Mit dem ersten BWIHK-Tag präsentierte der Baden-Württembergische Industrie- und Handelskammertag im November in Stuttgart ein neues Veranstaltungsformat. Ziel: Transparenz schaffen, interne Vernetzung stärken und ein wirtschaftspolitisches Signal zur Landtagswahl 2026 senden.
Ein Blick hinter die Kulissen der IHK-Arbeit
Etwa 100 Vertreter aus Präsidien, Geschäftsführungen, Ausschüssen und Vollversammlungen der zwölf IHKs im Land erhielten exklusive Einblicke in die landesweite Interessenvertretung: Wer gestaltet sie, wie arbeiten die Gremien zusammen und welche Themen stehen im Fokus? „Wir öffnen bewusst den Blick in unseren Maschinenraum, um den Schulterschluss zu stärken“, sagte BWIHK-Präsident Jan Stefan Roell. Unter dem Leitmotiv „Kurs Wirtschaftswende“ wurde diskutiert, wie Bürokratie, Energieversorgung und Fachkräftegewinnung verbessert werden können. Klar wurde: Ein mutiger Kurswechsel ist nötig, um Baden-Württemberg zukunftsfähig zu halten. Höhepunkt war die BWIHK-Wahlarena, in der die Spitzenkandidaten von CDU, Grünen, SPD, FDP, AfD und Die Linke den Fragen der Wirtschaft begegneten. „Strukturelle Probleme und fehlende Planbarkeit fordern entschlossenes Handeln – mit Politik, die umsetzt statt ankündigt“, so Roell. Fazit: Der „Kurs Wirtschaftswende“ braucht verlässliche Rahmenbedingungen und ein neues Mindset. Der BWIHK-Tag zeigte: Vernetzung wirkt und stärkt den Dialog zwischen Wirtschaft und Politik.
WAB