Newsletter Update Außenwirtschaft
15. IHK-Exportforum Rheinland-Pfalz / SaarlandInternationale Märkte bieten auch in herausfordernden Zeiten attraktive Chancen. Gleichzeitig sehen sich Unternehmen mit einer Vielzahl neuer Anforderungen konfrontiert: geopolitische Spannungen, verschärfte Zoll- und Exportkontrollvorschriften, Nachhaltigkeitsvorgaben sowie die fortschreitende Digitalisierung verändern die Rahmenbedingungen des Auslandsgeschäfts grundlegend.
Zur Anmeldung: IHK-Exportforum28. Oktober 2026 ab 9 Uhr
im Eltzer Hof, Mittlere Bleiche 40, Mainz.
Reminder: EORI-Nummer ab 1. Oktober nur noch über ATLAS
Mit dem 1. Oktober 2026 wird die Nutzung des Zoll-Portals ATLAS für die Beantragung, Änderung der Stammdaten sowie Beendigung einer EORI-Nummer verpflichtend. Grundlage für diese Verpflichtung ist Art. 6 Abs.1 UZK (Verordnung (EU) Nr. 952/2013 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 9. Oktober 2013 zur Festlegung des Zollkodex der Union).
Weitere Informationen: Zoll
Weitere Informationen: Zoll
EU-Zollreform – Veröffentlichung im Amtsblatt der EU
Die EU hat am 19. September 2026 die bislang größte Reform des EU-Zollrechts seit Jahrzehnten beschlossen. Hierzu wurde im Amtsblatt der EU die Verordnung (EU) 2026/2108 veröffentlicht, die den Unionszollkodex (UZK) neu regelt. Die alte VO (EU) Nr. 952/2013 wurde aufgehoben.
Ziel ist es, den Zoll an den stark wachsenden Online-Handel anzupassen (EU-weite Bearbeitungsgebühr für Kleinsendungen), eine neue EU-Zollbehörde („EU Customs Authority“) einzurichten und die Zollabwicklung stärker zu digitalisieren (EU Custom Data Hub). Seit dem 20.09.2026 ist sie in Kraft getreten.
Weitere Informationen: Europäischer Rat und Europäische Kommission
Ziel ist es, den Zoll an den stark wachsenden Online-Handel anzupassen (EU-weite Bearbeitungsgebühr für Kleinsendungen), eine neue EU-Zollbehörde („EU Customs Authority“) einzurichten und die Zollabwicklung stärker zu digitalisieren (EU Custom Data Hub). Seit dem 20.09.2026 ist sie in Kraft getreten.
Weitere Informationen: Europäischer Rat und Europäische Kommission
EU-Konsultation Handelsabkommen mit den Golfstaaten
Die EU-Kommission konsultiert bis zum 19. Oktober 2026 zu Handelsverhandlungen mit den Golfstaaten. Die Europäische Kommission wurde vom Rat ermächtigt, Handelsabkommen mit den Ländern des Golf-Kooperationsrats GCC (Bahrain, Kuwait, Oman, Katar, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten) auszuhandeln. Künftige Abkommen mit den GCC-Staaten könnten entweder in Form eines regionalen Freihandelsabkommens (FTA), bilateraler Freihandelsabkommen oder bilateraler strategischer Partnerschaftsabkommen (SPAs) mit jedem einzelnen GCC-Staat geschlossen werden, die Handel, Investitionen und die damit verbundene regulatorische Zusammenarbeit umfassen können.
Zu den Konsultationen: EU-Kommission (Business) und EU-Kommission (Open Public)
Zu den Konsultationen: EU-Kommission (Business) und EU-Kommission (Open Public)
Freihandelsabkommen zwischen der EU und den Philippinen
Am 22. September 2026 wurde die politische Einigung der EU mit den Philippinen über ein Freihandelsabkommen verkündet. Die konkrete Umsetzung und technische Details sind Gegenstand weiterer Verhandlungen. Das Abkommen soll nicht nur den Marktzugang für Waren erleichtern und verbessern, sondern wie bei allen modernen Abkommen üblich auch weitere Themenbereiche abdecken. Dazu zählen beispielsweise Dienstleistungen, Investitionen, öffentliche Beschaffung und Aspekte der Nachhaltigkeit.
Weitere Informationen: GTAI
Weitere Informationen: GTAI