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Neuigkeiten zu den USA

US-amerikanischer Wassersektor braucht 2 Billionen US-Dollar

Washington, D.C. (GTAI) - Während die öffentliche Hand das Wassernetz erneuert, investiert die Industrie in hochmoderne Kläranlagen. Das bietet Chancen für deutsche Firmen.
Der Bedarf an Wassertechnik in den USA steigt. Nicht nur die öffentliche Hand investiert in das Wassernetz und in den Flutschutz. Auch private Investoren engagieren sich verstärkt. So bauen IKT-Konzerne massiv Datencenter, die mithilfe von sehr viel Wasser gekühlt werden müssen.

US-Geschäft mit Baumaschinen springt wieder an

Washington, D.C. (GTAI) - Die Umsätze der Baumaschinenhersteller erreichen teils ein Rekordtempo. Entsprechende deutsche Lieferungen in die USA boomen.
Am schwächelnden US-Markt für Baumaschinen zeichnet sich eine Trendwende ab.

Werkzeugmaschinenhersteller hoffen auf Wende im US-Geschäft

Washington, D.C. (GTAI) - Die Nachfrage aus wichtigen Abnehmerbranchen schwächelt. Davon sind auch deutsche Maschinenbauer betroffen. Doch 2026 scheint für sie eine Trendwende zu bringen.
Trotz Handelskonflikt und Nahost-Krieg floriert die US-Wirtschaft. Doch die Konjunktur wird hauptsächlich von Investitionen in künstliche Intelligenz (KI) und Rechenzentren angetrieben. In klassischen Industriebranchen - und damit bei wichtigen Nachfragern von Werkzeugmaschinen - sieht die Lage vielfach weniger rosig aus.
Die von Donald Trump mit Hilfe von Zöllen angestrebte Reindustrialisierung des Landes findet in der Gesamtbetrachtung nicht statt. Die erbrachten Bauleistungen des produzierenden Gewerbes gingen 2025 um nominal 6,5 Prozent zurück, berichtet das nationale Statistikamt. In den ersten vier Monaten 2026 beschleunigte sich der Rückgang auf fast 18 Prozent.

Hauptabnehmer Maschinenbau und Kfz-Industrie schwächeln

Der US-Maschinenbausektor, der mit Abstand wichtigste Kunde von Werkzeugmaschinen, leidet unter der Investitionszurückhaltung vieler Betriebe. Laut der Association of Equipment Manufacturers stagnierte der Umsatz in den Jahren 2023 bis 2025. Vom zweitwichtigsten Abnehmer, der Automobilindustrie, kommen gemischte Signale. Sie verlagert zwar Teile ihrer Produktion aus Mexiko und Kanada zurück in die USA, doch zugleich schwächelt der dortige Automobilabsatz.

US-Zölle: Gemischtes Bild für deutsche Unternehmen

Washington, D.C. (GTAI) - Die US-Handelspolitik wird für ausländische Exporteure zur Belastungsprobe. Zwar können sie einen Großteil der Zollkosten auf US-Kunden abwälzen, zeigt eine aktuelle Umfrage. Und deutsche Unternehmen mit Standorten in den USA sind sogar auf Wachstumskurs. Doch das US-Geschäft bleibt kompliziert.
US-Präsident Donald Trump und seine Regierung behaupten gern, dass Exportnationen wie Deutschland die Strafzölle der amerikanischen Behörden zu tragen haben. Eine Umfrage der deutsch-amerikanischen Handelskammer unter in den USA angesiedelten deutschen Unternehmen zeigt nun: Das stimmt nicht. 54 Prozent der Firmen wälzen die Zollkosten vollständig auf US-Kunden ab, indem sie die Preise entsprechend erhöhen, 38 Prozent teilen sie sich mit ihren Abnehmern. Nur 8 Prozent blieben komplett darauf sitzen. Daraus ergibt sich ein durchschnittlicher Wert von 73 Prozent - wenn man davon ausgeht, dass die “Zollteilung” im Durchschnitt 50:50 erfolgt.
Für ausländische Unternehmen sind die US-Zölle zur neuen Normalität geworden und ständig gibt es Änderungen. Am 2. April 2025 hat die US-Regierung ihre “reziproken” Länderzölle eingeführt, zum 24. Februar 2026 wurden sie nach einem Urteil des Obersten Gerichtshofes außer Kraft gesetzt. Es folgte als Ersatz ein zehnprozentiger Zusatzzoll auf so gut wie alle Länder. Trump kündigte an, ihn auf 15 Prozent hochsetzen zu wollen, was allerdings nicht passierte. Weitere Zölle - etwa auf Aluminium, Stahl und Kupfer - waren von dem Urteil nicht betroffen und blieben in Kraft. Die neuen Zölle gelten nur für fünf Monate. Nun suchen die Behörden nach Branchen und Produkten, die sie mit Zöllen belegen können.

