die WIRTSCHAFT | Das Magazin
Nr. 6650066
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interview

„Der Check hat uns geholfen, Schwachstellen aufzudecken.“

Warum haben Sie sich dazu entschieden, den CyberSicherheits- Check in Ihrem Unternehmen durchzuführen?
Schindler: Bei Kodiak begleiten wir Marken kleiner und mittelständischer Unternehmen. Wir erarbeiten Markenkonzeptionen und entwickeln Websites und andere Kommunikationsmittel. Unsere Kunden vertrauen uns dazu Marken- und Unternehmensdaten an, die wir bestmöglich vor Cyber-Angriffen schützen möchten. Deshalb überprüfen wir regelmäßig unser Sicherheitskonzept. Der CyberSicherheitsCheck der IHK bietet uns einen professionellen Blick von außen – zur Optimierung unserer Sicherheitssysteme.
Wie zufrieden sind Sie mit dem CyberSicherheitsCheck und den bereitgestellten Basismaßnahmen zur Cyber-Sicherheit?
Drexler: Mit dem CyberSicherheitsCheck waren wir sehr zufrieden. Die Terminfindung war unkompliziert, und auch die Durchführung war strukturiert und aufschlussreich. Wir hatten einen sehr freundlichen und kompetenten Ansprechpartner bei der IHK. Der CyberSicherheitsCheck hat uns auf Themenbereiche aufmerksam gemacht, die wir noch nicht ausreichend berücksichtigt hatten, wie zum Beispiel die regelmäßige Schulung unserer Mitarbeiter oder die Bereitstellung eines Notfallplans.
Konnten Sie nach dem Gespräch bereits konkrete Basismaßnahmen zur Cyber-Sicherheit umsetzen, und wenn ja, welche?
Schindler: Die im Check aufgedeckten Schwachstellen waren für uns nachvollziehbar, so dass wir nach dem Check direkt mit der Umsetzung begonnen haben. Wie bereits erwähnt, vor allem mit der Einbindung unserer Mitarbeiter in das Thema Cyber-Sicherheit.
Wie bewerten Sie die Umsetzbarkeit der gegebenen Empfehlungen in Ihrem Unternehmen?
Drexler: Die Empfehlungen waren größtenteils sinnvoll und gut umsetzbar. Nur wenige Punkte sind für uns nicht praktikabel, aber auch nicht relevant. Denn Software-Updates müssen zum Beispiel erst auf Kompatibilität mit unserer vorhandenen Soft- und Hardware getestet werden, bevor wir die Systeme aller Mitarbeiter auf den neuesten Stand bringen.
Würden Sie den CyberSicherheitsCheck auch anderen Unternehmen empfehlen? Welche Vorteile sehen Sie darin?
Schindler: Für eine erste Einschätzung der Cybersicherheits-Situation im Unternehmen würde ich den Check empfehlen. Er vermittelt eine Übersicht über die wichtigen Themenblöcke, an die im Alltag möglicherweise nicht gedacht wird. Auch wir bei Kodiak hatten vor allem die technische Sicherheit und Mitarbeiterschulungen im Fokus, einen Notfallplan oder die Dokumentation aber vernachlässigt. Kodiak strebt eine Zertifizierung in Cyber-Sicherheit an. Der Check war für uns ein erster Schritt, um Schwachstellen aufzudecken und zu beheben, bevor wir einen Zertifizierungsprozess in Angriff nehmen.
Interview: Dr. Melanie Riether, Dr. Fabian Reck
IHK Ulm
Olgastraße 95-101
89073 Ulm
Tel. 0731 173-0
E-Mail: info@ulm.ihk.de

Phishing, Ransomware, Trojaner & Co.

Leitartikel
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Cyber-Angriffe treffen Unternehmen unabhängig von ihrer Größe. Ob Ransomware, Phishing oder Angriffe auf Lieferketten – die Bedrohungen werden komplexer, und die Schäden sind gravierend. Um IT-Infrastruktur effizient zu schützen, braucht es einen ganzheitlichen strategischen Ansatz, der ein Bewusstsein für die Gefahren schafft und maßgeschneiderte technische Lösungen implementiert. Am Ende geht es nicht nur um Daten, sondern um Vertrauen.

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Fachartikel
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Das europäische Parlament hat mit der Richtlinie NIS-2 beschlossen, weitere Unternehmen in Sachen IT-Sicherheit in die Pflicht zu nehmen. Alle EU-Mitgliedsstaaten müssen die Richtlinie in nationales Recht umsetzen. Anschließend wird streng kontrolliert, Strafen folgen stante pede. Die Richtlinie enthält Vorgaben zu Sicherheitsmaßnahmen eingesetzter Informationstechnik. Sie zielt auf die Erhöhung der Cyber Resilienz ab. In Zeiten steigender Security-Vorfälle und hoher finanzieller Risiken müsste das doch im Interesse aller verantwortungsvollen Unternehmer sein. Oder?

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interview
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Cyber-Kriminalität ist eine der größten Bedrohungen für jedes Unternehmen – ganz gleich, welcher Größe. Viele Betriebe kennen die Hintergründe und Motivationen der Angreifer sowie ihre eigenen Schwachstellen nicht ausreichend. Diese mangelnde Awareness macht sie zu einem leichten Ziel für die immer raffinierteren Methoden der Cyber-Kriminellen. Wir haben mit Kevin Palinkas über dieses kritische Thema gesprochen, um mehr Licht ins Dunkel zu bringen. Als Gründer von palinkas.digital in Ulm und Autor des Businessromans „Das Spinnennetz“ ist er ein Experte für die Stärkung der Cyber-Resilienz im Mittelstand.

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Fachartikel
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Wie ist Ihr Unternehmen in Sachen IT-Sicherheit aufgestellt? Nutzen Sie das IHK-Beratungsangebot „CyberSicherheitsCheck für KMU“, um die individuelle Situation in Ihrem Unternehmen zu überprüfen.

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fachartikel
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In einer zunehmend digitalisierten Welt spielen Daten eine zentrale Rolle. Unternehmen, Institutionen und Organisationen müssen nicht nur sicherstellen, dass sie große Mengen an Daten effektiv verwalten, sondern auch, dass diese Daten in einer sicheren und kontrollierten Umgebung zugänglich sind. Datenräume – speziell entwickelte, virtuelle Räume, die den Austausch und die Verwaltung sensibler Daten ermöglichen – sind zu einem unverzichtbaren Werkzeug geworden. Sie bieten nicht nur hohe Sicherheitsstandards, sondern auch eine effiziente Möglichkeit, vertrauliche Informationen zu teilen und zu analysieren.

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interview
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Die Bedrohung durch Cyber-Kriminelle wird immer größer, auch für kleine und mittlere Unternehmen. Die IHK Bodensee- Oberschwaben bietet einen kostenfreien IT-Sicherheitscheck für Unternehmen mit bis zu 100 Mitarbeitern an. Christine Schindler, Agenturleiterin der Kodiak Markenkommunikation GmbH in Leutkirch, und Enrico Drexler, verantwortlich für Webentwicklung und IT, haben sich eine Stunde Zeit genommen und am Cyber- SicherheitsCheck teilgenommen. Wir haben mit ihnen darüber gesprochen.

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