Nordamerika bleibt wichtiger Markt für Unternehmen aus der Region: IHK-Fachausschuss International tagt bei Felix Schoeller
„Unsere Unternehmen leben vom internationalen Austausch und von offenen Märkten. Nordamerika ist einer der größten Märkte für die regionale Wirtschaft und bietet attraktive Möglichkeiten. Dabei ist es wichtig, sich auf die unterschiedlichen Gegebenheiten in Kanada und den USA einzustellen.“ Das erklärte Bernard Storm, Vorsitzender des Fachausschusses International, auf der Sitzung des Fachausschusses International der IHK Osnabrück - Emsland - Grafschaft Bentheim bei der Felix Schoeller Holding GmbH & Co. KG in Osnabrück.
Der IHK-Fachausschuss International war zu Gast bei der Felix Schoeller Holding GmbH & Co. KG.
Während Kanada seine internationalen Handelsbeziehungen weiter ausbaut und die Zusammenarbeit mit der Europäischen Union vertieft, setzen die USA verstärkt auf eine protektionistische Handelspolitik. Im Mittelpunkt der Sitzung stand, welche Chancen sich daraus jeweils für deutsche Unternehmen ergeben.
Heiko Steinacher von Germany Trade & Invest (GTAI) zeigte, wie Kanada auf die wachsende handelspolitische Unsicherheit in Nordamerika reagiert. Das Land setzt dabei auf breitere Handelsbeziehungen, mehr heimische Wertschöpfung und neue internationale Industriepartnerschaften, etwa mit der EU und Deutschland. „Kanada wird seine enge wirtschaftliche Verflechtung mit den USA nicht aufgeben. Gleichzeitig investiert das Land verstärkt in Rohstoffe, Stromnetze, Häfen und neue Verarbeitungskapazitäten. Für deutsche Unternehmen entstehen daraus konkrete Chancen, etwa bei Maschinen und Anlagen, Automatisierung, Energie- und Umwelttechnik“, erläuterte Steinacher.
Dass sich in den USA ein anderes Bild zeigt, machte Lennart Hesse, Leiter des AHK-USA-Verbindungsbüros in Deutschland, deutlich. Im Unterschied zu Kanada ist die US-Handelspolitik zunehmend von Zöllen und protektionistischen Maßnahmen geprägt. „Dennoch bleiben die USA aufgrund ihrer Marktgröße, ihrer Innovationskraft und ihrer Investitionsmöglichkeiten ein hochattraktiver Markt für deutsche Unternehmen“, hob Hesse hervor. Allerdings stiegen die Anforderungen an eine erfolgreiche Marktbearbeitung. Unternehmen sollten zunehmend auch politische Entwicklungen in den einzelnen Bundesstaaten beobachten und ihre Strategie entsprechend ausrichten. So fördern etwa 13 Bundesstaaten gezielt Elektromobilität und setzen so eigene Akzente, an denen deutsche Unternehmen ansetzen können. Auch Investitionen vor Ort können dabei eine wichtige Rolle spielen.
Gastgeber der Sitzung war die Felix Schoeller Holding GmbH & Co. KG. Das 1895 in Osnabrück gegründete Familienunternehmen entwickelt, produziert und vermarktet Spezialpapiere für vielfältige Anwendungsbereiche. Das Portfolio reicht von Foto- und Digitaldruckpapieren über Dekorpapiere für die Möbel- und Holzindustrie bis hin zu Spezialpapieren für flexible Verpackungen. Mit Produktionsstandorten und Kundenbeziehungen auf internationalen Märkten, unter anderem in Kanada und den USA, steht das Unternehmen beispielhaft für die globale Ausrichtung und Innovationskraft der regionalen Wirtschaft.
Heiko Steinacher von Germany Trade & Invest (GTAI) zeigte, wie Kanada auf die wachsende handelspolitische Unsicherheit in Nordamerika reagiert. Das Land setzt dabei auf breitere Handelsbeziehungen, mehr heimische Wertschöpfung und neue internationale Industriepartnerschaften, etwa mit der EU und Deutschland. „Kanada wird seine enge wirtschaftliche Verflechtung mit den USA nicht aufgeben. Gleichzeitig investiert das Land verstärkt in Rohstoffe, Stromnetze, Häfen und neue Verarbeitungskapazitäten. Für deutsche Unternehmen entstehen daraus konkrete Chancen, etwa bei Maschinen und Anlagen, Automatisierung, Energie- und Umwelttechnik“, erläuterte Steinacher.
Dass sich in den USA ein anderes Bild zeigt, machte Lennart Hesse, Leiter des AHK-USA-Verbindungsbüros in Deutschland, deutlich. Im Unterschied zu Kanada ist die US-Handelspolitik zunehmend von Zöllen und protektionistischen Maßnahmen geprägt. „Dennoch bleiben die USA aufgrund ihrer Marktgröße, ihrer Innovationskraft und ihrer Investitionsmöglichkeiten ein hochattraktiver Markt für deutsche Unternehmen“, hob Hesse hervor. Allerdings stiegen die Anforderungen an eine erfolgreiche Marktbearbeitung. Unternehmen sollten zunehmend auch politische Entwicklungen in den einzelnen Bundesstaaten beobachten und ihre Strategie entsprechend ausrichten. So fördern etwa 13 Bundesstaaten gezielt Elektromobilität und setzen so eigene Akzente, an denen deutsche Unternehmen ansetzen können. Auch Investitionen vor Ort können dabei eine wichtige Rolle spielen.
Gastgeber der Sitzung war die Felix Schoeller Holding GmbH & Co. KG. Das 1895 in Osnabrück gegründete Familienunternehmen entwickelt, produziert und vermarktet Spezialpapiere für vielfältige Anwendungsbereiche. Das Portfolio reicht von Foto- und Digitaldruckpapieren über Dekorpapiere für die Möbel- und Holzindustrie bis hin zu Spezialpapieren für flexible Verpackungen. Mit Produktionsstandorten und Kundenbeziehungen auf internationalen Märkten, unter anderem in Kanada und den USA, steht das Unternehmen beispielhaft für die globale Ausrichtung und Innovationskraft der regionalen Wirtschaft.