International

Außenwirtschaft aktuell 9/2026

Veranstaltungen International der SIHK

Ländersprechtag Argentinien am 8. September 2026, 10 bis 15 Uhr
Die Südwestfälische Industrie- und Handelskammer zu Hagen (SIHK) bietet zusammen mit der Deutsch-Argentinischen Industrie- und Handelskammer (AHK) aus Buenos Aires individuelle, kostenfreie Beratungsgespräche zur Marktbearbeitung an.
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Defence: Kooperation zwischen Deutschland, Polen und Tschechien am 24. September 2026, 15 - 20 Uhr
Im Rahmen der SIHK-Defence-Week bringt die SIHK Unternehmen aus Deutschland mit einer Delegation aus Polen und Tschechien zusammen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen der grenzüberschreitende Austausch, neue Geschäftskontakte und mögliche Kooperationen im Bereich der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie.
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Weitere Veranstaltungen des Teams International:

Unternehmensreisen

Wann? Wo? Wie? Was? / Welche Inhalte/Themen? / Anmeldemöglichkeit
26.10.2026-
30.10.2026
Unternehmensreise nach Riga und Vilnius: Sicherheits- und Verteidigungsindustrie
Mit dieser Reise ins Baltikum möchte Ihnen die IHK Düsseldorf einen praxisnahen Einblick in die Strukturen, Potenziale und aktuellen Entwicklungen der Verteidigungsindustrie in der Region vermitteln. Auf dem Programm stehen:
  • Unternehmensbesuche bei ausgewählten Defence-Tech-Akteuren
  • Einblicke in UAV-/Drohnentechnologien, autonome Systeme, Sensorik, Cyber Security
  • Austausch mit Unternehmen, Institutionen, Akteuren aus dem Defence-Ökosystem
  • Closed-Door B2B-Matchmakings mit ausgewählten lettischen Industriepartnern
  • Teilnahme an der German-Baltic Defence Industry Conference 2026
26.10.2026-
30.10.2026
Geschäftsanbahnungsreise Transport & Logistik nach Rumänien und Moldau
Die Reise richtet sich an deutsche Unternehmen aus den Bereichen Transport, Logistik, Spedition und Supply Chain Management, die Geschäftsmöglichkeiten in Südosteuropa erschließen und neue Kooperationen aufbauen möchten.
Anmeldeschluss: 04.09.2026
09.11.2026-
13.11.2026
Rohstofftour nach Südafrika zur Erschließung neuer Lieferanten kritischer Rohstoffe
Ziel der Reise ist es, relevante Akteure aus der deutschen Industrie, Bergbauzulieferer sowie Vertreter von Finanzierungsinstitutionen mit südafrikanischen Unternehmen und Projekten im Bereich kritischer Rohstoffe zusammenzubringen und so die Diversifizierung deutscher Rohstofflieferketten zu unterstützen. Anmeldeschluss: 09.09.2026.
30.11.2026-
02.12.2026
Unternehmensreise Irland: KI und Innovation
Im Rahmen dieser Unternehmensreise erhalten Firmen aus NRW Einblicke in das irische Innovationsökosystem und erfahren, wie Künstliche Intelligenz (KI) Unternehmen dabei unterstützt, Prozesse zu optimieren, Wettbewerbsvorteile zu schaffen und nachhaltiges Wachstum zu fördern. Anmeldeschluss: 14.10.2026.
07.12.2026-
11.12.2026
Geschäftsanbahnung Indien: Gesundheits- und Pharmasektor - Technologien, Ausrüster und Maschinen
Ziel dieser Geschäftsanbahnungsreise nach Mumbai und Pune ist es, die Wettbewerbsfähigkeit für deutsche Unternehmen aus dem Gesundheits- und Pharmasektor (Technologien, Ausrüster und Maschinen) zu stärken und die Finanzierung von Exportgeschäften für Sie und ihre Kunden zu erleichtern. Anmeldeschluss: 11.09.2026

