Außenwirtschaft Aktuell Juli 2026


Internetadresse des Monats

KonjunkturMonitor NRW

Das interaktive Tool bündelt konjunkturrelevante Daten aus den Themenbereichen Produzierendes Gewerbe, Handel und Dienstleistungen. Ergebnissen der Wirtschaftsstatistiken für NRW werden in einem Dashbord visualisiert. Zusätzlich können auch Vergleiche zwischen den Ergebnissen von Nordrhein-Westfalen und Deutschland gemacht werden.

Veranstaltungen und Seminare (regional)


Veranstaltungen und Seminar (überregional)

Webinar: Marktupdate Nigeria

Nigeria ist mit rund 242 Millionen Einwohnern der bevölkerungsreichste Markt Afrikas und zählt zu den größten Volkswirtschaften des Kontinents. Mehr als 80 Prozent der Exporterlöse stammen aus Öl- und Gasexporten. Daneben gewinnen weitere Wirtschaftsbereiche an Bedeutung, insbesondere die Landwirtschaft, wachstumsstarke Dienstleistungen (z. B. Handel, Finanz- und Telekommunikationssektor) sowie industrielle Weiterverarbeitung. In dem Webinar der IHK Mittlerer Niederrhein erhalten Sie am 10. Juli 2026 einen kompakten Überblick über aktuelle Entwicklungen sowie konkrete Geschäftsmöglichkeiten für deutsche Unternehmen. Die Teilnahme ist kostenlos.

Unternehmerreisen

Clustervermarktungsreise nach Südkorea & Taiwan
31.08.2026 - 04.09.2026

Im Rahmen des Sonderprojekts Rheinisches Revier organisiert NRW.Global Business gemeinsam mit Partnern eine durch die GTAI geförderte Clustervermarktungsreise nach Südkorea und Taiwan zum Thema „Mikroelektronik und Halbleitertechnologien“. Die Reise findet vom 31. August bis 4. September 2026 statt und richtet sich insbesondere an Unternehmen, Start-ups sowie Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen aus den Bereichen Halbleitertechnologien, Mikroelektronik, Maschinenbau, Werkstofftechnik, Automatisierung sowie angrenzenden Technologiefeldern. Ziel ist es, Unternehmen den Zugang zu zwei der weltweit wichtigsten Halbleiter- und Hightech-Standorte zu ermöglichen und neue Kooperations- sowie Geschäftsmöglichkeiten zu erschließen. Die Teilnahme ist für Unternehmen aus NRW bzw. dem Rheinischen Revier kostenfrei. Die Kosten für Organisation und Transfers vor Ort werden übernommen; lediglich Reise-, Unterkunfts- und Verpflegungskosten tragen die Teilnehmenden selbst. Die Anzahl der Plätze ist begrenzt. Kontakt: Tine Schrader, NRW.Global Business GmbH, Tel.: +49 211 13000-504, E-Mail: schrader@nrwglobalbusiness.com

Polen: Geschäftsreise – Lebensmittel allgemein

Im Auftrag des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) organisiert die DIHK DEinternational GmbH in Zusammenarbeit mit AHK Polen vom 8. bis 10. September 2026 eine Geschäftsreise zum Thema Lebensmittel allgemein. Ziel dieser Reise sind Geschäftsanbahnungen, Erfahrungsaustausch und Kontaktvertiefung mit lokalen Unternehmen und Experten. Deutsche Hersteller profitieren vom guten Image deutscher Lebensmittelmarken in Polen. Chancen bestehen vor allem im Bereich Markenprodukte, Spezialitäten sowie bei gesundheitsorientierten und nachhaltigen Produkten.

Asien-Pazifik-Konferenz der Deutschen Wirtschaft (APK)
29. - 31. Oktober 2026, Seoul, Korea

Die alle zwei Jahre stattfindende Asien-Pazifik-Konferenz der Deutschen Wirtschaft (APK) ist die zentrale Plattform für den Austausch zwischen Deutschland und der Asien-Pazifik-Region sowie zwischen Politik und Wirtschaft.

