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Deutsche Discounter treiben ihre US-Expansion voran
San Francisco (GTAI) - Teure Lebensmittel belasten die US-Verbraucher und sorgen für Zulauf bei den deutschen Discountern.
US-Präsident Donald Trump erklärte beim Weltwirtschaftsforum in Davos im Februar 2026: “Die Inflation ist besiegt.” Für viele Verbraucher in den USA stellt sich die Lage jedoch anders dar. Zwar sind die Inflationsraten gesunken, doch vor allem Lebensmittel bleiben teuer. Anfang 2026 lagen die Preise 31,5 Prozent über dem Niveau vor der Pandemie. Besonders Haushalte mit niedrigen und mittleren Einkommen geraten unter Druck.
Washington, D.C. (GTAI) - Trumps Migrationspolitik führt zu einer Automatisierungswelle. Deutsche Maschinenbauer können ihre Lieferungen trotz Zöllen stabil halten. Die langfristigen Absatzchancen sind gut.
In der amerikanischen Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie stehen die Zeichen sowohl absatz- als auch investitionsseitig auf Expansion. Der Verbrauch von verarbeiteten Nahrungsmitteln legt stetig zu. Zugleich treibt die strikte Immigrationspolitik der Trump-Administration die Branche zu Produktivitätssteigerungen mittels Robotik und Automatisierungstechnik an. Laut Catena Solution nahm die Investitionstätigkeit 2025 infolge des Handelskonflikts und der damit verbundenen Unsicherheit zwar leicht ab, für 2026 erwarten die Marktforscher aber eine Wiederbelebung.
Bedarf der USA an Kunststoffmaschinen dürfte zurückgehen
Washington, D.C. (GTAI) - Die US-Handelspolitik belastet die allgemeine Konjunktur und viele Abnehmerbranchen für Kunststoffmaschinen. Deutsche Lieferanten wälzen Zölle teils auf ihre Kunden in den USA ab.
Die Absatzaussichten für Kunststoffmaschinen in den USA haben sich eingetrübt. Grund dafür ist die Zollpolitik von Donald Trump. Das ständige Hin und Her sorgt bei vielen Unternehmen für Unsicherheit. Viele wissen nicht, auf welcher Basis sie ihre Investitionsentscheidungen treffen sollen. Auch die Konsumenten sind verunsichert und zurückhaltend.
In wichtigen Abnehmerbranchen für Kunststoffmaschinen hat sich die Lage verschlechtert. Die Automobilindustrie leidet stark unter den US-Zöllen auf Stahl, Aluminium und Kfz-Teile.
Trumps Handelspolitik im Fokus: Was Unternehmen jetzt wissen müssen
Auf unserer Homepage erhalten Unternehmen mit Geschäftsbeziehungen zu den USA umfassende Informationen zur aktuellen US-Handelspolitik unter Präsident Donald Trump.Im Fokus stehen die Wiedereinführung von Strafzöllen auf Aluminium und Stahl, die Einführung sogenannter „reziproker“ Zölle sowie weitere warenspezifische Zusatzzölle, die verhängt bzw. angekündigt wurden. Unsere Prüfschemata helfen Unternehmen, die Auswirkungen auf ihre Produkte einzuschätzen.
Washington, D.C. (GTAI) - Der Bedarf an Wassertechnik in den USA steigt. Große Ausgabenprogramme des Staates und der boomende Fabrikbau treiben die Investitionen an. Das bietet Chancen für deutsche Firmen.
Ein Zehntel aller rheinland-pfälzischen Exporte gehen in die USA. Mit dem Amtsantritt von Donald Trump als 47. US-Präsident könnten die ersten wirtschaftspolitischen Schritte der neuen Regierung spürbare Konsequenzen auf die regionale Wirtschaft haben. Die geplante Einführung von 25 % Zöllen auf Importe aus Mexiko und Kanada ab dem 1. Februar 2025 illustriert die Richtung, die die neue US-Handelspolitik einschlagen könnte.
Grund für uns, bei unseren regionalen Unternehmen nachzufragen, ob sie mit Auswirkungen auf ihre Geschäfte rechnen.
Wir, die Industrie- und Handelskammern Rheinland-Pfalz, führten deshalb eine Blitzumfrage durch. 350 Unternehmen haben geantwortet und wertvolle Erkenntnisse geliefert.
