Nr. 1598

Chemikalien und Gefahrstoffe

In zahlreichen Unternehmen gelangen in verschiedensten Herstellungs- oder Anwendungsbereichen Chemikalien zum Einsatz. Das komplexe Chemikalienrecht von REACH über GHS bis zur Gefahrstoffverordnung ist stets zu beachten.

Kochtopf auf dem Feuer © Pixabay_Counselling

Die Verwendung von PFAS-haltigen Feuerlöschschäumen wird durch eine Änderung der REACH-Verordnung schrittweise auslaufen. Unternehmen sollten die Fristen zur noch zulässigen Verwendungsdauer und zum notwendigen Austausch von Feuerlöschern etc. prüfen.

Gefahrstoff © DavidBautista_stock.adobe.com

Im Rahmen der Bemühungen zum Bürokratieabbau hat die EU-Kommission das Inkrafttreten der neuen CLP-Verordnung auf 2028 verschoben und Änderungen an der bereits novellierten CLP-Verordnung vorgenommen.

Ein Netz mit verschiedenen Kontaktknotenpunkten und Piktogrammen wie Telefon oder EMail © MH - stock.adobe.com

Im F-Gas-Portal der EU registrierte Unternehmen werden automatisch auf die Pflicht zur Abgabe eines Berichts nach Artikel 26 hingewiesen. Zunächst sollte die Betroffenheit geprüft werden.

Autos im Stau © wastesoul_iStock_Thinkstock

Für den Im- und Export von fluorierten Treibhausgasen (F-Gase) ist vorher eine Registrierung im F-Gas-Portal der Europäischen Union erforderlich, die der Zoll abfordert.

gelbes Gefahrenschild mit Ausrufezeichen © Brilt_iStock_Thinkstock

Die EU-Kommission hat am 19. September 2024 die Beschränkung von Undecafluorhexansäure („PFHxA“) und verwandten Stoffen in bestimmten Produkten beschlossen. Die Stoffe sind eine Untergruppe von per- und polyfluorierten Alkylsubstanzen (PFAS).

Rechtsvorschriften Biozid-Produkte © MQ-Illustrations_stock.adobe.com

Seit Januar 2025 benötigen Verkäufer von biozidhaltigen Produkten eine spezielle Sachkunde und in bestimmten Fällen ist ein Abgabegespräch zu führen.

Explosion © VasilySmirnov_iStock_Thinkstock

Um die Herstellung illegaler Sprengsätze zu verhindern, ist eine neue EU-Verordnung in Kraft getreten. Privatpersonen dürfen bestimmte Stoffe oberhalb festgelegter Konzentrationen nicht mehr erwerben. Zudem gelten für viele Alltagschemikalien wie Salpetersäure und Wasserstoffperoxid Abgabebeschränkungen und erweiterte Informationspflichten.

Warnschild Gefahrstoffe © fewerton_stock.adobe.com

Seit 5. Januar 2021 besteht für Produzenten, Importeure und Händler von Produkten mit einem Anteil von mehr als 0,1 Prozent SVHC die Verpflichtung zur Meldung an die Europäische Chemikalienagentur ECHA. Damit ist eine sehr aufwändige neue Bürokratiebelastung verbunden.

Industrieanlage © Countrypixel_stock.adobe.com

Für Tätigkeiten an Anlagen mit fluorierten Treibhausgasen (unter anderem Klima- und Kälteanlagen) ist eine Sachkundebescheinigung erforderlich. Nachfolgend sind Informationen hierzu zusammengestellt.