US-Außenwirtschaft
Trumps Handelspolitik im Fokus
Die US‑Administration unter Donald J. Trump hat erneut Strafzölle auf Aluminium und Stahl sowie weitere sektorale Zölle auf Kfz‑Teile und Lkw‑Teile verhängt. Unter anderem wurden auch Zölle auf Kupferimporte aus der EU eingeführt – eine Maßnahme, die bereits während seiner ersten Amtszeit erhebliche Spannungen im Welthandel ausgelöst hatte.
Volker Treier, Außenwirtschaftschef der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK), warnt vor den weitreichenden Folgen solcher Schritte: „Höhere Zölle verteuern nicht nur deutsche Importgüter in den USA, sondern schwächen ganze Wertschöpfungsketten.“
Für Waren aus der Europäischen Union fällt seit dem 24. Februar 2026 mit wenigen Ausnahmen neben dem bisher geltenden Meistbegünstigungszollsatz ein zusätzlicher Zollsatz von 10 % an. Ausgenommen sind Waren, die bereits anteilig den sektoralen Zöllen zugerechnet werden, sowie jene Ausnahmen, die aus dem USA‑EU‑Deal seit dem 1. September 2025 gelten.
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Andrea Wedig
International (Geschäftsbereich Unternehmensservice)