Auslandsmessen

NRW-Gemeinschaftsstände

Im Rahmen eines Gemeinschaftsstandes haben Unternehmen aus NRW auf zahlreichen Messen im In- und Ausland die Möglichkeit, ihre Technologien und Produkte einem internationalen Fachpublikum unter dem starken Dach des Landes zu präsentieren.
Nachfolgend steht eine Auswahl der terminierten und geförderten international ausgerichteten Messen für 2027 bereit:
  • NRW-Landesgemeinschaftsstand auf der E-world energy & water 2027 in Essen
    Die E-world energy & water vom 16. bis 18. Februar 2027 ist Europas führende Fachmesse für die Energie- und Wasserwirtschaft. Sie bringt nationale und internationale Unternehmen, Energieversorger, Netzbetreiber, Technologieanbieter, Startups sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wissenschaft und Verwaltung zusammen. Im Mittelpunkt stehen aktuelle Entwicklungen und innovative Lösungen entlang der gesamten energiewirtschaftlichen Wertschöpfungskette. Zu den Schwerpunktthemen zählen erneuerbare Energien, Wasserstoffwirtschaft, intelligente Netze, Energiespeicher, digitale Energielösungen, Energiehandel, Dekarbonisierung sowie die Transformation der Energieversorgung. Anmeldeschluss: 30.09.2026.
  • NRW-Gemeinschaftsstand auf dem MWC Barcelona 2027
    Der MWC Barcelona vom 1. bis 4. März 2027 ist die weltweit wichtigste Messe rund um Mobilfunk und Konnektivität. Hier werden die neuesten Innovationen und Spitzentechnologien vorgestellt. Das Land Nordrhein‑Westfalen beteiligt sich bereits seit mehr als 10 Jahren am MWC und bietet Unternehmen aus NRW die Möglichkeit, ihre Technologien und Produkte einem internationalen Fachpublikum unter dem starken Dach des Landes zu präsentieren. Inzwischen sind alle Branchen auf dem MWC vertreten: Von Konnektivitätsanbietern bis hin zu verschiedenen vertikalen Märkten, wie zum Beispiel Industrie 4.0, Mobilität, Cybersecurity, KI, Gesundheit, Energie und mehr, sowohl im B2B- als auch im B2C-Bereich. Anmeldeschluss: 30.10.2026.
  • NRW-Gemeinschaftsstand auf der JEC World 2027 in Paris
    Die Messe vom 2. bis 4. März 2027 in Paris bietet Teilnehmenden mit zahlreichen Konferenzen, technischen und wissenschaftlichen Foren und Seminaren einen umfassenden Überblick über die gesamte Verbundwerkstoff- und Wertschöpfungskette – von der Rohmaterialherstellung und Verbundwerkstoffproduktion bis hin zu nachgelagerten Dienstleistungen. Anmeldeschluss: 18.09.2026.
  • NRW-Landesgemeinschaftsstand auf der XPONENTIAL Europe 2027 in Düsseldorf
    Die XPONENTIAL Europe ist die führende europäische Fachmesse für autonome Systeme, Robotik und unbemannte Technologien. Sie richtet sich insbesondere an Unternehmen, Startups und Forschungseinrichtungen, die Lösungen in den Bereichen Robotik, Künstliche Intelligenz, Sensorik, Drohnen, autonome Mobilität sowie unbemannte Systeme entwickeln oder anwenden. In Düsseldorf treffen sich vom 16. bis 18. März 2027 ein internationales Fachpublikum sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik, um sich über aktuelle Entwicklungen und Innovationen entlang der gesamten Wertschöpfungskette autonomer Technologien auszutauschen. Anmeldeschluss: 10.12.2026.
Weitere Termine und Details zu internationalen Messen sowie Einzelheiten zur Messebeteiligung und -förderung finden Sie über nachstehende Verlinkungen:

Zoll- und Außenwirtschaftsrecht, Handelspolitik, EU-Recht

EU-Mexiko-Abkommen: Modernisiertes Agreement

Das Modernised Trade Agreement wurde im Mai 2026 unterzeichnet, nun folgt die Ratifizierung.
Um trotzdem die für den Warenverkehr neu vereinbarten Regeln zügig umzusetzen, wurde ein Interimsabkommen (Interim Trade Agreement ITA) geschlossen, der lediglich den Handelsteil abdeckt.
Das Besondere an ITA ist: es bedarf keiner Ratifizierung durch 27 Mitgliedsstaaten, um ihn in Kraft zu setzen. Das kann durch die EU-Kommission erfolgen, weil sie in handelspolitischen Fragen die Befugnis dazu hat. Aller Voraussicht nach im November 2026 soll der ITA in Kraft treten. Übergangsfristen für schwimmende Ware sind nicht vorgesehen.

EU-Kommission: Umfrage zu „Gold-Plating“

Die Kommission räumt dem Thema „Gold-Plating“ im Rahmen ihrer Vereinfachungsagenda von EU-Recht Priorität ein.
Mit einer aktuellen Umfrage bis zum 15.09.2026 der Umfrage möchte die Kommission erfahren, wie sich Gold-Plating auf Unternehmen auswirkt, welche zusätzlichen Kosten entstehen und welche Maßnahmen geeignet wären, diese Belastungen zu reduzieren.
Die Ergebnisse fließen in den Dialog mit den EU-Mitgliedstaaten sowie in einen Leitfaden (Toolkit) zur Vermeidung von „Gold-Plating“ im europäischen Binnenmarkt ein.

