Aktuelles
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(Ab)wassergebühren vergleichen
Die IHK Lippe hat den Gebührenrechner für Wasser und Abwasser aktualisiert. Unternehmen und Haushalte im Kreis Lippe können damit schnell berechnen, wie viel sie für Wasser und Abwasser in ihrer Kommune bezahlen. Und vergleichen, wie hoch die Gebühren in den anderen 15 lippischen Kommunen ausfallen. Die Unterschiede sind extrem.
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Das Lieferkettengesetz
Das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) wurde am 11 Juni in 2./3. Lesung vom Bundestag angenommen. Zugestimmt haben die beiden Regierungsfraktionen sowie Bündnis 90/Die Grünen.
Entwurf des freiwilligen Standards zur CSRD (VS): DIHK nimmt Stellung
Die EU-Kommission hat den überarbeiteten Entwurf des freiwilligen Standards zur Nachhaltigkeitsberichterstattung bis zum 3. Juni 2026 zur Konsultation gestellt. Er soll als hinreichender Standard nicht CSRD-pflichtigen Unternehmen die Möglichkeit bieten, ihren Informationspflichten in der Lieferkette CRSD-pflichtiger Unternehmen nachzukommen. Der künftig "Voluntary Standard" (VS) genannte Standard enthält verschiedene Änderungen gegenüber dem bisherigen Voluntary Sustainability Standard for SME (VSME). Die DIHK hat Stellung bezogen.
(Quelle DIHK)
EU-Kommission: CSRD-Standards (ESRS Set 1) konsultiert
Die EU-Kommission hat ihren Entwurf für eine delegierte Verordnung mit den überarbeiteten ESRS (Set 1) veröffentlicht und zur Konsultation gestellt. Der Entwurf soll die Europäischen Nachhaltigkeitsberichterstattungsstandards (European Sustainability Reporting Standards/ESRS) in der Delegierten Verordnung (EU) 2023/2772 ersetzen. Die ESRS gelten unmittelbar für die berichtspflichtigen Unternehmen.
(Quelle EU-Kommission)
Öko-Design: Drei neue öffentliche Konsultationen im Bereich Möbel und Stahl
Bis zum 29. Juni 2026 bzw. 12. August 2026 laufen drei zentrale Konsultationen im Bereich Ökodesign – zwei im Möbelsektor und eine im Bereich Eisen und Stahl. Unternehmen und Stakeholder sind eingeladen, ihre Perspektiven einzubringen und zukünftige EU-Anforderungen aktiv mitzugestalten.
(Quelle DIHK)
DIN EN ISO 14001:2026 veröffentlicht
Die internationale Norm für das Umweltmanagement ISO 14001:2015 ist überarbeitet worden und in der deutschen Fassung DIN EN ISO 14001:2026 im Mai 2026 veröffentlicht worden. Sie setzt neue inhaltliche Schwerpunkte für Umweltmanagementsysteme. Mit der Veröffentlichung beginnt eine Übergangsfrist von 36 Monaten. Zertifikate nach ISO 14001:2015 behalten bis spätestens 14. April 2029 ihre Gültigkeit.
(Quellen: DIN Media, TÜV Süd, Sternberg Consulting)
Förderprogramm DigiRess Circular gestartet
Das BMUKN unterstützt mit dem neuen Wettbewerbsprogramm „DigiRess Circular" Vorhaben von Unternehmen und kommunalen Einrichtungen im Bereich der Digitalisierung, die zu einer schonenderen Nutzung von Ressourcen sowie einer Stärkung der Kreislaufwirtschaft beitragen. Erster Stichtag für die Einreichung von Skizzen ist der 15. Juni 2026.
(Quelle DigiRess Circular)
Eigenmarken unter PPWR: Handel muss Pflichten übernehmen
Durch die EU-Verpackungsverordnung (PPWR) verändern sich auch die Pflichten von Handelsunternehmen grundlegend, die unter eigener Marke (Eigenmarken) Produkte zum Beispiel bei Lohnabfüllern herstellen lassen. Die Handelsunternehmen werden als Auftraggeber zum Erzeuger und Hersteller und sind ab 12. August 2026 systembeteiligungspflichtig.
