Newsletter Update Außenwirtschaft
15. IHK-Exportforum Rheinland-Pfalz / SaarlandInternationale Märkte bieten auch in herausfordernden Zeiten attraktive Chancen. Gleichzeitig sehen sich Unternehmen mit einer Vielzahl neuer Anforderungen konfrontiert: geopolitische Spannungen, verschärfte Zoll- und Exportkontrollvorschriften, Nachhaltigkeitsvorgaben sowie die fortschreitende Digitalisierung verändern die Rahmenbedingungen des Auslandsgeschäfts grundlegend.
Zur Anmeldung: IHK-Exportforum28. Oktober 2026 ab 9 Uhr
im Eltzer Hof, Mittlere Bleiche 40, Mainz.
Änderungen im E-Commerce zum 1. November 2026
Bei Importen im Online-Handel werden zum 1. November 2026 wesentliche Regelungen geändert:
Unabhängig vom Warenwert wird zusätzlich eine Abfertigungspauschale ("Union Handling Fee") je Position der Zollanmeldung erhoben. Vorgesehen ist eine Höhe von 2 Euro. Der Beschluss der Europäischen Kommission hierzu steht noch aus. Zudem wird bei Sendungen mit einem Sachwert bis zu 150 Euro zusätzlich die sogenannte Produktkennung (Art. 1 Nr. 57 UZK-DA) in der Zollanmeldung verpflichtend. Einzelheiten hierzu wurden in der ATLAS-Teilnehmerinformation 0984/2026 veröffentlicht.
Weitere Informationen: Zoll
Unabhängig vom Warenwert wird zusätzlich eine Abfertigungspauschale ("Union Handling Fee") je Position der Zollanmeldung erhoben. Vorgesehen ist eine Höhe von 2 Euro. Der Beschluss der Europäischen Kommission hierzu steht noch aus. Zudem wird bei Sendungen mit einem Sachwert bis zu 150 Euro zusätzlich die sogenannte Produktkennung (Art. 1 Nr. 57 UZK-DA) in der Zollanmeldung verpflichtend. Einzelheiten hierzu wurden in der ATLAS-Teilnehmerinformation 0984/2026 veröffentlicht.
Weitere Informationen: Zoll
EU-China Handelsvereinbarung
Am 9. Oktober 2026 haben die EU und China vereinbart, die Exporte chinesischer Hybridautos in die EU zu begrenzen. Zudem sollen chinesische Importzölle in Höhe von 225 Millionen Euro pro Jahr für EU-Exporte wie beispielsweise Autoteile, Schuhe und Olivenöl abgebaut werden. Schließlich wurde vereinbart, die chinesischen Exportkontrollen für seltene Erden und Permanentmagneten zu erleichtern.
Weitere Informationen: EU-Kommission
Weitere Informationen: EU-Kommission
EU erweitert Russland-Sanktionsliste
Mit den beiden EU-Verordnungen 2026/2281 sowie 2026/2292 hat die EU mit Wirkung vom 12. Oktober 2026 über 1600 weitere Personen und Organisationen in den Anhang I der Verordnung 269/2014 aufgenommen.
Weitere Informationen: GTAI
Weitere Informationen: GTAI
EU gewährt Armenien Handelserleichterungen
Mit der Verordnung (EU) 2026/2269 gewährt die EU umfangreiche Handelserleichterungen für Einfuhren mit Ursprung in Armenien. Betroffen sind vor allem landwirtschaftliche Erzeugnisse wie Obst, Gemüse und Blumen sowie Getränke und Spirituosen:
- Anhang I enthält die Liste der Waren, die zollbefreit in die EU eingeführt werden können.
- Anhang II enthält die Liste der Waren, die im Rahmen von Kontingenten zollbefreit in die EU eingeführt werden können.
Die deutsche Zollverwaltung informiert in der ATLAS-Teilnehmerinformation 1014/26 darüber, dass für die Gewährung von ermäßigten Zollsätze für Waren mit Ursprung in der Republik Armenien ein Direktbeförderungsnachweis vorgesehen ist.
Weitere Informationen: GTAI und Zoll
Weitere Informationen: GTAI und Zoll
Moldau: Einführung des digitalen Carnetverfahrens ab 1. Januar 2027
Die Internationale Handelskammer (ICC) in Paris hat die DIHK darüber informiert, dass das digitale Carnetverfahren (eATA Carnet) in Moldau zum 1. Januar 2027 offiziell eingeführt wird. Ab diesem Zeitpunkt werden Carnetinhaber bei der Einfuhr in Moldau aufgefordert, einen QR-Code vorzulegen.
Weitere Informationen zum digitalen Carnet: IHK für Rheinhessen
Weitere Informationen zum digitalen Carnet: IHK für Rheinhessen
9. Deutsch-Ukrainisches Wirtschaftsforum am 20. November 2026 in Berlin
Das Forum wird von der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK), der Deutsch-Ukrainischen Industrie- und Handelskammer (AHK Ukraine) und dem Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft (OA) organisiert und steht unter dem Motto „Key Sectors. Shared Future“. Deutsche und ukrainische Unternehmensvertreter werden mit hochrangigen politischen Entscheidungsträgern über Möglichkeiten der bilateralen Zusammenarbeit diskutieren. Im Mittelpunkt stehen dabei Fragen der wirtschaftlichen Resilienz sowie die Rolle des privaten Sektors beim Wiederaufbau des Landes.
Informationen zum Programm: Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft
Anmeldung: OA-Events (mit Zugangscode Ukraine2026)
Informationen zum Programm: Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft
Anmeldung: OA-Events (mit Zugangscode Ukraine2026)