IHK-Jahresempfang 2026 in Stralsund
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IHK-Jahresempfang 2026 in Stralsund

Jahresempfang auf der Volkswerft

Unter dem Motto „Zukunft wählen. Mit KI und Engagement gemeinsam Wirtschaft gestalten“ hatte die Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Rostock am 2. Juli 2026 zu ihrem diesjährigen Jahresempfang auf die Volkswerft Stralsund geladen, mehr als 500 Gäste aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft hatten sich angemeldet.
Im Fokus standen drei Themen, die derzeit Wirtschaft und Politik beschäftigen:
  • die Landtagswahl als Weichenstellung für Mecklenburg-Vorpommern,
  • die IHK-Vollversammlungswahl,
  • Künstliche Intelligenz, Innovationstreiber und Gamechanger für Unternehmen.
(Die Fotos dürfen ausschließlich zum Zweck der Berichterstattung über den diesjährigen IHK-Jahresempfang mit Angabe der Quelle des Urhebers (Mathias Rövensthal) unentgeltlich genutzt werden.)
IHK-Präsident Klaus-Jürgen Strupp hob die Bedeutung des Veranstaltungsorts hervor: „Diese Werft ist ein kraftvolles Symbol für unsere industrielle Tradition, aber viel mehr noch ein Beweis für unsere Zukunftsfähigkeit. Sie beweist, dass Transformation gelingen kann, wenn man sie anpackt. Heute entstehen hier ein hochmoderner Gewerbepark, maritime Innovationen und grüne Technologien. Unsere Region hat in den vergangenen Jahrzehnten eines immer wieder eindrucksvoll bewiesen: Strukturwandel ist möglich. Wir fürchten ihn nicht, wir gestalten ihn!
,Zukunft kommt von ganz allein.‘ Die Frage ist nicht, ob sie kommt, sondern wie sie aussieht. Und genau darauf haben wir, darauf haben Sie alle hier im Raum, massiven Einfluss. Zukunft entsteht nicht durch Abwarten. Zukunft entsteht durch Entscheidungen. Durch Mut. Durch Innovation. Und durch Menschen, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen."
© Marcus Friedrich

Wirtschaft erwartet eine strategische Ausrichtung und mehr Tempo

Der IHK-Präsident betonte, gewandt an die heutige, vor allem an die künftige Landesregierung, der Handlungsbedarf in unserem Land sei gigantisch.
„Das ewige Prüfen, Verwalten und Abwarten muss ein Ende haben! Wir erwarten von der neuen Regierung nicht weniger als eine echte strategische Ausrichtung unseres Landes. Wir brauchen eine klare Priorisierung wichtiger lnfrastrukturprojekte.“
Der Staat müsse aufhören, sich im Klein-Klein der Regulierung zu verlieren. Vor allem brauche es Tempo: Bei den Entscheidungen und bei der Umsetzung. Es sei ein Armutszeugnis für den Standort Deutschland, wie lange Planungs- und Genehmigungsverfahren im Jahr 2026 immer noch dauerten. Eine Verwaltung dürfe kein Bremsklotz sein, sie müsse zum Ermöglicher für Betriebe werden.
Darüber hinaus forderte der IHK-Präsident eine systematischere Zusammenarbeit zwischen der exzellenten Wissenschaft in Mecklenburg-Vorpommern und der Wirtschaft:
„Wir brauchen Rahmenbedingungen, die Gründungen und Unternehmensnachfolgen spürbar erleichtern und nicht mit bürokratischen Hürdenläufen ersticken.“
Auch auf das Thema Minijobs ging der IHK-Präsident ein.
Neben Grußworten von Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig, vom Oberbürgermeister der Hansestadt Stralsund, Dr. Alexander Badrow, und dem Geschäftsführenden Gesellschafter FR. FASSMER GmbH & Co. KG, Harald Fassmer, gab es einen wirtschaftspolitischen Impuls von CDU-Generalsekretär Dr. Carsten Linnemann und eine Keynote Speech von Prof. Dr. Isabell Welpe, Expertin für Strategie, Innovation und Führung im digitalen Zeitalter zum Thema „High Performance Mittelstand: Mit und ohne KI“.