EU-Kommission: Konsultation zum Schutz und zur Durchsetzung von Immaterialgüterrechten in Drittstaaten

Unternehmen können noch bis zum 11.09.2026 der Generaldirektion Handel ihre Erfahrungen mit einzelnen Drittstaaten melden.
Die Ergebnisse dieser Konsultation soll es Rechteinhabern außerdem ermöglichen, potenzielle Risiken für ihr geistiges Eigentum bewusst zu machen, wenn sie Geschäftstätigkeiten in den Prioritätsländern ausüben, sowie Geschäftsstrategien und -abläufe zum Schutz ihrer geistigen Eigentumsrechte zu gestalten.

EU-Antidumpingmaßnahmen

Ursprung: China, Indien, Indonesien, Malaysia, Taiwan und Thailand
Auf Einfuhren bestimmter offenmaschiger Gewebe aus Glasfasern mit Ursprung in China, Indien, Indonesien, Malaysia, Taiwan und Thailand bestehen Antidumpingmaßnahmen, die mit Durchführungsverordnung (EU) 2017/1993 eingeführt wurden. Im Januar 2024 verlängerte die Europäische Kommission die Maßnahmen. Nun gibt die EU-Kommission die Einleitung einer Umgehungsuntersuchung bekannt und ordnet die zollamtliche Erfassung der untersuchten Waren an.
Mehr Informationen stehen auf der Webseite der Germany Trade and Invest GmbH bereit:
Im Dezember 2025 leitete die Europäische Kommission ein Antidumpingverfahren ein. Nun führt sie vorläufige Antidumpingmaßnahmen ein. Diese gelten mit Wirkung vom 11. August 2026.
Die Ware wird derzeit unter folgendem KN-Code eingereiht: ex 7229 20 00 (TARIC-Code 7229 20 00 10).
Mehr Informationen stehen auf der Webseite der Germany Trade and Invest GmbH bereit:
Thermopapier mit Ursprung in China
Im November 2025 leitete die Europäische Kommission ein Antisubventionsverfahren ein. Nun führt sie vorläufige Maßnahmen ein. Diese gelten mit Wirkung vom 7. August 2026.
Bei der betroffenen Ware handelt es sich um leichtgewichtiges Thermopapier (lightweight thermal paper) mit Ursprung in China. Die Ware wird derzeit unter den folgenden KN-Codes eingereiht: ex 4809 90 00, ex 4811 90 00, ex 4816 90 00 und ex 4823 90 85 (TARIC-Codes 4809 90 00 10, 4811 90 00 10, 4816 90 00 10 und 4823 90 85 20).
Mehr Informationen stehen auf der Webseite der Germany Trade and Invest GmbH bereit:
Auf Einfuhren von Titandioxid gelten seit 10. Januar 2025 endgültige Antidumpingzölle. Nun gibt die EU-Kommission die Einleitung einer Absorptionsuntersuchung bekannt. Die Antidumpingzollsätze können sich nach Abschluss der Untersuchung ändern.
Mehr Informationen stehen auf der Webseite der Germany Trade and Invest GmbH bereit.
Auf Einfuhren von bestimmten gewebten und/oder genähten Erzeugnissen aus Glasfasern mit Ursprung in China und Ägypten bestehen sowohl Antidumping- als auch Antisubventionsmaßnahmen, die mit den Durchführungsverordnungen (EU) 2020/776 sowie 2020/492 eingeführt wurden. Nun gibt die Europäische Kommission die Verlängerung der Antisubventionsmaßnahmen bekannt.
Die genauen KN-Codes sowie weitere Informationen stehen auf der Webseite der Germany Trade and Invest GmbH bereit:
Im August 2025 leitete die Europäische Kommission ein Antidumpingverfahren ein. Seit April 2026 galten vorläufige Antidumpingzölle. Nun gibt die EU-Kommission die Einführung endgültiger Antidumpingmaßnahmen bekannt. Diese gelten mit Wirkung vom 11. August 2026.
Bei der betroffenen Ware handelt es sich um Terephthalsäure mit einer Reinheit von 99,5 GHT oder mehr, die in der Regel in die CAS-Nummer (CAS: Chemical Abstracts Service) 100-21-0 eingereiht wird und in der Regel der CUS-Nummer (CUS: Customs Union and Statistics) 0023865-3 entspricht, mit Ursprung in Südkorea und Mexiko. Die Ware wird derzeit unter dem folgenden KN-Code eingereiht: ex 2917 36 00 (TARIC-Code 2917 36 00 11).
Mehr Informationen stehen auf der Webseite der Germany Trade and Invest GmbH bereit:
Biodiesel mit Ursprung in den USA
Seit 2009 bestehen sowohl Antidumping- als auch Antisubventionsmaßnahmen auf die Einfuhren von Biodiesel mit Ursprung in den USA, ausgeweitet auf Einfuhren aus Kanada. Die EU-Kommission verlängerte diese Maßnahmen 2021. Nun leitet sie eine Auslaufüberprüfung ein und prüft die erneute Verlängerung. Gleichzeitig leitet sie eine Interimsuntersuchung ein.
Mehr Informationen stehen auf der Webseite der Germany Trade and Invest GmbH bereit:

