Coronavirus

Aus- und Weiterbildung (FAQs)

Bei dringenden Fragen zu den Prüfungen erreichen Sie uns unter der Hotline 0261 106-400.
Was tue ich, wenn ich zur Prüfung am Coronavirus erkrankt bin?
Wenn Sie zum Prüfungstermin am Coronavirus erkrankt sind, dürfen Sie nicht an der Prüfung teilnehmen. Dies stellt in der Regel einen Rücktritt mit wichtigem Grund dar. Wichtig ist, dass Sie unverzüglich der IHK die Nichtteilnahme mitteilen (per E-Mail ) und den wichtigen Grund (Erkrankung), durch Vorlage eines ärztlichen Attestes, nachweisen müssen.
Das Gleiche gilt, wenn Sie wegen des Verdachts einer Erkrankung am Coronavirus unter Quarantäne gestellt werden. In diesem Fall dürfen Sie nicht an der Prüfung teilnehmen, wenn die Prüfung in den Zeitraum der Quarantäne fällt. Auch das ist ein Rücktritt mit wichtigem Grund, den Sie bitte unverzüglich unter Beifügung geeigneter Nachweise (zum Beispiel Bescheinigung vom Gesundheitsamt) der IHK mitteilen (per E-Mail ). In diesem Fall gilt die Prüfung als nicht abgelegt.
Sollten Sie an der Prüfung aus wichtigem Grund nicht teilnehmen, können Sie zum nächstmöglichen Termin (in der Regel sechs Monate später) an der Prüfung teilnehmen.

Informationen zur Ausbildung

Hinweis: Für detaillierte Fragen im Bereich Ausbildung stehen ihnen unsere Ausbildungs- und Qualifizierungsberater*innen derzeit von Montag-Freitag telefonisch zur Verfügung.

Wie wirken sich Fehlzeiten auf die Zulassung zur Abschlussprüfung aus?

Bei der „freien“ Zeit handelt es sich um Fehlzeiten, die für die Zulassung zur Abschlussprüfung grundsätzlich relevant (§ 43 Abs. 1 Nr. 1 Hs. 1 BBiG) sind. Unerheblich für die Bewertung der Fehlzeit ist, ob, wie im vorliegenden Fall, der Auszubildende die Fehlzeit zu vertreten hat. Im Rahmen der Zulassung zur Abschlussprüfung erfolgt eine Bewertung der IHK, ob die Höhe der Fehlzeiten noch vertretbar ist.
Fehlzeiten können noch als geringfügig eingeschätzt werden, wenn sie den Ausbildungserfolg nicht gefährden, weil der Auszubildende trotz der vielen Fehltage den für die Erreichung des Ausbildungsziels erforderlichen Leistungsstand hat. Generell gilt, dass bei der Beurteilung der Fehlzeiten immer auf die Umstände des Einzelfalls abzustellen ist. 
Es wird nicht zwischen Berufsschulzeit und Ausbildungszeit unterschieden. Auch die berufsschulischen Inhalte gehören bezüglich der berufsspezifischen Inhalte und bezüglich Wirtschafts- und Sozialkunde zur beruflichen Handlungsfähigkeit. Eine Unterscheidung ist deshalb nicht erforderlich. Sowohl Fehlzeiten im Betrieb als auch in der Berufsschule sind zu berücksichtigen.

Verlängert sich die Ausbildungszeit, wenn die Prüfung verschoben wird?

Nein, die Ausbildungszeit verlängert sich nicht automatisch. Das Berufsausbildungsverhältnis endet nach § 21 Absatz 1 Berufsbildungsgesetz (BBiG) mit Erreichen des vertraglich vereinbarten Ausbildungsendes, auch wenn die Abschlussprüfung noch nicht abgelegt ist.

Eine Verlängerung der Ausbildung über die nach dem Ausbildungsvertrag oder nach der Ausbildungsordnung vorgesehene Ausbildungsdauer hinaus durch vertragliche Vereinbarung sieht das Berufsbildungsgesetz nicht vor. Die IHK kann nach § 8 Absatz 2 BBiG auf Antrag Auszubildender die Ausbildungsdauer verlängern, wenn die Verlängerung erforderlich ist, um das Ausbildungsziel zu erreichen. Diese kann bei einer längeren Corona-bedingten Ausfallzeit der Berufsausbildung im Betrieb oder in der Berufsschule durchaus der Fall sein. Der Antrag auf Verlängerung ist schriftlich zu stellen.

