifizierte und spezialisierte Arbeits- , Fach- und Führungskräfte zu akquirieren und langfristig an Ihr Unternehmen zu binden.

Inhalt des Videos

Unsere Arbeitswelt verändert sich. Immer wieder liest man Schlagzeilen wie "Digitalisierung verändert unsere Arbeisplätze", "Fachkräftemangel im Mittelstand angekommen", "Frauenqoute in Aufsichträten beschlossen", " Vereinbarkeit von Familie und Beruf wird immer wichtiger" oder "Integration von ausländischen Fachpersonal und Flüchtlingen ist eine Chance für unsere Wirtschaft." Das IHK-Video erklärt, wie Unternehmen engagierte Fachkräfte gewinnenn können und was die IHK dazu beitragen kann.
Kontaktstelle Nordschwarzwald

Wir über uns

Was wir tun

Wer mit dem Gedanken spielt, beruflich neue Wege zu gehen – sei es sich umzuorientieren, sich der Selbstständigkeit zu stellen oder nach Jahren zuhause wieder durchzustarten – braucht nicht nur Mut, sondern immer wieder auch Hilfe, Rat und Inspiration von außen. Fragen wie, ist die Idee realistisch, umsetzbar, für mich zu stemmen, treiben ratsuchende Frauen um und können oft selbst nicht wirklich beantwortet werden.
Die Kontaktstelle Frau und Beruf Nordschwarzwald setzt hier an und möchte gemeinsam mit ratsuchenden Frauen herausfinden, was in der jeweiligen Lebenssituation tatsächlich der nächste Schritt sein sollte und wie er aussehen könnte. Vieles lässt sich aus der Distanz heraus ganz anders beurteilen und – ausgestattet mit dem nötigen Fachwissen – realistischer abschätzen.
Ratsuchenden Frauen mit umfassenden Beratungs-, Informations- und Zusatzangeboten Hilfestellung zu bieten, ist das Ziel der Kontaktstelle Frau und Beruf Nordschwarzwald. Sowohl an den zwei festen Standorten in Pforzheim und Nagold (in den Geschäftsstellen der IHK Nordschwarzwald) oder auch im Rahmen der Beratungstage in Freudenstadt, Mühlacker, Calw und Horb gibt es kompetente Ansprechpartner zu allen beruflichen Fragen.
Die neutral, niederschwellig, regional und lebensphasenorientiert aufgebauten Gespräche sind auf jede Frau persönlich zugeschnitten und kostenfrei. Bereiche wie die berufliche Orientierung, Karriere- und Existenzplanung, der Wiedereinstieg, Aus- und Weiterbildung sowie die Bewerbung werden individuell erörtert.
So bietet sich Frauen die Chance neue Ziele auszuloten, Qualifikationen gezielt einzusetzen und Mut und Kraft zu schöpfen, um ihre Pläne in die Tat umzusetzen.
Beim Start in das neue Berufsleben geht es oft zunächst einmal darum, eine Vielzahl an Fragen zu beantworten – für sich selbst, aber auch für das Umfeld. Neben wirtschaftlichen Aspekten, wie beispielsweise der finanziellen Absicherung für sich und die Familie, geht es auch darum herauszufinden, ob die angestrebte neue Aufgabe wirklich auch langfristig das Richtige ist. Schließlich soll der mutige Schritt zukunftsfähig sein, lebenslang Spaß machen und die finanzielle Existenz sichern.

Elfte von zwölf Kontaktstellen

Die Kontaktstelle Frau und Beruf Nordschwarzwald ist mit ihren Angeboten und Schwerpunkten – Intensivberatung, Workshops und Seminare, Informationsveranstaltungen, Kooperationen und Vernetzung – seit 2016 erfolgreich und wurde im selben Jahr im Rahmen des regionalen Ausbaus des Landesprogramms, als elfte von zwölf Kontaktstellen, gegründet. Ihr Einzugs- und Wirkungsgebiet erstreckt sich über den Stadtkreis Pforzheim, die Landkreise Calw und Freudenstadt sowie den gesamten Enzkreis.

