Förderprogramme

EU, Bund und das Land Nordrhein-Westfalen fördern unternehmerische Anstrengungen gerade im Bereich Umwelt und Ressourcenschonung mit öffentlichen Mitteln. Die Vielzahl der “Fördertöpfe" bleibt für den Laien unüberschaubar. Die IHK informiert Unternehmen über Förderprogramme, gibt Hinweise, welche Förderprogramme für den Einzelnen interessant sein könnten und vermittelt Kontakte zu Experten für einzelne Programme.
Auswahl von aktuellen Zuschuss-Programmen:

PIUS-Check (Ressourceneffizienz-Beratungen)

Unternehmen in NRW können Zuschüsse für eine umfassende Analyse der Ressourceneffizienz der Produktionsprozesse erhalten. Das Initialgespräch mit Grobanalyse und Zielvereinbarung durch die Effizienz-Agentur NRW (efa NRW) ist kostenfrei. Die anschließende bis zu 30-tägige geförderte umfasst eine Stoffstromanalyse, Schaffung der Datenbasis und Entwicklung von Lösungsansätzen und die Erstellung eines Maßnahmenplans.

Umweltinnovationsprogramm (UIP)

Das Umweltinnovationsprogramm (UIP) fördert Investitionen in innovative großtechnische Pilotvorhaben, die ein hohes Umweltentlastungspotenzial aufweisen und zum Nachahmen anreizen mit zinsverbilligten Krediten bzw. Zuschüssen. 

Investitionen in die industrielle Abwasserbehandlung

Das Programm “Ressourceneffiziente Abwasserbeseitigung NRW II“ bezuschusst Investitionen in Gewerbebetriebe, um Abwasser zu vermeiden oder den Abwasseranfall wesentlich zu reduzieren. Bis zu 50 Prozent Förderung sind möglich.

Förderung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU)

Die Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) fördert die Entwicklung von innovativen ressourcen- und umweltschonenden sowie klimafreundlichen Produkten, Dienstleistungen, Verfahren und Konzepten mit Zuschüsssen in unterschiedlicher Höhe. Vorrangig werden dabei kleine und mittlere Unternehmen (KMU) unterstützt.