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Energie

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Für die Jahre 2026 bis 2028 wird in Deutschland ein Industriestrompreis eingeführt. Die entsprechende Förderrichtlinie wurde jetzt veröffentlicht. Das Antragsverfahren beginnt Anfang 2027 rückwirkend für das Jahr 2026. Die zuständige Vollzugsbehörde ist das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).

Deutschland verfügt über eines der zuverlässigsten Stromnetze weltweit. Trotzdem kann es bei Industrie- und Gewerbekunden im Einzelfall zu Unterbrechungen bei der Stromzufuhr kommen. Ein von BDEW und VDE FNN erstellter Leitfaden soll Unternehmen dabei helfen Versorgungsprobleme zu vermeiden, zu beheben oder deren Ursachen zu ermitteln.

Stromverteilnetzbetreiber mit mehr als 100.000 angeschlossenen Kunden sind verpflichtet, alle zwei Jahre einen Netzausbauplan zu erstellen. Zu diesem Zweck führen diese derzeit eine Großverbraucherabfrage durch (Anschlussleistung 10 MW oder mehr).

Die Regelungen zu den Stromnetzentgelten für Industriekunden stehen vor einer Neuausrichtung. Die Bundesnetzagentur hat hierzu ein Eckpunktepapier zur Konsultation gestellt.

Die von der Marktoffensive Erneuerbare Energien bereitgestellte Vorlage zum Abschluss einer direkten Abnahmevereinbarung mit einem Stromerzeuger, soll kleineren Abnehmern wie KMU und Stadtwerken den Zugang zum nationalen PPA-Markt erleichtern.

Das Bundeskabinett hat die Gas-Wärme-Kälte-Herkunftsnachweisregister-Verordnung am 24. Januar beschlossen. Grundlage der Verordnung ist das Herkunftnachweisregistergesetz von 2023. Das Gesetz setzt eine EU-Richtlinie zur Förderung der Nutzung von Energien für Wärme, Kälte, Gas und Wasserstoff um. Herkunftsnachweise sind zwingend notwendig, um (erneuerbare) Gase sowie Wasserstoff innerhalb Deutschlands und auch grenzübergreifend in der EU vermarkten zu können.