Irland: Unternehmensreise Pharma- und Medizintechnikbranche

Vom 2. bis 5. November 2026 führt die Deutsch-Irische Industrie- und Handelskammer (AHK) im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE) eine Geschäftsanbahnungsreise nach Irland durch. Sie richtet sich an deutsche kleine und mittlere Unternehmen aus den Bereichen Maschinen- und Anlagenbau mit Fokus auf Produktionstechnologie, Zuliefererindustrie für die Pharma- und Medizintechnikproduktion.

Allgemeine Informationen und EU News

Berufsbildung ohne Grenzen zeichnet in diesem Jahr wieder mittelständische Unternehmen aus, die sich besonders für den internationalen Austausch von Auszubildenden und jungen Fachkräften engagieren. Gesucht werden Unternehmen, die mit Leidenschaft ihre Auszubildenden fördern und ihnen die Welt als Lern- und Erfahrungsort eröffnen. Egal, ob Sie bereits mehrere Auslandspraktika organisiert haben oder gerade erst Ihr erstes realisiert haben – erzählen Sie Ihre Geschichte. Zusätzlich wird ein weiteres Unternehmen in der Kategorie "Bester Newcomer" mit einem Hauptpreis ausgezeichnet. Dieser Preis bezieht sich auf Betriebe, die noch wenig Erfahrung im Bereich der internationalen Lernmobilität haben. Bewerbungen sind bis zum 1. September 2026 möglich.

Europa: Youth Start-Up Challenge 2026

Die Europäische Kommission hat die Bewerbungsphase für die Youth Start-Up Challenge 2026 gestartet. Gesucht werden Start-up-Ideen von jungen Menschen im Alter von 18 bis 25 Jahren aus den EU-Mitgliedstaaten und den am Single Market Programme beteiligten Ländern. Die Ideen sollen sich mit Zukunftsthemen wie Nachhaltigkeit, Digitalisierung, sozialer Inklusion, Innovation oder wirtschaftlicher Resilienz befassen. Bewerbungsschluss ist der 20. September 2026.

EU-Kommission beschleunigt den Ausstieg aus Tierversuchen bei der Bewertung der Chemikaliensicherheit

Die Europäische Kommission hat im Juni einen Fahrplan für den schrittweisen Ausstieg aus Tierversuchen bei der Bewertung der Chemikaliensicherheit vorgelegt. Dieser enthält 22 konkrete Maßnahmen, um Tierversuche in 15 Rechtsbereichen (darunter Industriechemikalien, Pestizide, Biozide, Arzneimittel sowie Lebensmittel- und Futtermittelzusatzstoffe) durch tierversuchsfreie Methoden zu ersetzen.

Europas erste Siliciumcarbid-Recyclingfabrik in NRW

Siliciumcarbid ist ein wichtiger Rohstoff. Er kommt u. a. beim Bau von Halbleitern, Elektroautos, Solaranlagen oder auch in der Raumfahrt zum Einsatz. Bislang ist die europäische Siliciumcarbid-Versorgung mit fast 90 Prozent stark von Importen abhängig. Um diesen Anteil zukünftig zu senken, entsteht in Frechen-Grefrath für einen dreistelligen Millionenbetrag nun die erste industrielle Recyclinganlage für Siliciumcarbid in Europa. Der offizielle Baubeginn auf der rund 9.200 Quadratmeter großen Fläche fand im Mai statt, die Inbetriebnahme ist für Anfang 2028 geplant.

Ländernotizen

Golfstaaten: Kein Wiederaufbauprogramm, aber Aufbau krisenfester Infrastruktur

Ein klassisches Wiederaufbauprogramm zeichnet sich in den Golfstaaten nicht ab. Der Irankrieg hat aber Schwachstellen bei Energie, Wasser, Industrie und Logistik sichtbar gemacht. Für deutsche Unternehmen liegt der Markt demnach in den Bereichen Brandschutz, Pumpen, Kompressoren, Schaltanlagen, Prozessleittechnik, Wasseraufbereitung, Ersatzteile, Turnaround-Engineering, digitale Überwachung und Steuerungs- und Kontrollsysteme in Industrieanlagen.

