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Neues Jahr, neue Regeln
Neues Jahr neue Regeln
Das ändert sich 2026 für Unternehmen
Der Jahreswechsel bringt zahlreiche gesetzliche Änderungen für Unternehmen mit sich. Viele dieser Anpassungen betreffen steuerliche Regelungen, Berichts- und Dokumentationspflichten oder neue Verbraucher- und Umweltstandards. Unser Überblick zeigt, welche Neuerungen unter anderem auf Betriebe zukommen.
AI Act
Umsetzung zentraler Pflichten für Hochrisiko-KI-Systeme wird voraussichtlich erst ab Dezember 2027 statt August 2026 greifen.
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Co2-Grenzausgleich (CBAM)
Für Jahre ab 2026 müssen Importeure bestimmter Waren für die mit der Herstellung verbundenen Emissionen CBAM-Zertifikate erwerben. Der Verkauf dieser Zertifikate startet allerdings erst am 1. Februar 2027.
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Cybersicherheit (NIS-2)
Bis 6. März 2026 müssen sich betroffene Unternehmen im BIS-Portal registrieren und erhebliche Sicherheitsvorfälle melden.
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Data Act
Ab 12. September 2026 wird für alle neuen Produkte „Acess by Design“ Pflicht – Nutzer müssen unmittelbar Zugriff auf erzeugte Gerätdaten haben.
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E-Rechnung
Ab 1. Januar 2027 gilt die Pflicht zur elektronischen Rechnungsstellung für Unternehmen mit mehr als 800.000 Euro Jahresumsatz.
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Entgelttransparenz
Ab Juni 2026 greift die Berichtspflicht für Unternehmen ab 100 Beschäftigten (bisher 500).
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Faire Integration
Seit 1. Januar 2026 Arbeitgeber die Pflicht, bei der Anwerbung von Drittstaatsangehörigen auf die Möglichkeit einer unentgeltlichen Information oder Beratung zu arbeits- und sozialrechtlichen Fragen durch die Beratungsstellen „Faire Integration“ hinzuweisen.
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Gewährleistung
Ab 28. September 2026 wird ein Informationslabel zu Gewährleistungs- und Haltbarkeitsgarantien eingeführt.
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Greenwashing
Bis 27. September 2026 sollen neu Vorgaben für Werbung mit Umweltaussagen gelten. Erlaubt sein sollen nur noch Aussagen, die belegbar sind.
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Lieferkettengesetz
Im Laufe 2026 sollen Berichtspflichten wegfallen und Sanktionsvorschriften gelockert werden, die Sorgfaltspflichten bleiben.
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Nachhaltigkeitsberichtspflicht (CSRD)
In den kommenden Jahren sollen Unternehmen mit mehr als 1000 Mitarbeitern und mehr als 450 Millionen Euro Nettoumsatz stufenweise zur Berichterstattung verpflichtet werden.
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Pendlerpauschale
Seit 1. Januar 2026 gibt es 38 Cent pro Kilometer ab dem ersten Kilometer.
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Produkthaftung
Bis 9. Dezember 2026 sollen die Haftung auch für digitale Waren gelten und deren Anbieter in Verantwortung ziehen. Hinzu kommen Offenlegungspflichten und Haftungsobergrenzen.
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Recht auf Reparatur
Bis zum 31. Juli 2026 sollen Hersteller zur Reparatur und Bereitstellung von Ersatzteilen ihrer Waren stärker verpflichtet werden.
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Schwarzarbeit
Seit 1. Januar 2026 werden Kontrollen für Friseure, Barbershops, Nagelstudios und Kosmetiker verstärkt durchgeführt. Zudem erhält der Zoll mehr Befugnisse in Punkto Durchsuchungen und Befragungen.
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Verpackungsverordnung
Bis Sommer 2026 kommen Registrierungspflichten, digitale Kennzeichnung und höhere Recyclingquoten auf fast alle verpackenden Unternehmen zu.
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Kontakt
Lisa Hornung
Kommunikation
