IHK-Mediationsstelle
Wirtschaftskonflikte erfolgreich lösen
Nicht alle Streitigkeiten sind bei Gericht gut aufgehoben. Denn gerade kleinere Unternehmen kann so ein Verfahren in zeitliche und finanzielle Bedrängnis bringen. Wir informieren Sie über das richtige Verfahren für Ihren Konflikt im Unternehmen.
Was macht der Schiedsgerichtshof bei der DIHK (SGH)?
Wirtschaftliche Konflikte und ihre rechtlichen Risiken belasten Unternehmen – besonders im internationalen Geschäftsverkehr. Der neue Schiedsgerichtshof (SGH), eine Initiative der DIHK, der Auslandshandelskammern (AHKs) und der Industrie- und Handelskammern (IHKs), hat seine Arbeit aufgenommen und bietet Lösungen von der Wirtschaft für die Wirtschaft: schnell, kostengünstig und qualitativ hochwertig: Er ermöglicht ein vertrauliches Verfahren und eine rechtlich durchsetzbare Entscheidung außerhalb der staatlichen Gerichte. Bei Bedarf kann bereits vorab eine Mediation eingesetzt werden, z. B. wenn es darum geht, laufende Geschäftsbeziehungen zu erhalten.
Der SGH setzt dabei auf innovative digitale Anwendungen. Er stellt Unternehmen ein umfassendes Angebot im Bereich der Schiedsgerichtsbarkeit zur Verfügung, darunter eine digitale Verfahrensmanagementplattform, die effiziente Verwaltung der Verfahren, Unterstützung bei der Auswahl der Schiedsrichter sowie eine umfassende Qualitätskontrolle.
Neben Schiedsverfahren nach den SGH-Schiedsregeln können Unternehmen auch auf weitere Streitbeilegungsverfahren der IHKs und AHKs zurückgreifen, die auf die individuellen Bedürfnisse der Konfliktparteien zugeschnitten sind, wie zum Beispiel Mediation, Schiedsgutachten auch durch öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige, Schlichtung oder die Einigungsstellen für wettbewerbsrechtliche Streitigkeiten.
Mit dem SGH unterstreichen DIHK, IHKs und AHKs ihr Engagement, alle Unternehmen, bei der Lösung von Konflikten unabhängig und verbindlich zu unterstützen – sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene. Besonders kleine und mittlere Unternehmen können von der Flexibilität der Verfahren profitieren.
Auf der Homepage www.schiedsgerichtshof.de finden Sie weitere Informationen.
Der SGH setzt dabei auf innovative digitale Anwendungen. Er stellt Unternehmen ein umfassendes Angebot im Bereich der Schiedsgerichtsbarkeit zur Verfügung, darunter eine digitale Verfahrensmanagementplattform, die effiziente Verwaltung der Verfahren, Unterstützung bei der Auswahl der Schiedsrichter sowie eine umfassende Qualitätskontrolle.
Neben Schiedsverfahren nach den SGH-Schiedsregeln können Unternehmen auch auf weitere Streitbeilegungsverfahren der IHKs und AHKs zurückgreifen, die auf die individuellen Bedürfnisse der Konfliktparteien zugeschnitten sind, wie zum Beispiel Mediation, Schiedsgutachten auch durch öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige, Schlichtung oder die Einigungsstellen für wettbewerbsrechtliche Streitigkeiten.
Mit dem SGH unterstreichen DIHK, IHKs und AHKs ihr Engagement, alle Unternehmen, bei der Lösung von Konflikten unabhängig und verbindlich zu unterstützen – sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene. Besonders kleine und mittlere Unternehmen können von der Flexibilität der Verfahren profitieren.
Auf der Homepage www.schiedsgerichtshof.de finden Sie weitere Informationen.
Schauen Sie sich gern den DIHK - Podcast Der Schiedsgerichtshof – faire Lösungen für Wirtschaftskonflikte an.
Konfliktlösung durch Mediation?
Die Mediation ist ein modernes Instrument zur Verbesserung der Streitkultur in vielen gesellschaftlichen Bereichen – auch in der Wirtschaft. Wirtschaftsmediation hilft, Konflikte zwischen Unternehmen außergerichtlich beizulegen.
Mithilfe einer Mediation ersparen sie sich den Rechtsweg und finden eine schnellere und nachhaltigere Lösung. Eine Mediation ist nur dann sinnvoll, wenn alle Beteiligten Interesse an einer Lösung des Konfliktes haben. Die Konfliktparteien erarbeiten im Rahmen des Konfliktmanagements eigenverantwortlich eigene Lösungen.
Wie läuft eine Mediation ab?
Die Mediation ist ein strukturiertes Verfahren.
Jedem Mediationsverfahren geht der Abschluss eines Mediatorvertrages voraus. Mit der Einleitung des Verfahrens sollen mögliche bereits eingeleitete Rechtsstreitigkeiten ruhend gestellt werden. Keiner der Beteiligten darf während des Verfahrens Klage einreichen. Mögliche Verjährungsfristen sind während der Mediation gehemmt. Mithilfe des Mediators arbeiten die Konfliktparteien die verschiedenen Ansichten, Wertungen und Hintergründe ihres Konfliktes heraus. Oft offenbart sich dabei bereits ein größeres Einigungspotenzial, als die Parteien erwartet hätten.
Zum Schluss einigen sich beide Parteien auf gemeinsam erarbeitete Lösungsoptionen und halten dies in der Mediationsvereinbarung fest.
Was sind die Vorteile einer Mediation?
- Niedrige Kosten und Geringer Zeitaufwand – oft reicht eine Sitzung aus.
- Diskretion – da die Gespräche vertraulich stattfinden, besteht keine Gefahr, dass Unternehmensinterna an die Öffentlichkeit geraten.
- Langjährige Geschäftsbeziehungen bleiben erhalten – wer offen und respektvoll miteinander umgeht, stärkt das Vertrauen in die Beziehung und kann seinem Geschäftspartner auch später noch in die Augen schauen. Ein Konflikt führt nicht zu ihrer Beendigung.
- Win-Win-Lösungen: Im Verfahren zeigen sich neue Erkenntnisse und Lösungsansätze mit Vorteilen für beide Seiten.
- Einzigartige Lösungspotenziale: Auch in Konflikten, die durch gerichtliche Klärung nicht lösbar sind, ist das Mediationsverfahren hilfreich und oft erfolgreich.
Was ist ein Schiedsgutachten?
Ein Schiedsgutachten klärt rechtsverbindlich streitige oder unklare Verhältnisse zwischen zwei oder mehreren Parteien und trägt damit zu einer schnellen, effektiven Streitlösung bei. Schiedsgutachten werden in Tatsachengutachten, Wertgutachten sowie rechtsfeststellende Gutachten und rechtsgestaltende Schiedsgutachten unterschieden.
Die für die Erstellung von Schiedsgutachten in Frage kommenden öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen der IHK Potsdam finden Sie in unserem Sachverständigenverzeichnis!
Für weitere Fragen kontaktieren Sie uns gern.