Frankreich: EPR für industrielle und gewerbliche Verpackungen
ab 1. Juli 2026

Zum 1. Juli 2026 tritt in Frankreich der neue EPR-Bereich für industrielle und gewerbliche Verpackungen in Kraft. Die AHK Frankreich teilt mit, dass die Rücknahmesysteme CITEO Pro, Léko Pro und Twiice offiziell für den neuen EPR-Bereich zugelassen worden sind. Unternehmen, die verpackte Produkte direkt an industrielle oder gewerbliche Endkunden in Frankreich verkaufen, gelten als „Hersteller“ im Sinne des Gesetzes. In diesem Fall müssen sie einem der drei zugelassenen Rücknahmesysteme beitreten und Ihre Verkaufsverpackungen, Um- und Transportverpackungen melden. Wird hingegen über einen französischen Händler vertrieben, ist Ihr französischer Händler für die Meldung der auf den Markt gebrachten Verpackungen verantwortlich.

Japan: Verbundprojekt Leichtbau - Förderprogramm des Bundes

Die SBS systems for business solutions GmbH organisiert im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE) ein einjähriges Verbundprojekt in Japan. Es handelt sich dabei um eine projektbezogene Fördermaßnahme im Rahmen des Markterschließungsprogramms für KMU. Ziel ist es, deutschen Unternehmen der Leichtbautechnologien eine strukturierte und strategisch fundierte Unterstützung beim erfolgreichen Markteintritt in Japan zu bieten. Für die Teilnahme werden bis zu zehn deutsche Unternehmen ausgewählt, die den japanischen Zielmarkt gemeinsam strategisch bearbeiten und schrittweise erschließen.

Norwegen: EHF – die elektronische Rechnung ab 2027

Die elektronische Rechnungsstellung im Geschäftsverkehr zwischen Unternehmen (EHF) soll in Norwegen jetzt schon ab dem 1. Januar 2027 Pflicht werden. Das betrifft auch ausländische Unternehmen, die in Norwegen aktiv sind. Im Gegensatz zu PDF oder E Mail Rechnungen werden EHF Rechnungen systemgestützt und maschinenlesbar übermittelt und können vom Empfänger automatisiert verarbeitet und verbucht werden.

Polens Energieplan bietet große Chancen für deutsche Wirtschaft

Der von der polnischen Regierung verabschiedete Nationale Energie- und Klimaplan schafft zahlreiche Chancen für die bilaterale Zusammenarbeit. In Feldern wie der Netzmodernisierung, Wärmeerzeugung und einer umfassenden Elektrifizierung können deutsche Unternehmen im Nachbarland punkten. Bis 2040 will Polen bis zu 450 Milliarden Euro für die Energiewende ausgeben.

Schweden: Podcast – Im Homeoffice aus Schweden arbeiten

Dr. Kerstin Kamp-Wigforss leitet den Bereich Recht bei der Deutsch-Schwedischen Handelskammer und erklärt, was deutsche Arbeitgeber beachten sollten, wenn Sie in Schweden Personal anstellen möchten. Auch die Idee, von Schweden aus Homeoffice zu machen, ist stark nachgefragt.

Ungarn: EU-Fördermittel für Entwicklungsprojekte – Chancen für deutsche Unternehmen

Die Verwendung der EU-Fördermittel ist zweckgebunden. Die mehr als 4 Mrd. Euro aus dem Kohäsionsfonds können für Entwicklungsprojekte der Verkehrsinfrastruktur, des Gesundheitswesens und im Bereich Wasserwirtschaft und Umweltschutz eingesetzt werden. Für etwa 1,8 Mrd. Euro sollen InterCity- und Vorstadtzüge (HÉV) angeschafft werden. Vorgesehen sind außerdem 1,5 Mrd. Euro für die Modernisierung des Stromnetzes sowie bis zu 800 Mio. Euro für die Förderung des Wohnungsbaus. Für Unternehmen lohnt es sich, frühzeitig Ausschreibungen vor allem in den Bereichen Verkehr, Energie, Bau, Innovation und Forschung aktiv zu verfolgen.

USA: Stipendium - Mit dem Bundestag in die USA

Das Stipendium umfasst ein halbes Jahr Studium an einem US-College sowie ein anschließendes halbes Jahr Praktikum in einem amerikanischen Betrieb für junge Berufstätige und Auszubildende. Während des Aufenthalts leben die Teilnehmenden in Gastfamilien. Neben internationalen Berufserfahrungen bietet das Programm die Möglichkeit, Kontakte für den weiteren Berufsweg zu knüpfen und die eigenen Sprachkenntnisse zu vertiefen. Das Stipendium beinhaltet Flug, Unterkunft, Versicherung sowie die Vorbereitung und Betreuung durch eine erfahrene Austauschorganisation. Ein Eigenanteil von ca. 5.000 Euro wird empfohlen, beispielsweise für die Mobilität vor Ort. Die Bewerbungsphase für 2027/2028 läuft noch bis zum 11. September 2026.

