Nr. 644

Vertragsrecht

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Mit Urteil vom 16.07.2026 hat der Bundesgerichtshof entschieden, dass Unternehmen den gesetzlich vorgeschriebenen Online-Kündigungsprozess nicht durch zusätzliche Auswahlmöglichkeiten erweitern dürfen.

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Das OLG Frankfurt a.M. hat jüngst entschieden (Urteil vom 05.05.2026 – 9 U 27/25), dass die Annahme eines Angebots über WhatsApp den Regelungen unter Abwesenden unterfällt (§ 147 Abs. 2 BGB).

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Die Bundesregierung hat sich im Kabinett auf einen Gesetzentwurf zum sogenannten „Recht auf Reparatur“ verständigt. Ziel dieser Initiative ist es, die Nutzungsdauer von Produkten – insbesondere von Haushaltsgeräten und elektronischen Geräten wie Smartphones – deutlich zu verlängern.

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Das EU-Recht macht Änderungen im deutschen Gewährleistungsrecht zum 31. Juli 2026 notwendig.

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Wie wird die EU-Right-to-repair- Richtlinie umgesetzt? Was müssen Hersteller künftig beachten? Wir informieren über die neue Rechtslage.

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Der Bundesgerichtshof hat mit gleich zwei aktuellen Urteilen vom 6. Mai 2026 (VIII ZR 73/24 und VIII ZR 257/23) die Rechtsprechung zu den Grundsätzen der Beweislastumkehr gemäß § 477 BGB beim Verbrauchsgüterkauf bestätigt.

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Das OLG Frankfurt entschied in seinem Urteil vom 11.02.2026 – Az. 9 U 107/24, dass eine bloße „Zimmeranfrage“ per E Mail keinen Rechtsbindungswillen enthält und damit kein Angebot auf Abschluss eines Beherbergungsvertrags darstellt.

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Der BGH hat mit Urteil vom 12. Juni 2025 (III ZR 109/24) entschieden, dass das Fernunterrichtsschutzgesetz (FernUSG) auch bei Online-Coaching und -Mentoring Anwendung findet und sowohl Verbraucher als auch Unternehmer schützt.

Seit dem 25.06.2023 gelten neue Regeln für kollektive Rechtsbehelfe. Künftig haben Verbraucherinnen und Verbraucher, die Opfer rechtswidriger Geschäftspraktiken geworden sind, die Möglichkeit, ihre Rechte besser durchzusetzen.

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Ab Januar 2022 treten wesentliche Neuerungen im kaufrechtlichen Gewährleistungsrecht in Kraft. Seien Sie gerüstet und informieren Sie sich jetzt!

Zum 1. Januar 2022 wurde das Bürgerliche Gesetzbuch um die Vorschriften über „Verträge über digitale Produkte" ergänzt. Hierzu wurde ein neues Regelungsregime eingeführt, das neben der Art und Weise der Bereitstellung digitaler Produkte, die Gewährleistung regelt und Vorgaben bei Änderungen der Produkte enthält. Informieren Sie sich.

Beim Verkauf von Waren treffen Verkäufer ab dem 1. Januar 2022 zahlreiche neue Pflichten. Die Regelungen gelten vorwiegend für den B2C-Bereich, jedoch haben die Änderungen auch Auswirkungen im B2B. Informieren Sie sich.

Auf Vorlage des Bundesgerichtshofs hatte der Europäische Gerichtshof jüngst darüber zu entscheiden, ob ein Widerrufsrecht des Verbrauchers mit entsprechenden Belehrungspflichten des Unternehmers auch bei einem Messekauf besteht. Es kommt wie so oft auf den Einzelfall an.

Der EuGH hat mit seinem Urteil festgestellt, dass eine Verkürzung der Verjährungsfrist für Mängelrechte bei Gebrauchtwaren gegen zwingende Vorgaben des Unionsrechts verstößt. Dadurch ist eine Gesetzesänderung im deutschen Recht zu erwarten.

Auf der Grundlage des Produkthaftungsgesetzes muss der Hersteller für Personen- oder Sachschäden, die durch fehlerhafte Produkte entstanden sind, einstehen. Unsere IHK-Information stellt die Einzelheiten dar.

Diese IHK-Information behandelt die rechtlichen Aspekte, die beim Abschluss eines Mietvertrages über Gewerberäume zu beachten sind.

Überblick über die bei der Verwendung von Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) häufig auftretenden Problemen mit praktischen Hinweisen.

So schnelllebig wie die Geschäftswelt, passen sich auch dessen rechtliche Vorschriften an. Gerade im Bereich des Kaufrechts hat sich seit Anfang 2022 eine umfangreiche Novellierung ergeben, sodass bei der Bereitstellung von analogen Waren und Dienstleistungen Neuregelungen in das Gesetz Einzug erhielten. Der nachfolgende Artikel gibt einen Überblick über die wichtigsten gesetzlichen Regelungen sowie häufig auftretende Probleme bei mangelhafter Warenlieferung auf der Basis von Kauf- und Werkverträgen und ist als Hilfestellung für Unternehmen gedacht.

Diese IHK-Information erläutert die verschiedenen Gutschein-Arten und die Besonderheiten bei Verfallsklauseln.

Außenstände belasten die Liquidität des Unternehmens. Sie führen zu Zinsverlusten und verursachen Kosten. Darüber hinaus besteht die Gefahr eines Forderungsausfalls. Für jedes Unternehmen ist es daher von großer Bedeutung, Forderungen möglichst schnell und ohne Verluste zu realisieren. Mehr dazu erfahren Sie in dieser IHK-Information.