(Quelle ZSVR)
Umweltstrafrecht: Kabinett beschließt Novelle
Das Bundeskabinett hat am 29. April 2026 den Regierungsentwurf zur Umsetzung der EU-Umweltstrafrechtsrichtlinie beschlossen. Gegenüber dem Referentenentwurf vom Oktober 2025 ist der Entwurf geringfügig erweitert worden. Der Empfehlung der DIHK, die Strafen verhältnismäßiger zu gestalten und auf das europarechtliche Mindestmaß zu begrenzen, ist die Bundesregierung nicht gefolgt.
(Quelle DIHK)
Europäische Kommission: EUDR-Bericht und Konsultation zu Anhang I
Die Europäische Kommission hat ihren Bericht zur Europäischen Entwaldungsverordnung (EUDR) und zusätzliche Maßnahmen zur Umsetzung und Vereinfachung vorgestellt. Der Entwurf eines delegierten Rechtsakts zur Änderung von Anhang I der EUDR wird bis 1. Juni 2026 öffentlich konsultiert.
(Quelle DIHK)
© CCO Pixabay
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"Water Package" im EU-Amtsblatt veröffentlicht
Am 20. April 2026 wurde die Richtlinie (EU) 2026/805 (“Water Package”) im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht. Es umfasst Änderungen der Wasserrahmenrichtlinie, der Grundwasserrichtlinie sowie der Richtlinie über Umweltqualitätsnormen. Deutschland muss die Änderungen bis Dezember 2027 in nationales Recht umsetzen.
(Quelle DIHK)
Entwurf: Durchführungsverordnung für das digitale Produktpassregister
Im Rahmen der Ökodesign-Verordnung für nachhaltige Produkte wird der digitale Produktpass (DPP) eingeführt, um einen einfachen Zugang zu digitalen Informationen über die Nachhaltigkeit, Kreislauffähigkeit und Einhaltung der Rechtsvorschriften eines Produkts zu ermöglichen. Die EU-Kommission hat den Entwurf einer Durchführungsverordnung für das digitale Produktpassregister vorgelegt. Interessierte Unternehmen können sich bis zum 27. Mai an einer öffentlichen Konsultation beteiligen.
(Quelle DIHK)
Förderwettbewerb Energie- und Ressourceneffizienz: Neue Runde
Die dritte Runde des Förderwettbewerbs Energie- und Ressourceneffizienz (EEW) 2026 ist am 1. Mai 2026 gestartet und läuft maximal bis 30. Juni 2026. Die Förderung ist technologieoffen und richtet sich an alle gewerblich tätigen Unternehmen in Deutschland. Unabhängig von dieser Frist können kontinuierlich Vorhaben für mehr Energie- und Ressourceneffizienz eingereicht werden. Eingehende Anträge nach dem Stichtag werden bei der folgenden Wettbewerbsrunde berücksichtigt. In dieser Wettbewerbsrunde stehen 60 Millionen Euro Förderung zur Verfügung.
(Quelle DIHK, BMWK)
© Duales System Deutschland GmbH
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EU-Kommission: Leitlinien und FAQ zur PPWR veröffentlicht
Die EU-Kommission hat Ende März Leitlinien zur Anwendung und Umsetzung der neuen Verpackungsverordnung (EU) 2025/40 (PPWR) sowie einen FAQ-Katalog veröffentlicht. Darin soll beispielsweise klargestellt werden, wann ein Unternehmen als Erzeuger oder als Hersteller gilt und welche Artikel als Verpackung im Sinne der PPWR anzusehen sind. Beide Dokumente müssen noch in die Amtssprachen übersetzt werden.
