Neues Infopapier des NUiF
Psychische Gesundheit Geflüchteter und Zugewanderter am Arbeitsplatz
Viele Menschen mit Flucht- und Zuwanderungshintergrund stehen vor vielfältigen Herausforderungen, die sich auch auf ihre psychische Gesundheit auswirken können. Besonders Geflüchtete haben oft belastende Erfahrungen und schwere Schicksalsschläge hinter sich. Ein neues Infopapier will Hilfestellung für Arbeitgeber geben.
Die Flucht selbst, schwierige Lebensumstände im Herkunftsland sowie Diskriminierung, Armutsrisiken und Herausforderungen durch kulturelle Unterschiede in Deutschland können die psychische Belastbarkeit spürbar schwächen.
Das „NETZWERK Unternehmen integrieren Flüchtlinge“ und „NIFA plus – Netzwerk zur beruflichen Teilhabe von Geflüchteten“ haben ein neues Infopapier erarbeitet, das aufzeigt, wie sich psychische Belastungen äußern können und wie Unternehmen Betroffene unterstützen können. Es bietet zudem praxisnahe Hinweise für den Arbeitsalltag, um die psychische Gesundheit zu stärken und ein unterstützendes Arbeitsumfeld zu fördern.
Aus dem Inhalt
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Welchen Zugang haben Geflüchtete und Zugewanderte zu Psychotherapie?
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Zugang im Rahmen der gesetzlichen Krankenversicherung
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Therapie beginnen – Schritt für Schritt erklärt
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Alternative Therapie- und Unterstützungsangebote außerhalb der gesetzlichen Krankenversicherung
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Wie kann ich als Arbeitgeber am Arbeitsplatz unterstützen?
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Körperliche und räumliche Erholung
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Entlastung
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Flexible Arbeitszeiten
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Anerkennung und Erreichbarkeit
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Sensibilisierung der Belegschaft
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Täglicher Check-in
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Worauf können Arbeitgeber in ihrem Handeln und Verhalten achten?
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Offen sein und Hilfe anbieten
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Zuhören ohne zu urteilen
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Mit Respekt sprechen
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Praktisch helfen
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Professionelle Hilfe empfehlen
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Dos & Don'ts
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Haben Sie im Unternehmen die Vermutung, dass ein bei Ihnen beschäftigter Geflüchteter unter Traumafolgen leidet, können Sie diese Person an die psychosozialen Zentren für traumatisierte Geflüchtete verweisen. Eine Übersicht finden Sie auf der Seite des Bundesverbands Psychosozialer Zentren.