Ausbildung

Statistische Daten zu Bund, Land und Region

Neu abgeschlossene Ausbildungsverträge nach Wirtschaftsbereichen 2025

In der Region Stuttgart, im Land und im Bund stammen mehr als die Hälfte aller neuen Ausbildungsverträge aus Unternehmen der Industrie, des Handels und der Dienstleistungen. Die IHK übernimmt die Eintragung dieser Verträge, begleitet die Ausbildungsbetriebe und organisiert die Prüfungen der Auszubildenden. Insgesamt stehen aktuell 328 anerkannte Ausbildungsberufe zur Verfügung, in denen Unternehmen Ausbildungsverträge anbieten können.
Industrie
und Handel
Handwerk Öffentl. Dienst Land-wirtschaft Freie Berufe Haus-wirtschaft
Deutschland 54,8 % 28,5 % 3,1 % 2,9 % 10,4 % 0,3 %
Baden-Württemberg 55,1 % 29,1 % 3,1 % 2,0 % 10,4 % 0,3 %
Region Stuttgart 56,8 % 27,0 % 2,9 % 1,5 % 11,6 % 0,3 %
Quelle: BiBB-Erhebung zum 30. September 2025, tab001 für Bund und Land; für Region Stuttgart tab061 aufbereitet; die Zahlen sind auf Dezimalstellen gerundet

Neue Ausbildungsverträge in Bund, Land und Region

Nach einem kurzen Aufwärtstrend in den Jahren 2022 und 2023 nach der Corona-Pandemie gingen die Zahlen der neu eingetragenen Ausbildungsverträge bereits 2024 wieder zurück. Dieser Rückgang setzte sich 2025 deutlich verstärkt fort und zeigt nun klar die Auswirkungen der konjunkturellen Lage.
Verglichen mit der Vor-Corona-Zeit wird das Ausmaß der Entwicklung besonders sichtbar: Im Jahr 2019 wurden noch 10.505 neue Ausbildungsverträge registriert, 2025 dagegen nur noch 8.623. Das entspricht einem Rückgang um rund 17,9 Prozent. Diese deutliche Abnahme macht sichtbar, wie stark die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen das Ausbildungsengagement der Unternehmen beeinflussen.
2025 Änderung
zu 2024
2024 2023 2022 2021 2020 2019 2018 2017
Deutschland 475.950 -2,2 486.711 489.183 475.143 473.064 467.484 525.081 531.414 523.290
Industrie u. Handel 260.862 -4,7 273.801 278.259 266.262 259.380 262.206 304.593 309.831 304.272
Handwerk 135.540 0,3 135.105 134.784 133.149 136.101 132.195 142.875 145.308 143.718
Freie Berufe 49.623 4,6 47.436 45.846 46.890 47.181 43.140 47.136 46.245 45.096
Öffentl. Dienst 14.820 -2,5 15.198 14.952 13.998 14.184 14.646 15.093 14.448 14.253
Baden-Württemberg 68.001 -2,8 69.963 69.249 65.847 65.973 66.477 74.079 75.312 74.655
Industrie u. Handel 37.458 -5,6 39.687 40.425 37.569 37.128 37.938 44.382 45.282 44.583
Handwerk 19.803 1,9 19.428 19.038 18.414 18.636 18.732 19.614 19.935 20.094
Freie Berufe 7.080 2,0 6.939 6.099 6.252 6.372 5.913 6.204 6.207 6.084
Öffentl. Dienst 2.097 -7,3 2.262 2.085 1.998 1.983 2.079 2.091 2.088 1.965
Region Stuttgart
Industrie u.
Handel
8.623 -7,0 9.274 9.537 8.975 8.817 8.934 10.505 10.782 10.642
Quelle: BiBB-Erhebung zum 30. September 2025, tab 001 für Bund und Land