Darf ein Auszubildender von der Ausbildung fernbleiben?

Grundsätzlich darf ein Auszubildender die Arbeit nicht verweigern, weil die Ansteckungsgefahr bei der Arbeit oder auf dem Weg dorthin erhöht sein könnte. Im Einzelfall kann der Arbeitgeber bei einer konkreten Gefährdung aufgrund seiner Fürsorgepflicht verpflichtet sein, den Auszubildenden von der Arbeit freizustellen oder Teile der Ausbildung (zum Beispiel das Führen des Ausbildungsnachweises oder die Bearbeitung von Aufgaben für die Berufsschule) zu Hause zu erlauben.

Ist Homeoffice für Auszubildende möglich?

Grundsätzlich sollten Auszubildende nicht im Homeoffice arbeiten. Aus § 14 Absatz 1 Nummer 2 Berufsbildungsgesetz (BBiG) ergibt sich, dass der Ausbildende den Auszubildenden selbst auszubilden hat oder einen Ausbilder oder eine Ausbilderin ausdrücklich damit zu beauftragen hat. Diese Person muss überwiegend in der Ausbildungsstätte anwesend sein, damit er den Auszubildenden ordnungsgemäß anleiten und seine Arbeitsergebnisse kontrollieren kann. Dies ist in der Regel jedoch dann nicht möglich, wenn der Auszubildende im Homeoffice arbeitet.

Aufgrund der derzeitigen Umstände ist es jedoch vertretbar, ausnahmsweise Homeoffice auch für Auszubildende zuzulassen,  wenn Sie dies betrieblich ermöglichen können. Homeoffice oder mobiles Arbeiten ohne Anwesenheit einer Ausbilderin oder eines Ausbilders ist aber grundsätzlich keine Dauerlösung. Das mobile Arbeiten sollte auch nur für das Vertiefen von bereits erworbenen Ausbildungsinhalten angewendet werden und muss durch Ausbilder*innen oder Ausbildungsbeauftragte kontrolliert werden. Der Ausbildungsnachweis muss weiterhin geführt werden.
Tipp der IHK: Halten Sie Kontakt mit den Auszubildenden und kommunizieren miteinander, etwa darüber, wie sich die Arbeitsfortschritte gestalten. Dies kann beispielsweise funktionieren, wenn der Ausbilder die Arbeitsergebnisse per E-Mail oder per Videokonferenz kontrollieren kann und der Ausbilder als Ansprechpartner*in zur Verfügung steht.

Kann der Auszubildende in den Urlaub geschickt werden?

Auszubildende können nicht pauschal in “Zwangsurlaub” geschickt werden. Urlaub muss der Auszubildende beantragen und er kann in der Regel nicht gegen dessen Willen einfach angeordnet werden. Ähnliches gilt für den Abbau von Überstunden. Der Auszubildende selbst oder auch der Betriebsrat können eine Vereinbarung mit der Unternehmensleitung treffen. Hier zählt der Einzelfall.

Betriebsurlaub kann vom Arbeitgeber im Rahmen seines Direktionsrechts grundsätzlich angeordnet werden. Allerdings nicht nur für Auszubildende. Es muss sich dann um eine generelle Regelung für den gesamten Ausbildungsbetrieb oder zumindest für organisatorisch klar abgegrenzte Betriebsteile handeln, auf die sich die betriebliche Sondersituation auswirkt.
Wenn es nicht möglich ist, den bereits gebuchten Jahresurlaub zu verschieben, dann muss gegeben falls der übernächste Prüfungstermin wahrgenommen werden.

Dürfen Auszubildende freigestellt werden?

Eine Freistellung von der Ausbildung verstößt immer – ob bezahlt oder unbezahlt – gegen die Verpflichtung Ausbildender zur Vermittlung der beruflichen Handlungsfähigkeit (§ 14 Absatz 1 Nr. 1 BBiG). Sie ist deshalb nur in den gesetzlich ausdrücklich vorgesehenen Fällen möglich. Diese sind auf die Berufsschule bzw. die Teilnahme an Ausbildungsmaßnahmen außerhalb der Ausbildungsstätte und die Teilnahme an Prüfungen beschränkt.
Eine schlechte Auftragslage oder gar ein behördliches Verbot, die Ausbildungsstätte weiter zu betreiben, gehören nicht zu diesen Fällen. Grund ist, dass Auszubildende nach dem Ausbildungsvertrag nicht ihre Arbeitskraft schulden, sondern ihre Bereitschaft, die berufliche Handlungsfähigkeit zu erlernen