Stabile Erwartungen trotz Unsicherheiten
26 % der befragten Unternehmen haben einen Umsatzanteil von mehr als 10 %, der direkt oder indirekt vom US-Geschäft abhängt.
Der Handel mit Kanada und Mexiko spielt für knapp ein Viertel der Unternehmen eine moderate bis sehr wichtige Rolle. Besonders Betriebe mit hoher Abhängigkeit vom US-Markt sehen sich von möglichen Zöllen oder Handelsbarrieren betroffen.
Ein Viertel der Befragten rechnet mit einem Umsatzrückgang, während lediglich 5 % eine Umsatzsteigerung erwartet. Die optimistischsten Einschätzungen stammen meist von Unternehmen, deren US-Anteil unter 10 % liegt. Nahezu zwei Drittel der Unternehmen erwarten keine unmittelbaren Auswirkungen durch die aktuellen Entwicklungen, insbesondere dann, wenn ihr US-Anteil gering ist.
Die Einschätzungen zu den möglichen Auswirkungen der US-Handelspolitik variieren zwischen den Branchen:
Während Unternehmen der Weinbranche höhere Zölle und zusätzliche Handelshemmnisse befürchten – Sorgen, die auch andere Branchen teilen – wird außerdem mit einer Verteuerung von Vorprodukten gerechnet. Die Baubranche hingegen sieht optimistisch auf die Entwicklungen und erwartet durch die Aufbruchstimmung einen Bauboom in den USA.
Eine oft geäußerte Sorge betrifft die mögliche Schwächung der Nachfrage im EU-Binnenmarkt infolge der Entwicklungen in den USA. Gleichzeitig wird bemerkenswert häufig die Hoffnung geäußert, dass der angestrebte Bürokratieabbau in den USA ein positives wirtschaftliches Umfeld schafft, das auch für die deutsche Wirtschaft Impulse setzt.
Bürokratieabbau und geschlossenes Handeln gefordert
Aus den Antworten der Unternehmen ergeben sich klare Forderungen:
Bürokratieabbau: Häufig genannt wurde der Wunsch nach effizienteren Verfahren und weniger Regulierungen, um die internationale Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.
Attraktivere Rahmenbedingungen: Steuererleichterungen, niedrigere Energiekosten und gezielte Förderprogramme wurden als notwendige Maßnahmen identifiziert.
Einheitliche EU-Strategie: Die Unternehmen fordern ein starkes und geschlossenes Auftreten Europas in Handelsfragen, um den Herausforderungen durch protektionistische Maßnahmen der USA zu begegnen.
Diversifikation der Handelsbeziehungen: Der Ausbau von Handelsabkommen mit anderen Regionen, etwa in Asien oder Lateinamerika, wird als strategische Notwendigkeit angesehen, um Abhängigkeiten vom US-Markt zu reduzieren.
Sorgen aber auch Hoffnung
Trotz der Sorgen äußern einige Unternehmen auch Hoffnung. Der angekündigte Bürokratieabbau in den USA könnte ein positiver Impulsgeber für die dortige Wirtschaft sein und indirekt auch deutschen Unternehmen zugutekommen. Zudem bietet die Neujustierung der US-Handelspolitik Chancen, die eigenen wirtschaftlichen Strukturen in Deutschland und Europa zu verbessern.
Es gilt, die eigenen strukturellen Schwächen zu beseitigen, um die internationale Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Damit die deutsche Wirtschaft und der EU-Markt auch international selbstbewusst auftreten können.
San Francisco (GTAI) – Aus Vertriebssicht gleichen die USA eher einem Kontinent als einem Land. Kundendienst vor Ort und technischer Support aus Deutschland müssen reibungslos funktionieren.
Einsatz eines Handelsvertreters
Lieferkettenunterbrechungen und stark erhöhte Frachtkosten erschweren auch das US-Geschäft erheblich. Beziehungen zu wichtigen Einzelhandelspartnern leiden schnell, wenn Waren nicht fristgerecht ausgeliefert werden. Unternehmen mit sensiblen Lieferketten, wie z. B. in der Automobilindustrie, müssen daher oft kurzfristig Ersatz in Nordamerika finden oder auf teure Luftfracht ausweichen.