Statistische Daten zur Region Stuttgart

Quelle: IHK Region Stuttgart,

Neue Ausbildungsverträge nach Berufsgruppen

2025 gehen sowohl die kaufmännischen als auch die technischen Ausbildungsberufe zurück. Die kaufmännischen Berufe verlieren insgesamt 6,7 Prozent, besonders stark betroffen sind die Industrie mit 13,5 Prozent und der Handel mit 9,5 Prozent. Die technischen Berufe verzeichnen ein Minus von 7,6 Prozent, vor allem die Metalltechnik mit 10,2 Prozent und der Bereich Papier und Druck mit 8,8 Prozent. Diese Rückgänge machen deutlich, wie stark die konjunkturelle Lage das Ausbildungsangebot beeinträchtigt.
2025 Änderung
zu 2024
2024 2023 2022 2021 2020 2019
Kaufmännische
Berufe
5.416 -6,7 % 5.802 5.905 5.632 5.588 5.537 6.529
Industrie 441 -13,5 % 510 544 521 465 463 590
Handel 1.734 -9,5 % 1.917 1.905 1.874 1.942 1.921 2.104
Banken 506 -1,9 % 516 435 384 376 439 481
Hotel und
Gaststätten
535 3,9 % 515 516 438 350 358 515
Technische
Berufe
3.207 -7,6 % 3.472 3.632 3.343 3.229 3.397 3.976
Metalltechnik 1.637 -10,2 % 1.823 1.862 1.698 1.662 1.799 2.104
Elektrotechnik 1.106 -4,9 % 1.163 1.243 1.145 1.003 1.065 1.202
Bau, Steine,
Erden
129 2,4 % 126 140 128 133 134 157
Papier, Druck 104 -8,8 % 114 142 126 146 119 178
insgesamt 8.623 -7,0% 9.274 9.537 8.975 8.817 8.934 10.505
Der Beruf “Kaufmann/-frau im Büromanagement” ist mit 677 Auszubildenden auf Platz 1 der in 2025 neu eingetragenen Ausbildungsverträge in der Region Stuttgart.

Berufsausbildung in den Bezirken 2025

In allen Bezirken der IHK Region Stuttgart, d. h. in Stuttgart, Böblingen, Esslingen-Nürtingen, Göppingen, Ludwigsburg und Rems-Murr werden Ausbildungsverträge abgeschlossen. Rund ein Viertel aller neuen Verträge in kaufmännischen und technischen Berufen kommt aus Stuttgarter Ausbildungsbetrieben.
Neue Ausbildungsverträge
S BB ES-NT GP LB RM sonstige
kaufmännische
Berufe
1.452 626 1.006 432 1.129 771 0
Anteil in % 26,8 11,6 18,6 8,0 20,8 14,2 0,0
technische
Berufe
851 469 749 225 461 452 0
Anteil in % 26,5 14,6 23,4 7,0 14,4 14,1 0,0
gesamt 2.303 1.095 1.755 657 1.590 1.223 0
Anteil in % 26,7 12,7 20,4 7,6 18,4 14,2 0,0
Auszubildende
S BB ES-NT GP LB RM sonstige
kaufmännische
Berufe
3.841 1.504 2.487 1.117 2.677 1.929 2
Anteil in % 28,3 11,1 18,3 8,2 19,7 14,2 0,0
technische
Berufe
2.501 1.520 2.432 798 1.416 1.440 1
Anteil in % 24,7 15,0 24,1 7,9 14,0 14,2 0,0
gesamt 6.342 3.024 4.919 1.915 4.093 3.369 3
Anteil in % 26,8 12,8 20,8 8,1 17,3 14,2 0,0

Vorzeitig gelöste Ausbildungsverträge

Ausbildungsverhältnisse können aus unterschiedlichen Gründen vorzeitig enden. Dabei handelt es sich nicht immer um einen Abbruch der Ausbildung. Auch ein Wechsel des Ausbildungsbetriebs oder ein Berufswechsel wird in der Statistik als vorzeitig gelöster Vertrag erfasst. Solche Wechsel machen etwa 30 Prozent der vorzeitigen Vertragslösungen aus.
2025 2024 2023 2022 2021 2020 2019 2018 2017
kaufmännische Berufe 1.711 1.692 1.575 1.674 1.485 1.385 1.812 1.699 1.718
technische Berufe 532 543 470 441 406 413 498 480 423
Gesamt 2.243 2.235 2.045 2.115 1.891 1.798 2.310 2.179 2.141

