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Indiengeschäft erfolgreich gestalten – Zoll, Zahlungsabsicherung und Praxistipps

Indien entwickelt sich zunehmend zu einem der wichtigsten Zukunftsmärkte für deutsche Unternehmen. Mit seiner dynamischen wirtschaftlichen Entwicklung, einer wachsenden Mittelschicht und einem großen Markt bietet das Land vielfältige Chancen für deutsche Unternehmen. Gleichzeitig bringt das Indiengeschäft besondere zollrechtliche, logistische und finanzielle Herausforderungen mit sich.
Nach unserer Informationsveranstaltung im Frühjahr zum neuen EU-Indien-Freihandelsabkommen geht es nun um die konkrete Praxis des Indiengeschäfts. Im Rahmen unserer Veranstaltung „Indiengeschäft erfolgreich gestalten – Zoll, Zahlungsabsicherung und Praxistipps“ werfen wir gemeinsam mit drei erfahrenen Experten einen praxisnahen Blick auf zentrale Aspekte des Geschäfts mit Indien.
Dabei geht es unter anderem um:
• Finanzierung, Zahlungsverkehr und die Absicherung von Zahlungs- und Währungsrisiken
• Erfahrungen aus der Unternehmenspraxis und zollbezogene Herausforderungen
• Logistik, Transport, Zoll und Warenabwicklung im Indiengeschäft
Freuen Sie sich auf konkrete Praxistipps und Erfahrungsberichte von Denny Alpert (Deutsche Bank AG), Benedikt Speller (Maschinenfabrik Bernard KRONE GmbH & Co. KG) und Marc Voss (Hellmann Worldwide Logistics Germany GmbH & Co. KG).
Im Anschluss besteht die Möglichkeit zum direkten Austausch mit den Referenten und anderen Unternehmen aus der Region.
Datum: 15. September 2026
Uhrzeit: 16:00 – 18:00 Uhr
Ort: IHK Osnabrück - Emsland - Grafschaft Bentheim, Neuer Graben 38, 49074 Osnabrück
Weitere Informationen und Anmeldung: Registrierung

Neue Märkte in Südostasien: Chancen nutzen, Innovationen schützen

Das South-East Asia IP SME Helpdesk der Europäischen Kommission und das Enterprise Europe Network Niedersachsen laden Unternehmen zu einem kostenfreien Webinar rund um den Schutz geistigen Eigentums bei internationalen Geschäftsaktivitäten in Südostasien ein.
Südostasien bietet europäischen Unternehmen vielfältige Geschäftschancen. Ob Export, Vertriebspartnerschaften, Kooperationen, Lizenzgeschäfte oder weitere internationale Aktivitäten: Wer neue Märkte erschließen möchte, sollte den Schutz seines geistigen Eigentums frühzeitig in die internationale Strategie einbeziehen.
Die Expertinnen und Experten des South-East Asia IP SME Helpdesk vermitteln praxisnah, warum Intellectual Property (IP) für Unternehmen relevant ist, welche Risiken bei Geschäftsaktivitäten in Südostasien entstehen können und wie sich Marken, Innovationen und Know-how wirksam schützen lassen. Darüber hinaus erhalten die Teilnehmenden einen Überblick über kostenfreie Unterstützungsangebote der Europäischen Kommission.
Themen des Webinars:
  • Erfolgsfaktoren für den Markteintritt in Südostasien
  • Bedeutung von Intellectual Property (IP) für Unternehmen
  • Risiken bei internationalen Geschäftsaktivitäten
  • Schutz von Marken, Innovationen und Know-how
  • Kostenfreie Unterstützungsangebote der Europäischen Kommission

Das Webinar richtet sich insbesondere an kleine und mittlere Unternehmen, Start-ups, Forschungseinrichtungen sowie innovationsorientierte Organisationen mit Interesse an internationalen Märkten.
  • Termin: 17. September 2026, 11:00 bis 11:45 Uhr
  • Format: Online
  • Teilnahme: Kostenfrei

