Newsletter Update vom 7. Oktober 2026
15. IHK-Exportforum Rheinland-Pfalz / SaarlandInternationale Märkte bieten auch in herausfordernden Zeiten attraktive Chancen. Gleichzeitig sehen sich Unternehmen mit einer Vielzahl neuer Anforderungen konfrontiert: geopolitische Spannungen, verschärfte Zoll- und Exportkontrollvorschriften, Nachhaltigkeitsvorgaben sowie die fortschreitende Digitalisierung verändern die Rahmenbedingungen des Auslandsgeschäfts grundlegend.
Zur Anmeldung: IHK-Exportforum28. Oktober 2026 ab 9 Uhr
Eltzer Hof, Mittlere Bleiche 40, Mainz.
Schutzmaßnahmen Stahl - die EU ändert die Maßnahmen
Die neuen Schutzmaßnahmen gelten seit dem 1. Juli 2026. Seit dem 1. Oktober 2026 müssen Importeure bei der Einfuhr Angaben zum Schmelz- und Gießland der Ware machen. Dabei handelt es sich um das Land, in dem Rohstahl oder Roheisen zunächst in flüssiger Form in einem Hochofen produziert und anschließend in seinen primären festen Zustand gegossen wird. Dies umfasst auch das Wiedereinschmelzen von Schrott. Sowohl das Land des Schmelzens und Gießens als auch die Nachweise sind in der Zollanmeldung entsprechend zu codieren.
Weitere Informationen: GTAI und Zoll
Weitere Informationen: GTAI und Zoll
EU-Konsultationen zu den Schutzmaßnahmen Stahl
Seit 1. Juli 2026 gelten neue Schutzmaßnahmen gegenüber der Einfuhr von Stahlerzeugnissen. Die Europäische Kommission führt aktuell eine Konsultation zur Umsetzung durch. Ziel ist es, nach dem ersten Quartal eine erste Bilanz über die direkten Auswirkungen der neuen Stahlschutzmaßnahmen zu ziehen. Die Konsultation richtet sich an Stahlproduzenten, Verwender, Verbände, Exporteure und andere interessierte Stakeholder. Feedback ist bis zum 11. Oktober 2026 möglich und kann über die Webseite der EU-Kommission eingereicht werden.
Weitere Informationen: GTAI
Weitere Informationen: GTAI
Freihandelsabkommen EU-Philippinen geplant
Am 22. September 2026 erfolgte der Verhandlungsdurchbruch zu einen EU-Handelsabkommen mit den Philippinen. Geplant sind die Liberalisierung von über 94 Prozent der Zolltariflinien und die Öffnung des philippinischen öffentlichen Beschaffungsmarkts für ausländische Bieter. Zudem ist der Schutz von geographischen Angaben der EU in den Philippinen vorgesehen. In den nächsten Wochen finden nun die letzten Detailverhandlungen statt.
Weitere Informationen: EU-Kommission
Weitere Informationen: EU-Kommission
Kenia verlangt Voranmeldung für Containerfracht
Die Kenya Revenue Authority (KRA) hat zum 3. August 2026 die verpflichtende Voranmeldung von Fracht (Advance Cargo Declaration - ACD) für containerisierte Seefrachtsendungen nach Kenia eingeführt. Nach der neuen Vorschrift müssen Exporteure, Versender oder Spediteure vor der Verladung eine ACD-Referenznummer über die digitale Plattform der KRA beantragen. Transitgüter, die über Kenia in andere Länder befördert werden, sind von der neuen Regelung ausgenommen.
Weitere Informationen: GTAI und ACD-Portal
Weitere Informationen: GTAI und ACD-Portal
Zentrale Zollabwicklung Ausfuhr (CCE) mit Rumänien
Die deutsche Zollverwaltung hat in ihrer ATLAS-Info 1009/26 mitgeteilt, dass Rumänien erfüllt mit dem 1. Oktober 2026 die Voraussetzungen für die Abwicklung des Verfahrens CCE erfüllt und somit am elektronischen Nachrichtenaustausch zwischen der Ausfuhr- und Gestellungszollstelle teilnehmen kann. Die folgenden Mitgliedstaaten nehmen bereits am elektronischen CCE Nachrichtenaustausch mit Deutschland teil: Schweden, Dänemark, Österreich, Bulgarien, Slowenien, Luxemburg, Slowakei, Kroatien und Irland.