Stellt die Ausbildungsstätte Auszubildende dennoch von der Ausbildung frei und entstehen diesen dadurch finanzielle Nachteile oder Lücken in der Ausbildung, welche zur Nichtzulassung zur Abschlussprüfung oder zum Nichtbestehen der Abschlussprüfung führen, sind Ausbildende im Einzelfall schadenersatzpflichtig.
Tipp der IHK: Versuchen Sie, Ausbildungsinhalte aus anderen Abteilungen vorzuziehen. Wenn das nicht geht, können Sie Ihrem Auszubildenden ein Projekt für die Erarbeitung zu Hause übergeben, das den Betrieb nach Wiedereröffnung voranbringt. Auch zusätzliche Lernzeit für die Berufsschule ist eine Möglichkeit, die Zeit jetzt sinnvoll zu nutzen.

Kann Kurzarbeit angeordnet werden?

Kurzarbeit für Auszubildende

Auszubildenden gegenüber kann in der Regel keine Kurzarbeit angeordnet werden. Der Ausbildungsbetrieb ist dazu verpflichtet, alle Mittel auszuschöpfen, um die Ausbildung weiter zu gewährleisten. Hierbei hat er beispielsweise folgende Möglichkeiten:
  • Umstellung des Ausbildungsplans durch Vorziehen anderer Lerninhalte
  • Versetzung in eine andere Abteilung
  • Einsatz in einer anderen Abteilungen/Unternehmensbereichen
  • Rückversetzung in die Lehrwerkstatt
  • Online-Schulungen
Erst wenn alle Möglichkeiten ausgeschöpft sind, kann Kurzarbeit auch für Auszubildende in Frage kommen. Diese Option ist allerdings restriktiv zu handhaben.
Sollte Auszubildenden gegenüber Kurzarbeit angeordnet werden, haben sie Anspruch auf Zahlung der vollen Ausbildungsvergütung für mindestens sechs Wochen (§ 19 Abs. 1 Nr. 2 BBiG). Abweichend von der gesetzlichen Mindestdauer können Ausbildungs- und Tarifverträge längere Fristen vorsehen.
Hinweise:
1. Berechnung der 6-Wochen-Frist
                                                                                                                                                                                               Die Berechnung der 6-Wochen-Frist (Vergütungsfortzahlungszeitraums nach § 19 Abs. 1 Nr.2 BBiG) erfolgt wie bei der Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall nach Tagen. D.h. Tage, an denen der Auszubildende nicht voll gearbeitet hat, zählen bei der Ermittlung des Kug-Beginns zu den 30 Arbeitstagen/ 42 Kalendertagen, die als Ausfalltage nach § 19 BBiG fortbezahlt werden. Dagegen verlängern Tage, an denen der Auszubildende voll gearbeitet hat, den 6-Wochen-Zeitraum.

2. Behandlung von Berufsschul-/ Lehrgangs- und Krankheitstagen
 Es handelt sich dabei nicht um Ausfalltage wegen Arbeits- bzw. Ausbildungsausfalls. Diese Tage sind daher bei der Ermittlung des 6-Wochen-Zeitraums nicht mit zu berücksichtigen.

Die Weisungslage der BA enthält zu der Thematik bereits eindeutige Regelungen (FW zu § 95 SGB III), eine Änderung im Zuge der Krise ist nicht erfolgt. Die zugeordneten Dienststellen in der BA wurden auf die Regelungen aktuell noch einmal hingewiesen.
Teilzeitberufsausbildung
Eine Möglichkeit zur Reduzierung der finanziellen Belastung der Ausbildungsbetriebe durch die in voller Höhe fortzuzahlende Ausbildungsvergütung und gleichzeitig zum Erhalt des Ausbildungsplatzes für Auszubildende kann die Teilzeitausbildung nach § 7a BBiG sein.

Mit einer Vertragsänderung kann die tägliche oder wöchentliche Ausbildungszeit um bis zu 50 Prozent verkürzt und die Vergütung entsprechend gekürzt werden. Allerdings verlängert sich das Ende der vertraglich vereinbarten Ausbildungszeit um die Zeit, welche durch die Reduzierung der Ausbildungszeit insgesamt nicht für die Vermittlung der beruflichen Handlungsfähigkeit zur Verfügung steht (§ 7a BBiG Absatz 2 BBiG).

