die WIRTSCHAFT | Das Magazin
Nr. 6650070
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Fachartikel

60 Minuten für die Cyber-Sicherheit

Gefahr erkannt, aber nicht gebannt: Trotz steigender Bedrohungen durch Cyber-Attacken haben nur wenige Unternehmen einen Notfallplan – und das, obwohl ein Angriff existenzielle Folgen haben kann.
Das baden- württembergische Innenministerium und die angegliederte Cybersicherheitsagentur haben deshalb mit der Hochschule Aalen im Herbst den CyberSicherheitsCheck entwickelt und mit den IHKs im Land ausgerollt. Mehr als 330 Betriebe wurden seither von den baden-württembergischen IHKs auf ihre Cyber-Sicherheit gecheckt – darunter auch Unternehmen aus den IHK-Regionen Bodensee Oberschwaben und Ulm.

Wie funktioniert der CyberSicherheitsCheck?

Der kostenfreie CyberSicherheitsCheck richtet sich an Betriebe mit bis zu 100 Mitarbeitern. In einem etwa einstündigen Gespräch analysieren die Beraterinnen und Berater der IHK gemeinsam mit den Unternehmen die täglichen Arbeitsabläufe, identifizieren Risiken und zeigen erste Maßnahmen zur Verbesserung der IT-Sicherheit auf. Der Check bietet nicht nur eine erste Orientierung. Mithilfe einer To-do-Liste wird den Unternehmen ermöglicht, auch nach dem Check digital fit zu bleiben.

Erster Impuls für mehr Cyber-Sicherheit

Der CyberSicherheitsCheck bietet eine leicht zugängliche
und praxisorientierte Präventionsmaßnahme, um kleine Unternehmen
in diesem Bereich zu unterstützen – ganz ohne
umfangreiche Vorkenntnisse. Bei einem persönlichen Treffen
beantworten die Unternehmen 33 gezielte Fragen zu den
folgenden Themen:
  • Sicherheitslücken schließen
  • Benutzerzugänge absichern
  • Datensicherung durchführen
  • Gefahrenbewusstsein schaffen
  • Netzübergänge absichern
  • Schadprogramme abwehren
  • Notfallplan erstellen
  • Inventarisieren und dokumentieren
Dieser Prozess hilft dabei, schnell festzustellen, in welchen Bereichen ein Unternehmen gut aufgestellt ist und wo es noch Verbesserungspotenzial gibt. Im zweiten Schritt erhalten die Betriebe praxisorientierte Empfehlungen, um ihre Cyber-Sicherheit gezielt zu erhöhen: einen Katalog mit Basis- Maßnahmen, weiterführenden Informationen und Best Practices, die ihnen helfen können, ihr IT-Schutz-Niveau zu verbessern und das Bewusstsein für die Cyber-Bedrohungen bei ihren Mitarbeitern zu steigern.

Vereinbaren Sie einen Termin bei Ihnen vor Ort

Interessierte Betriebe mit bis zu 100 Mitarbeitern können für den CyberSicherheitsCheck mit ihrer IHK einen Vor-Ort- Termin im Unternehmen vereinbaren. Die Beratung ist kostenfrei und dauert etwa eine Stunde.
IHK Ulm
Olgastraße 95-101
89073 Ulm
Tel. 0731 173-0
E-Mail: info@ulm.ihk.de

Phishing, Ransomware, Trojaner & Co.

Leitartikel
5K8A0045_ret_19x13cm_rgb © Armin Buhl, Photodesign Armin Buhl

Cyber-Angriffe treffen Unternehmen unabhängig von ihrer Größe. Ob Ransomware, Phishing oder Angriffe auf Lieferketten – die Bedrohungen werden komplexer, und die Schäden sind gravierend. Um IT-Infrastruktur effizient zu schützen, braucht es einen ganzheitlichen strategischen Ansatz, der ein Bewusstsein für die Gefahren schafft und maßgeschneiderte technische Lösungen implementiert. Am Ende geht es nicht nur um Daten, sondern um Vertrauen.

9 min Lesezeit
Fachartikel
Close-up of hands typing on a laptop keyboard with glowing blue code on the screen. © stock.adobe.com

Das europäische Parlament hat mit der Richtlinie NIS-2 beschlossen, weitere Unternehmen in Sachen IT-Sicherheit in die Pflicht zu nehmen. Alle EU-Mitgliedsstaaten müssen die Richtlinie in nationales Recht umsetzen. Anschließend wird streng kontrolliert, Strafen folgen stante pede. Die Richtlinie enthält Vorgaben zu Sicherheitsmaßnahmen eingesetzter Informationstechnik. Sie zielt auf die Erhöhung der Cyber Resilienz ab. In Zeiten steigender Security-Vorfälle und hoher finanzieller Risiken müsste das doch im Interesse aller verantwortungsvollen Unternehmer sein. Oder?

5 min Lesezeit
interview
4254H © Palinkas.digital

Cyber-Kriminalität ist eine der größten Bedrohungen für jedes Unternehmen – ganz gleich, welcher Größe. Viele Betriebe kennen die Hintergründe und Motivationen der Angreifer sowie ihre eigenen Schwachstellen nicht ausreichend. Diese mangelnde Awareness macht sie zu einem leichten Ziel für die immer raffinierteren Methoden der Cyber-Kriminellen. Wir haben mit Kevin Palinkas über dieses kritische Thema gesprochen, um mehr Licht ins Dunkel zu bringen. Als Gründer von palinkas.digital in Ulm und Autor des Businessromans „Das Spinnennetz“ ist er ein Experte für die Stärkung der Cyber-Resilienz im Mittelstand.

3 min Lesezeit
Fachartikel
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Wie ist Ihr Unternehmen in Sachen IT-Sicherheit aufgestellt? Nutzen Sie das IHK-Beratungsangebot „CyberSicherheitsCheck für KMU“, um die individuelle Situation in Ihrem Unternehmen zu überprüfen.

2 min Lesezeit
fachartikel
AdobeStock_999359678 © stock.adobe.com

In einer zunehmend digitalisierten Welt spielen Daten eine zentrale Rolle. Unternehmen, Institutionen und Organisationen müssen nicht nur sicherstellen, dass sie große Mengen an Daten effektiv verwalten, sondern auch, dass diese Daten in einer sicheren und kontrollierten Umgebung zugänglich sind. Datenräume – speziell entwickelte, virtuelle Räume, die den Austausch und die Verwaltung sensibler Daten ermöglichen – sind zu einem unverzichtbaren Werkzeug geworden. Sie bieten nicht nur hohe Sicherheitsstandards, sondern auch eine effiziente Möglichkeit, vertrauliche Informationen zu teilen und zu analysieren.

3 min Lesezeit
interview
Dekobild © stock.adobe.com

Die Bedrohung durch Cyber-Kriminelle wird immer größer, auch für kleine und mittlere Unternehmen. Die IHK Bodensee- Oberschwaben bietet einen kostenfreien IT-Sicherheitscheck für Unternehmen mit bis zu 100 Mitarbeitern an. Christine Schindler, Agenturleiterin der Kodiak Markenkommunikation GmbH in Leutkirch, und Enrico Drexler, verantwortlich für Webentwicklung und IT, haben sich eine Stunde Zeit genommen und am Cyber- SicherheitsCheck teilgenommen. Wir haben mit ihnen darüber gesprochen.

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