Senkung der Mehrwertsteuer in der Gastronomie ist zwingend erforderlich

Neubrandenburg, Rostock. Eine Senkung der Mehrwertsteuer von 19 auf 7 Prozent in der Gastronomie steht heute (19. Dezember) auf der Tagesordnung des Bundesrates. Dazu stellen Krister Hennige, Präsident der IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern, und Klaus-Jürgen Strupp, Präsident der IHK zu Rostock, fest:
„Eine dauerhafte Senkung der Mehrwertsteuer in der Gastronomie von 19 auf 7 Prozent ist notwendig, um eine strukturell geschwächte Branche nachhaltig zu stabilisieren. Gastronomiebetriebe stehen unter massivem Kostendruck durch steigende Energiepreise, höhere Lebensmittelkosten und wachsende Personalausgaben. Gleichzeitig sind die Spielräume für Preiserhöhungen begrenzt, da Gäste zunehmend preissensibel reagieren. Die Anhebung auf die aktuell gültige Mehrwertsteuer von 19 Prozent hat die Situation weiter verschärft und gefährdet Existenzen, besonders im ländlichen Raum.“
Eine reduzierte Steuer entlaste Betriebe unmittelbar, sichere Arbeits- und Ausbildungsplätze und stärke regionale Wertschöpfungsketten. Zudem schaffe sie faire Wettbewerbsbedingungen im europäischen Vergleich und ermögliche Investitionen in Qualität, Nachhaltigkeit und Service. Die Gastronomie ist nach Ansicht der beiden IHK-Präsidenten mehr als Konsum – „sie ist sozialer Treffpunkt, Wirtschaftsfaktor und Teil unserer Lebensqualität“.