Für eine detaillierte Beratung zum Thema Teilzeitausbildung wenden Sie sich bitte an den für ihren Betrieb zuständigen Ausbildungsberater*in.
 

Kurzarbeit für Ausbilder*innen

Auch bei Ausbildern sollte Kurzarbeit nur in Ausnahmefällen angeordnet werden, da der Betrieb gewährleisten muss, dass der Ausbilder seiner Ausbildungspflicht (§ 14 Absatz 1 Nr. 1 BBiG) gegenüber dem Auszubildenden nachkommt. Das bedeutet auch, dass Ausbilderinnen und Ausbilder für die Auszubildenden erreichbar sein müssen und nicht alle gleichzeitig zu Hause bleiben können. Werden die Auszubildenden mangelhaft oder gar nicht ausgebildet, kann ein Schadensersatzanspruch gegenüber dem Ausbildungsbetrieb entstehen.

Kann dem Auszubildenden gekündigt werden?

Wegbrechende Aufträge oder behördliche Betriebsschließungen sowie die daraus resultierenden Liquiditätsprobleme sind grundsätzlich kein Grund für die Kündigung eines Berufsausbildungsverhältnisses. Dies ergibt sich aus den besonderen Hauptleistungspflichten eines Berufsausbildungsverhältnisses. Die Hauptleistungspflicht von Ausbildenden ist es, dafür zu sorgen, dass den Auszubildenden die berufliche Handlungsfähigkeit in einem bestimmten Ausbildungsberuf vermittelt wird (§ 14 Abs. 1 Nr. 1 BBiG).

Erst wenn aufgrund der wirtschaftlichen Schwierigkeiten eines Ausbildungsbetriebes kein Ausbildungspersonal mehr vorhanden ist, in der Ausbildungsstätte die berufliche Handlungsfähigkeit nicht mehr vermittelt werden kann bzw. diese endgültig geschlossen wird oder dem Auszubildenden die Ausbildungsvergütung nicht mehr gezahlt werden kann, ist für die Parteien des Berufsausbildungsverhältnisses ein wichtiger Grund zur fristlosen Kündigung des Berufsausbildungsverhältnisses gegeben (§ 22 Abs. 2 Nr. 1 BBiG).
 

Gibt es finanzielle Fördermaßnahmen für Ausbildungsbetriebe?

Um den Bedarf an qualifizierten Fachkräften auch zukünftig zu sichern, hat die Bundesregierung Fördermaßnahmen für die Ausbildungsbetriebe unter den kleineren und mittleren Unternehmen (KMU) in ihr Konjunktur- und Krisenbewältigungspaket aufgenommen.
Ausbildungsprämie
Mit dem Bundesprogramm “Ausbildungsplätze sichern” sollen Ausbildungsbetriebe unterstützt werden, das Ausbildungsplatzangebot aufrecht zu erhalten. Im Einzelnen sollen dazu Ausbildungskapazitäten erhalten und ausgebaut, Kurzarbeit für Auszubildende vermieden, die Auftrags- und Verbundausbildung gefördert und Anreize zur Übernahme im Falle einer Insolvenz geschaffen werden.
Wichtiger Hinweis: Die Antragsstellung und Abwicklung läuft über die Agentur für Arbeit.

Antragsberechtigt sind kleine und mittelständische Unternehmen (KMU), die durch die COVID-19-Krise in erheblichem Umfang betroffen sind.

Was muss beachtet werden, wenn das Unternehmen Insolvenz anmeldet?

Grundsätzlich gilt: Weder eine drohende Insolvenz noch die Eröffnung des Insolvenzverfahrens haben direkte Auswirkungen auf den Ausbildungsvertrag. Die aus dem Ausbildungsverhältnis resultierenden Rechte und Pflichten bleiben weiter bestehen. Hierzu zählt insbesondere die Zahlung der vereinbarten Ausbildungsvergütung. Grundsätzlich können sich Ausbildungsbetrieb und Auszubildender auf eine Kürzung der Ausbildungsvergütung einigen. Die Ausbildungsvergütung muss jedoch weiterhin angemessen und höher als die gezahlte Vergütung des vorhergehenden Jahres sein (§ 17 Absatz 1 Berufsbildungsgesetz).
Ist die Einstellung des Geschäftsbetriebs absehbar, sollte das insolvente Unternehmen Kontakt mit der IHK-Ausbildungsberatung aufnehmen, um die Weiterführung der Berufsausbildungsverhältnisse abzuklären. Welchen Einfluss die Betriebsstilllegung auf das Prüfungsverfahren hat, kann dann auch im Einzelfall mit der IHK-Ausbildungsberatung abgesprochen werden.

