Prävention ist ein echter Wirtschaftsfaktor - Guten Abend Gesundheit der IHK
Guten Abend Gesundheit der IHK
„Wir müssen Gesundheit stärker vorausschauend und vernetzt denken“, eröffnete IHK-Vizepräsident Thomas Kolde den Guten Abend Gesundheit, zu dem die IHK Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim jetzt ins Kaffeehaus Samocca in Nordhorn eingeladen hatte. Er stellte heraus, dass die Förderung von Gesundheit und Prävention bei Mitarbeitern ein zentraler Erfolgsfaktor für die Produktivität und Leistungsfähigkeit ist. Sie zahlt sich wirtschaftlich aus und hat positive Effekte auf die Unternehmensentwicklung.
Sprachen beim Guten Abend Gesundheit in Nordhorn über die Bedeutung von Prävention als Wirtschaftsfaktor:
v. l. n. r.: IHK-Vizepräsident Thomas Kolde, IHK-Geschäftsbereichsleiterin Anke Schweda, Klaas Johannink (Ringoplast GmbH), Kirsten Sautmann (self care management), Dr. Gerd Reuter (Deutsch-niederländischer Zweckverband EUREGIO)
v. l. n. r.: IHK-Vizepräsident Thomas Kolde, IHK-Geschäftsbereichsleiterin Anke Schweda, Klaas Johannink (Ringoplast GmbH), Kirsten Sautmann (self care management), Dr. Gerd Reuter (Deutsch-niederländischer Zweckverband EUREGIO)
Dass Unternehmen bereits gezielt in Prävention investieren, verdeutlichte Klaas Johannink, Geschäftsführer der Ringoplast GmbH: „Unsere Mitarbeiter lieben das Job-Bike – und bringen gemeinsam über 70.000 Euro Leasingvolumen pro Jahr auf. Ein Angebot, das sich für alle lohnt. Für den nachhaltigen Erfolg solcher Maßnahmen komme es jedoch auf mehrere Faktoren an: eine vertrauensvolle Führungs- und Unternehmenskultur im Umgang mit Gesundheit, wertschätzende Angebote zur Förderung von Motivation und Mitarbeiterbindung sowie die gezielte Stärkung der Gesundheitskompetenz der Beschäftigten.
Wie Prävention darüber hinaus sektor- und grenzübergreifend gedacht werden kann, stellte Dr. Gerd Reuter von der EUREGIO mit dem neuen Projekt „Präventionsgipfel“ vor. Ziel der Initiative ist es, Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung, medizinischer Praxis und Kommunen enger zu vernetzen und langfristig tragfähige präventive Versorgungsstrukturen aufzubauen.