Schulische Vorbildung

Neu abgeschlossene Ausbildungsverträge nach Schulabschlüssen
Die duale Berufsausbildung steht allen Schulabschlüssen offen. Der Anteil der Auszubildenden mit Hauptschulabschluss liegt 2025 bei 15,7 Prozent und bewegt sich damit weiterhin auf dem Niveau der Vorjahre. Besonders sichtbar ist der Anteil in den kaufmännischen Berufen, während die technischen Berufe unverändert geringere Werte aufweisen.
Der Realschulabschluss bleibt mit 48,0 Prozent der größte Bildungsanteil unter den Auszubildenden. Die Verteilung zeigt sowohl in den kaufmännischen als auch in den technischen Berufen stabile Werte.
Bei den Auszubildenden mit Fach oder Hochschulreife liegt der Anteil 2025 bei 31,5 Prozent und damit leicht unter dem Vorjahreswert. In den kaufmännischen Berufen ist der Rückgang etwas deutlicher erkennbar, während die technischen Berufe nahezu unverändert bleiben.
2025 2025
Anteil
2024 2023 2022 2021 2020 2019 2018 2017
Hauptschule 1.353 15,7 % 15,8 % 15,8 % 15,8 % 15,2 % 14,8 % 14,1 % 13,8 % 14,7 %
kaufmännische Berufe 997 18,4 % 18,5 % 18,6 % 19,0 % 17,6 % 17,0 % 15,8 % 15,8 % 16,5 %
technische Berufe 356 11,1 % 11,2 % 11,3 % 10,6 % 10,9 % 11,2 % 11,4 % 10,5 % 11,5 %
Realschule 4.136 48,0 % 46,6 % 46,7 % 45,6 % 45,2 % 46,3 % 45,6 % 45,8 % 45,9 %
kaufmännische Berufe 2.437 45,0 % 43,4 % 43,8 % 41,9 % 41,7 % 41,8 % 41,8 % 42,0 % 42,6 %
technische Berufe 1.699 53,0 % 51,9 % 51,5 % 51,7 % 51,3 % 53,7 % 51,9 % 52,3 % 51,7 %
Fach-/Hochschulreife 2.717 31,5 % 32,6 % 33,1 % 34,6 % 35,4 % 34,7 % 35,0 % 35,7 % 35,7 %
kaufmännische Berufe 1.656 30,6 % 32,5 % 32,2 % 34,4 % 36,1 % 36,7 % 37,2 % 37,4 % 37,7 %
technische Berufe 1.061 33,1 % 32,7 % 34,6 % 34,9 % 34,2 % 31,3 % 31,5 % 32,8 % 32,0 %

Weibliche Auszubildende

Knapp ein Drittel aller Auszubildenden ist weiblich. Ihr Anteil liegt 2025 bei 32,7 Prozent und damit leicht über den Vorjahreswerten. In den kaufmännischen Berufen beträgt der Anteil 48,2 Prozent, während er in den technischen Berufen bei 11,9 Prozent liegt. Die Tabelle zeigt dabei deutliche Unterschiede zwischen den Berufsbereichen: Kaufmännische Berufe weisen einen deutlich höheren Frauenanteil auf, während technische Berufe weiterhin geringere Werte verzeichnen.
Neue und bestehende Ausbildungsverträge
2025 Anteil
in %
2024 Anteil
in %
2023 Anteil
in %
2022 Anteil
in %
2021 Anteil
in %
2020 Anteil
in %
2019 Anteil
in %
kaufmännische Berufe 6.532 48,2 6.684 48,0 6.548 47,3 6.474 48,0 7.034 48,9 7.553 49,5 8.127 50,2
Industrie 772 55,0 815 55,9 799 55,7 806 58,7 874 60,4 968 60,5 1.015 58,9
Handel 1.859 46,8 1.928 46,6 1.966 46,2 2.011 47,4 2.176 48,4 2.286 49,4 2.404 50,8
Banken 551 45,6 508 52,6 465 48,1 466 50,4 522 52,7 526 48,9 529 49,5
technische Berufe 1.202 11,9 1.196 11,6 1.173 11,6 1.159 11,4 1.263 11,7 1.359 12,0 1.481 12,6
Metall 488 8,9 486 8,8 481 8,9 494 8,9 548 9,1 620 9,7 703 10,4
Elektro 316 9,3 292 8,5 252 7,5 229 7,1 224 6,9 229 6,9 218 6,8
Druck 137 45,2 144 42,5 159 42,2 143 39,9 154 38,4 157 38,2 192 38,3
gesamt 7.734 32,7 7.880 32,6 7.721 32,2 7.633 32,3 8.297 32,9 8.912 33,5 9.608 34,4