(Quelle DIHK)
© Masoud Sarikhani / Fotolia
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Pellet-Loss-Verordnung veröffentlicht
Ende November 2025 ist die Verordnung (EU) 2025/2365 über die Vermeidung der Freisetzung von Kunststoffgranulat zur Verringerung der Umweltverschmutzung durch Mikroplastik ("Pellet Loss"-Verordnung) im EU-Amtsblatt erschienen. Sie regelt den Umgang mit Kunststoffgranulat in der gesamten Wertschöpfungskette und schreibt konkrete Maßnahmen zur Verhinderung von "Pellet Loss", zur Dokumentation und Überwachung vor. Sie gilt ab 17. Dezember 2027, in wichtigen Teilen aber bereits ab 17. Dezember 2026.
(Quelle DIHK, IHK Lippe)
Konsultation zum PFAS-Beschränkungsverfahren: Bis 25. Mai 2026 beteiligen
Das EU-weite Beschränkungsverfahren zu Per- und Polyfluoralkylsubstanzen (PFAS) ist in eine entscheidende Phase getreten: Die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) hat die Konsultation zum Entwurf des Ausschusses für sozioökonomische Analyse gestartet. Unternehmen, die PFAS herstellen, verarbeiten oder in Produkten einsetzen, sind bis zum 25. Mai 2026 aufgefordert, technische, wirtschaftliche oder praktische Informationen zu verfügbaren Alternativen, notwendigen Übergangszeiten oder möglichen Auswirkungen auf Prozesse und Lieferketten beizusteuern. Ziel des Verfahrens ist eine weitreichende Beschränkung der Herstellung, Verwendung und des Inverkehrbringens von PFAS.
(Quelle DIHK)
Bundesrat beschließt Stellungnahme zur IED Umsetzung
Das Bundesratsplenum hat Anfang März über die Empfehlungen seiner Ausschüsse zur nationalen Umsetzung der novellierten Industrieemissionsrichtlinie (IED) entschieden. Während zahlreiche Vereinfachungen und vollzugsrelevante Änderungen übernommen wurden, fand der Vorschlag des Wirtschaftsausschusses zur Verschiebung des Gesetzes keine Mehrheit.
(Quelle DIHK)
Umweltwirtschaftspreis.NRW: Bewerbung bis 30. Juni möglich
Zum vierten Mal loben das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz (MULNV) und die NRW.BANK den Umweltwirtschaftspreis.NRW aus. Bis zum 30. Juni 2026 können sich Unternehmen aus acht Teilmärkten der Umweltwirtschaft online mit innovativen Produkten und Dienstleistungen in den Bereichen Ressourcenschonung, Klima- und Umweltschutz bewerben. Auf die drei Gewinner:innen warten Preisgelder in Höhe von insgesamt 60.000 Euro.
(Quelle Umweltwirtschaftspreis.NRW)
RoHS-Ausnahmen für Blei geändert
Gemäß den EU-Vorschriften gelten für die Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten Beschränkungen durch die RoHS-Richtlinie. Die Änderungen bzw. Verlängerungen für die Ausnahmen der Verwendung von Blei in Elektro- und Elektronikgeräten sind im EU-Amtsblatt veröffentlicht worden.
(Quelle DIHK)
Referentenentwurf: Umsetzung der Recht-auf-Reparatur-Richtlinie
Am 15.01.2026 hat das Bundesministerium der Justiz und für den Verbraucherschutz (BMJV) den Referentenentwurf eines Gesetzes zur Umsetzung der Recht-auf-Reparatur-Richtlinie (EU) 2024/1799 veröffentlicht. Der Gesetzentwurf dient der Umsetzung der Recht-auf-Reparatur-Richtlinie bis zum 31.07.2026 in deutsches Recht. Dazu sind auch Änderungen im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) und im Einführungsgesetz zum Bürgerlichen Gesetzbuch (EGBGB) notwendig. Die DIHK hat zum Entwurf Stellung genommen.
(Quelle DIHK)
Neue EU Vorgaben zur Vernichtung unverkaufter Waren
Die EU konkretisiert ihre Anforderungen zur Entsorgung unverkaufter Konsumgüter im Rahmen der Öko-Design Verordnung. Unternehmen müssen über die Vernichtung unverbrauchter Verbraucherprodukte berichten. Bestimmte Produktgruppen, insbesondere Textilien und Schuhe, dürfen zukünftig nicht mehr vernichtet werden. Die DIHK hat ein Merkblatt zur Öko-Design Verordnung erstellt.