Verpflichtung zur Nutzung des Zollportals für Genussmittelsteuer ab 01.01.2027

Ab 1. Januar 2027 wird die Nutzung des Zoll-Portals für eine Vielzahl von Formularen im Genussmittelsteuerbereich verpflichtend.
Grundlage für die Verpflichtung ist § 3 Abs. 2 der Verbrauch-und-Luftverkehrssteuerdaten-Übermittlungs-Verordnung (VStDÜV). Die Formulare zu den Genussmittelsteuern finden Sie im Zoll-Portal im Bereich "Dienstleistungen".
Einzelheiten stehen auf der Webseite der Zollverwaltung (zoll.de) bereit:

Kombinierte Nomenklatur – Neue Erläuterungen und Einreihungsentscheidungen

Die Erläuterungen zur Kombinierten Nomenklatur werden regelmäßig geändert und ergänzt.
Zu den neuesten im Amtsblatt der EU veröffentlichten Änderungen gehören:
  • Die Erläuterung zur KN-Unterposition 4418 21 10 bis 4418 29 80 "Türen und Rahmen, Türverkleidungen und -schwellen" erhält einen neuen Wortlaut (C/2026/4137)
  • Die Erläuterung zur Unterposition 9503 00 21 „Puppen“ enthält einen neuen Wortlaut sowie auch die Erläuterung zur Position 9505 „Fest-, Karnevals-/Faschings- oder andere Unterhaltungsartikel, einschließlich Zauber- und Scherzartikel“ (C/2026/4225)
Mehr Informationen stehen auf der Webseite der Germany Trade and Invest GmbH bereit:
Die nachstehend beschriebenen Waren werden in die Kombinierte Nomenklatur unter den genannten KN-Code eingereiht:
  • Verzinkte Gewindestangen aus anderem als nicht rostendem Stahl, in ganzer Länge mit einem metrischen Gewinde versehen, ohne Kopf oder Vertiefung, mit einer Zugfestigkeit von weniger als 800 MPa, in unterschiedlichen Längen (zwischen 1 000 mm und 3 000 mm) und Durchmessern (zwischen 4 und 36 mm). Sie werden ohne Muttern, Unterlegscheiben oder ähnliche Elemente gestellt. Die Waren werden zum Verbinden, Aufhängen oder Befestigen einer Vielfalt von Vorrichtungen und Komponenten verwendet.
Die Ware ist als "andere Schrauben und Bolzen ohne Kopf, aus anderem als nichtrostendem Stahl, mit einer Zugfestigkeit von weniger als 800 MPa einzureihen" unter dem folgenden KN-Code: 7318 15 42.
Mehr Informationen stehen auf der Webseite der Germany Trade and Invest GmbH bereit:
Die nachstehend beschriebenen Waren werden in die Kombinierte Nomenklatur unter den genannten KN-Code eingereiht.
Ware zur Verwendung mit Infusionssystemen, bestehend aus:
  • drei miteinander verbundenen durchsichtigen Kunststoffschläuchen mit einer Länge von jeweils etwa 5 cm und einem Außendurchmesser von etwa 1,5 mm,
  • einem Y-Verbinder,
  • einem einfachen Luer-Lock-Verbinder mit einer Überwurfmutter und einer Schutzkappe,
  • zwei Luer-Lock-Verbindern mit eingebautem Rückschlagventil und
  • zwei Schiebeklemmen.
Die drei Schläuche sind mittels des Y-Verbinders miteinander verbunden. Der einzelne Schlauch, der das untere Ende des "Y“ bildet, ist mit einem Luer-Lock-Verbinder mit Überwurfmutter und Schutzkappe versehen; die beiden Schläuche am oberen Ende des "Y“ sind jeweils mit einer Schiebeklemme und einem Luer-Lock-Verbinder mit eingebautem Rückschlagventil ausgestattet. Die Ware hat eine Gesamtlänge von etwa 15 cm. Die Luer-Lock-Verbinder dienen dazu, die Ware mit anderen Schläuchen und/oder Geräten (zum Beispiel Spritzen) auslaufsicher zu verbinden.
Mehr Informationen stehen auf der Webseite der Germany Trade and Invest GmbH bereit:

Algerien: Inbetriebnahme der „elektronischen Anlaufstelle“ des ALCE-Systems

Dieses Modul ermöglicht die elektronische Einreichung der für die Zollabfertigung erforderlichen Genehmigungen und behördlichen Bescheinigungen, zunächst parallel zum manuellen Verfahren.
Einzelheiten enthält eine Mitteilung der algerischen Zollverwaltung.