Zoll- und Außenwirtschaftsrecht

EU erlässt weitere Sanktionen gegenüber Russland

Die bestehenden Maßnahmen im Zusammenhang mit der illegalen Annexion der Krim und Sewastopols wurden verlängert bis zum 23. Juni 2027. Des Weiteren wurden neue Sanktionen mit Fokus auf den russischen militärisch-industriellen Komplex erlassen gegen Personen und Unternehmen, darunter Hersteller und Zulieferer von Drohnen sowie militärischem Gerät, auch unter Einbeziehung von Akteuren aus Drittstaaten wie China. In den Bereichen von Russlands Energieeinnahmen und Russlands hybride Aktivitäten sowie Desinformationskampagnen erfolgten ebenfalls Sanktionen.

EORI-Nummer – Datenverwaltung ab 1. Oktober 2026 nur noch digital

Die EORI-Nummer ist die Zollregistrierungsnummer der Unternehmen. Sie ist die Voraussetzungen für alle Zollverfahren beim Export und Import. Der Zoll informiert darüber, dass ab 1. Oktober 2026 bei Beantragung, Änderungen und Beendigung der EORI-Nummer dies nur noch im Zoll-Portals mit einer speziellen digitalen Identifizierung (z. B. ELSTER, Online-Ausweis, BundID) erfolgen kann.

Zoll-Codierungen bei Ausfuhren

Die „ATLAS-Teilnehmerinformation 0958/26“ enthält Informationen zu ATLAS-Ausfuhr/ATLAS-Versand für die TARIC Codierungen bei fluorierten Treibhausgase (FGAS), ozonabbauenden Stoffe (ODS) und gemeinsamen Gesundheitseingangsdokumente (GGED (CHED)) sowie die Vorbereitung auf CERTEX-Schnittstellen.

ATLAS: Änderung bei zwei Zollstellen

Der Zoll informiert über die Änderung der Referenznummer der Ausfuhrzollstelle Zollamt Hannover-Nord und über die Beendigung der Dienststelle DE009657 des HZA Ulm - ZA Biberach (DSS 9657) zum Tagende 30. Juni 2026.

Verfahrensvorschriften über den präferenziellen Ursprung von Waren geändert

Die EU hat mit der Verordnung 2026/1183 die Durchführungsverordnung (DVO) 2015/2447 in Bezug auf Verfahrensvorschriften über den präferenziellen Ursprung von Waren geändert.

EU-Stahlschutzmaßnahmen ab 1. Juli 2026

Die EU hat einen neuen Rahmen zum Schutz des EU-Stahlmarktes vor globalen Überkapazitäten geschaffen: überarbeitetes Zollkontingentsystem einschließlich einer Verringerung der Einfuhrkontingente und höherer Zölle auf Einfuhren, die diese Kontingente überschreiten. Um Umgehungen zu verhindern, führt die Verordnung zudem Bestimmungen zur „Melt-and-Pour“-Anforderung ein, die das Land identifiziert, in dem der Stahl erstmals geschmolzen und in seine ursprüngliche feste Form gegossen wurde. Die Verordnung wird im Amtsblatt der EU veröffentlicht und tritt am 1. Juli 2026 in Kraft.

Zoll-Präferenzursprung - Warenverkehr mit den Pazifik-Staaten mit REX-Status

Für Ausfuhren von Waren mit Ursprung in der EU in die Pazifik-Staaten wird ab dem 1. September 2026 das System des "ermächtigten Ausführers/EA" durch das System des "registrierten Ausführers/REX" ersetzt. Die bisherige Warenverkehrsbescheinigungen EUR.1 wird durch die Pazifik-Staaten ab 1. September 2026 nicht mehr akzeptiert.

Südafrika: Schutzmaßnahmen für Einfuhren von rostfreien Stahlprodukten

Von der Schutzmaßnahme sind Einfuhren von beschichteten, flachgewalzten Stahlprodukten (Coils) aus Eisen bzw. legiertem oder nichtlegiertem Stahl mit einer Breite von ≥ 600 mm und einer Dicke < 0,45 mm, die entweder mit Aluminium‑Zink oder mit Zink überzogen sind, betroffen. Die Maßnahme wird stufenweise umgesetzt.

