Ausbildungsprofil

Koch/Köchin

Verordnung gültig ab August 2022

Berufsbild

Köche und Köchinnen beherrschen alle Aufgaben rund um die Herstellung von Speisen und Gerichten. Dies beginnt damit, dass sie Speiseangebote planen und kalkulieren können, sowohl den Wareneinsatz als auch Verkaufspreise. Sie kaufen und bestellen erforderliche Lebensmittel, prüfen und lagern sie.
Köche und Köchinnen bereiten Gerichte und Speisen selbst zu, richten diese an und kennen sich aus mit Inhaltsstoffen und Zubereitungsarten. Darüber hinaus planen und organisieren sie Arbeitsabläufe in der Küche, d. h. sie sorgen dafür, dass die Speisen rechtzeitig und in der richtigen Reihenfolge fertiggestellt werden. Insbesondere achten sie auf einen nachhaltigen Einsatz von Lebensmitteln und Geräten. Des Weiteren informieren und beraten sie Gäste über ihr Angebot an Speisen und machen Menüvorschläge. 
Fertig ausgebildete Fachkräfte Küche haben die Möglichkeit auf das Berufsbild Koch/Köchin aufzustocken.

Ausbildungsverordnung und Rahmenplan

Die Ausbildungsverordnung über die Berufsausbildung Hotelfachmann/Hotelfachfrau ist am 14. März 2022 im Bundesgesetzblatt veröffentlicht worden. 

Betrieblicher Ausbildungsplan

Ausbildungsdauer: 3 Jahre

In begründeten Fällen kann von den vorgesehenen Regelausbildungszeiten abgewichen werden. Hier finden Sie Informationen zur Verkürzung der Ausbildungszeit.

Berufsschulen

Mit Einverständnis des Betriebes können Auszubildende aber auch ein anderes Berufskolleg besuchen, an dem es eine Fachklasse gibt (§ 46 Abs. 5 SchulG NRW). 

Ausbildungsvergütung 

Die Ausbildungsvergütung richtet sich nach dem Wirtschaftszweig des Ausbildungsbetriebes. Bei Tarifbindung richtet sich die Vergütung in der Regel nach dem Tarif des Gewerbes oder aber nach den Haustarifen (siehe Ausbildungsvergütung)

Informationen zu den IHK-Prüfungen 

Die Abschlussprüfung erfolgt in zwei Teilen als „gestreckte Abschlussprüfung” (GAP). Die klassische Zwischenprüfung entfällt. Dabei werden die zur beruflichen Handlungsfähigkeit im Sinne des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) gehörenden Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten, das heißt, die beruflichen Kompetenzen, welche am Ende der Berufsausbildung erwartet werden und zum Handeln als Fachkraft befähigen, in zwei zeitlich auseinander fallenden Teilen geprüft werden.
Teil 1 soll im vierten Ausbildungshalbjahr stattfinden. Teil 2 findet am Ende der Berufsausbildung statt. Auf der Seite der zentralen Aufgabenstelle für kaufmännische Abschluss- und Zwischenprüfungen finden Sie eine Übersicht über die Prüfungstermine.
Teil 1 der Abschlussprüfung findet in zwei Teilen statt. 
Zubereiten von einfachen Speisen und Gerichten
Teil 1
Schriftliche Prüfung
60  Minuten
Teil 2
Arbeitsaufgabe: Planung, Zubereitung und Anrichten
einer Vorspeise und eines Hauptgerichtes.
240 Minuten
Auftragsbezogenes Fachgespräch über die Arbeitsaufgabe
15 Minuten
Der Teil 1 der Abschlussprüfung geht mit 25% in die Gesamtnote ein.   

Teil 2 der Abschlussprüfung
Schriftliche Prüfungsfächer
Produkte, Lagerhaltung und Warenwirtschaft
90 Minuten
Technologie, Gästeinformation und Arbeiten im Team
60 Minuten
Wirtschafts- und Sozialkunde
60 Minuten
Praktische Prüfung und Fallbezogenes Fachgespräch
Planen, Zubereiten und Präsentieren eines Drei-Gänge-Menüs
360 Minuten
Fallbezogenes Fachgespräch
15 Minuten
Der Teil 2 der Abschlussprüfung geht mit 75% in die Gesamtnote ein. 
Rückfalloption: Wird die Abschlussprüfung in diesem Berufsbild nicht bestanden, so kann unter bestimmten Voraussetzungen des Berufsabschluss als Fachkraft Küche erworben werden.
Unter Prüfungsvorbereitung für Auszubildende und Berufstätige, finden Sie eine Übersicht diverser Angebote sich individuell auf Ihre Abschlussprüfung vorzubereiten.