Hanseatisches Antidumpingregister

Untersuchungsverfahren vom 19. Januar 2023

Indica-Reis

Die EU-Kommission hat die Schutzmaßnahmenuntersuchung betreffend o.g. Einfuhren mit Ursprung in Kambodscha und Myanmar, wieder aufgenommen. Das Untersuchungsverfahren ist am 19. Januar 2023 infolge des Urteils des Gerichts der EU vom vom 9. November 2022 in der Rechtssache T-246/19 wiederaufgenommen worden (vgl. Amtsblatt C 18 vom 19.01.2023, S. 8).
Zu überprüfende Ware
Der Zweck der Wiederaufnahme der Ausgangsuntersuchung liegt darin, die vom Gericht festgestellten Fehler vollständig zu beheben und zu prüfen, ob bei Anwendung der vom Gericht präzisierten Vorschriften die erneute Einführung der Maßnahmen gerechtfertigt ist, was zur erneuten Einführung der Zölle auf Einfuhren von Indica-Reis mit Ursprung in Kambodscha, eingereiht unter den KN-Codes 1006 30 27, 1006 30 48, 1006 30 67 und 1006 30 98, im ursprünglichen Anwendungszeitraum (drei Jahre, d. h. vom 18. Januar 2019 bis zum 18. Januar 2022) führen würde. Da die Maßnahmen aufgehoben wurden, würde eine etwaige Wiedereinführung der Zölle des Gemeinsamen Zolltarifs nur Einfuhren betreffen, die im Zeitraum vom 18. Januar 2019 bis zum 18. Januar 2022 erfolgten.
Anhörung und schriftliche Beiträge
Zur Wahrung eigener Interessen und Verfahrensrechte können sich betroffene Unternehmen an die Europäische Kommission wenden. Die Voraussetzungen für eine Teilnahme am Überprüfungsverfahren und die Fristen können der oben genannten Einleitungsbekanntmachung entnommen werden. Die zuständige Dienststelle der Europäischen Kommission ist:
Europäische Kommission
Generaldirektion Handel
Direktion G
Büro: CHAR 04/39
1049 Bruxelles/Brussel
BELGIQUE/BELGIЁ
Auf der Internetseite der EU-Kommission finden Sie weitere Information über den aktuellen Status der Untersuchung.
Die vorstehenden Informationen erteilen wir aufgrund der uns vorliegenden Unterlagen. Für Richtigkeit und Vollständigkeit übernehmen wir keine Gewähr.