Zusammenarbeit mit der Wirtschaft – Ein Vorteil für Frauen und Unternehmen

Wichtiger Schwerpunkt der Kontaktstellenarbeit ist die Kooperation mit der Wirtschaft. Ganz gezielt werden hierfür während des ganzen Jahres Fachgespräche mit Unternehmer*innen aus der Region organisiert. Wie Unternehmer*innen weibliche Fachkräfte erfolgreich an sich binden, sich das Fachkräftepotential von Frauen sichern und wie sich Familie und Beruf vereinbaren lassen, sind beispielsweise wichtige Themen dieser Gespräche.

Netzwerkarbeit

Wesentliches leistet die Kontaktstelle Frau und Beruf mit ihrer Netzwerkarbeit, von der Ratsuchende genauso wie Unternehmer*innen profitieren. Zum breit aufgestellten Netzwerk der Kontaktstelle gehören neben der Wirtschaft auch zahlreiche Institutionen, Bildungseinrichtungen, Vereine und Verbände. Regelmäßige Treffen mit Netzwerkpartnern dienen als Plattform zur Umsetzung gemeinsamer Ziele.
Für eine gute Vernetzung der Kontaktstelle sorgen nicht nur regelmäßige Veranstaltungen und gezielte Informationsangebote, sondern auch die aktive Mitarbeit in verschiedenen Arbeitskreisen und Bündnissen. Die Kontaktstelle engagiert sich inzwischen in elf Arbeitskreisen der Region.

Teil des Landesprogramms

Die Kontaktstelle Frau und Beruf Nordschwarzwald ist ein Teil des Landesprogramms Kontaktstellen Frau und Beruf Baden-Württemberg. Sie wird wesentlich vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg gefördert. Von der Industrie- und Handelskammer (IHK) Nordschwarzwald wird sie getragen und mitfinanziert. Zielsetzungen des Landesprogramms Kontaktstellen Frau und Beruf sind die Erschließung des Fachkräftepotenzials von Frauen für die Wirtschaft, die Gleichstellung von Frauen im Berufsleben sowie die Unterstützung der Vereinbarkeit von Familie und Erwerbstätigkeit.

Das Landesprogramm Kontaktstellen Frau und Beruf

Das Landesprogramm Frau und Beruf wurde 1994 vom Land Baden-Württemberg ins Leben gerufen. Es wird vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg gefördert und durch die örtlichen Träger mitfinanziert. Das Programm setzt sich für Chancengleichheit im Erwerbsleben, flexible Arbeitszeitmodelle und die Verbesserung von Erwerbsmöglichkeiten ein. Die vom Land Baden-Württemberg geförderten Kontaktstellen bilden niederschwellige Anlaufpunkte und sind ein wichtiges Bindeglied zwischen den Frauen und der regionalen Wirtschaft. Expertinnen beraten in Kontaktstellen in Baden-Württemberg im persönlichen Gespräch oder telefonisch. Die bisherigen Erfahrungen mit der Arbeit sind sehr positiv. Fast zwei Drittel der regionalen Kooperationspartner*innen sprechen den Kontaktstellen einen sehr hohen Wirkungsgrad bei der Erschließung des Fachkräftepotenzials von Frauen zu. Das Ziel ist eine weitere Steigerung der Beschäftigungsanteile und eine qualifikationsgerechte Beschäftigung von Frauen. Die Erhöhung der Erwerbsbeteiligung und des Arbeitszeitvolumens von Frauen stellt eine wichtige Zielsetzung im Rahmen des Programms der Allianz für Fachkräfte dar.

Barrierefreiheit

Diese Website entspricht den Richtlinien für barrierefreie Webinhalte (WCAG). Die Räumlichkeiten und der Zugang der Kontaktstelle Frau und Beruf Nordschwarzwald sind barrierefrei.

Hochwasser

Hochwasser-Gefahrenkarten Nordschwarzwald

Karten auch für die Region Nordschwarzwald abrufbar.