Ausbildungsplatzwechsel in der Corona-Krise - Wichtige Erweiterungen für die Lehrstellenbörse

In etwas mehr als zwei Monaten beginnt das neue Ausbildungsjahr. Vorstellungsgespräche per Video-Chat, verschobene Prüfungen, geschlossene Berufsschulen, Kurzarbeit: Die Krise stellte die Ausbildungswelt auf den Kopf und bringt für Azubis und Unternehmen, neue und große Herausforderungen. Wenn dann auch noch eine Insolvenz des Ausbildungsunternehmens droht, bedeutet dies für die betroffenen Azubis einen schwerwiegenden Einschnitt in ihre Berufs- und Lebensplanung.
Um Übernahmen aus insolventen Firmen zu erleichtern, hat die Allianz für Aus- und Weiterbildung eine Prämie für die Übernahme von Azubis aus Insolvenz-Betrieben auf den Weg gebracht. Der IHK-Ausbildungsberatung und damit verbundenen Services wie der IHK-Lehrstellenbörse fällt nun eine zentrale Rolle zu, wenn es darum geht, Orientierung zu geben und zur Kontinuität von Aus- und Weiterbildung beizutragen. Die Funktion wurde entwickelt, um eine größere Anzahl von Azubis aus Insolvenz-Betrieben zügig weitervermitteln zu können.  

Für Auszubildende:

Auf der Startseite der Lehrstellenbörse gibt es jetzt eine prominent platzierte Kachel zur „Azubi-Übernahme“. Mit dieser Kachel ist ein Formular verknüpft, das den direkten Kontakt zum passenden Ansprechpartner in den IHKs herstellt. Weiterhin wurde die Registrierungsmöglichkeit für Azubis stärker hervorgehoben. Auszubildende erhalten so die Möglichkeit, sich automatisch über freie Ausbildungsplätze in ihrer Region informieren zu lassen.

Für Ausbildungsbetriebe:

Um auch ausbildungsplatzanbietende Unternehmen explizit auf die Möglichkeit einer Azubi-Übernahme hinzuweisen, haben wir den Stellenausschreibungsprozess um zwei Checkboxen ergänzt, über die Unternehmen ihre Bereitschaft zur Übernahme – genau wie zur temporären Verbundausbildung - signalisieren können.  

Informationen zur Weiterbildung

Weiterbildungsförderung – wird diese fortgesetzt?

Die Masse der Präsenzweiterbildung ist durch die Verordnungen der Länder zum Erliegen gekommen. Den Geförderten sollen möglichst durch die derzeitige Krise keine Nachteile entstehen.
Konkrete Informationen zu den einzelnen Fördermaßnahmen in den aktuellen Krisenzeiten entnehmen Sie bitte bei den jeweils zuständigen Stellen. Hier werden die Informationen stets aktuell gehalten.
Weitere Informationen erhalten Sie unter

Wird das Aufstiegs-BAföG weiter bezahlt?

Damit BAföG-Geförderten durch die pandemiebedingten Vorsorgemaßnahmen keine Nachteile entstehen, hat das BMBF in einem Erlass gegenüber den für den BAföG-Vollzug zuständigen Bundesländern und ihren Ausbildungsförderungsämtern klargestellt, dass das BAföG weiterzuzahlen ist.
Sobald Lehrgangsanbieter Online-Lehrangebote zur Verfügung stehen, um den Lehrbetrieb aufrechtzuerhalten, ist die Teilnahme an diesen Online-Lehrangeboten im Sinne der Förderungsvoraussetzungen verpflichtend.
Fällt die Prüfung aus und wird deshalb die Regelstudienzeit überschritten, wird das BAföG in den allermeisten Fällen weiterbezahlt.
Allerdings weist das BMBF darauf hin, dass Fortbildungsmaßnahmen, die aus demselben o.g. Grund nicht planmäßig beginnen, ausfallen oder auf unbestimmte Zeit verschoben werden, erst mit Durchführung der Maßnahme gefördert werden können. Zeiträume vor dem tatsächlichen Beginn einer Maßnahme sind grundsätzlich nicht förderfähig.
Weitere Informationen erhalten Sie beim BMBF unter www.aufstiegs-bafoeg.de.