Die Golfregion im Wandel - Einladung zum IHK-Fachforum

Die Golfstaaten zählen inzwischen zu den 30 wichtigsten Exportmärkten unserer Region. Der Ausbau neuer Produktionsstandorte, Logistikzentren, Rechenzentren und Wasserstoffprojekte in den Golfstaaten eröffnet auch spezialisierten mittelständischen Unternehmen Chancen als Lieferanten, Technologiepartner oder Dienstleister. Erfahren Sie, welche Potenziale sich daraus für Ihr Unternehmen ergeben.
Im Fachforum beleuchten Experten und Unternehmensvertreter aktuelle Entwicklungen in Saudi-Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten und weiteren GCC-Staaten. Sie erhalten Einblicke in Marktchancen, wirtschaftliche Trends und Praxiserfahrungen deutscher Unternehmen vor Ort.
Wann? Mittwoch, 30. September 2026, 14:30 bis 17:00 Uhr
Wo? IHK Osnabrück - Emsland - Grafschaft Bentheim
Neuer Graben 38 49074 Osnabrück
Programm
14:30 Uhr | Begrüßung und Eröffnung
14:40 Uhr | Die GCC-Region im Wandel: Chancen und Herausforderungen für den deutschen Mittelstand
Paneldiskussion mit
  • Henry Malik, El-Tamer GCC
  • Ghalib AlahRachi, NRF B.V.
  • Freek Blekxtoon, NRF B.V.
  • Michael Broese, Dürr Saudi Arabia
15:25 Uhr | Saudi-Arabien und der GCC-Raum als Zukunftsstandort
Impulsvortrag von Henry Malik El-Tamer
15:55 Uhr | Erfolgreich in der Golfregion: Standortaufbau und Markteintritt in der Praxis
Erfahrungsberichte aus der Unternehmenspraxis N. N.
16:30 Uhr | Ausblick, Diskussion und Fragen aus dem Teilnehmerkreis
Abschlusspanel mit den Referenten
17:00 Uhr | Networking und Imbiss
Die Teilnahme ist kostenfrei. Die Zahl der Plätze ist begrenzt.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

VAE - Einführung des digitalen Carnetverfahrens ab 9. November 2026

Die Internationale Handelskammer (ICC) in Paris hat die DIHK darüber informiert, dass die Vereinigten Arabischen Emirate das digitale Carnetverfahren (dCarnet) zum 9. November 2026 offiziell einführen werden.
Ab diesem Zeitpunkt müssen Carnetinhaber bei der Einfuhr in die VAE einen QR-Code vorlegen. Das digitale Verfahren soll die Abfertigung vereinfachen und beschleunigen.
Wir verfolgen die weiteren Entwicklungen und informieren Sie, sobald weitere Details zum Verfahren und zu den Anforderungen für Carnetinhaber bekannt gegeben werden.

Quelle: DIHK

KI-Trilogie der Außenwirtschaft: Von den Grundlagen zur Strategie

KI verändert die internationale Geschäftswelt rasant. Unternehmen, die die Potenziale neuer Technologien frühzeitig nutzen, können ihre Wettbewerbsfähigkeit stärken und Exportprozesse effizienter gestalten. Unsere dreiteilige Veranstaltungsreihe „KI-Trilogie der Außenwirtschaft“ zeigt praxisnah, wie Künstliche Intelligenz im internationalen Geschäft eingesetzt werden kann.
Die Reihe führt von grundlegenden Kenntnissen über konkrete Anwendungsbeispiele bis hin zu strategischen Fragestellungen. Dabei kombinieren alle Termine fundierte Fachimpulse von Experten mit praxisnahen Einblicken aus Unternehmen, die bereits erfolgreich KI im internationalen Handel einsetzen:
  • 09. September 2026: Startklar - KI-Grundlagen für internationale Märkte
  • 22. September 2026: Unterwegs - KI entlang der Exportprozesse
  • 28. September 2026: Ziel erreicht - Wettbewerbsfähigkeit durch KI
Die KI-Trilogie bietet anwendungsorientierte Einblicke in den praktischen Einsatz unterschiedlicher KI-Tools und richtet sich an Unternehmen aller Branchen – unabhängig vom bisherigen Erfahrungsstand. Anmeldung unter: www.ihklw-events.de/ki-trilogie

