Tempo machen beim sechsstreifigen Ausbau der A 1

„Der dringend notwendige sechsstreifige Ausbau der Autobahn A 1 zwischen dem Autobahnkreuz Lotte/Osnabrück und der Anschlussstelle Münster-Nord geht mit den aktuellen Brückenbauarbeiten sichtbar voran. Gerade nach erheblichen Verzögerungen, etwa durch das gestoppte ÖPP-Vergabeverfahren im Jahr 2023, braucht es jetzt Tempo bei der Ausschreibung, Vergabe und baulichen Umsetzung der Teilabschnitte“, fordert Anke Schweda, IHK-Geschäftsbereichsleiterin Standortentwicklung.
„Im Schulterschluss mit der IHK Nord Westfalen setzen wir uns auch gegenüber Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder seit Langem für den sechsstreifigen Ausbau ein,“ sagt Schweda. Dies insbesondere auch, weil auf dem Streckenabschnitt bis zum Jahr 2030 eine Zunahme des Verkehrsaufkommens auf bis zu 75.000 Fahrzeuge erwartet wird. Mit dem Ausbau des rund 40 Kilometer langen Streckenabschnitts auf insgesamt sechs Fahrstreifen könne ein Nadelöhr auf der A 1 beseitigt werden: „Denn die vorhandenen Fahrstreifen reichen nicht aus, um den Verkehr der Zukunft sicher und flüssig abzuwickeln.“ Der Ausbau trage somit dazu bei, die Leistungsfähigkeit der A 1 an das Verkehrsaufkommen anzupassen sowie die Verkehrssicherheit zu erhöhen.
Zum Hintergrund: Aktuell wird der Korrosionsschutz der Brücken ausgebessert und werden die Verschalungen der neu betonierten Brückenränder entfernt. Daher wird die A 1 von Freitag, 5. Juni (21 Uhr), bis voraussichtlich Sonntag, 7. Juni (6 Uhr), in beiden Fahrtrichtungen zwischen den Anschlussstellen Ladbergen und Lengerich voll gesperrt. Bereits im März 2026 wurden die neuen Brücken für den künftigen sechsstreifigen Ausbau eingesetzt, nachdem die alten Bauwerke Ende 2025 abgerissen worden waren.