Nr. 2735

Steuerrecht

Fördermittel

Jedes Unternehmen mit Steuersitz in Deutschland hat einen Rechtsanspruch auf Steuerliche Forschungsförderung. Eine jährliche Fördersumme von bis zu 2,5 Millionen Euro ist möglich, für KMU bis zu 3,5 Millionen Euro.

Recht und Steuern

Seit Januar 2025 sind elektronische Recchnungen im B2B-Bereich grundsätzlich verpflichtend. Es wird nur noch zwischen der elektronischen Rechnung (auch als E-Rechnung bezeichnet) und sonstigen Rechnungen unterschieden.

Jeder Gewerbetreibende ist verpflichtet, geschäftliche Unterlagen über einen bestimmten Zeitraum aufzubewahren. Man unterscheidet dabei Fristen von sechs, acht und zehn Jahren.

Die Internationalisierung des Wirtschaftsverkehrs führt dazu, dass immer mehr Unternehmen Lieferungen über die Grenze erbringen. In diesem Zusammenhang treten häufig Lieferkonstellationen auf, in denen Warenbewegungen sich nicht nur bilateral zwischen zwei Vertragspartnern abspielen, sondern mehrere Unternehmer an dem Geschäft beteiligt sind.

Die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer ist eine eindeutige Kennzeichnung eines Umsatzsteuerpflichtigen. Das Bundesamt für Finanzen bietet ein unkompliziertes Bestätigungsverfahren für ausländische Identifikationsnummern an.

Ein deutscher Unternehmer, der Waren von der Bundesrepublik Deutschland an einen Unternehmer in einem anderen Mitgliedstaat der Europäischen Union liefert, ist regelmäßig unter folgenden Voraussetzungen von der Umsatzsteuerpflicht befreit.

Die Steuersätze für die Grund- und die Gewerbesteuer bezeichnet man als Hebesätze der Realsteuern. Sie werden von den Gemeinden jährlich neu festgelegt.

Das Umsatzsteuergesetz enthält umfassende Vorgaben, wie eine Rechnung auszusehen hat. So wird im Umsatzsteuer-Anwendungserlass (UStAE) unter anderem ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Angaben in Rechnungen vollständig und richtig sein müssen, um zum Vorsteuerabzug zu berechtigen.

Thomas Nabein
Stv. Bereichsleiter
Schwerpunkte: Existenzgründungsberatung, Einheitlicher Ansprechpartner