(Quelle DIHK)
EU-Taxonomie wird entschlackt
Im Omnibusverfahren zur Nachhaltigkeitsberichterstattung sind auch die Regelungen zur EU-Taxonomie entschlackt und überarbeitet worden. In diesem Zusammenhang ist im Januar die delegierte Verordnung (EU) 2026/73 im EU-Amtsblatt veröffentlicht worden.
(Quelle EU-Amtsblatt)
© Stefan Rajewski - Fotolia
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Greenwashing verboten: EmpCo-Umsetzungsgesetz veröffentlicht
Das 3. Änderungsgesetz zum Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) ist am 19. Februar im Bundesgesetzblatt veröffentlicht worden. Es setzt die Empowering Consumer-Richtlinie (EU) 2024/825 (EmpCo-Rl) in deutsches Recht um und fasst den rechtlichen Rahmen für Umwelt- und Klimaversprechen neu. Das Gesetz tritt vollständig am 27. September 2026 in Kraft. Die Zeit bis dahin sollten Unternehmen nutzen, ihre umweltbezogenen Werbeaussagen und Nachhaltigkeitssiegel zu überprüfen und ggf. anzupassen.
(Quelle DIHK, EU-Kommission, Kanzlei Heuking)
DIHK: Stellungnahme zum Umweltomnibus
Die DIHK hat Anfang Februar 2026 ihre Stellungnahme zum Umweltomnibus der EU-Kommission abgegeben. Mit dem Umweltomnibus hatte die EU-Kommission im Dezember 2025 ein Maßnahmenpaket zur Vereinfachung der Umweltvorschriften in den Bereichen Industrieemissionen, Kreislaufwirtschaft, Umweltprüfungen und Geodaten vorgelegt. Der Legislativvorschlag wird nun dem Europäischen Parlament und dem Rat zur Annahme vorgelegt.
(Quelle EU-Kommission, DIHK)
© Masoud Sarikhani / Fotolia
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DIHK Impulspapier zum Circular Economy Act
Die EU-Kommission bereitet für das 4. Quartal 2026 einen Circular Economy Act vor, der Handel und Einsatz von Sekundärrohstoffen erleichtern sowie hochwertiges Recycling und die Nachfrage nach Recyclingmaterialien in der EU stärken soll. Für die deutsche Wirtschaft hat das Thema wegen ökologischer und ökonomischer Potenziale einen hohen Stellenwert. Die DIHK hat in einem Impulspapier zehn Leitsätze für eine wettbewerbsfähige Kreislaufwirtschaft in Europa entwickelt.
(Quelle DIHK)
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ElektroG novelliert: Neue Regeln für den Handel
Zum 1. Januar 2026 ist die Novelle des Elektro- und Elektronikgerätegesetzes (ElektroG IV) in Kraft getreten. Ab 1. Juli müssen Handelsunternehmen mit einer bestimmten Mindestverkaufsfläche, die Elektro- und Elektronikgeräte in Verkehr bringen, deutlicher und einheitlich über die Rückgabe im Geschäft informieren. Die Sammelstellen müssen mit einem bundeseinheitlichen Sammelstellenlogo gekennzeichnet werden. Die Rücknahmepflicht für E-Zigaretten wird auf alle Verkaufsstellen erweitert.
(Quelle BMUKN)
© Hemera
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CSRD veröffentlicht: Unternehmen >1.000 Beschäftigte betroffen
Die EU-Gesetzgeber hatten sich im Omnibusverfahren zur Nachhaltigkeitsberichterstattung auf eine Änderung der CSRD-Richtlinie geeinigt. Die Richtlinie (EU) 2026/470 ist am 26. Februar im EU-Amtsblatt veröffentlicht worden. Sie tritt 20 Tage später in Kraft.