Es gibt mehrere Optionen, den Vertrieb zu gestalten:
Direktvertrieb mit eigenen Mitarbeitenden: Dank erfolgsabhängiger Boni kann das Gehalt eines guten Vertriebsmitarbeitenden durchaus an das eines Geschäftsführers herankommen.
Vertragshändler: Sie kaufen Produkte direkt ein und verkaufen sie unter eigenem Namen weiter. Der Distributor übernimmt die Risiken des Verkaufs und ist anschließend auch für den Service zuständig.
Handelsvertreter oder Sales Representatives: Sie vermitteln Aufträge gegen Provision. Der Verkauf der Ware erfolgt im Namen und auf Rechnung des beauftragenden Unternehmens.
Lokale Besonderheiten
Der US-Markt besitzt kein Zentrum, von dem aus das Land relativ einfach erschlossen werden könnte. Große Unternehmen unterteilen ihn gewöhnlich in vier Regionen (Pazifikküste, Mittlerer Westen, Süden und Neuengland). Es bietet sich in der Regel an, einen regionelen Schwerpunkt auszuwählen und von dort ggf. den gesamten Markt allmählich zu erschließen.
Die meisten US-amerikanischen Handelsvertreter sind klassische Vertriebsprofis ohne tierfer gehende Technikexpertise. Sie können Einzelpersonen oder auch Unternehmen mit angestellten Verkaufspersonen im Innen- und Außendienst sein. Gewöhnlich bedienen sie eine geografische Region von einer Großstadt bis hin zu mehreren Bundesstaaten.
Handelsvertreter auswählen
Bei der Auswahl eines lokalen Vertriebsmitarbeitenden sollte man mit den Ansprüchen flexibel sein – insbesondere was starre Kriterien im Lebenslauf, wie z.B. die Ausbildung, betrifft. Kandidaten dürften ihren Marktwert eher an früheren Vertriebserfolgen als an tiefer gehenden Produktkenntnissen oder Studienabschlüssen messen. Die Selbstvermarktung ist in den USA wesentlich ausgeprägter als in Deutschland. Daher ist es ratsam, die vom Kandidaten angeführten Erfolge zu überprüfen.
Vertreibt der Handelsvertreter weitere Produkte, sollten diese komplementär zum Portfolio des eigenen Unternehmens sein. Im Auswahlgespräch ist daher die Frage legitim, mit welchen anderen Herstellern der Kandidat zusammenarbeitet.
Bei der Suche nach geeigneten Vertriebsmitarbeitenden hilft die AHK USA.
Handelsvertreter managen
Marktberichte sollten vom Handelsvertreter in einem realistischen Turnus angefordert werden. Reports für schnelldrehende Produkte, also Handelswaren, die im Verkaufsregal schnell entnommen und wieder aus dem Lager ersetzt werden, sind meist quartalsweise und für eher stabile Investitionsgüter einmal pro Halbjahr sinnvoll.
Bei der Ausarbeitung von Vertriebsplänen sollten sowohl Umsatzziele als auch die zu bearbeitenden Gebiete konkretisiert werden. Für die Vorbereitung des neuen Vertriebsmitarbeitenden auf die neuen Aufgaben sind neben Produktschulungen eine Einführung in die Unternehmensstruktur sowie die strategische Ausrichtung und Philosophie der Firma wichtig.
Das Back-up durch den technischen Support aus Deutschland muss reibungslos funktionieren. In der dienstleistungsorientierten US-amerikanischen Gesellschaft spielt der After-Sales-Service eine zentrale Rolle im Vertrieb.
Die Handelsvertreterprovision ist in ihrer Höhe und Ausgestaltung von Branche, Verkaufsfrequenz, Marketing und Marktlage abhängig. Provisionsbeträge sind stark produkt- und volumenabhängig. Sie liegen oft bei ca. 10 Prozent. Einige Handelsvertreter berechnen eine monatliche Gebühr für ihre Dienste. Grundsätzlich sind diese Gebühren geringer als die Kosten für das Eigenpersonal. Das Zahlungsziel beträgt gewöhnlich 30 Tage netto, es werden aber auch 60 Tage und mehr vereinbart.