Südkorea führt Antidumpingmaßnahmen auf Poly Vinyl Chlorid (PVC) Paste Resin ein

Die koreanische Handelskommission veröffentlichte am 5. August 2026 die endgültigen Ergebnisse der Antidumpinguntersuchung.
Sie betrifft die Einfuhren von Poly Vinyl Chlorid (PVC) Paste Resin (HS-Code: 3904.10.0000) aus Deutschland, Frankreich, Norwegen und Spanien. Die Maßnahme ist am 5. August 2026 in Kraft getreten und soll für eine Dauer von fünf Jahren und somit bis zum 4. August 2031 gelten.
Die Höhe der einzelnen Zollsätze und weitere Einzelheiten stehen auf der Webseite der Germany Trade and Invest GmbH bereit:

Ukraine: IMEI-Angaben in der Zollerklärung für Smartphones

Das Finanzministerium hat die Regeln für das Ausfüllen von Zollerklärungen für Smartphones und Mobiltelefone geändert.
Grundlage ist die Anordnung Nr. 380 vom 13.07.2026. Künftig wird eine Warensendung mit Mobiltelefonen nur noch abgefertigt, wenn zusätzlich eine elektronische Liste mit den IMEI-Nummern eingereicht wird. Die Änderung betrifft Waren der HS-Codes
  • 8517 13 00 00 (Smartphones) und
  • 8517 14 00 00 (andere Telefone für Mobilfunknetze).
Die Regelung gilt ausschließlich für Einfuhrverfahren. Dazu zählen Import, Wiederimport und vorübergehende Einfuhr. Für den Export und den Transit von Smartphones gilt die Anforderung nicht.
Mehr Informationen stehen auf der Webseite der Germany Trade and Invest GmbH bereit:

USA: Zusatzzölle und US-Zollreform - Erweiterungen und Updates

Auf Grundlage einer vorangegangen Untersuchung nach Section 202 Trade Act 1974 führen die USA Einfuhrkontingente für bestimmte Produkte mit einer Quarzoberfläche ein. Mit Wirkung zum 15. August 2026 unterliegen folgende Zolltarifnummern bei der Einfuhr in den USA Schutzmaßnahmen in Form eines Einfuhrkontingents: 6810.99.0020, 6810.99.0040, 7020.00.6000. Die Schutzmaßnahme in Form eines Zollkontingents wird für einen Zeitraum von vier Jahren erlassen.
Mehr Informationen stehen auf der Webseite der IHK Düsseldorf bereit.
Mit Wirkung zum 22. August 2026 werden bestimmte kanadische Produkte mit weiteren Zöllen belegt. In den Anhängen gelistete Waren, die am oder nach dem 22.08.2026 zum freien Verkehr abgewickelt oder aus einem Lager in den freien Verkehr überführt werden, unterliegen den zusätzlichen Einfuhrzöllen in Höhe von 50 Prozent (HTSUS-Position 9903.05.01). Betroffen sind verschiedene Produkte, wie: alkoholische Getränke (HTSUS-Klassifizierung: 9903.03.12), Milchprodukte (HTSUS-Klassifizierung: 9903.03.13) sowie diverse weitere Erzeugnisse (HTSUS-Klassifizierung: 9903.03.14).
Welche Ausnahmen es gibt sowie weitere Informationen enthält ein Webartikel der Germany Trade and Invest GmbH.
Am 13. August 2026 unterzeichnete Präsident Trump eine Executive Order, um weitere Einfuhrzölle zu erlassen. Für Drohnen ab einer bestimmten Größe (mehr als 25 kg Gewicht) oder mit besonders sicherheitsrelevanten Fähigkeiten (Wärmebildtechnik) wird zum 3. September 2026 ein Zoll von 100 Prozent fällig. Auf kleinere Modelle oder auf Modelle ohne diese Eigenschaften wird ein Zoll von 25 Prozent ebenfalls ab diesem Tag erhoben. Drohnen und Bauteile aus der Europäischen Union (EU), Japan, Liechtenstein, Südkorea, der Schweiz und Taiwan werden zukünftig mit 15 Prozent verzollt. Für weniger sensible Drohnen-Bauteile gelte eine Frist von 180 Tagen – also ab dem 9. Februar 2027 unterliegen diese Waren dann auch einem Zollsatz in Höhe von 25 Prozent.
Mehr Informationen stehen auf der Webseite der IHK Düsseldorf bereit.
Mit der Proklamation 11052 vom 6. August 2026 kündigen die USA handelspolitische Maßnahmen für die Einfuhr von Polysilizium/Polykristallines Silicium auf Grundlage von Section 232 Trade Expansion Act an. Ab dem 4. Dezember 2026 gelten für Einfuhren von Silicium Mindestpreise sowie Zusatzzölle von 15 Prozent.
Mehr Informationen stehen auf der Webseite der IHK Düsseldorf bereit.

