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Außenwirtschafts-Ticker

Außenwirtschaftsprogramm NRW.Global Business 2023

18. November 2022 | Partner im Ausland finden; Kunden, Lieferanten, Kooperationspartner. Internationale Messen sind hierfür ideal. Der Aufwand für einen Messestand übersteigt häufig das Budget eines Unternehmens. Das Land NRW unterstützt deshalb kleine und mittlere Unternehmen mit der Förderung „Messe meets Mittelstand”.
Das aktuelle Außenwirtschaftsprogramm für 2023 finden Sie hier.

Ägypten kündigt Ende der Akkreditivpflicht an

3. November 2022 | Die ägyptische Zentralbank hat mitgeteilt, dass die Pflicht zur Nutzung von Akkreditiven für Importgeschäfte bis Ende 2022 schrittweise abgeschafft wird.
Die Akkreditivpflicht wurde am 23. Februar 2022 eingeführt. Ausgenommen waren Sendungen bis zu einem Wert von 5.000 US-Dollar. In einem ersten Schritt hebt die Zentralbank diesen Wert nun zum 27. Oktober 2022 auf 500.000 US-Dollar an. Für Exporte mit einem Wert von bis zu 500.000 US-Dollar beziehungsweise dem Gegenwert in anderen Währungen ist demzufolge kein Akkreditiv mehr notwendig.

Fragenkatalog für das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz

17. Oktober 2022 | Das Bundesamt für Wirtschaft- und Ausfuhrkontrolle (BAFA) hat den Fragenkatalog für das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz veröffentlicht. Somit können Unternehmen jetzt festlegen, wie sie ab dem 01.01.2023 ihrer Berichtspflicht vollständig nachkommen können.

NRW Wirtschaftstag Großbritannien

15. September 2022 | Die Veranstaltung richtet sich an deutsche Unternehmen, die Wirtschaftsbeziehungen zu Großbritannien auf- oder ausbauen möchten. Ein themenübergreifendes Programm mit verschiedenen Akteuren wie David McAllister, Vorsitzender des Ausschusses für Auswärtige Angelegenheiten des Europäischen Parlaments in Brüssel sowie Dr. Ulrich Hoppe, Geschäftsführer der Auslandshandelskammer Großbritannien in London und anderen interessanten Sprechern erwartet die Teilnehmer mit Fachvorträgen und einer Podiumsdiskussion.
Dass der Satz „Der Brexit ist kein Ereignis, sondern ein Prozess“ immer noch hochaktuell ist, zeigen die aktuellen Reibungspunkte des Nordirland-Protokolls. Doch wie verlief der „Prozess“ ein Jahr nach dem Ende der Übergangsphase? Wie steht es um Großbritannien als Partner? Hat der Brexit die unternehmerische, aber auch die persönliche Sicht auf das Königreich nachhaltig verändert? All‘ diese Fragen wollen wir gern gemeinsam mit Ihnen sowie weiteren Vertretern aus Politik und Wirtschaft diskutieren.
Die Veranstaltung ist Teil des IHK-Länder-Schwerpunktes „Großbritannien und Irland”, den die IHK Ostwestfalen zu Bielefeld gemeinsam mit der IHK Nord Westfalen für alle 16 IHKs in Nordrhein-Westfalen führt.

Südkorea: Lockerung der Corona-Einreisebestimmungen 

1. September 2022 | Die AHK Südkorea informiert auf ihrer Webseite, dass die aktuell bestehende PCR-Testpflicht vor der Abreise ab dem 3.September nicht mehr notwendig sein wird. Nach der Ankunft müssen sich die Reisenden jedoch wie bisher innerhalb eines Tages einem PCR-Test unterziehen. Für die Inhaber eines Kurzzeitvisums muss dieses direkt nach der Ankunft am Flughafen erfolgen. Inhaber von Langzeit-Visa und Süd-Koreaner dürfen sich (kostenfrei) beim örtlichen Gesundheitscenter testen lassen.
Zur Erinnerung: Reisende, die ohne Visum in Südkorea einreisen möchten, müssen dieses bis spätestens 72 Stunden vor Abflug auf der Seite  von K-ETA (Korean Electronic Travel Authorization) anmelden. Die Quarantäne- und Testanforderungen unterscheiden sich von den allgemein Gültigen.