Exportgeschäft bleibt trotz leichter Besserung unter Druck IHK veröffentlicht Exportbarometer

Die wirtschaftlichen Unsicherheiten auf den internationalen Märkten und die weiterhin verhaltene Nachfrage aus dem Ausland haben das Exportgeschäft der regionalen Wirtschaft auch im Jahr 2025 belastet. Die Unternehmen im IHK-Bezirk erzielten Auslandsumsätze in Höhe von rund 9,9 Mrd. Euro. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einem Rückgang von 9,9 Prozent. Diese Ergebnisse hat die IHK Osnabrück - Emsland - Grafschaft Bentheim jetzt in ihrem aktuellen Exportbarometer veröffentlicht.
„Während Niedersachsen seine Exportumsätze im vergangenen Jahr um 1,9 Prozent steigern konnte und bundesweit nahezu das Vorjahresniveau erreicht wurde, war unsere Region im vergangenen Jahr deutlich stärker von den schwierigen internationalen Rahmenbedingungen betroffen“, erläutert Frank Hesse, Leiter des IHK-Geschäftsbereichs International.
Im laufenden Jahr scheint sich die Lage allerdings zu stabilisieren, die Exportumsätze legten bis April (letzte verfügbare Daten) um 0,9 % zu. Auch die Zahl der von der IHK ausgestellten Ursprungszeugnisse und weiteren Außenhandelsdokumente entwickelte sich leicht positiv. Mit rund 10.000 bearbeiteten Dokumenten wurde im ersten Halbjahr 2026 das Vorjahresniveau leicht übertroffen.
„Die Exporterwartungen der regionalen Wirtschaft haben sich gegenüber dem Herbst 2025 zwar spürbar verbessert, bleiben insgesamt aber verhalten“, sagt Hesse. In der aktuellen IHK-Konjunkturumfrage rechnen 20,8 Prozent der Unternehmen mit steigenden Auslandsumsätzen, während 21,3 Prozent von einem Rückgang ausgehen. Der Saldo der Exporterwartungen verbessert sich damit von -22,7 auf -0,5 Punkte. „Der starke Negativtrend im Auslandsgeschäft ist damit vorerst gestoppt, von einer breiten Erholung der Exporte kann jedoch noch keine Rede sein“, so Hesse.
Als größte Belastungen nennen die Unternehmen weiterhin die hohen Energie- und Rohstoffpreise sowie Störungen in den internationalen Lieferketten. Hinzu kommen geopolitische Spannungen, insbesondere der anhaltende Nahostkonflikt, die die Unsicherheit auf den internationalen Märkten erhöhen und sich auf Energiepreise sowie Handelsströme auswirken. Knapp die Hälfte der Unternehmen sieht zudem eine schwache oder schwankende Auslandsnachfrage als wesentliches Geschäftsrisiko. „Viele Betriebe stehen weiterhin vor der Herausforderung, ihre internationalen Geschäfte unter schwer kalkulierbaren Rahmenbedingungen zu planen“, so Hesse.
Als Länderfokus widmet sich das Exportbarometer (nicht barrierefrei, PDF-Datei · 762 KB) diesmal Indien. Das Land entwickelt sich zunehmend zu einem strategisch wichtigen Wirtschaftsstandort für deutsche Unternehmen. „Indien bietet mit seinem dynamischen Wirtschaftswachstum, dem großen Binnenmarkt und seiner wachsenden Bedeutung als Produktions- und Innovationsstandort erhebliche Chancen für exportorientierte Unternehmen. Zusätzliche Impulse wird das zwischen der Europäischen Union und Indien ausgehandelte Freihandelsabkommen bringen, dessen Inkrafttreten nach Abschluss der Ratifizierungsverfahren für 2027 erwartet wird. Gleichzeitig bleiben bürokratische Anforderungen und regulatorische Hürden Herausforderungen für den Markteintritt und den Ausbau lokaler Aktivitäten“, betont Hesse.