Update zur geplanten Zollreform

Ein zentraler Bestandteil der Reform ist die Überarbeitung der Anforderungen an den sogenannten Importer of Record (IOR), also den rechtlich verantwortlichen Importeur.
Mit einer Notice vom 19. August 2026 kündigt die CBP an, die Angaben im Formular 5106 (Importer Identify Form) genauer zu prüfen. Bei unvollständigen oder fehlerhaften Angaben möchte sie tätig werden, beispielsweise in Form einer (vorübergehenden) Deaktivierung der IOR-Nummer.
Einzelheiten stehen auf der Webseite der Germany Trade and Invest GmbH bereit:

EDI-Implementierungshandbuch zu ATLAS-Release 10.2 inkl. AES-Release 3.0

Das EDI-Implementierungshandbuch zu ATLAS-Release 10.2 inkl. AES-Release 3.0 steht in aktualisierter Version zum Download bereit:

Länder und Märkte

Verteidigung in Europa: Neue Rollen für zivile Zulieferer

Investitionen in die Verteidigungsfähigkeit der europäischen NATO-Staaten könnten nach Berechnungen der Strategieberatung EY-Parthenon jährlich rund 150 Milliarden Euro zusätzliche Wertschöpfung erzeugen.
Besonders der Maschinenbau, die Metallverarbeitung sowie die Technologie- und IT-Wirtschaft dürften davon profitieren.
Für deutsche Zulieferer, Technologieanbieter und spezialisierte Mittelständler ergeben sich so neue Absatz- und Kooperationsmöglichkeiten. Der Einstieg in die Lieferketten der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie ist jedoch nicht leicht: Beschaffungswege, technische Anforderungen und industrielle Strukturen unterscheiden sich von Exportmarkt zu Exportmarkt.
Ein Webartikel der Germany Trade and Invest GmbH ordnet wichtige europäische Herstellerländer anhand ihrer Produktionsprofile ein, zeigt, welche Rolle einzelne Märkte im europäischen Produktionsökosystem spielen und unterstützt Unternehmen dabei, Marktstrukturen, industrielle Schwerpunkte und mögliche Kooperationsansätze zu identifizieren.

Rechtsatlas KI – Entwicklungen

Mit dem rasanten Fortschritt der Technologien im Bereich der künstlichen Intelligenz (KI) auf der ganzen Welt hat das Thema an rechtlicher Relevanz gewonnen.
Derzeit haben einige Länder spezifische Gesetze zu KI mit unterschiedlichen Schwerpunkten verabschiedet. Gleichzeitig arbeiten Parlamente weltweit eilig an Gesetzesentwürfen. Andere Länder haben bereits bestehende allgemeine Gesetze angepasst, um auch das Thema KI abzudecken. Die derzeitige Umgestaltung der diversen Rechtssysteme ist eine Folge der gegenwärtigen und künftigen Auswirkungen der KI auf Fragen, die vom Datenschutz über die Menschenrechte bis hin zur Rechtsstaatlichkeit reichen.
Ein Rechtsatlas der Germany Trade and Invest GmbH gibt einen Überblick über die KI-Gesetze in aller Welt.

China: Neue Bestimmungen für kleine Datenverarbeiter

Zum 1. September 2026 treten in China Vorschriften zu vereinfachten Datenschutzmaßnahmen für sogenannte kleine Verarbeiter personenbezogener Daten in Kraft.
Unter "kleinen Verarbeitern persönlicher Daten" in China versteht Art. 2 Abs. 2 der Bestimmungen solche Verarbeiter, die personenbezogene Daten von weniger als 100.000 Personen verarbeiten. Die neuen Bestimmungen führen insbesondere das chinesische Gesetz zum Schutz persönlicher Informationen (Personal Information Protection Law - PIPL; vgl. Art. 62 Nr. 2 PIPL) und die Regelungen zur Verwaltung der Netzwerkdatensicherheit näher aus und sollen nach ihrem Art. 1 die innovative Entwicklung kleiner und mittlerer Unternehmen fördern.
Mehr Informationen stehen auf der Webseite der Germany Trade and Invest GmbH bereit.

