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Nr. 7107472
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Nachgefragt bei Norbert Kunz, Deutscher Tourismusverband (DTB)

„Tourismus ist mehr als eine Freizeitbranche.“ Das sagt Norbert Kunz, Geschäftsführer Deutscher Tourismusverband e. V. (DTB) in Berlin, und fügt hinzu: „Tourismus macht Regionen wirtschaftlich stark und lebenswert, er schafft Wertschöpfung, sichert Arbeitsplätze und stärkt die Attraktivität von Regionen als Wirtschafts- und Lebensstandorte.“ Von diesen Erfolgsfaktoren würden nicht nur Hotels, Gastronomie oder Freizeitanbieter profitieren, sondern auch Handel, Handwerk, Kultur und viele weitere Unternehmen vor Ort.
„Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels wird deutlich, wie eng wirtschaftlicher Erfolg und Lebensqualität miteinander verbunden sind“, so Kunz. Menschen würden sich zunehmend für Orte entscheiden, die eine hohe Aufenthaltsqualität, attraktive Freizeitangebote und eine starke regionale Identität bieten. Investitionen in den Tourismus sind deshalb immer auch Investitionen in die Zukunftsfähigkeit eines Standorts. Insofern schaffe eine erfolgreiche Tourismusentwicklung Mehrwerte gleichermaßen für Gäste und Einwohner. Sie stärkt Innenstädte, fördert nachhaltige Mobilität, unterstützt kulturelle Angebote und erhöht die Sichtbarkeit einer Region weit über ihre Grenzen hinaus.
„Tourismus ist damit kein Selbstzweck“, betont Norbert Kunz. Tourismus sei ein wichtiger Impulsgeber für wirtschaftliche Entwicklung, gesellschaftlichen Zusammenhalt und die nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit unserer Städte und Regionen.
Katja Sierp
Standortentwicklung, Innovation und Energie
Projektleiterin für Tourismus und Gesundheitswirtschaft