Die sogenannten
werden - nach und nach - flächendeckend veröffentlicht. Die betroffenen Flussgebietseinheiten in der Region Nordschwarzwald sind mittlerweile flächendeckend erfasst.
In den Karten ist für jede Kommune zunächst die flächenhafte Ausdehnung eines Hochwassers abgebildet, wie es statistisch alle 10 Jahre, alle 100 Jahre oder bei Extremereignissen - zum Beispiel nach einem Dammbruch - auftreten könnte („HQ 10, HQ 100, HQ extrem“).
Über die Rubrik „Themen“ kann man auch zu Karten wechseln, welche die Höhe oder Tiefe des Wasserstands anzeigt. Leider muss man bei einem solchen Wechsel den Ort nochmals eingeben und erneut in die Karte hinein zoomen.
Falls Sie anhand der Karten feststellen, dass ihr Unternehmen von Hochwasser betroffen sein könnte, wenden Sie sich bitte an ihre Kommune oder an den nebenstehenden Ansprechpartner.
Starkregen, der meist lokal und abseits von Flüssen entsteht, wird über die Hochwassergefahrenkarten nicht erfasst. Aber auch Starkregenereignisse außerhalb von Flußtälern oder Hochwasserbereichen können umfassende Folgen für ihr Unternehmen haben. Lesen Sie mehr dazu unter der Rubrik "Mehr zu diesem Thema".
Hintergrund
Die am 26. November 2007 in Kraft getretene EG-Hochwasser-Risikomanagement-Richtlinie wurde mit Gesetz zur Neuregelung des Wasserrechts vom 31. Juli 2009 in nationales Recht überführt. Ziel dieser Richtlinie ist die Verringerung der hochwasserbedingten nachteiligen Folgen für die vier Schutzgüter „menschliche Gesundheit“, „Umwelt“, „Kulturerbe“ und „wirtschaftliche Tätigkeiten“.
Hierzu wurden auf regionaler Ebene in sogenannten Projektgebieten (z.B. Enz / Nagold / Würm) ausgehend von Hochwassergefahrenkarten bis Ende 2015 Hochwasser-Risikomanagementpläne erstellt.
Die Risikomanagementpläne werden in Baden-Württemberg federführend durch die Regierungspräsidien unter Mitwirkung der Landkreise und Kommunen aufgestellt. Die Festlegung von angemessenen Zielen für das Risikomanagement für die vier Schutzgüter basiert auf einem landesweit abgestimmten Ziel-Katalog.
Ziel der Hochwasser-Risikomanagementpläne ist, die Risiken, die durch Hochwasser entstehen können, zu minimieren. Unternehmen in Flussnähe sollten sich daher über ihre Betroffenheit mit der jeweiligen Kommune austauschen.
Die Vorgehensweise zur Erstellung der Hochwasser-Risikomanagementpläne sowie weitere grundlegende Informationen sind auf der Internetseite des Umweltministeriums unter www.hochwasser.baden-wuerttemberg.de bereit gestellt.
Fachkräftesicherung

Fachkräfte-Allianz Pforzheim Nordschwarzwald gibt Kurs vor

Wichtiger Schritt zur Fachkräftesicherung im Nordschwarzwald

„Die regionale Erweiterung der Fachkräfte-Allianz ist ein weiterer wichtiger Schritt für die Fachkräftesicherung in der Region Nordschwarzwald. Mit Unterstützung aller Allianzpartner gilt es, gemeinsam dem Fachkräftemangel in den Unternehmen entgegenzuwirken und das Angebot in der Region durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen. Für den Erfolg der Fachkräftesicherung sind auch die neu geschaffenen Koordinierungsstellen beim städtischen Eigenbetrieb Wirtschaft und Stadtmarketing Pforzheim, WSP, und der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Nordschwarzwald, WFG, bedeutende Meilensteine“, stellte Oberbürgermeister Gert Hager fest.

Gemeinsame Koordinierungsstelle für den Nordschwarzwald

Die WFG und der WSP präsentierten die von ihnen entwickelten Maßnahmen zur Fachkräftesicherung, die von der gemeinsam betriebenen Koordinierungsstelle der Fachkräfte-Allianz umgesetzt werden. Diese wird vom Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg mit Landesmitteln und aus dem europäischen Sozialfonds gefördert. „Mit regionalen Fachkräfteallianzen können die Ziele der landesweiten Allianz für Fachkräfte in der Fläche erfolgreich umgesetzt werden", betonte Prof. Dr. Müller, der Leiter der Abteilung Fachkräftesicherung und Quartierspolitik des Ministeriums für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg.