China: Geschäftsmöglichkeiten bei Halbleiter und KI

Chinas Elektronikindustrie bleibt global an der Spitze. KI, Halbleiter und hochwertige Komponenten treiben das Wachstum, während klassische Endgeräte an Bedeutung verlieren.
Zugleich gewinnt China als Standort für die Integration von Anwendungen der künstlichen Intelligenz (KI) in industrielle Prozesse an Bedeutung. Zusätzliche Wachstumsimpulse kommen von Rechenzentren, intelligenten Endgeräten, der Automobilelektronik und der fortschreitenden Digitalisierung der Industrie.
Für deutsche Anbieter liegen die größten Marktchancen bei spezialisierten Fertigungstechnologien, etwa Anlagen zum Bohren, Fräsen und Messen, Lösungen für Prozesskontrolle und Qualitätssicherung sowie Reinraum-, Vakuum-, Gas- und Wassertechnik. Auch Spezialchemikalien und Software für die intelligente Fertigung bieten Marktpotenzial.
Mehr Informationen stehen auf der Webseite der Germany Trade and Invest GmbH bereit.

Indien und EU setzen auf Freihandel - Geschäftschancen für deutsche Unternehmen

Mit dem Freihandelsabkommen vertiefen beide Partner die wirtschaftliche Zusammenarbeit. Geschäftschancen bietet das Abkommen voraussichtlich vor allem für folgende Bereiche:
  • Lebensmittelindustrie
    Trotz weiterhin teils hoher Schutzzölle verbessert das Freihandelsabkommen den Marktzugang für zahlreiche Lebensmittel und Getränke aus der EU.”
  • Chemieindustrie
    Das EU-Indien-Abkommen eröffnet der Chemieindustrie neue Chancen. Fehlende Kapazitäten bei Spezialchemikalien erhöhen die Nachfrage nach Importen aus Deutschland.”
  • Automobilindustrie
    Deutliche Zollsenkungen verhelfen der Automobilbranche zu einem besseren Marktzugang. Das stärkt die Position von Herstellern und Zulieferern in einem dynamischen Wachstumsmarkt.”
  • Medizintechnik
    Das EU-Indien-Abkommen senkt Zölle auf Medizintechnik. Davon profitieren insbesondere deutsche Anbieter hochwertiger und technologisch anspruchsvoller Produkte.”
  • Pharmazeutik
    Das EU‑Indien‑Freihandelsabkommen verbessert die Marktchancen von Pharmaunternehmen. Geringere Zölle erleichtern deutschen Unternehmen den Zugang zum Gesundheitsmarkt.”
  • Maschinenbau
    Laut EU-Angaben wird das Freihandelsabkommen die indischen Zölle für Maschinen und Anlagen deutlich senken. Deutsche Hersteller könnten von besseren Marktchancen profitieren.”
Zudem stehen der Dienstleistungshandel und der digitale Handel im Fokus des Abkommens.
Unternehmen sollten sich bereits jetzt vorbereiten, um die Vorteile des EU-Indien-Abkommens nach Inkrafttreten nutzen zu können. Zudem erleichtern Förderangebote den Schritt nach Indien.
Das Abkommen wird voraussichtlich im Jahr 2027 in Kraft treten.
Mehr Informationen stehen auf der Webseite der Germany Trade and Invest GmbH bereit:

Israels Abfallreformen eröffnen neue Marktchancen

Investitionen, neue Verwertungsanlagen und regulatorische Reformen erhöhen die Nachfrage nach Recyclingtechnik aus dem Ausland.
Der Bedarf konzentriert sich bislang auf Sortier-, Aufbereitungs- und Komprimierungstechnik. Auch das geplante Abfallgesetz dürfte die Importnachfrage erhöhen. Benötigt werden hierfür unter anderem intelligente Füllstands- und Meldesensoren sowie digitale Identifikationssysteme, GPS- und Telematiklösungen und automatisierte Rücknahmesysteme. Bei Unternehmen entsteht zusätzlicher Bedarf an Daten- und Wiegetechnik, um die behördlichen Dokumentationspflichten zu erfüllen.
Mehr Informationen stehen in einem Webartikel der Germany Trade and Invest GmbH bereit.

Japans Investmentregionen kennenlernen

Die Japanische Außenhandelsorganisation JETRO stellt in Zusammenarbeit mit lokalen Behörden und relevanten Organisationen Informationen zur Verfügung, um die Auswahl geeigneter Investitionsstandorte nach Präfekturen und Regionen zu erleichtern. Dabei kann man gezielt Informationen zu einzelnen Branchen und Förderinstrumenten abrufen.
Mehr Informationen stehen auf der Webseite der JETRO bereit.