BAFA veröffentlicht erste Informationen zur Berichtspflicht des LkSG

13. Juli 2022 | Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) hat zur Umsetzung der Berichtspflicht des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) erste Informationen auf seiner  Webseite veröffentlicht.  Dabei wird auf die Form und Inhalt des zu erstellenden Berichts eingegangen. Grundlage hierfür wird ein Fragebogen sein, der gerade erstellt wird. 

Russland: Aufhebung aller Einreisebeschränkungen 

5. Juli 2022 | Ausländische Bürger können ab dem 15. Juli 2022 nun auch auf dem Landweg nach Russland einreisen. Dies beschloss der Operativstab der Russischen Föderation zur Bekämpfung von Covid-19 in seiner jüngsten Sitzung am vergangenen Freitag. Zuvor im Juni 2022 hatte die russische Regierung die Corona-Einschränkungen für die Einreise per Luft und See abgeschafft.
Damit sind praktisch alle pandemiebedingten Einreisebeschränkungen für ausländische Bürger aufgehoben. Allerdings müssen Ausländer (mit Ausnahme von belarussischen Bürgern) bei der Einreise nach Russland nach wie vor einen negativen PCR-Test vorweisen. 

Welthandel im Umbruch – Außenwirtschaftsreport NRW 2021/2022

13. Mai 2022 | Die Wirtschaft befindet sich in vielerlei Hinsicht in einem Umbruch. Die Corona-Pandemie, der Brexit und insbesondere der Krieg in der Ukraine decken die Verwundbarkeit internationaler Wertschöpfungsketten und zunehmende Abhängigkeiten auf dem Weltmarkt zwischen einzelnen Handelspartnern auf.  
Unternehmen aus NRW stehen inmitten dieser Herausforderungen, geprägt durch die hohen Energie- und Rohstoffpreise, unterbrochenen Lieferketten oder die Unsicherheit über die Energieversorgung. Hinzu kommen gesetzliche Regelungen auf nationaler, EU- und internationaler Ebene.  
Die 16 Industrie- und Handelskammern aus NRW stehen Unternehmen vor allem in diesen schwierigen Zeiten mit einem starken Informations- und Unterstützungsangebot zur Seite.  
Im aktuellen Außenwirtschaftsreport NRW finden Unternehmen alles rund um die Leistungen der IHKs sowie aktuelle Themen, Zahlen und Fakten zum Außenhandel in NRW.  
Wir wünschen eine interessante Lektüre!

Handel mit dem Vereinigten Königreich geht massiv zurück

9. Mai 2022 | Seit dem Volksentscheid der Briten über den EU-Austritt im Jahr 2016 ist Großbritannien in der Liste der wichtigsten Handelspartner Deutschlands von Platz 5 auf Platz 10 abgerutscht. Das geht aus dem kürzlich veröffentlichten DIHK-Außenwirtschaftsreport hervor. Der deutsch-britische Handel ist nach dem Brexit weiter zurückgegangen. Die deutschen Ausfuhren erreichten rund 65 Milliarden Euro, ein Rückgang von 2,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Einfuhren aus dem Vereinigten Königreich schrumpften um 8,4 Prozent und lagen bei nur noch 32 Milliarden Euro. Das EU-UK-Handels- und Kooperationsabkommen und die darin vereinbarten Zollvorteile können die EU-Mitgliedschaft des VK nicht ersetzen und federn die negativen Folgen des Austritts nur bedingt ab.

