Newsletter Update Außenwirtschaft
- China: Automatische Importlizenzen 2026
- EU-Mercosur Freihandelsabkommen: Angabe in Lieferantenerklärungen
- Indien - Antidumpingzölle stärken deutsche Maschinenbauer
- Regionales Übereinkommen über Pan-Europa-Mittelmeer-Präferenzregeln
- USA verhängen Importzölle auf Halbleiter und deren Derivate
- Webinar: Krisenfeste Lieferketten - wie gut ist Ihr Unternehmen vorbereitet?
China: Automatische Importlizenzen 2026
Für die Einfuhr bestimmter Waren in China ist eine automatische Importlizenz erforderlich. Sie dient in erster Linie statistischen Zwecken. Das chinesische Wirtschaftsministerium MOFCOM hat eine Liste mit den Waren veröffentlicht, für die bei der Einfuhr nach China automatische Importlizenzen erforderlich sind.
Weitere Informationen: GTAI
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EU-Mercosur Freihandelsabkommen: Angabe in Lieferantenerklärungen
Am 9. Januar 2026 stimmten die Vertreter der 27 EU-Staaten mit der erforderlichen Mehrheit für das Freihandelsabkommen zwischen der EU und den Mercosur-Staaten Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay. Konkret hat der Rat zwei Beschlüsse zur Genehmigung der Unterzeichnung des Partnerschaftsabkommens zwischen der EU und dem Mercosur (EMPA) und des Interimsabkommens über den Handel (iTA) zwischen der EU und dem Mercosur angenommen. Die Abkommen bedürfen der Zustimmung des Europäischen Parlaments, bevor sie vom Rat formell geschlossen werden können. Für das Inkrafttreten des EMPA ist außerdem die Ratifizierung durch alle EU-Mitgliedstaaten erforderlich.
Die Angabe “Mercosur” in einer Lieferantenerklärung ist zum derzeitigen Zeitpunkt noch nicht möglich. Die Nennung in einer Lieferantenerklärung setzt voraus, dass das Abkommen im Zeitpunkt der Ausfertigung der Lieferantenerklärung zumindest im Amtsblatt der EU veröffentlicht ist. Grund: Erst ab der Veröffentlichung können die rechtlich verbindlichen Ursprungsregeln geprüft und deren Einhaltung dokumentiert werden. Eine Anführung „Mercosur“ in einer Lieferantenerklärung ist aus diesem Grund zum derzeitigen Zeitpunkt noch nicht möglich.
Indien - Antidumpingzölle stärken deutsche Maschinenbauer
Um die heimischen Hersteller vor chinesischen Produkten zu schützen, führte die indische Regierung im Sommer 2025 Antidumpingzölle ein. Dies erhöht die Chancen für deutsche Maschinen- und Anlagenbauer in einem generell wachsenden Markt. Importe werden auch zukünftig eine Rolle spielen.
Weitere Informationen: GTAI
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Regionales Übereinkommen über Pan-Europa-Mittelmeer-Präferenzregeln
Die deutsche Zollverwaltung hat aktualisierte Informationen über das revidierte Regionale Übereinkommen (RÜ) veröffentlicht, das am 1. Januar 2025 in Kraft trat. Der Übergangszeitraum endete mit dem 31. Dezember 2025.
Weitere Informationen: Zoll
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USA verhängen Importzölle auf Halbleiter und deren Derivate
Seit dem 15. Januar 2026 werden bestimmte Einfuhren von Halbleitern, Halbleiterfertigungsanlagen und deren Derivatprodukten mit zusätzlichen Zöllen belegt. Zuvor war hierzu eine behördliche Untersuchung in den USA eingeleitet worden.
Weitere Informationen: GTAI
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Webinar: Krisenfeste Lieferketten - wie gut ist Ihr Unternehmen vorbereitet?
Geopolitische Spannungen, Cyberangriffe, Energiepreisschwankungen oder unterbrochene Transportwege: Was früher Ausnahme war, gehört heute zum unternehmerischen Alltag. Unternehmen spüren, wie verletzlich globale Lieferketten geworden sind. Doch wie lassen sich Risiken frühzeitig erkennen? Welche Strategien helfen, handlungsfähig zu bleiben – auch im Krisenfall? Und was funktioniert in der Praxis wirklich? Die IHKs Aachen und Düsseldorf laden im Rahmen der IHK-Initiative Rheinland (IIR) am 24. Februar 2026 von 15 bis 16:30 Uhr zu einem Blick auf aktuelle Herausforderungen und konkrete Lösungsansätze ein.
Zur Anmeldung
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