Junge Erwachsene in der Region behalten

Die regionale Fachkräftekoordinierungsstelle Pforzheim Nordschwarzwald will dazu beitragen, junge Erwachsene in der Region zu halten. Außerdem hat sie das Ziel, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu stärken und die Bindung von Hochschulabsolventen an die Region zu verbessern. Ebenso möchte sie dazu beitragen, Auspendler für die Region zurückzugewinnen. Schlussendlich hat die Koordinierungsstelle die Aufgabe, bestehende Angebote der Allianzpartner im Fachkräftebereich aufeinander zu bündeln und aufeinander abzustimmen, um so Unternehmen, Arbeitnehmer, Arbeitsuchende, Schüler, Studenten und Auszubildende gezielter zu erreichen.
Junge Erwachsene in der Region behalten

Absolventen an Unternehmen binden

Weitere wichtige Aufgabe der Koordinierungsstelle ist die Betreuung von auf die mittelständische Wirtschaft zugeschnittenen Arbeitskreisen. In diesen werden etwal Fragen zur Aus- und Fortbildung und zur Bindung von Absolventen an die Unternehmen der Region thematisiert. Ein weiteres wichtiges Feld berührt die Frage, wie sich die Beschäftigung von Frauen ausbauen lässt.
Jens Mohrmann, Geschäftsführer der WFG, resümierte: „Mit der Fachkräfte-Allianz für die Region Nordschwarzwald stärken die Allianzpartner den regionalen Gedanken und bündeln die Angebote für die Unternehmen der Region.“

Wirtschaftsförderungsgesellschaft Nordschwarzwald koordiniert übergreifende Aufgaben

Die WFG ist sowohl für die Koordination als auch das projektübergreifende Management der regionalen Koordinierungsstelle verantwortlich. Außerdem betreut sie die Projekte, die die Landkreise Calw und Freudenstadt betreffen. Der WSP befasst sich mit den Projekten für Pforzheim und den Enzkreis. Die Fachkräfte-Allianz Pforzheim Nordschwarzwald ist aus der Fachkräfte-Allianz Pforzheim hervorgegangen und versammelt folgende Partner aus der Region als Erstunterzeichner: Die Landkreise Calw und Freudenstadt, den Enzkreis, die Stadt Pforzheim, die Hochschule Pforzheim, die Arbeitsagentur Nagold-Pforzheim, die Jobcenter der Region, die Handwerkskammer Karlsruhe, die Industrie- unds Handelskammer Nordschwarzwald (IHK), den Arbeitgeberverband Südwestmetall, die Gewerkschaften IG Metall und DGB, den Eigenbetrieb Wirtschaft und Stadtmarketing Pforzheim, die WFG Nordschwarzwald sowie die Witzenmann GmbH. Insbesondere im Bereich der Unternehmen soll die Fachkräfteallianz weiteren Zuwachs erhalten.
Quelle: Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald GmbH, Nadine Kaiser.
Wirtschaftsregion Nordschwarzwald

Video: Oberzentrum Pforzheim

Video: Der Pforzheim-Film

Der Pforzheim-Film: Das Portrait unserer Stadt in bewegten Bildern - Lebensqualität an drei Flüssen.
© Michael Mürle
Die Stadt Pforzheim ist das wirtschaftliche Oberzentrum der Region Nordschwarzwald. Damit steht die Stadt und ihr räumliches Umfeld auch im direkten Wettbewerb mit den Oberzentren der umliegenden Regionen, insbesondere mit den beiden Städten Stuttgart und Karlsruhe.

Vorteile der Mittellage - Region der kurzen Wege

In der Vergangenheit wurde diese „Mittellage” vorwiegend negativ beurteilt. Die beiden großen Zentren mit all ihren Verwaltungs-, Wissenschafts- und Hochschuleinrichtungen, ihrer Wirtschaftskraft und ihren vielzähligen kulturellen Ressourcen warfen einen lähmenden Schatten auf die kleine "unscheinbare" Region "dazwischen".
Tatsache ist jedoch, dass diese die Mittellage eine ganze Reihe von Vorteilen, Chancen und Möglichkeiten bietet, die genutzt werden. Resultierend aus den Ergebnissen eines Regionalforums und der Gründung einer regionalen Wirtschaftsförderungsgesellschaft wurden in den letzten Jahren ganz konkrete Leitbilder und Visionen zur Nutzung aller vorhandenen Potentiale entwickelt, insbesondere auch aus dem regionalen Umfeld, um dadurch die Region zu stärken. Ein Beispiel hierfür ist die Bezeichnung „Region der kurzen Wege”, welche die Zentralität und damit die einfache und schnelle Erreichbarkeit bestimmter Orte und Einrichtungen vom Nordschwarzwald aus zum Ausdruck bringt. So ist die Nähe zu den Hochschul- und Forschungseinrichtungen in Pforzheim, sowie in Stuttgart und Karlsruhe - aber auch z. B. in Heidelberg, Tübingen oder Freiburg - doch ein positiver Standortfaktor. Das gleiche gilt für viele weitere sogenannte „weiche Standortfaktoren” wie kulturelle, sportliche oder touristische Einrichtungen und Anziehungspunkte der umliegenden Räume.