Neues Dashboard für WTO-Statistiken

7. April 2022 | Die WTO hat am 31. März ein neues Datenvisualisierungstool eingeführt, das den Nutzern schnelle und übersichtliche Informationen über Handels- und Zolldaten bietet. Das WTO Stats Dashboard ergänzt das WTO Stats Portal mit grafischen Darstellungen von Daten zum Warenhandel, zum Handel mit kommerziellen Dienstleistungen und zum Marktzugang. 
Das Dashboard der WTO-Statistiken ermöglicht es den Nutzern, die angezeigten Informationen zu filtern und zu ändern. Je nach Diagramm können die Daten nach berichtender Wirtschaft, Handelsstrom, Zeitraum (jährlich, vierteljährlich, monatlich), Handelskategorie und Produkt- oder Sektoraufschlüsselung untersucht werden.
Die im WTO-Statistikportal verfügbaren Datensätze werden in dem neuen Tool über drei verschiedene Dashboards visuell dargestellt. Das Dashboard für den Warenhandel bietet über eine Weltkarte einen globalen Überblick über die Werte des Warenhandels sowie eine regionale Aufschlüsselung und Trends im Zeitverlauf, die nach Meldeland und Zeitraum untersucht werden können. Dieses Dashboard stellt auch Warenhandelsindizes in grafischer Form dar.
Das Dashboard zum Handel mit kommerziellen Dienstleistungen enthält veröffentlichte Daten zum Handel mit kommerziellen Dienstleistungen nach Sektoren. Die Informationen zu Werten und Anteilen werden mit einer leicht verständlichen Farbkodierung dargestellt. Dieses Dashboard visualisiert auch den WTO-OECD-Datensatz Balanced Trade in Services (BaTiS), der sowohl amtliche Statistiken als auch Schätzungen für fehlende Daten verwendet, um eine vollständige und ausgewogene Matrix zu erstellen; die Daten werden für den Handel mit kommerziellen Dienstleistungen nach Partnern dargestellt.
Das Market Access Dashboard ermöglicht es den Nutzern, die neuesten von den WTO-Mitgliedern angewandten Meistbegünstigungszölle und die gesetzlichen Höchstzölle (gebundene Zölle und verbindlicher Geltungsbereich) für verschiedene Volkswirtschaften schnell zu überprüfen. Die Statistiken werden nach landwirtschaftlichen/nichtlandwirtschaftlichen Sektoren und nach verschiedenen Produktgruppen dargestellt.

Angebote Helpdesk Wirtschaft & Menschenrechte

31. März 2022 | Der  Helpdesk Wirtschaft & Menschenrechte der Bundesregierung bietet Unternehmen eine individuelle, vertrauliche und kostenfreie Erstberatung zum Thema Sorgfaltsprozesse. Ergänzend bietet der Helpdesk zusammen mit Kooperationspartnern einige Online-Tools, die Unternehmen frei zur Verfügung stehen:
  • KMU Kompass: Der „KMU Kompass“ ist ein praktisches Online-Tool speziell für kleine und mittlere Unternehmen, das Ihnen hilft, Sorgfaltsprozesse Schritt für Schritt zu implementieren. Zahlreiche Praxishilfen stehen zudem zum Download zur Verfügung und unterstützen bei der Umsetzung.
  • CSR Risiko-Check: Sofern Sie aus dem Ausland importieren oder im Ausland Produktionsstätten haben, können Sie mit diesem Online-Tool produkt-, rohstoff- und länderspezifische CSR-Risiken einschätzen und bekommen Möglichkeiten aufgezeigt, diese Risiken zu managen. 
  • NEU seit April 2022: Praxislotse Wirtschaft & Menschenrechte: Der „Praxislotse“ bündelt wichtige Informationen und zahlreiche Fallstudien zu konkreten Menschenrechtsthemen, wie Zwangsarbeit, Kinderarbeit, Diskriminierung, existenzsichernde Löhne und faire Arbeitszeiten.
  • Online-Kurs Wirtschaft & Menschenrechte: Dieser Online-Kurs hilft Ihnen, die Relevanz von Menschenrechten im Unternehmenskontext zu verstehen und gibt Ihnen erste Schritte, Instrumente und Ressourcen an die Hand, um mit der Umsetzung zu starten. Einen kostenfreien Zugangscode erhalten Sie unter HelpdeskWiMR@wirtschaft-entwicklung.de
  • Online-Seminarreihe zur Praxisumsetzung menschenrechtlicher Sorgfalt:
    1. Strategische Ausrichtung & Grundsatzerklärung - 19. April 2022; 10:00 – 11:30 Uhr
    2. Praxisumsetzung speziell bei KMU - 17. Mai 2022; 10:00 – 11:30 Uhr
    3. Risikoanalyse - 28. Juni 2022; 10:00 – 11:30 Uhr
    4. Berichterstattung & Überprüfung der Wirksamkeit - 27. September 2022; 10:00 – 11:30 Uhr
    5. Präventions- & Abhilfemaßnahmen - 18. Oktober 2022; 10:00 – 11:30 Uhr
    6. Beschwerdeverfahren - 29. November 2022; 10:00 – 11:30 Uhr
    Weiter Informationen zu den Online-Seminaren und Anmeldung über diesen Link.
Bitte beachten Sie, dass der Helpdesk als Unterstützungsangebot der Bundesregierung dem Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz nicht kritisch gegenüber ist, sondern den Schwerpunkt auf die Umsetzung und Beratung legt. 

