Pressemitteilung vom 30. November 2022

Guter Abschluss in Aus- und Weiterbildung, beste Karrierechancen

IHK Region Stuttgart ehrt ihre besten Auszubildenden – Leichtes Plus bei neuen Ausbildungsverträgen

Lernen lohnt sich – das zeigt sich einmal mehr bei der Preisträgerfeier der IHK Region Stuttgart. 157 preisgekrönte Azubis aus dem Stadtgebiet, 29 landesweit Beste in ihrem Beruf aus der Region Stuttgart, 22 Beste aus der Weiterbildung und vier Stipendiaten der Jubiläumsstiftung werden bei der Feier am 30. November im IHK-Haus in Stuttgart geehrt. „Wir gratulieren den jungen Absolventinnen und Absolventen herzlich zu ihrer abgeschlossenen Ausbildung und den herausragenden Noten. Unser Dank gilt aber auch den Ausbildungsbetrieben und den Berufsschulen, die sich in besonderem Maße für junge Menschen engagieren und solche Leistungen erst möglich machen“, freut sich IHK-Präsidentin Marjoke Breuning. „Dieser Abend zeigt einmal mehr, mit wie viel Elan, Ehrgeiz und Begeisterungsfähigkeit sich viele junge Menschen in ihre Ausbildung engagieren und welch tolle Ergebnisse sie erzielen. Damit bieten sich ihnen für ihren weiteren beruflichen Werdegang hervorragende Chancen, die denen eines Studienabgängers gleichkommen. Solche Feste wie heute können wir deshalb nicht genug feiern, denn sie helfen, die Aus- und Weiterbildung in der Öffentlichkeit bekannter zu machen und das Image weiter zu verbessern.“
Aktuell verzeichnet die IHK ein leichte Zunahme bei den neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen. Zum 31. Oktober 2022 wurden 8.828 neue Verträge registriert, ein leichtes Plus von 2,5 Prozent zum Oktober 2021 als die Zahl bei 8.610 neuen Ausbildungsverträgen lag. „Das ist ein erfreuliches Signal“, sagt Breuning. „Angesichts des massiven Fachkräftemangels bei den Betrieben gibt es allerdings noch deutlich Luft nach oben.“ In der aktuellen IHK-Konjunkturumfrage geben 61 Prozent der Unternehmen fehlende Fachkräfte als Risiko für die wirtschaftliche Entwicklung an. „Das zeigt, wie wichtig die Berufliche Bildung für unsere heimische Wirtschaft ist“, so Breuning. Denn die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit hänge in hohem Maße von der dualen Aus- und Fortbildung ab. „Die Fachkräftesituation wird sich weiter zuspitzen und hier wird die Berufliche Bildung eine noch wichtigere Rolle spielen.“ 
Auch derzeit gibt es noch viele unbesetzte Ausbildungsplätze im Land. „Wer noch nicht weiß, was er machen möchte oder vielleicht auch solch einen Weg wie unsere heutigen Preisträger einschlagen möchte, findet bei der IHK oder der Arbeitsagentur Unterstützung, sei es mit Informationen zur Berufsorientierung oder mit direkten Unternehmenskontakten“, so Breuning. IHK-Ausbildungsexperten würden mit Rat und Tat zur Seite stehen und helfen, den richtigen Ausbildungsberuf zu finden. „Denn auch jetzt, Ende November, ist es noch nicht zu spät, um in diesem Jahr noch mit einer Ausbildung zu beginnen.“