(Quelle DIHK)
CSDDD: EU-Parlament verabschiedet Trilog-Einigung
Das Europäische Parlament (EP) hat Mitte Dezember 2025 mit großer Mehrheit der im Trilog erzielten Einigung zur Vereinfachung der Lieferkettenrichtlinie (CSDDD) zugestimmt. Abschließend muss nun noch die formale Verabschiedung durch den Rat erfolgen, bevor die Richtlinie im EU-Amtsblatt veröffentlicht werden kann.
(Quelle DIHK)
© ECHA
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SCIP-Datenbank: EU-Kommission plant Streichung
Im Rahmen des „Umweltomnibus“ hat die EU-Kommission vorgeschlagen, die „SCIP-Datenbank“ zur Eintragung von Erzeugnissen, die Stoffe der Kandidatenliste gemäß Artikel 33 der REACH-Verordnung enthalten, zu streichen. Seit 5. Januar 2021 sind Hersteller Artikel 9 der Abfallrahmenrichtlinie verpflichtet, entsprechende Erzeugnisse in die SCIP-Datenbank einzutragen. Bis zum Inkrafttreten der Regelung zur Streichung muss das geltende Recht weiterhin beachtet werden.
(Quelle DIHK)
Förderprogramm „Ressource.NRW“ 2025 – 2026 gestartet
Die Landesregierung unterstützt mit dem Förderprogramm „Ressource.NRW“ kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bei Investitionen in ressourceneffiziente Prozesse sowie beim Übergang zur Kreislaufwirtschaft. Land und EU stellen dafür rund 8 Millionen Euro zur Verfügung. Anträge können bis spätestens zum 30. Juni 2026 gestellt werden. Sie werden in der Reihenfolge des Eingangs geprüft und bewilligt.
(Quelle: efa NRW)
Bundeskabinett: Entwurf des Umsetzungsgesetzes zur CSRD
Das Bundeskabinett hat Anfang September 2025 den Gesetzentwurf zur Umsetzung der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) in nationales Recht verabschiedet und damit das parlamentarische Verfahren gestartet. Dabei hofft die Regierung darauf, etwaige Beschlüsse zum laufenden Omnibus-Verfahren Nachhaltigkeit noch während des nationalen Verfahrens in die gesetzliche Änderung aufnehmen zu können. Die DIHK hat Stellung genommen.
(Quelle DIHK)
© cintersimone Pixabay
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Neues Batterierecht seit 7. Oktober 2025 in Kraft
Bundestag und Bundesrat haben mit dem Batterierecht-Durchführungsgesetz (BattDG) die notwendigen Änderungen zur Anpassung an die neue EU-Batterieverordnung EU) 2023/1542 beschlossen. Die Verordnung sieht einen EU-weit nachhaltigen Umgang mit Batterien entlang der gesamten Wertschöpfungskette vor. Es ist am 7. Oktober in Kraft getreten und löst das Batteriegesetz ab.
(Quelle BMUKN)
EU: Neue Maßnahmen gegen Lebensmittel- und Textilverschwendung
Das Europäische Parlament hat am 9. September 2025 neue Regelungen verabschiedet, um die Verschwendung von Lebensmitteln und Textilien in der EU deutlich zu reduzieren. Bis 2030 müssen EU-Mitgliedstaaten Lebensmittelabfälle deutlich reduzieren. Zudem wird eine erweiterte Herstellerverantwortung für Textilien eingeführt. Hersteller müssen die Kosten für Sammlung, Sortierung und Recycling tragen und sich in allen Mitgliedstaaten registrieren.
(Quelle DIHK)
Kabinett beschließt Modernisierungsagenda für Staat und Verwaltung
Ein schneller, digitaler und handlungsfähiger Staat, der zügig entscheidet und verlässlich liefert – das ist das Ziel der Modernisierungsagenda der Bundesregierung. Sie formuliert konkrete Reformen, die Bürokratie abbauen und für breite Entlastung sorgen sollen. Viele Serviceleistungen und Verfahren sollen digitaler und beschleunigt, Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen von Bürokratie entlastet werden.
