Pressemitteilung

Start ins Ausbildungsjahr 2026: Zahl der Ausbildungsverträge leicht gestiegen – Bewerbungen noch bis September möglich

Rostock/Stralsund, 03. August 2026. Im August beginnt für viele Auszubildende der Start ins Berufsleben. Die Zahl der Ausbildungsverträge ist, Stand 31. Juli 2026, für das neue Ausbildungsjahr im Bezirk der IHK zu Rostock leicht gestiegen.
„Im Vergleich zum Vorjahr verzeichnen wir zum 31. Juli 2026 insgesamt zehn Prozent mehr neue Ausbildungsverträge in den Betrieben“, sagt Melanie Wicht, Hauptgeschäftsführerin der IHK zu Rostock.
Während im Bereich der gewerblichen Berufe ein Zuwachs von 22 Prozent erfolgte, lag er bei den kaufmännischen Berufen bei einem Prozent und in den gastronomischen Berufen bei rund 15 Prozent.
„Das macht deutlich, dass der dualen Ausbildung nach wie vor ein hoher Stellenwert zukommt“, so Melanie Wicht.
Insgesamt beginnen in diesem Sommer 1.448 Menschen eine betriebliche Ausbildung im Bezirk der IHK zu Rostock, davon 382 in einem gewerblichen, 607 in einem kaufmännischen und 459 in einem gastronomischen Beruf.

Zu den TOP 10 der Ausbildungsberufe zählen aktuell

  • Koch/Köchin bzw. Fachmann/-frau für Restaurants und Veranstaltungsgastronomie
  • Hotelfachmann/Hotelfachfrau
  • Verkäufer / Verkäuferin
  • Kaufmann / Kauffrau im Einzelhandel
  • Fachkraft für Gastronomie
  • Elektroniker/-in für Betriebstechnik
  • Mechatroniker/-in
  • Kaufleute für Büromanagement
  • Fachkraft für Lagerlogistik

Duale Ausbildung als Magnet für Auszubildende aus der ganzen Welt

426 Auszubildende haben ausländische Wurzeln. Die Nationalitäten sind so vielfältig wie die Anzahl der Berufe: Afghanistan, Ägypten, Albanien, Algerien, Armenien, Aserbeidschan, Bangladesch, Brasilien, Costa Rica, Gambia, Georgien, Honduras, Indien, Indonesien, Iran, Kamerun, Kenia, Kirgistan, Kolumbien, Korea, Kuba, Marokko, Mongolei, Nepal, Nigeria, Philippinen, Polen, Rumänien, Russland, Schweiz. Senegal, Simbabwe, Syrien, Tadschikistan, Thailand, Türkei, Ukraine, Venezuela, Vietnam.
„Das macht einmal mehr deutlich, wie attraktiv eine Ausbildung in Deutschland ist“, sagt Melanie Wicht.
Berit Heintz, Leiterin des Geschäftsbereiches Aus- und Weiterbildung bei der IHK zu Rostock, weist auf Folgendes hin: „Schulabgängerinnen und Schulabgänger, die bislang keinen Ausbildungsvertrag in der Tasche haben, können sich noch in Ausbildungsunternehmen bewerben und bis zum 30. September 2026 einen Ausbildungsvertrag abschließen.“
Sie empfiehlt, sich mit den Ausbildungsberufen und den eigenen Interessen auseinander zu setzen, Kontakt zu Ausbildungsbetrieben aufzunehmen und die eigene Zukunft in die Hand zu nehmen.
Alle, die mehr über das Thema Ausbildung und den Azubi-Alltag erfahren wollen, finden mehr darüber bei der IHK-Ausbildungskampagne Jetzt #könnenlernen