Ausländische Auszubildende

Der Anteil der Auszubildenden mit ausländischer Staatsangehörigkeit ist 2025 weiter gestiegen und liegt nun bei 14,9 Prozent. Die größte Gruppe stammt aus Italien, der Türkei und Griechenland sowie aus den wichtigsten Herkunftsländern von Asylsuchenden. Zu diesen zählen Afghanistan, Syrien, Irak, Iran, Nigeria, Pakistan, Eritrea, Somalia und die Ukraine. Exakte Zahlen zu Auszubildenden mit Fluchthintergrund können nicht ausgewiesen werden, da der rechtliche Aufenthaltsstatus in der Berufsausbildung statistisch nicht erfasst wird.
2025 Anteil in % 2024 Anteil in % 2023 Anteil in % 2022 Anteil in % 2021 Anteil in % 2020 Anteil in % 2019 Anteil in %
kaufmännische Berufe 2.433 17,9 2.321 16,7 2.073 15,0 1.950 14,0 2.178 15,1 2.507 16,4 2.849 17,6
technische Berufe 1.103 10,9 1.044 10,2 975 9,6 960 9,4 1.058 9,8 1.247 11,0 1.422 12,1
gesamt 3.537 14,9 3.365 13,9 3.048 12,7 2.910 12,3 3.236 12,8 3.754 14,1 4.271 15,3
davon
aus der Türkei 279 1,2 268 1,1 316 1,3 426 1,8 592 2,3 786 3,0 988 3,5
aus Griechenland 197 0,8 215 0,9 209 0,9 229 1,0 258 1,0 288 1,1 321 1,1
aus Italien 277 1,2 308 1,3 323 1,3 339 1,4 419 1,7 490 1,8 588 2,1
aus den Hauptasylherkunftsstaaten plus Ukraine 489 2,1 632 2,6 540 2,3 526 2,2 618 2,5 712 2,7 793 2,8

Auszubildende

In 2025 befanden sich 23.665 Auszubildende in einer kaufmännischen oder technischen Ausbildung. Im Vergleich zu 2017 waren dies 15,7 Prozent weniger Auszubildende in Summe, 23,7 Prozent weniger weibliche Auszubildende und 16,2 Prozent weniger Auszubildende mit ausländischer Staatsbürgerschaft.
2025 2024 2023 2022 2021 2020 2019 2018 2017
Auszubildende 23.665 24.191 23.983 23.667 25.220 26.617 27.937 28.671 28.061
davon weiblich 7.734 7.880 7.721 7.633 8.297 8.912 9.608 10.043 10.137
davon mit ausländischer Staatsangehörigkeit 3.537 3.365 3.048 2.910 3.236 3.754 4.271 4.313 4.224
Der Beruf “Kaufmann/-frau für Büromanagement” ist mit 1.790 Auszubildenden auf Platz 1 der in 2025 am häufigsten ausgebildeten IHK-Berufe in der Region Stuttgart.

Ausbildungsbetriebe

Die Anzahl der Ausbildungsbetriebe ist in der Region Stuttgart weiter leicht rückläufig. Im Vergleich zu 2017 liegt der Rückgang bei 19,9 Prozent. 2025 wurden in 4.969 Betrieben 23.665 Auszubildende ausgebildet.
2025 Änderung zu 2024 2024 2023 2022 2021 2020 2019 2018 2017
Ausbildungsbetriebe 4.969 -2,9 % 5.115 5.291 5.311 5.621 5.847 6.077 6.175 6.205
nur kaufmännische Berufe 3.342 -1,7 % 3.400 3.498 3.516 3.730 3.866 4.056 4.201 4.275
nur technische Berufe 996 -4,7 % 1.045 1.095 1.079 1.202 1.253 1.253 1.236 1.225
kaufmännische und technische Berufe 631 -5,8 % 670 698 716 689 728 768 738 705

Ausbilderinnen und Ausbilder

Ohne Ausbildungspersonal keine Ausbildung. Rechnerisch kamen 2025 auf jeden Ausbildungsbetrieb zwei Ausbilderinnen und Ausbilder, die pro Betrieb 4,7 Auszubildende ausbildeten.
2025 2024 2023 2022 2021 2020 2019 2018
Ausbilderinnen 6.897 3.818 3.662 3.592 3.669 3.747 3.885 3.892
Ausbilder 3.824 7.025 7.104 7.009 7.193 7.387 7.496 7.425
Gesamt 10.721 10.843 10.766 10.601 10.862 11.134 11.381 11.317

