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Wie sich die quip GmbH für die Zukunft aufstellt
Konjunkturelle Unsicherheit stellt Unternehmen vor neue Anforderungen. Klare politische Rahmenbedingungen, Skalierbarkeit und die passenden Ressourcen zur Umsetzung werden dabei zu Erfolgsfaktoren, sagen Peter Liedtke und Oliver Schmitz, Geschäftsführer der quip GmbH. Seit rund 30 Jahren ist der Dienstleister am Markt aktiv und liefert ein Rundum-Paket aus Technik, Infrastruktur und Personal.
“Wir verstehen uns als Maschinenbauer ohne eigenes Produkt”, erklärt Liedtke und betont: “Mit uns können Unternehmen sowohl Maschinenbauprojekte als auch Personalressourcen flexibel skalieren.”
Auf insgesamt 50.000 Quadratmetern Hallenfläche – oder auch direkt beim Kunden – realisiert das Unternehmen mit Hauptsitz in Baesweiler verschiedenste Hightech-Projekte – vom Maschinen- und Prototypenbau über Serienfertigung bis hin zur Übernahme vollständiger Produktionsabläufe. Ein zentrales Leitmotiv dabei: das Clustern von Leistungen und Kompetenzen. “Gerade für den Mittelstand ist die Zusammenarbeit unabdingbar, um erfolgreich zu sein”, erklärt Liedtke. “Wir müssen miteinander sprechen und arbeiten. Wir müssen Brücken bauen – zwischen Unternehmen, aber auch zwischen Wirtschaft und Politik.” Gerade der Bereich Maschinenbau – und damit eine der Kernkompetenzen der quip – gehöre in Deutschland zu den tragenden Säulen der Wirtschaft. “Ohne Maschinenbau wird nichts entwickelt, nichts gebaut und nichts exportiert”, lautet die Einordnung.
Wirtschaftspolitischer Dialog: Im Austausch mit Paul Höller (Mitte), Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, beleuchten Oliver Schmitz (l.) und Peter Liedtke, Geschäftsführer der quip GmbH in Baesweiler, Zukunftsfelder und Chancen für Deutschland und die Region.
Lösungen für den Maschinenbau in Deutschland entwickeln
“Unsere Mission muss es sein, die Maschinenbaukompetenz in Deutschland zu halten, Innovationsfähigkeit zu schaffen, Arbeitsplätze zu sichern und gemeinsam mit der Politik Lösungswege zu entwickeln, um die Branche weiter nach vorne zu bringen”, formulierte Geschäftsführer Schmitz anlässlich des Besuchs von Paul Höller, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen. Ein mögliches, zukünftiges Betätigungsfeld: der Bereich “Defense”. “Der Verteidigungs- und Sicherheitsbereich kann einen Beitrag dazu leisten, die wirtschaftliche Lage in Deutschland zu verbessern”, bestätigt Höller.
Die Verteidigungsindustrie im Fokus
Wichtig sei dabei, keine emotionsgeladene Debatte über Defense zu führen, betont Schmitz: “Wir reden über die Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen.” Die Zahlen der Verteidigungsindustrie würden für sich sprechen: Es gehe um 360.000 Jobs und eine jährliche Wertschöpfung von fast 39 Milliarden Euro. Auch der deutlich erweiterte Verteidigungsetat eröffne neue Chancen. Der gemeinsame Ansatz mit Staatssekretär Höller: gezieltes Networking, um die Beteiligung deutscher KMU an der Wertschöpfung sicherzustellen – auch unterstützt durch das Innovationsnetzwerk DEFENCE.NRW, das Kooperationen fördert und die technologischen und wirtschaftlichen Potenziale des Landes im Bereich der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie vorantreibt. “Wir möchten als Lieferant und Skalierungspartner für die Wehrtechnik stärker wachsen”, erklären die quip-Geschäftsführer, die in einem anderen Zukunftszweig, der Wasserstoffindustrie, bereits erfolgreich unterwegs sind und mit regionalen Akteuren eng zusammenarbeiten. Auch hier wolle Höller sich dafür einsetzen, dass verlässliche politische Rahmenbedingungen für Investitionen in Wasserstofftechnologien geschaffen werden. Sein Appell an Berlin: “Die Politik muss Sicherheit geben, statt Rahmenbedingungen zu kippen oder zu verändern.”
Gemeinsam den Fachkräftebedarf angehen
Heute beschäftigt die quip GmbH rund 750 Mitarbeitende an 14 Standorten, davon etwa 250 in Baesweiler, und ist damit einer der größten Arbeitgeber der ehemaligen Bergbaustadt. “Viele Unternehmen müssen mit Personalabbau auf die aktuelle konjunkturelle Lage reagieren”, sagen Liedtke und Schmitz. “Den demografischen Wandel interessiert die Wirtschaftskrise aber nicht, das heißt, dass der Bedarf an qualifizierten Fachkräften weiter steigen wird – insbesondere in industriellen Zukunftsfeldern.” Genau hier positioniert sich die quip GmbH: als technischer Umsetzungs- und Skalierungspartner für Unternehmen, die auf industrielle Expertise, flexible Kapazitäten und qualifiziertes Personal angewiesen sind.
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Heike Horres