Ägypten: Änderung der Zahlungsbedingungen seit 22.02.2022

21. März 2022 | Die ägyptische Zentralbank (CBE) hat am 12. Februar 2022 per internem Erlass festgelegt, dass die Zahlungsbedingung Dokumenteninkasso („Cash against Documents“ (CAD)) für Importe mit Wirkung zum 22. Februar 2022 nicht mehr möglich ist, stattdessen sind diese über ein Akkreditiv zu bezahlen. Obwohl in dem Erlass nur CAD genannt ist, soll diese Regelung auch für alle anderen Zahlungsbedingungen gelten, also Vorauszahlungen, Inkasso mit Laufzeiten und andere. Wir befürchten, dass auch Zahlung gegen Rechnung mit und ohne Zahlungsziel betroffen ist.

Es bestehen einige Ausnahmen, die von der Anwendung dieser Entscheidung ausgenommen sind, sodass in diesen Fällen „Cash-against-Documents“-Zahlungsbedingungen (oder die anderen vereinbarten Zahlungsbedingungen) weiter möglich bleiben:
  • Alle Kuriersendungen / Expresspostsendungen
  • Sendungen bis zu einem Wert von 5.000 USD oder dem Gegenwert in anderen Währungen
  • Zweigniederlassungen ausländischer Unternehmen sowie Tochtergesellschaften ausländischer Unternehmen im Rahmen von Importgeschäften, die nur zwischen der Muttergesellschaft und ihren Niederlassungen stattfinden, an denen der ausländische Partner direkt oder indirekt mehr als 50 Prozent der Anteile hält
  • Arzneimittel, Seren, Impfungen und dazugehörige Chemikalien („necessary goods“)
  • Bestimmte Commodities (Grundnahrungsmittel): Tee, Fleisch, Geflügel, Fisch, Weizen, Öl, Milchpulver, Babymilch, Bohnen, Linsen, Butter, Mais
  • Rechtsgeschäfte zwischen Unternehmen in Freihandelszonen und ägyptischen Unternehmen, wenn die das Rechtsgeschäft den ägyptischen Markt betrifft und in lokaler Währung (= EGP) abgewickelt werden (Anm.: Es gibt keine generelle Ausnahme für Importe in Free Zones). 
Weitere Klarstellungen und Ausnahmen wurden veröffentlicht, diese werden noch in die FAQs der AHK Ägypten aufgenommen. Kein Akkreditiv ist erforderlich für:
  • Importe für den privaten Gebrauch, die mit Form 6 in Ägypten abgefertigt werden
  • Garantielieferungen
  • Importe von Produktionslinien, Ersatzteilen und ähnliches für spezielle Verwendung und Abfertigung mit Form 6
Um die Einführung der neuen Maßnahmen verträglicher zu gestalten, wurden folgende Regelungen von der CBE vorgesehen:
  • Die ägyptischen Geschäftsbanken mögen eine Reduktion der Akkreditivprovisionen auf die Inkassoprovisionen vornehmen
  • Erhöhung der bestehenden Kreditlimits für Kunden und Eröffnung neuer Limits für Neukunden im Verhältnis zum Importvolumen jedes Kunden.
  • Eröffnung aller erforderlichen Dokumentenakkreditive von allen Kunden auf deren Anfrage
Waren, die vor der Veröffentlichung dieser Entscheidung (21. Februar 2022) versandt wurden, dürfen auf Kundenwunsch durch Inkassodokumente / mittels CAD abgewickelt werden. Maßgeblich ist das Datum des B/L (Seefracht) oder des AWB (Luftfracht). Für Lieferungen, die vor dem 22. Februar 2022 teilweise mit einer Abschlagszahlung bezahlt worden sind, muss über den Restbetrag ein Akkreditiv eröffnet werden.
Unsere Kollegen der AHK Ägypten haben Antworten zu einigen häufig gestellten Fragen veröffentlicht.
Als Folge dieser überraschenden Maßnahme ergeben sich offensichtlich deutlich steigende Kosten und mehrwöchige Lieferverzögerungen. Die Maßnahmen sind schwerlich mit dem WTO Abkommen zu Handelsvereinfachungen in Einklang zu bringen. Wir haben unsere schwerwiegenden Bedenken hinsichtlich dieser Regelung und der Registrierung für See- und künftig auch Luftfracht (  ACI/CargoX) der ägyptischen Botschaft mitgeteilt. Eventuelle Maßnahmenanpassungen teilen wir Ihnen mit.