Autobauer haben Preise kaum erhöht

Auch wenn deutsche Unternehmen diese Last im Durchschnitt abwälzen können, trifft es die Branchen höchst unterschiedlich. Bei vielen Maschinen und Anlagegütern gibt es nicht ausreichend US-amerikanische Anbieter und das Land ist in hohem Maße auf Importe angewiesen. Die Verhandlungsposition des Endabnehmers ist dadurch entsprechend gering. In der Autobranche sieht die Lage anders aus - ihr droht der US-Präsident ab dem 4. Juli 2026 sogar mit einer Erhöhung der Zölle auf 25 Prozent, falls die EU bis dahin das Handelsabkommen nicht umgesetzt hat. Die deutschen Autobauer produzieren zwar einen Teil ihrer in den USA verkauften Fahrzeuge - insbesondere SUVs - vor Ort. Doch von den Abgaben auf Stahl und Aluminium sind auch sie betroffen. Bislang haben weder die einheimischen noch die ausländischen Autobauer die Zollkosten in nennenswerten Umfang an die US-Konsumenten weitergeleitet. Die Autopreise sind kaum gestiegen, denn die Anbieter wollen vor allem ihren Marktanteil behaupten.
Mehr als 80 Prozent der deutschen Firmen schauen laut AHK-Umfrage überaus positiv in das Jahr 2026 und erwarten Umsatzsteigerungen. Doch auch diese Ergebnisse sind mit Vorsicht zu genießen, handelt es sich doch oft um Unternehmen, die Fertigungskapazitäten vor Ort haben und daher nicht besonders stark von den US-Zöllen betroffen sind. Reine Exportunternehmen dürften die Lage kritischer sehen. So sind die deutschen Ausfuhren in die USA 2025 um neun Prozent zurückgegangen, berichtet Destatis. Wenig deutet für 2026 auf eine Trendwende hin.

Zölle führen in der Tendenz zu weniger Investitionen

Es ist Hauptziel der US-Handelspolitik, mehr Fertigung in die Vereinigten Staaten zu locken. In einigen Branchen funktioniert das auch. Pharma- und Halbleiterunternehmen haben Investitionen in Höhe von einigen Hundert Milliarden US-Dollar angekündigt. Doch in anderen Branchen sieht die Lage weniger rosig aus. Zwei Drittel aller deutschen Unternehmen wollen zwar ihre Investitionen 2026 gemäß der AHK-Umfrage ausweiten. Doch ein Jahr zuvor - also vor dem Inkrafttreten der Zölle - lag die Quote bei über drei Vierteln. An eine Verlagerung der Produktion in die USA denken die wenigsten. In den USA herrscht ein ausgeprägter Fachkräftemangel und die Löhne sind höher als in Deutschland.

Bürokratie macht Exporteuren das Leben schwer

Die Maschinenbauer leiden indes stark unter dem gestiegenen bürokratischen Aufwand. Besonders die anteiligen Zölle auf Stahl und Aluminium in Höhe von 50 Prozent belasten. Hinzu kommen indirekte Effekte der Handelspolitik, die sich insbesondere im Maschinenbau zeigen. Die Kunden müssen mehr für ihre Anlagen zahlen, sodass insgesamt die Nachfrage zurückgeht.
Die US-Einfuhren von deutschen Maschinen und Anlagen schrumpften 2025 um zehn Prozent, berichtet die International Trade Commission. Die Branche schaut mit Sorge auf das Jahr 2026, berichtet ein Vertreter des Verbandes Deutscher Maschinenbauer (VDMA). Einige US-Kunden könnten ihre Investitionsentscheidungen überdenken. Die Furcht vor der auch technologisch stärker werdenden chinesischen Konkurrenz ist mit Händen zu greifen.

Deutsche Discounter treiben ihre US-Expansion voran

San Francisco (GTAI) - Teure Lebensmittel belasten die US-Verbraucher und sorgen für Zulauf bei den deutschen Discountern.
US-Präsident Donald Trump erklärte beim Weltwirtschaftsforum in Davos im Februar 2026: “Die Inflation ist besiegt.” Für viele Verbraucher in den USA stellt sich die Lage jedoch anders dar. Zwar sind die Inflationsraten gesunken, doch vor allem Lebensmittel bleiben teuer. Anfang 2026 lagen die Preise 31,5 Prozent über dem Niveau vor der Pandemie. Besonders Haushalte mit niedrigen und mittleren Einkommen geraten unter Druck.

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