Gastgewerbe und Tourismus

Außengastronomie fördert Aufenthaltsqualität

Die IHK Köln appelliert an die Städte, Betroffene zu Beteiligten zu machen und hofft auf einen schnellen Start des Konsultationskreises Außengastronomie in Köln.
Außengastronomie ist wichtig für Frequenz, Belebung und Attraktivität der Innenstädte. Immer wieder kommt es aber auch zu Verboten auf Grund von Gestaltungsvorgaben oder Nutzungskonflikten im begrenzten Stadtraum.
Gastronomische Angebote ohne Außenflächen sind spätestens seit der Corona-Pandemie und den steigenden Temperaturen im Sommer kaum mehr denkbar. Außengastronomie lädt zum Verweilen ein und erhöht die Aufenthaltsqualität in einer Stadt. Und auch das Stadtbild profitiert, wenn eine gewisse Qualität gewahrt wird. Doch genau hier streiten sich die Geister: Was ist eine angemessene Gestaltung für außengastronomische Flächen? Wieviel Freiheit wird gewährt, welche Einheitlichkeit ist notwendig?
Der Sommer steht vor der Tür – die Zeit der Außengastronomie beginnt. Schildern Sie uns gerne Ihre Erfahrungen rund um das Thema. Wir sind mit der Stadt Köln hierzu im Austausch und nehmen Ihre Erfahrungsberichte gerne mit, um die Dringlichkeit und Notwendigkeit eines Konsultationskreises deutlich zu machen und den Start schnellstmöglich hinzubekommen, damit Bewohnern und Gästen der Stadt von einer besseren Aufenthaltsqualität profitieren.
Die Stadt Köln bspw. hat dazu Vorgaben in einem Gestaltungshandbuch gemacht, das auch als Grundlage für Kontrollen und ggf. Verbote durch das Ordnungsamt dient. Der Rat der Stadt Köln hat beschlossen, die Umsetzung des Gestaltungshandbuches durch einen Konsultationskreis zu begleiten, der Interessenskonflikte entschärfen soll. Die IHK Köln setzt sich schon lange für einen solchen Konsultationskreis ein und befürwortet den transparenten Ansatz, Betroffene – insbesondere auch betroffene Betriebe – zu Beteiligten zu machen und gemeinsam an Lösungswegen und Kompromissen zu arbeiten. Alle Nutzungsinteressen und Bedarfe müssen gleichberechtigt in die Betrachtung und den Abwägungsprozess einbezogen werden. Ein gegeneinander Ausspielen von Interessen sollte es nicht geben.