Pressemitteilung
IHK zu Rostock spricht sich für eine Olympia-Bewerbung Rostocks aus
Rostock. Die IHK zu Rostock unterstützt die Bewerbung der Hanse- und Universitätsstadt Rostock als Austragungsort der Segelwettbewerbe der Olympischen und Paralympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044. Das haben die Mitglieder der IHK-Vollversammlung, also des Parlaments der regionalen Wirtschaft, gestern Abend in ihrer Sitzung in der Sportschule Warnemünde einstimmig beschlossen.
Zugleich haben sie sich darauf verständigt, die Initiative durch eine aktive positive Kommunikation und bundesweite Vernetzung zu unterstützen. Die IHK wertet es als starkes und zukunftsorientiertes Signal, dass sich das Land Mecklenburg-Vorpommern sowie die Universitäts- und Hansestadt Rostock aktiv als Außenstandort für die olympischen Segelwettbewerbe positionieren.
IHK-Präsident Klaus-Jürgen Strupp: „Die bereits vorliegenden Konzeptansätze zeigen: Rostock und Warnemünde bieten hervorragende Voraussetzungen, um internationale Segelwettbewerbe auf höchstem Niveau auszurichten.“
Gute Argumente für den Standort Rostock
Aus Sicht der Vertreterinnen und Vertreter der regionalen Wirtschaft sprechen überzeugende Argumente für den Standort Rostock:
- ein erstklassiges Segelrevier mit verlässlichen Wind- und Wasserbedingungen
- eine hervorragende Sichtbarkeit der Wettbewerbe von Land aus als ideale Voraussetzung für Zuschauer, Medien und Vermarktung
- eine bereits vorhandene und leistungsfähige Infrastruktur mit umfangreichen Liegeplatzkapazitäten und modernen Sportanlagen
- eine sehr gute Verkehrsanbindung auf Straße, Schiene und Wasser
- eine ausgeprägte Veranstaltungskompetenz durch etablierte Großevents wie die Warnemünder Woche
- eine erfahrene maritime Wirtschaft und touristische Dienstleister vor Ort.
Erfolgreiche Bewerbung eröffnet Entwicklungschancen für die gesamte Region
IHK-Präsident Klaus-Jürgen Strupp und IHK-Hauptgeschäftsführerin Melanie Wicht freuen sich über das positive Votum der IHK-Vollversammlung, denn sie sind davon überzeugt, dass eine erfolgreiche Bewerbung sehr gute Entwicklungschancen für die gesamte Region mit sich bringt, konkret benennen sie:
- zusätzliche Impulse für den Ausbau und die Modernisierung der Verkehrs- und Standortinfrastruktur
- internationale Sichtbarkeit und nachhaltige Imagegewinne für Rostock und MV
- Wachstumschancen für Tourismus, Hotellerie, Gastronomie und Dienstleistungswirtschaft
- eine stärkere Wahrnehmung des Standorts im Wettbewerb um Fachkräfte und Investitionen
- neue Kooperationsmöglichkeiten zwischen Wirtschaft, Sport, Wissenschaft und Verwaltung
IHK-Präsident Strupp weist darauf hin, dass Erfahrungen früherer Austragungsorte deutlich positive wirtschaftliche und strukturelle Nachwirkungen gezeigt hätten. Auch wenn konkrete Effekte für die Region heute noch nicht abschließend quantifizierbar seien, verstehe die IHK die Olympiabewerbung mit dem Segelstandort Rostock daher als strategische Chance für regionale Wertschöpfung, Standortprofilierung und Zukunftsinvestitionen. Sie hat sich daher für eine aktive ideelle Unterstützung der Bewerbung ausgesprochen.