Newsletter Update vom 16. September 2026
15. IHK-Exportforum Rheinland-Pfalz / SaarlandInternationale Märkte bieten auch in herausfordernden Zeiten attraktive Chancen. Gleichzeitig sehen sich Unternehmen mit einer Vielzahl neuer Anforderungen konfrontiert: geopolitische Spannungen, verschärfte Zoll- und Exportkontrollvorschriften, Nachhaltigkeitsvorgaben sowie die fortschreitende Digitalisierung verändern die Rahmenbedingungen des Auslandsgeschäfts grundlegend.
Zur Anmeldung: IHK-Exportforum28. Oktober 2026 ab 9 Uhr
Eltzer Hof, Mittlere Bleiche 40, Mainz.
EU-Indien-Abkommen verspricht weitgehenden Zollabbau
Am 11. September 2026 hat die Europäische Kommission dem Rat ihre Vorschläge für die Unterzeichnung und den Abschluss des Handelsabkommens zwischen der EU und Indien vorgelegt. Auch die bislang nicht veröffentlichten Anlagen zu Zollabbauplänen und produktspezifischen Ursprungsregeln sind nun verfügbar. Rechtlich verbindlich wird der Text des Abkommens erst nach der Unterzeichnung und Veröffentlichung im Amtsblatt.
Weitere Informationen: GTAI & Europäische Kommission
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EU-Dual-Use-Verordnung - Aktualisierung der Güterliste
Die Europäische Kommission kündigt eine Aktualisierung von Anhang I der Dual-Use-Verordnung (EU) 2021/821 an. Nach Abschluss aller Formalitäten wird die Delegierte Verordnung im EU-Amtsblatt veröffentlicht. Sie soll voraussichtlich Ende November 2026 in Kraft treten. Der Entwurf sieht die Aufnahme neuer Güter mit doppeltem Verwendungszweck vor, beispielsweise Ausrüstung und Materialien für die Herstellung und Prüfung von Halbleitern, Integrierte Schaltungen für Hochleistungsrechner und elektronische Baugruppen, keramische Matrixverbundwerkstoffe (Ceramic Matrix Composites, CMCs).
Weitere Informationen: GTAI
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EU‑SADC‑Abkommen: Neue Vorgaben zur Ursprungskumulierung
Das Wirtschaftspartnerschaftsabkommen (WPA) zwischen der EU und den WPA-Staaten der Entwicklungsgemeinschaft des Südlichen Afrika (SADC-WPA-Staaten) sieht gemäß Art. 4 Abs. 2 und 6 des Protokolls Nr. 1 Kumulierung in den SADC-WPA-Staaten vor.
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EU-Zollreform beschlossen
Am 3. September 2026 hat der Rat der EU eine umfassende Reform des EU-Zollrechts verabschiedet. Im Fokus stehen die Anpassung an den Online-Handel, stärkere Produktsicherheitskontrollen und die Digitalisierung der Zollverfahren. Weitere Informationen finden Sie hier (LINK). Die Zustimmung des Europäischen Parlaments steht noch aus und wird Ende September erwartet.
Weitere Informationen: EU-Council
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DIHK: Verpackungsverordnung praxistauglich gestalten
Die geplanten EU-Regeln zu Verpackungsregistern und Berichtspflichten sollen einheitliche Datenformate schaffen. Die DIHK fordert jedoch weniger Meldeaufwand, spürbare Entlastungen für KMU und ein zentrales europäisches Registrierungssystem.
Weitere Informationen: DIHK
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Antidumping - bestimmte Batterien mit Ursprung in China
Die EU erfasst alle Einfuhren von Waren, die Gegenstand einer Antidumping- oder Antisubventionsuntersuchung sind. Mit einer zollamtlichen Erfassung ist es möglich, Antidumping- bzw. Ausgleichszölle unter bestimmten Bedingungen auch rückwirkend zu erheben. Im Juni 2026 leitete die EU-Kommission ein Antidumpingverfahren ein. Nun ordnet die EU-Kommission die zollamtliche Erfassung aller Einfuhren bestimmter Batterien mit Ursprung in China ab 16. September 2026 an.
Weitere Informationen: GTAI
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