IHK-Geschäftsbericht 2025: Unternehmen setzen trotz schwieriger Wirtschaftslage starke Mutmacher-Signale

"Die erhoffte Konjunkturbelebung blieb im Jahr 2025 aus und die deutsche Wirtschaft verharrt in einer Schwächephase“, betonen IHK-Präsident Uwe Goebel und IHK-Hauptgeschäftsführer Marco Graf im Editorial des Geschäftsberichts „ihk-einblicke 2025“. Die Stimmung in den Unternehmen ist und bleibt deshalb schlecht.
Eine IHK-Analyse zeigt zudem, dass im IHK-Bezirk die De-Industrialisierung angekommen ist. Seit 2022 sind in der Wirtschaftsregion Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim rund 2 500 Industriearbeitsplätze verloren gegangen. Aktuell gibt es hier noch rund 100 000 Industriearbeitsplätze. Der bisherige Verlust liegt damit bei rund 2,5 Prozent – dies bei einem gleichzeitigen Aufbau von Arbeitsplätzen in der öffentlichen Verwaltung. „Das ist kein guter Trend“, so Goebel und Graf.
Aus Sicht der IHK besteht daher wirtschaftspolitischer Handlungsbedarf am dringendsten beim Bürokratieabbau, bei der Digitalisierung des Staates und bei der Entlastung der Unternehmen von Steuern, Abgaben und Energiekosten.
Mit der Kommunalwahl am 13. September 2026 werden wichtige Weichen für die wirtschaftliche Entwicklung neu gestellt. Die IHK begleitet diese Wahl: mit eigenen kommunalpolitischen Positionen, mit Podiumsdiskussionen und politischen Gesprächen mit den Kandidatinnen und Kandidaten.
Gründe für Zuversicht gibt es trotz aller Herausforderungen: Regionale Unternehmen investieren auch in Zeiten der Krise und treiben Innovationen voran.
Diese Hoffnungsträger präsentiert die IHK auf ihrer „Mutmacher-Landkarte“ und setzt sich mit der Kampagne „Wir unternehmen das!“ für ein zukunftsorientiertes Bild von Unternehmerinnen und Unternehmern ein.