15.01.2024

Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 um 0,3 % gesunken

Die Folgen der globalen Krisen belasten die deutsche Wirtschaft.
Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Das geht aus einer Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes hervor.
Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher.
Informationen zur wirtschaftlichen Lage in der Region Heilbronn-Franken finden Sie auf der IHK-Homepage unter Zahlen, Daten, Fakten.
Quelle: Statistisches Bundesamt