Betriebliches Gesundheitsmanagement zum Nulltarif
Hohe Krankenstände stellen für Unternehmen eine enorme Belastung dar. Mit ihrem Angebot zur betrieblichen Gesundheitsförderung will die BGF-Koordinierungsstelle Arbeitnehmern zu mehr Lebensqualität und Arbeitgebern zu einer leistungsfähigen Belegschaft verhelfen.
Ob stechender Schmerz im Nacken, gereizte Atemwege, psychische oder Herz-Kreislauf-Probleme: Häufige Krankheitsausfälle haben nicht nur für Betroffene, sondern auch für Arbeitgeber weitreichende Auswirkungen. Neben finanziellen Einbußen der Unternehmen sind Störungen im Betriebsablauf und das Fehlen von Schlüsselpersonen bei kleineren Unternehmen besonders kritisch. Rund ein Fünftel aller durch Arbeitsunfähigkeit verursachten Ausfalltage gehen auf Muskel-Skelett-Erkrankungen zurück. Oft sind es nur ungünstige ergonomische Bedingungen, die Beschwerden hervorrufen.
Eine betriebliche Gesundheitsförderung kann solchen und anderen unangenehmen Begleiterscheinungen des Büroalltags vorbeugen. Dabei sind Großunternehmen durch größere finanzielle und personelle Ressourcen meist im Vorteil. Allerdings sind 99 Prozent aller Betriebe bundesweit kleine und mittlere Unternehmen (KMU), beschäftigen rund 61 Prozent aller Beschäftigten und bilden 82 Prozent aller Berufseinsteiger aus.
Die BGF vermittelt die kostenfreie Erstberatung.BGF SH
Um vor allem den KMUs Möglichkeiten und Angebote der betrieblichen Gesundheitsförderung zugänglich zu machen, informiert und berät die BGF-Koordinierungsstelle Schleswig-Holstein. Sie bündelt alle gesetzlichen Kassenarten (Betriebskrankenkassen, Allgemeine Ortskrankenkassen, Ersatzkassen, Innungskrankenkassen, die Knappschaft und die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau) in einem Angebot. Die BGF vermittelt die kostenfreie Erstberatung durch die zuständige Krankenkasse und unterstützt bei der Umsetzung von Programmen zur Gesundheitsförderung. Den Umfang legt jede Krankenkasse selbst fest.
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Ralf Czwalinna