Nr. 6541548

USA-News

Am 20. April 2026 führt die U.S. Customs and Border Protection (CBP) die erste Phase des neuen Tools Consolidated Administration and Processing of Entries (CAPE) im Automated Commercial Environment Secure Data Portal (ACE Portal) ein.

Der US Supreme Court hat in seinem Urteil zu der Rechtswidrigkeit der IEEPA-Zöllen nicht entschieden, wie Rückerstattungen von auf IEEPA gestützten Zöllen abzuwickeln sind. Dies regelt der US Court of International Trade (CIT) in einer Anordnung vom 4. März 2026.

Um die Ergebnisse der USA‑Zusatzfragen nach der Entscheidung des Supreme Court zu den US‑Zöllen zeitnah einzubringen, hat die DIHK eine Sonderauswertung der Going‑International‑Befragung veröffentlicht.

Am 20. Februar 2026 hat der Supreme Court der USA in der Entscheidung Learning Resources, Inc. v. Trump mit 6:3 Stimmen entschieden, dass der International Emergency Economic Powers Act (IEEPA) dem Präsidenten nicht die Befugnis verleiht, weitreichende Einfuhrzölle zu erheben. Damit wurden viele der auf dieser Grundlage erhobenen Zölle als rechtswidrig und verfassungswidrig erklärt.

Ab dem 14. Oktober 2025 gelten erhöhte globale Einfuhrzölle auf Holzprodukte und Möbel. Eine weitere Anhebung der Zollsätze ist für den 1. Januar 2026 vorgesehen.

Am 21.08.2025 haben die EU und die USA ihre Zolleinigung vom 27.07.2025 in einer gemeinsamen Erklärung verschriftlicht.

Am 27. Juli 2025 erzielten die USA und die EU nach monatelangen, angespannten Verhandlungen ein Rahmenabkommen, das zu einem transatlantischen-Handelskompromiss führte.

Mit der Executive Order wurde angekündigt, dass die de-minimis Regelung für Kleinsendungen – Importe in die USA – bis zu 800 US-Dollar ab dem 29. August 2025 keine Anwendung mehr finden wird.

Mit der Proklamation vom 30. Juli 2025 veröffentlichte das Weiße Haus die Einführung von Strafzöllen in Höhe von 50 Prozent für Halberzeugnisse aus Kupfer sowie intensive Derivatprodukte aus Kupfer ab dem 1. August 2025.

US-Präsident Trump hat am 3. Juni eine Proklamation unterzeichnet, mit der der gemäß Section 232 erhobene Zollsatz auf Stahl- und Aluminiumprodukte auf 50 % erhöht wird.

Als erste Handelsvereinbarung seit Inkrafttreten der US-Zölle am 5. April haben sich die USA und das Vereinigte Königreich auf einen Economic Prosperity Deal (EPD) geeinigt.

US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, die zuvor erhöhten und dann verhängten Zölle für die meisten Handelspartner für 90 Tage auszusetzen.

„Regulierung von Einfuhren mit einem gegenseitigen Zoll, um Handelspraktiken zu korrigieren, die zu großen und anhaltenden jährlichen Defiziten im Warenhandel der Vereinigten Staaten beitragen“ – so der offizielle Wortlaut der Executive Orders des US-Präsidenten.

Elisabeth Löhr
Leiterin des Bereichs International und Messen