Kanada: Bedarf an technischen Lösungen für den Betrieb von Häfen und Containerterminals bietet Absatzchancen

Das Land versteht Verkehrsinfrastruktur zunehmend als Instrument der Außenwirtschaftspolitik und sucht nach neuen Absatzmärkten und alternativen Routen außerhalb der USA. Vor allem in Montréal, Halifax, Vancouver und Prince Rupert entstehen Kapazitäten für Container-, Rohstoff- und Agrartransporte, die Kanadas Zugang zu internationalen Märkten verbessern sollen.
Für deutsche Anbieter ergeben sich die interessantesten Chancen häufig nicht im Bau der Häfen oder Containerterminals selbst.
Gefragt sind vielmehr technische Lösungen für den späteren Betrieb: Elektrifizierung, Automatisierung, Energieversorgung, digitale Steuerungssysteme oder moderne Umschlagtechnik.
Einblicke, wie sich Unternehmen auf dem kanadischen Markt etablieren und Geschäftschancen nutzen können, gibt ein Webartikel der Germany Trade and Invest GmbH.

Kasachstan: Neue Einreiseregelungen in Vorbereitung

Zum 25. August 2026 traten in Kasachstan gesetzliche Änderungen zur digitalen Erfassung von Reisenden aus visumfreien Staaten in Kraft.
Für die Einreise selbst ergeben sich zunächst jedoch keine Änderungen: Das elektronische System QazETA (Electronic Travel Authorization, ETA) befindet sich derzeit noch in der Testphase.
Nach den derzeit vorliegenden Informationen soll die elektronische Einreisegenehmigung über eine Online-Plattform oder eine mobile QazETA-App beantragt werden können. Der Antrag muss spätestens 72 Stunden vor Reiseantritt eingereicht werden. Die Genehmigung soll anschließend bis zu 180 Tage gültig sein.
Mehr Informationen stehen auf der Webseite der AHK Zentralasien bereit.

Mexiko verschärft Vorgaben zur Geldwäscheprävention

Das mexikanische Finanzministerium (SHCP) hat am 7. August 2026 im Bundesgesetzblatt (Diario Oficial de la Federación) mit dem Acuerdo 115/2026 neue Ausführungsbestimmungen zur Geldwäscheprävention (LFPIORPI) veröffentlicht.
Die neuen Regeln verschärfen die Compliance-Anforderungen deutlich. Im Mittelpunkt steht künftig ein risikobasierter Ansatz: Betroffene Unternehmen müssen ihre spezifischen Geldwäsche- und Terrorismusfinanzierungsrisiken systematisch analysieren und dokumentieren. Kunden sind mindestens in niedrige, mittlere und hohe Risikokategorien einzustufen. Für Kunden mit erhöhtem Risiko gelten verstärkte Sorgfaltspflichten.
Die Reform tritt am 30. November 2026 in Kraft.
Mehr Informationen stehen auf der Webseite der AHK Mexiko bereit.

USA: Sales and Use Tax – Kalifornien schließt Umsatzsteuerlücke für Software

Die Sales and Use Tax in Kalifornien wird ab 2027 auf Standardsoftware ausgeweitet. Die neuen Vorschriften betreffen viele internationale Softwareanbieter.
Kalifornien gehörte bislang zu den wenigen US-Bundesstaaten, die keine Sales and Use Tax auf vorgefertigte Software beziehungsweise Standardsoftware (Prewritten Software) erhoben haben, die elektronisch bereitgestellt oder per Fernzugriff genutzt wird.
Mit Wirkung zum 1. Januar 2027 ändert sich dies jedoch grundlegend: Die California Senate Bill 122 erweitert den Begriff "bewegliche körperliche Wirtschaftsgüter" (tangible personal property) auf digitale Produkte. Damit unterliegt künftig auch der Verkauf von Standardsoftware der kalifornischen Sales and Use Tax.
Mehr Informationen stehen auf der Webseite der Germany Trade and Invest GmbH bereit.

USA: Starke Nachfrage nach deutscher Klima- und Baumaschinentechnik und Know-how

Die Einfuhren der USA von Bau- und Bergbaumaschinen stiegen im 1. Halbjahr 2026 um 12 Prozent zum Vorjahr.
Die Importe "made in Germany" legten sogar um 50 Prozent zu. Für den Anstieg maßgeblich war die lebhafte Nachfrage nach Abbau-, Tunnelbohr- und Straßenbaumaschinen. Die Importe von Klimatechnik legten in den ersten sechs Monaten 2026 um knapp 6 Prozent zu und erreichten damit einen Rekordwert.
Deutsche Technik und Know-how sind begehrt.
Herausfordernd bleiben für den deutschen Maschinenbau in den USA die Zölle auf Aluminium und Stahl sowie zahlreiche Derivate dieser Metalle.
Weitere Informationen stehen auf der Webseite der Germany Trade and Invest GmbH bereit.