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Fachkräfte finden

Fachkräfte finden wird schwieriger. Setzen Sie nicht nur auf Stellenanzeigen oder die öffentliche oder private Arbeitsvermittlung, sondern beschreiten Sie auch neue Wege. Eventuell lohnt es sich, europaweit zu suchen. Oder Sie suchen hierzulande direkt an Universitäten und auf Jobmessen. Ziehen Sie alle Personengruppen in Betracht. Migrantinnen und Migranten fehlt oft nur die formale Qualifikation, Menschen mit Behinderung sind auf dem passender Arbeitsplatz voll leistungsfähig und sehr motiviert. Im Wettbewerb um knappe Fachkräfte zählt aber auch Ihre Attraktivität als Arbeitgeber. Kleine und mittlere Unternehmen können oft mit besonderen Eigenschaften punkten, zum Beispiel einem familiären Betriebsklima. Überlegen Sie sich, was Sie Ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bieten, und werben Sie mit Ihren attraktiven Eigenschaften in Ihren Stellenanzeigen und Bewerbungsgesprächen.
Drei lächelnde Geschäftsleute © contrastwerkstatt - Fotolia

Verschaffen Sie sich einen Überblick über die Vermittlungsstellen, angefangen von Arbeitsagentur und Jobcentern über private Vermittler und Jobbörsen im Internet bis hin zum Berufsförderungsdienst der Bundeswehr.

Mitarbeiter im Beratungsgespräch © getty images/nortonrx

Eine Arbeitgebermarke muss entwickelt, gepflegt und verkauft werden – so wie jede andere Marke auch. Das erfordert ein durchdachtes Konzept.

Best Agerin und junge Frau blicken auf ein Schriftstück © getty images/jakoblund

Eines der größten Potenziale, um dem Fachkräftemangel zu begegnen, bietet die Gruppe der Frauen. Die IHKs beteiligen sich an verschiedenen Projekten, um den Beschäftigungsumfang von Frauen zu erhöhen.

junge Frau mit Bewerbungsmappe © getty images/stockfour

Kommen Sie in Kontakt mit Studierenden. Stellen Sie Dozenten, bieten Sie Praktikumsplätze, Stipendien oder Themen für Master- und Doktorarbeiten an und binden Sie den Akademikernachwuchs frühzeitig an Ihr Unternehmen.

Beratungsgespräch zwischen einem Geschäftsmann und einer Kundin © Thinkstock

Werden die Fachkräfte knapp, kann die Beschäftigung älterer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer eine Lösung sein. Ältere sind oft gut ausgebildet, motiviert und verfügen über vielfältige Erfahrungen.

Mann im Rollstuhl sitzt mit zwei Kollegen vor einem Laptop © goodluz – Fotolia

Menschen mit Behinderung werden als Fachkräftepotenzial oft vergessen. Zu Unrecht, denn auch sie können auf dem richtigen Arbeitsplatz voll einsatzfähig sein. Es gibt zahlreiche Unterstützungs- und Förderangebote.

junger Migrant in der Fabrik bei der Arbeit an einer Maschine © getty images/Dusan Stankovic

Viele Unternehmen sind bereit Geflüchtete zu beschäftigen. Die IHKs zeigen, wie Sie Asylbewerber, Schutzberechtigte und Geduldete in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt integrieren können, und unterstützen Sie dabei.

Ausländische Jugendliche unterwegs © Fotolia, contrastwerkstatt

Bei der Suche nach Arbeitskräften aus dem Ausland bekommen Unternehmen Unterstützung von vielen Seiten, sei es in Form von Rekrutierung, Informationen über rechtliche Fragen oder Anerkennung ausländischer Abschlüsse.

junge Frau und junger Mann bei einer Beratung © getty images/seb_ra

Fachkräfteeinwanderung muss schneller, transparenter und unbürokratischer werden. Vorschläge für eine bessere Umsetzung der gesetzlichen Regelungen und für deren Weiterentwicklung machen die IHKs in Baden-Württemberg.

Austausch und Netzwerk landesweit
junger Mirgant in Fabrik © getty images/drazen_zigic

Der bei der IHK Region Stuttgart angesiedelte AK will die Integration von Zugewanderten und Geflüchteten in Ausbildung und Beschäftigung weiter verbessern. Er steht für Unternehmen und Arbeitsmarktakteure aus Baden-Württemberg offen.