Günstige Bedingungen für Unternehmen

Ein weiterer Vorteil der Mittellage der Region Nordschwarzwald liegt darin, den Unternehmen in den Ballungsräumen Stuttgart und Karlsruhe sowohl kostenmäßig als auch verkehrsmäßig günstige Gewerbeflächen anbieten zu können. Dies ist interessant, wenn Betriebserweiterungen, Auslagerungen oder auch Firmenneugründungen in den großen Industriezentren räumlich nicht mehr möglich oder aus Kostengründen nicht mehr finanzierbar sind. Hier besteht vor allem die Absicht, technologieorientierte oder moderne Dienstleistungsunternehmen in der Region anzusiedeln. Damit baut der „Standort Nordschwarzwald” ein völlig neues Profil auf, das ihn durch die Einbindung und Nutzung aller vorhandenen regionalen und umliegenden Ressourcen wettbewerbsfähig macht.

Mensch - Natur - Technik in der Region

Die damit einhergehenden Zielsetzungen sind die Verbesserung der Lebensqualität, die Schaffung neuer Arbeitsplätze in der Region, die Reduktion von Kosten und Umweltbelastung durch Transport-, Vertriebs- und Produktionszusammenschlüsse, die Verbesserung von Forschungsbedingungen und Ausweitung von FuE-Geldern, die Schaffung von Freizeitangeboten mit den Aspekten Gesundheit, Bildung und Ökologie, die Förderung von Gesundheit sowie die Entwicklung innovativer Ausbildungsmodelle durch regionale Bildungseinrichtungen. Lokale und globale Kooperationen als Basis der Weiterentwicklung von Mensch - Natur - Technik in der Region Nordschwarzwald.

Mehr zum Thema

Finanzierung

Eigenkapital-Ideen für den Mittelstand

Die Eigenkapitalausstattung deutscher Unternehmen ist im internationalen Vergleich immer noch unterdurchschnittlich. Im angelsächsischen Raum haben Beteiligungsfinanzierungen bzw. kapitalmarktnahe Finanzierungen traditionell eine wesentlich höhere Bedeutung. Da die Eigenkapitalausstattung einen wesentlichen Einfluss auf die Beschaffung von Fremdkapital hat, sind die unternehmerischen Möglichkeiten beispielsweise zur Umsetzung von Wachstumsstrategien für deutsche Unternehmen durch die bestehenden Bilanzstrukturen begrenzt.
Neben der MBG bietet auch die Sparkasse Pforzheim Calw den Unternehmen der Region bereits seit dem Jahr 2000 über ihre Tochter, die S-Kap Unternehmensbeteiligungs GmbH & Co KG, als Partner auf Zeit Beteiligungskapital und Eigenkapitalprodukte an. Die Untersuchung „Wege zum Wachstum” der Beratungsgesellschaft Ernst & Young zeigt, dass mit Beteiligungskapital finanzierte Unternehmen schneller expandieren, eine höhere Rentabilität erzielen, investitions- und forschungsbereiter sind. Durch Beteiligungskapital verbessern die Unternehmen ihre Bilanzstrukturen und vergrößern dadurch ihre unternehmerischen Möglichkeiten, z.B. für Wachstum oder Internationalisierungsstrategien. Daneben wird die Liquidität geschont, da Eigenkapitalprodukte keine laufenden Tilgungsverpflichtungen vorsehen. Die S-Kap steht allen Unternehmen der Region zur Verfügung, eine bestehende Geschäftsverbindung zur Sparkasse Pforzheim-Calw ist keine Voraussetzung.
Die S-Kap Beteiligungsgesellschaften bietet ein breites Leistungsspektrum an.
Weitere Angebote öffentlicher und privater Eigenkapitalgeber finden sich auf der Homepage des BVK.