(Quelle Bundesregierung, DIHK)
Referentenentwürfe: Änderung der 13. und 31. BImSchV
Das Bundesumweltministerium (BMUKN) hat Referentenentwürfe zur Änderung der 13. BImSchV (GroßfeuerungsanlagenV) und 31. BImSchV (LösemittelV) sowie einer Verwaltungsvorschrift für das Abgasmanagement- und -Behandlungssysteme in der Chemiebranche (VwV WGC) zur Verbändeanhörung versandt. Mit den Entwürfen sollen die Durchführungsverordnungen zu sogenannten BVT-Schlussfolgerungen umgesetzt werden.
(Quelle DIHK)
VSME: Freiwilliger KMU-Standard als Empfehlung der EU-Kommission veröffentlicht
Die EU-Kommission hat den Freiwilligen KMU-Standard zur Nachhaltigkeitsberichterstattung unter der CSRD (Voluntary SME-Standard - VSME) als Empfehlung (EU) 2025/1710 im Europäischen Amtsblatt veröffentlicht. Der VSME soll dem "Trickle-down-Effekt" auf nicht der gesetzlichen Berichtspflicht unterliegende kleine und mittlere nicht kapitalmarktorientierte Unternehmen begegnen, die Lieferanten berichtspflichtiger Unternehmen sind.
(Quelle DIHK)
Taxonomie: Mehr Klarheit über Vereinfachungen
Die Europäische Kommission hat Anfang Juli 2025 den delegierten Rechtsakt zur Vereinfachung der Berichterstattung der EU-Taxonomie-Verordnung verabschiedet. Für unwesentliche Tätigkeiten müssen keine taxonomiebezogenen Kennzahlen mehr ermittelt und gemeldet werden. Die Zahl der zu meldenden Datenpunkte wird deutlich verringert. Die Anforderungen an die Einhaltung der Do-no-significant-harm-Kriterien in Anhang C (Umweltschutz) werden reduziert. Der Rechtsakt kann ab 1. Januar 2026 für Berichterstattungen über das Geschäftsjahr 2025 angewendet werden.
(Quelle EU-Kommission)
Omnibus IV: Digitalisierung im Produktrecht
Die EU möchte im Rahmen der "Omnibus-IV-Verordnung" das Produktrecht modernisieren. Papierbasierte Anforderungen sollen weitgehend abgeschafft und durch digitale Kommunikation und Dokumentation ersetzt werden. Die EU-Kommission bittet bis zum 3. September 2025 in öffentlichen Konsultationen um Rückmeldung aus der Praxis.
(Quelle DIHK)
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ECHA schlägt Beschränkungen für Chrom(VI)-Verbindungen vor
Auf Anforderung der Europäischen Kommission hat die Europäische Chemikalien Agentur (ECHA) die Risiken von Cr(VI)-Verbindungen sowie die sozioökonomischen Auswirkungen möglicher Beschränkungen bewertet. Die ECHA hält eine EU-weite Beschränkung für gerechtfertigt, da Cr(VI)-Verbindungen zu den gefährlichsten krebserregenden Stoffen am Arbeitsplatz zählten.
(Quelle ECHA)
Positionspapier „Industriestandort Lippe sichern“
Lippe ist ein starker, mittelständisch geprägter Industriestandort. So soll es auch bleiben. Vor dem Hintergrund der besonderen globalen und bundesdeutschen, aber auch der regionalen Herausforderungen, hat die Vollversammlung der IHK Lippe am 19. Mai 2025 das Positionspapier „Industriestandort Lippe sichern“ beschlossen. Es bedarf es aus Sicht der lippischen Wirtschaft gemeinsamer Anstrengungen aller relevanten Akteure in Verwaltungen, Politik, Bildung und Wirtschaft, um den Industriestandort Lippe nicht nur zu sichern, sondern auch zu stärken. Dafür setzt die Wirtschaft im Positionspapier ambitionierte Ziele.