Steuer auf Kunststoffverpackungen im Vereinigten Königreich ab April 2022

11. Januar 2022 | Ab dem  1. April 2022 müssen deutsche Unternehmen, die mehr als  10 Tonnen  Kunststoffverpackungen über einen Zeitraum von  12 Monaten in das Vereinigte Königreich importieren, mit der britischen Kunststoffverpackungssteuer („Plastiksteuer“) rechnen.
Die Plastiksteuer soll Unternehmen dazu anregen, den Einsatz von recyceltem Material bei der Herstellung von Kunststoffverpackungen zu erhöhen. Sie existiert zusätzlich zu bereits bestehenden Meldepflichten und Kosten und sollte nicht mit den Verpackungsmeldungen verwechselt werden.
Die britische Finanzbehörde  HM Revenue and Customs (HMRC) wird diese neue Steuer  von £200 pro Tonne auf Kunststoffverpackungen mit weniger als 30% recyceltem Kunststoffanteil erheben. Andere Kunststoffverpackungen müssen dennoch gemeldet werden, wenn der Schwellenwert erreicht wird.

INTRASTAT 2022: Statistisches Bundesamt veröffentlicht aktualisierten Leitfaden

10. Januar 2022 | Mit Beginn des Jahres 2022 sind eine Reihe von Änderungen bei der Abgabe der Intrahandelsstatistik (INTRASTAT) zur Erfassung des Warenverkehrs im EU-Binnenmarkt in Kraft getreten. 
DESTATIS hat die Änderungen jetzt in einer aktualisierten Fassung seines  Leitfaden zur Intrahandelsstatistik 2022“  konsolidiert.
Wichtige Änderungen sind:
  • In Versendungsmeldungen müssen künftig die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer des Warenempfängers und das Ursprungsland der Ware eingetragen werden. Ist das Ursprungsland nicht bekannt, sollte laut DESTATIS das vermutliche Ursprungsland angegeben werden.
  • „Art des Geschäfts” (AdG): Hier gibt es Änderungen bei verschiedenen Codierungen. Beispiel: Bislang wurde ein „Endgültiger Kauf/Verkauf“ mit „11“ codiert und zwar unabhängig davon, ob es sich um B2B oder um B2C-Geschäfte handelte. Künftig erfasst der Code „11“ nur noch B2B-Sendungen. B2C-Sendungen (Direkthandel) sind dagegen mit „12“ zu codieren.   
  • Einschränkungen bei der Nutzung von Sammelnummern (Kapitel 99).
Die Neuerungen gelten ab der INTRASTAT-Meldung für Januar 2022.

Zoll-News

Aktuelle Informationen im Bereich Zoll stellt Ihnen die IHK unter den Zoll-News zur Verfügung.