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Arbeitsmarkt & Soziales – Chancen nutzen, Fachkräfte gewinnen

Fachkräftesicherung und Abbau von Arbeitslosigkeit sind die zentralen Herausforderungen am Arbeitsmarkt. Die IHK setzt sich für beschäftigungsfördernde Rahmenbedingungen ein, um Wachstum, Wohlstand und Wettbewerbsfähigkeit dauerhaft zu sichern. Ziele sind eine bessere Bildung, die Steigerung der Erwerbsbeteiligung, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie die berufliche Eingliederung Benachteiligter. Dazu berät die IHK ihre Mitgliedsunternehmen und steht im Dialog mit Ministerien, Kommunen, Arbeitsverwaltungen sowie verschiedenen Netzwerken und Initiativen.

Meldungen

Am 4. Februar 2026 wird der Sächsische Landtag über die Einführung eines gesetzlichen Anspruchs auf Bildungsurlaub im Freistaat Sachsen entscheiden. Nach dem vorliegenden Gesetzentwurf sollen Arbeitgeber ihre Beschäftigten ab dem Jahr 2027 für individuelle Qualifizierungsmaßnahmen drei Tage pro Jahr bezahlt freistellen. Die Sächsischen Industrie- und Handelskammern Chemnitz, Dresden und Leipzig sprechen sich gegen die Einführung eines solchen Rechtsanspruchs in der vorliegenden Form aus und appellieren an die Abgeordneten aller Fraktionen, dem Gesetzentwurf nicht zuzustimmen.

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Zum 1. Januar 2026 ist das Aktivrentengesetz in Kraft getreten. Ziel der Aktivrente ist es, das Weiterarbeiten im Alter attraktiver zu machen. Begünstigt sind alle Beschäftigten, die nach den sozialversicherungsrechtlichen Vorschriften die gesetzliche Regelaltersgrenze erreicht haben. Diese liegt grundsätzlich bei 67 Jahren; für die Geburtsjahrgänge bis 1964 gilt eine Übergangsregelung.

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Die Bundesagentur für Arbeit (BA) kann Unternehmen mit vielfältigen Förderinstrumenten im Rahmen ihrer Personalplanung unterstützen – zum Beispiel mit dem Eingliederungszuschuss, der Assistierten Ausbildung oder einer Einstiegs- oder Beschäftigtenqualifizierung. Der digitale Fördercheck hilft dabei, Bedarfe zu identifizieren.

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22.09.2025

Unternehmen in Sachsen, die seit dem 1. Juli 2024 Beschäftigte oder Auszubildende aus Drittstaaten einstellen, können nach erfolgreicher Probezeit Förderzuschüsse bei der SAB beantragen. Gefördert werden bis zu drei Ausbildungs- und drei Beschäftigungsverhältnisse pro Unternehmen, auch duale Studiengänge zählen dazu. Voraussetzung sind u. a. ein vor der Einreise geschlossener Arbeitsvertrag, Sprachniveau B2 und Antragstellung bis Ende 2025. Die Zuschüsse sind nach Betriebsgröße gestaffelt und reichen von 3.000 Euro bis 8.000 Euro.

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04.09.2025
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Bei den Recruiting Days haben alle IHK-Unternehmen die Möglichkeit, im virtuellen Speed-Dating-Format Fachkräfte aus dem Pool des Pilotprojekts Hand in Hand for International Talents von der DIHK Service GmbH und der Bundesagentur für Arbeit in den Bereichen IT, Elektronik und Industrieelektrik, Metall und Mechatronik sowie Hotellerie und Gastronomie kennenzulernen.

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Die IHK Dresden bietet eine umfassende Broschüre zur Fachkräftesicherung, die Strategien zur Mitarbeiterbindung, Arbeitgeberattraktivität und Personalgewinnung präsentiert. Sie behandelt flexible Arbeitszeitmodelle, Gesundheitsmanagement und die Integration internationaler Fachkräfte. Nutzen Sie diese Ressourcen, um Ihr Unternehmen zukunftsfähig aufzustellen und wertvolle Mitarbeiter zu gewinnen.

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20.06.2025
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Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) bietet seit Januar 2024 einen Job-Berufssprachkurs (Job-BSK) an. In diesem Kurs können zugewanderte Arbeits- und Fachkräfte berufsbegleitend ihre Deutschkenntnisse für ihre aktuelle Tätigkeit ausbauen und professionelle Kommunikation trainieren. Voraussetzung ist, dass die Beschäftigten bereits über das Sprachniveau A2 verfügen.

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Mit einer neuen Verordnung wird die Bezugsdauer für das Kurzarbeitergeld auf bis zu 24 Monate, längstens bis zum 31. Dezember 2026, verlängert. Betriebe, die sich bereits in Kurzarbeit befinden, haben dadurch die Möglichkeit, anstelle der regulären Bezugsdauer von 12 Monaten bis zu 24 Monate Kurzarbeitergeld für ihre Beschäftigten zu beziehen. Der Koalitionsausschuss hatte sich am 27. November 2025 auf die Verlängerung verständigt.

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Regina Lindig
Referentin Arbeitsmarktpolitik
Referat Bildungspolitik / Arbeitsmarkt / Fachkräfte
Dr.Nick Pruditsch
Referatsleiter Bildungspolitik / Arbeitsmarkt / Fachkräfte
Referat Bildungspolitik / Arbeitsmarkt / Fachkräfte