Betriebsbesuche der Ausbildungsberater

Die Ausbildungsberaterinnen und Ausbildungsberater der IHK Region Stuttgart unterstützen Unternehmen und Auszubildende bei allen Fragen rund um die Berufsausbildung. Die Kontakte erfolgen telefonisch, per Videokonferenz oder direkt vor Ort. Dabei hat sich der Anteil der virtuellen Beratungen in den vergangenen Jahren weiter erhöht, da viele Anliegen schneller und flexibler digital geklärt werden können. Erfasst werden nur die Kontakte persönlich vor Ort.
2025 2024 2023 2022 2021 2020 2019 2018 2017
Betriebsbesuche 1.333 1.501 1.624 1.337 972 1.056 2.417 2.636 2.379

Einstiegsqualifizierung

Eine Einstiegsqualifizierung ist eine der Ausbildung vorgeschaltete Maßnahme. Jugendliche haben dabei die Möglichkeit, während einer Praktikumszeit von mindestens vier bis maximal zwölf Monaten einen Beruf sowie den Arbeitsalltag kennenzulernen. Die Einstiegsqualifizierung kann auf eine anschließende Ausbildung angerechnet werden.
In den Jahren der Pandemie von 2020 bis 2022 ist die Zahl der angebotenen Plätze um rund zwei Drittel gesunken. Auch die abgeschlossenen Verträge haben sich in diesem Zeitraum mehr als halbiert und gehen weiterhin zurück. In der Region Stuttgart zeigt sich, dass das Niveau trotz einzelner Erholungsphasen nicht mehr an die Werte vor der Pandemie anknüpfen konnte.
Ein möglicher Grund für diese Entwicklung ist, dass Betriebe ihre Rekrutierungs- und Auswahlprozesse verändert haben. Viele Unternehmen besetzen Ausbildungsplätze inzwischen direkter und verzichten zunehmend auf vorgeschaltete Qualifizierungsmaßnahmen. Gleichzeitig hat sich der Ausbildungsmarkt in Richtung schnellerer und direkterer Übergänge von der Schule in die Ausbildung verschoben, was die Nachfrage nach Einstiegsqualifizierungen weiter reduziert.
2025 2024 2023 2022 2021 2020 2019 2018 2017
Angebote 56 83 103 111 101 119 330 438 473
Verträge 57 73 79 87 108 119 158 254 285

Teilnehmende an Zwischenprüfungen

Die Zwischenprüfungen finden üblicherweise zu Beginn des zweiten Ausbildungsjahres statt und dienen als Voraussetzung für die Zulassung zur Abschlussprüfung.
Die rückläufigen Teilnehmerzahlen ab 2022 lassen sich vor allem durch eine veränderte Prüfungsstruktur erklären. In immer mehr neu geordneten Ausbildungsberufen wird die bisherige Zwischenprüfung durch eine gestreckte Abschlussprüfung ersetzt. Dadurch entfällt der frühere Prüfungsteil im zweiten Ausbildungsjahr, was die Zahl der klassischen Zwischenprüfungen deutlich verringert.
Diese kontinuierliche Umstellung führt dazu, dass die Zahl der Zwischenprüfungen insgesamt weiter sinkt.
2025 2024 2023 2022 2021 2020 2019 2018 2017
kaufmännische Berufe 2.040 2.288 2.325 2.626 3.494 2.311 4.228 4.461 4.377
technische Berufe 752 770 864 921 1.619 334 1.616 1.447 1.308
insgesamt 2.792 3.058 3.189 3.547 5.113 2.645 5.844 5.908 5.685