Syrien reformiert den Zoll

Syrien modernisiert sein Zollsystem grundlegend: Seit 1. Juni 2026 gelten ein neues Zollgesetz und ein harmonisierter Zolltarif. Ziel der Reform ist die Modernisierung der Zollverwaltung. Zudem soll die Abwicklung von Import-, Export- und Transitverfahren effizienter werden. Für exportierende deutsche Unternehmen ergeben sich mehrere operative Konsequenzen.

Messen und Ausstellungen

Deutsche Agrar- und Ernährungswirtschaft auf Auslandsmessen

Deutsche Unternehmen der Agrar- und Ernährungswirtschaft werden 2027 bei Messebeteiligungen im Ausland staatlich unterstützt. Das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) plant 40 Auftritte unter der Dachmarke „made in Germany“ in 25 Ländern. Den größten Anteil bilden Lebensmittelmessen (22 Beteiligungen), gefolgt von Land- und Forstwirtschaft (9) sowie Weinbau (6). Ergänzt wird das Programm durch zwei Gartenbaumessen und eine Beteiligung im Bereich Süßwaren.

Gemeinschaftsstand: WHX - formerly Africa Health - Medlab Africa 2026

Die World Health Expo ist vom 6. bis 8. Oktober 2026 der Treffpunkt für Anbieter von Gesundheits- und Laborlösungen. Von Medizingeräten, Diagnostika und Labortechnologien bis hin zu digitaler Gesundheit – alle Branchen vernetzen sich mit Entscheidungsträgern, die bereit sind, Produkte und Dienstleistungen zu beschaffen, zu investieren und Partnerschaften einzugehen. Wenn Ihre Lösungen Krankenhäuser, Kliniken, Labore oder Gesundheitssysteme unterstützen, ist dies Ihre Plattform, um Marktanteile auszubauen und Geschäftsabschlüsse zu erzielen. Deutschland ist mit einem Gemeinschaftsstand vertreten.

Gemeinschaftsstand: SIAL Internationale Nahrungsmittelausstellung in Paris

Von Produzenten bis zu Händlern, einschließlich Gastronomen und Importeur-Exporteuren – die Lebensmittelmesse ist vom 17. bis 21. Oktober 2026 der internationale Knotenpunkt in Frankreich für Lebensmittelinnovationen. Deutschland ist mit einem Gemeinschaftsstand vertreten.

Aktuelle Veröffentlichungen

Exportförderung: Moderne Agrarexporte „Made in Germany“

Die Agrar- und Ernährungswirtschaft ist der drittgrößte Wirtschaftszweig Deutschland und damit ein bedeutender Pfeiler der Volkswirtschaft. Der Export hat dabei eine herausragende Bedeutung. Die deutsche Landwirtschaft erzielt heute nahezu jeden vierten Euro, die Ernährungswirtschaft mehr als jeden dritten Euro und die Landtechnik sogar etwa drei von vier Euro im Ausland. Dies positioniert die Agrar- und Ernährungswirtschaft als eine der exportstärksten Branchen Deutschlands. Das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat stellt die Agrarexportstrategie und -förderung in einem Leitfaden vor.

USA - Leitlinien für Importeure: Durchsetzung der Vorschriften zu Zwangsarbeit durch die CBP

Die US‑Gesetzgebung verbietet die Einfuhr von Waren, die ganz oder teilweise durch Zwangsarbeit – etwa Straf‑ oder Kinderarbeit – entstanden sind. Betroffen sind nicht nur Produkte aus Xinjiang, sondern auch in Drittländern weiterverarbeitete Erzeugnisse. Im Jahr 2025 wurden 7.325 Lieferungen aus zahlreichen Ländern wegen des Verdachts auf Menschenrechtsverletzungen beziehungsweise des Vorwurfs der Fertigung durch Zwangsarbeiter an der Zollgrenze gestoppt. Die CBP hat eine konsolidierte Übersicht über ihre wichtigsten Instrumente zur Durchsetzung von Verboten gegen Waren aus Zwangsarbeit veröffentlicht.