Omnibus I (CSRD, CSDDD & CBAM): DIHK nimmt Stellung
Die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) hat Mitte April 2025 eine umfassende Stellungnahme zu den Entwürfen der Omnibus-Pakete I und II erstellt. Darin wird unter anderem gefordert, Nachhaltigkeitsregulierung praxisnäher und mit Augenmaß umzusetzen sowie Vereinfachungen und eine Verschiebung der Anwendungsfristen vorzusehen, um Unternehmen zu entlasten und ihnen mehr Vorbereitungszeit zu geben.
(Quelle DIHK)
NRW.Bank.Invest Zukunft: Günstige Kredite mit Tilgungszuschuss
Unternehmen, die in Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Innovation investieren, erhalten über das Darlehensprogramm NRW.Bank.Invest.Zukunft um bis zu zwei Prozent gegenüber dem Marktzins ermäßigte Kredite und Tilgungsnachlässe von bis zu 20 Prozent.
(Quelle NRW.Bank)
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Omnibus-Entwürfe: Deutliche Erleichterungen bei CSRD, CSDDD und CBAM geplant
Die EU-Kommission hat Ende Februar 2025 den "Omnibus-Entwurf (I)" zur Änderung der Nachhaltigkeitsberichterstattungsrichtlinie (CSRD), der Lieferkettenrichtlinie (CSDDD) und der Verordnung (EU) 2023/956 zum Grenzausgleichsmechanimus (CBAM) vorgelegt. Im "Omnibus-Entwurf II " werden Änderungen u. a. der Invest EU-Verordnung 2021/523 vorgeschlagen. Rat und EU-Parlament haben den CBAM-Erleichterungen zugestimmt.
(Quelle DIHK)
EU-Verpackungsverordnung (PPWR) veröffentlicht: DIHK Merkblatt
Die Verordnung (EU) 2025/40 (EU-Verpackungsverordnung - PPWR) ist im EU-Amtsblatt veröffentlicht worden. Sie bringt weitreichende Veränderungen und neue Anforderungen für Verpackungen und Lieferketten mit sich - von der technischen Dokumentation über Konformitätserklärungen bis hin zu umfangreichen Regelungen für Nachhaltigkeit und Recycling. Die Verordnung gilt ab dem 12. August 2026 unmittelbar in allen Mitgliedstaaten. Die DIHK hat ein Merkblatt zu den wesentlichen Akteuren und Pflichten erstellt.
(Quelle DIHK)
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Neue Ökodesign-Verordnung veröffentlicht
Die neue Ökodesign-Verordnung (EU) 2024/1781 ist am 28. Juni 2024 im EU-Amtsblatt veröffentlicht worden. Sie tritt am 18. Juli 2024 in Kraft und löst die Richtlinie 2009/125/EG ab. Die Verordnung gilt für beinahe alle physischen Waren, die in Verkehr gebracht oder in Betrieb genommen werden, einschließlich Bauteile und Zwischenprodukte. Spezifische Anforderungen werden über delegierte Verordnungen geregelt. Insbesondere für Produktgruppen, die unter delegierte Rechtsakte auf Basis der alten Richtlinie fallen, gibt es Übergangsregelungen.
(Quelle EU-Kommission, DIHK)
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EU-Taxonomie - Sustainable Finance
Die EU will mit Hilfe der EU-Taxonomie die Transformation hin zu einer nachhaltigen Wirtschaft befördern. Durch die Regulierung des Finanzsektors sollen Investitionen in Umweltschutz, Emissions- und Abfallreduzierung und eine höhere Ressourceneffizienz angereizt werden. Der Finanz- und Immobiliensektor muss seine Investitionen hinsichtlich ihrer Nachhaltigkeit bewerten. Auf alle Nicht-KMU der Realwirtschaft kommen direkte Berichtspflichten im Rahmen der EU-Taxonomie zu. KMU müssen sich mit der Taxonomie als Zulieferer und Kreditnehmer auseinandersetzen. In einem "Omnibus-Verfahren" zur Nachhaltigkeitsberichterstattung sind auch die Regelungen zur EU-Taxonomie entschlackt und überarbeitet worden.