Teilnehmende an Abschlussprüfungen

Bei den angegebenen Zahlen handelt es sich um die Teilnehmenden an Abschlussprüfungen in der Region Stuttgart inklusive Umzuschulende. Die Gesamtzahl der Prüflinge untergliedert sich in kaufmännische und technische Berufe. Die angegebenen Branchen bilden dabei nur einen Ausschnitt aller Berufsgruppen.
2025 2025
davon bestanden
2024 2024
davon bestanden
2023 2023
davon bestanden
2022 2022
davon
bestanden
2021 2021
davon
bestanden
2020 2020
davon
bestanden
2019 2019
davon
bestanden
kaufmännische Berufe 5.122 91,2 % 5.195 89,9 % 5.830 89,2 % 6.664 87,9 % 6.957 88,1 % 6.818 89,7 % 6.677 92,1 %
Industrie 489 91,6 % 461 97,2 % 471 96,0 % 590 96,6 % 609 98,4 % 580 98,4 % 628 98,4 %
Handel 1.648 93,5 % 1.763 87,4 % 1.757 89,0 % 2.029 86,3 % 2.036 88,6 % 1.958 88,5 % 2.072 91,2 %
Banken 390 90,8 % 356 99,4 % 389 96,9 % 455 94,7% 469 94,5 % 431 96,1 % 413 96,6 %
Hotel und Gaststätten 351 75,2 % 288 91,7 % 325 86,2 % 423 80,4 % 554 79,2 % 552 82,2 % 463 84,7 %
technische Berufe 3.144 96,9 % 3.204 95,1 % 4.057 92,6 % 4.554 91,7 % 4.110 92,2 % 4.088 93,7 % 4.039 94,2 %
Metall 1.582 100,1 % 1.656 95,6 % 1.921 95,6 % 2.128 95,7 % 1.997 95,7 % 2.145 96,0 % 2.097 96,5 %
Elektro 1075 88,9 % 994 96,2 % 1.120 92,9 % 931 91,1 % 1.090 91,7 % 942 92,7 % 932 95,1 %
Bau 115 98,3 % 128 88,3 % 127 85,8 % 134 86,6 % 151 82,1 % 140 91,4 % 141 93,6 %
Druck und Medien 142 125,4 % 192 92,7 % 171 89,5 % 204 88,7 % 254 91,3 % 264 88,3 % 206 92,2 %
gesamt 8.509 98,7 % 8.931 91,4 % 9.887 90,6 % 11.218 89,5 % 11.067 89,7 % 10.906 91,2 % 10.716 92,9 %
davon externe Prüfungsteilnehmer/-innen 239 250 312 358 390 392 410

Teilnehmende an ZQ-Prüfungen

Zusatzqualifikationen bieten ein flexibles Instrument zur Vermittlung von Kompetenzen, die über die regulären Ausbildungsinhalte hinaus gehen, und stellen dadurch auch für die Auszubildenden ein attraktives Format für den Erwerb zusätzlicher berufsspezifischer oder berufsübergreifender Kompetenzen dar.
2025 davon
bestanden
2024 davon
bestanden
2023 davon
bestanden
2022 davon
bestanden
2021 davon
bestanden
2020 davon
bestanden
2019 davon
bestanden
kaufmännische Berufe 413 94,4 % 328 95,7 % 276 92,8 % 526 90,5 % 564 91,3 % 554 84,8 % 486 91,8 %
technische Berufe 62 100,0 % 81 95,1 % 79 89,9 % 109 99,1 % 96 100,0 % 162 99,4 % 127 97,6 %
alle Berufe (KI und maschn. Lernen) 114 98,2 % 55 100,0 % 29 93,1 %
insgesamt 589 95,8 % 464 96,1 % 384 92,2 % 635 92,0 % 660 92,6 % 716 88,1 % 613 93,0 %

Belobigungen und Preisträger

Die IHK Region Stuttgart zeichnet jedes Jahr die leistungsstärksten Auszubildenden aus. Ab einem Prüfungsergebnis von mindestens 87 Punkten (Note 1,9) erhalten die Absolventinnen und Absolventen eine Belobigung. Ab 92 Punkten (Note 1,4) wird ein Preis verliehen.
Die Zahl der Landes- und Bundesbesten zeigt, wie viele Auszubildende der Region Stuttgart das beste Ergebnis in ihrem jeweiligen Beruf auf Landes- bzw. Bundesebene erzielt haben. Im Jahr 2025 wurden 10 Bundesbeste aus der Region Stuttgart ausgezeichnet. Diese Zahl verdeutlicht das hohe Leistungsniveau, das die Auszubildenden in der Region erreichen.
2025 2024 2023 2022 2021 2020 2019 2018 2017
Belobigungen 777 801 910 1.102 1.015 1.160 1.152 1.211 1.107
Preisträger 341 360 429 486 437 410 411 391 442
Landesbeste 23 34 23 29 22 25 26 28 22
Bundesbeste 10 6 5 5 5 8 8 6 6