Ausbildung

Sportfachmann/-frau

Sportfachleute können viel mehr als nur Kinder oder Erwachsene zu trainieren. Zum Beispiel große Sportveranstaltungen organisieren oder neue Trainingskonzepte entwickeln – aber auch genau kalkulieren, ob sich eine Veranstaltung am Ende wirklich rechnet.
Sie verhandeln mit Dienstleistern, etwa wenn ein Sportgerät im Fitness-Studio angeschafft werden muss und übernehmen Aufgaben in der Buchhaltung oder Verwaltung. Meistens sind Sportfachleute im direkten Kundenkontakt, geben selbst Sportkurse und beraten Menschen, die mit einem gezielten Training gerne etwas für ihre Gesundheit tun möchten.
Die Möglichkeiten sind vielfältig, und der Beruf bietet gute Zukunftschancen, denn immer mehr Menschen interessieren sich für einen gesunden Lebensstil, wollen Sport machen, gehen in Vereine und in Fitness-Studios. Sportfachleute haben einen hohen Bezug zur Praxis und stehen immer im Kontakt mit Kunden, also Mitgliedern im Verein oder im Studio, Teilnehmern bei Veranstaltungen oder auch mit anderen Fachleuten. So können Sportfachleute auch gut einschätzen, was im Sport gefragt ist, welche Trends es gibt und wo man vielleicht neue Angebote schaffen könnte, die durchführbar und auch bezahlbar sind.
Im Unterschied zu den Sport- und Fitnesskaufleuten wählen Sportfachleute im dritten und letzten Lehrjahr eine ganz bestimmte Sportart oder einen bestimmten Bereich im großen Markt des Sports als Schwerpunkt. Wenn man also selbst gerne schwimmt und dies vielleicht sogar schon mehrere Jahre in einem Verein tut, dann bietet es sich an, diesen Beruf zu erlernen und als Schwerpunkt Schwimmen zu wählen. Doch man kann sich auch darauf spezialisieren, Sportveranstaltungen oder Wettkämpfe professionell durchzuführen.
Dieser Beruf ist für alle geeignet, die schon immer darüber nachgedacht haben, ob sich ihr Lieblingssport vielleicht zum Beruf machen lässt, ohne dass man dafür studieren müsste. Ja, es ist möglich - vorausgesetzt, man verfügt auch über ein wenig Kreativität und hat viel Spaß am Umgang mit Menschen – mit großen genauso wie mit kleinen.

Ausbildungsverordnung und Rahmenplan

Betrieblicher Rahmenplan

Ausbildungsdauer

  • 3 Jahre

Berufsschule