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Ressourceneffizienz - Ökodesign

Der schonende und effiziente Umgang mit Ressourcen ist die Grundlage für nachhaltig erfolgreiches Wirtschaften. Der Einsatz von Materialien stellt im Produzierenden Gewerbe den größten Kostenfaktor und somit auch die größten Einsparpotenziale dar. Um Produktionsprozesse systematisch zu optimieren, sind Material- und Energieeffizienz gemeinsam zu betrachten.

Das Bild zeigt ein Thermostat einer Heizung. © CC0 Pixabay

Die bisherige Ökodesign-Richtlinie 2009/125/EG, die in Deutschland durch das Gesetz über die umweltgerechte Gestaltung energieverbrauchsrelevanter Produkte (EVPG) umgesetzt worden, hat über entsprechende delegierte Rechtsakte insbesondere energieverbrauchsrelevante Produkte betrachtet. Im Mittelpunkt standen dabei vor allem Anforderungen an einen geringen Ressourcen- und Energieverbrauch in der Nutzungsphase. Sie ist durch die neue Ökodesign-Verordnung abgelöst worden. Die bestehenden produktspezifischen Regelungen gelten weiterhin, bis sie durch neue delegierte Rechtsakte auf Grundlage der Ökodesign-Verordnung überarbeitet, ersetzt oder aufgehoben werden.

Energieverbrauchskennzeichnung © BAM

Mit dem EU-Energielabel müssen viele Produkte gekennzeichnet werden, die delegierten Verordnungen zur Ökodesign-Richtlinie unterliegen. Die Energieverbrauchskennzeichnung informiert die Verbraucher über bestimmte Produkteigenschaften, wie z. B. die Energieeffizienz oder Emissionen beim Betrieb. Aus den rechtlichen Regelungen ergeben sich direkte Pflichten für Hersteller, Händler und Importeure.