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Mit dem Projekt “Zukunftsstoff – Made in Düren” unterstützt die WIN.DN GmbH Dürener Unternehmen dabei, aus konkreten unternehmerischen Herausforderungen innovative Transformations- und Zukunftsprojekte zu entwickeln. Auf Basis dieser Use-Cases werden bundesweit Start-ups als passende Lösungsanbieter und Technologiepartner identifiziert. So sollen Innovationen direkt in die industrielle Praxis der Region überführt werden.
Einer dieser Use-Cases ist ein gemeinsames Entwicklungsprojekt von GKD und re.solution, die eine neuartige chemische Recyclinglösung für Kunststoff- und Mischgewebeabfälle vorantreiben. Ziel ist es, insbesondere Polyester aus komplexen Materialverbünden zurückzugewinnen und wieder in den Stoffkreislauf einzubringen. Nach erfolgreichen Labortests soll das Verfahren schrittweise skaliert werden – mit der Perspektive, eine wirtschaftlich tragfähige Alternative zur bisherigen thermischen Verwertung zu etablieren.
Die GKD – Gebr. Kufferath AG ist ein international tätiges Familienunternehmen mit Hauptsitz in Düren und zählt zu den führenden Anbietern technischer Gewebe- und Filterlösungen. Mit einem breiten Anwendungsspektrum steht das Unternehmen für Innovationskraft, nachhaltige Produktionsprozesse und eine enge Verzahnung von Forschung und industrieller Praxis. Diese Expertise fließt in das Projekt ein und bildet eine wesentliche Grundlage für die industrielle Anwendung der entwickelten Lösungen.
„Die Partnerschaft mit re.solution eröffnet neue Wege im Umgang mit komplexen Materialströmen. Gemeinsam arbeiten wir daran, Lösungen für Gewebe voranzubringen, für die es bislang keine ausreichenden Recyclingmöglichkeiten gibt und leisten damit einen konkreten Beitrag zu nachhaltigeren Materialkreisläufen“, sagt Dr. Daniel Holstein, CTOO der GKD. Das Projekt “Zukunftsstoff – Made in Düren”, das im Rahmen des STARK-Programms (Strukturstärkungsgesetz Kohleregionen) vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle gefördert wird, steht exemplarisch für den Strukturwandel im Rheinischen Revier und die Stärkung zirkulärer Wertschöpfung und der Umweltwirtschaft in der Region.
NRW-Umweltminister Oliver Krischer, Vertreter des Ministeriums und der WIN.DN GmbH haben den Förderbescheid in Höhe von 1.395.518,64 Euro für das Projekt "Zukunftsstoff – Made in Düren" offiziell übergeben
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Myriam Weber