Inflationsanpassung von Schwellenwerten
Regeln dürfen nicht jedes Jahr realitätsferner werden.
Viele steuerliche Schwellenwerte stammen aus vergangenen Jahren — wurden aber nie oder nur selten angepasst.
Die Folge: Unternehmen geraten schneller in zusätzliche Bürokratie, obwohl ihre reale wirtschaftliche Situation oft unverändert bleibt.
Die Folge: Unternehmen geraten schneller in zusätzliche Bürokratie, obwohl ihre reale wirtschaftliche Situation oft unverändert bleibt.
Unsere Forderung
Gesetzliche Schwellenwerte automatisch an die Inflation anpassen.
Zum Beispiel bei:
Zum Beispiel bei:
- GWG-Grenzen
- Kleinunternehmerregelungen
- Buchführungsgrenzen
- Freibeträge
Warum ist das wichtig?
Nominale Schwellenwerte verlieren durch Inflation ihre praktische Funktion. Wenn Schwellenwerte automatisch mit Inflation steigen, müssen sie nicht ständig per Gesetz angepasst werden. Behörden und Unternehmen müssten weniger regelmäßig neue Grenzwerte prüfen und in Systeme einpflegen.
Die Forderung lautet daher oft:
- automatische Inflationsindexierung,
- dynamische Schwellenwerte,
- weniger dauernde Einzelgesetzgebung.
Viele Unternehmen überschreiten heute allein inflationsbedingt Grenzen, die ursprünglich für deutlich größere Betriebe gedacht waren.
Was wurde bisher getan?
Bislang gibt es:
- einzelne Anpassungen
- keine einheitliche Regelung
- keine automatische Dynamisierung
Viele Schwellenwerte bleiben über Jahre aber unverändert.
Unser Fazit
Bürokratie wächst oft automatisch — Entlastung nicht.
Unternehmen brauchen planbare und realistische Grenzen statt politischer Einzelentscheidungen in großen Zeitabständen.
Deshalb fordern wir: Automatische Inflationsanpassung gesetzlicher Schwellenwerte.
Deshalb fordern wir: Automatische Inflationsanpassung gesetzlicher Schwellenwerte.
Aktueller Stand
Das Thema wird diskutiert, konkrete gesetzliche Schritte fehlen bisher.