Hotelfachmann/Hotelfachfrau
Arbeitsgebiet:
Sie sind sowohl für das familiäre Kurhotel als auch das internationale Tagungshotel wichtig: Hotelfachleute. Sie überwachen den Betriebsablauf, planen, kalkulieren und organisieren Events, bestellen Waren, empfangen und betreuen Gäste, bearbeiten Abrechnungen von Gästen und Reisebüros und tragen dazu bei, dass der Betrieb wirtschaftlich arbeitet. Gute Nerven, Belastbarkeit und vor allem Freundlichkeit sind hier gefragt. Hotelfachleute sind in allen Abteilungen des Hotelbetriebes tätig, insbesondere am Empfang, in der Reservierung, im Verkauf, in der Verwaltung, im Service, auf der Etage, im Wirtschaftsdienst oder in der Veranstaltungsabteilung (Bankett).
Mit der Novellierung zum 1. August 2022 ist der Ausbildungsberuf Hotelfachmann/Hotelfachfrau modernisiert worden. Die Hotelfachleute sind die Generalisten in Beherbergungsbetrieben und betreuen Gäste weiterhin von der Ankunft bis zur Abreise. Als Generalisten beherrschen sie das operative Geschäft in allen Abteilungen und haben die Schnittstellen im Blick. Ihr Kernbereich sind Reservierung und Empfang, das spiegelt sich auch in der Prüfung verstärkt wider. Im Housekeeping und im F&B erlernen die Hotelfachleute die Basics, stärker als bisher aber auch die Kompetenzen, die es braucht, um diese Bereiche zu managen.
Branchen/Betriebe:
Hotels
Berufliche Fähigkeiten:
Hotelfachleute
Hotelfachleute
- empfangen und beraten Gäste,
- führen Gästekorrespondenz,
- kalkulieren und erstellen Angebote,
- erstellen Gastrechnungen,
- führen die Hotelkasse,
- entwickeln und führen Marketingmaßnahmen durch,
- kontrollieren Ergebnisse von Marketingmaßnahmen,
- kontrollieren Gasträume und richten diese her,
- erstellen bereichsbezogener Personaleinsatzpläne,
- servieren Speisen und Getränke.
Struktur der Berufsausbildung und Ausbildungsberufsbild:
Die Berufsbildpositionen der integrativ zu vermittelnden Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten sind:
- Organisation des Ausbildungsbetriebes, Berufsbildung sowie Arbeits- und Tarifrecht,
- Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit,
- Umweltschutz und Nachhaltigkeit,
- digitalisierte Arbeitswelt und
- Durchführung von Hygienemaßnahmen.
Die Berufsbildpositionen der berufsprofilgebenden Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten sind:
- Umgang mit Gästen und Teammitgliedern, Reflexion der eigenen Rolle im Betrieb, Gestaltung des Gasterlebnisses als Gastgeber oder Gastgeberin,
- Annahme und Einlagerung von Waren,
- Wahrnehmung der grundlegenden Aufgaben in der Küche oder in der Produktion,
- Wahrnehmung der grundlegenden Aufgaben im Wirtschaftsdienst,
- Wahrnehmung der grundlegenden Aufgaben im Service,
- Wahrnehmung von Aufgaben am Empfang,
- Verkauf von Übernachtungen und Dienstleistungen sowie Arbeiten in der Reservierung,
- Gästekommunikation und Beschwerde-Management,
- Organisation des Empfangs- und Reservierungsbereiches,
- Wahrnehmung von Aufgaben im Housekeeping-Management,
- Wahrnehmung von Aufgaben im Food-and-Beverage-Management,
- Umsetzung der betrieblichen Strategien des Channel-Managements und des Revenue-Managements,
- Umsetzung von Maßnahmen der Verkaufsförderung und des Marketings,
- Verkauf, Organisation und Durchführung von Veranstaltungen,
- Gestaltung von büroorganisatorischen Prozessen,
- qualitäts- und prozessorientiertes Handeln im Team und an Schnittstellen und
- Anleitung und Führung von Mitarbeitenden.
Zusatzqualifikation “Bar und Wein”:
Mit der neuen kodifizierten Zusatzqualifikation "Bar und Wein" kann der Gastro-Nachwuchs schon während der Ausbildung in eine erste attraktive Spezialisierung einsteigen (Zusatzqualifikation ist auch zugänglich für Fachleute für Systemgastronomie und Hotelberufe).
Nachfolgendes hat der Prüfling in der Prüfung nachzuweisen:
- Betriebsabläufe an der Bar zu organisieren,
- Getränke gemäß der empfohlenen Trinktemperatur fachgerecht zu lagern,
- Lagerbestände zu kontrollieren,
- Getränkeangebote anlassbezogen zusammenzustellen,
- Getränke zu empfehlen und hinsichtlich Herkunft, Inhaltsstoffen, Herstellung und Geschmack zu erläutern sowie Fachbegriffe der Bar anzuwenden,
- Cocktails nach vorgegebener Rezeptur zu kalkulieren, fachgerecht herzustellen, anzurichten und zu servieren,
- Weine fachgerecht zu servieren und
- situationsgerecht mit Gästen zu kommunizieren.
Weitere Informationen zur ZQ: Bar und Wein: DEHOGA Ausbildung
| Ausbildungsdauer: | 3 Jahre |
| Ausbildungsvergütung: | Die Ausbildungsvergütung richtet sich nach dem Wirtschaftszweig des Ausbildungsbetriebes. |
| Berufsschule: | |
| Grundlagen: | Informieren Sie sich über die sachliche und zeitliche Gliederung dieser Berufsausbildung in unserem IHK-Online-Portal. Die Ausbildungsverordnung erhalten Sie beim Bundesinstitut für Berufsbildung (BiBB). |
| Fortbildungsmöglichkeiten: |
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| Hinweise zur Prüfung: |
Informieren Sie sich über die anstehenden Prüfungstermine.
Die Abschlussprüfung besteht aus den Teilen 1 und 2. Der Teil 1 soll im vierten Ausbildungshalbjahr stattfinden und der Teil 2 findet am Ende der Berufsausbildung statt.
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